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Telegram veröffentlicht App-Quellcode auf GitHub

Das Telegram-Logo
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Die Entwickler hinter Telegram haben den Quellcode des Messengers auf GitHub veröffentlicht. Dies dürfte für den Service in Zukunft einige Vorteile bringen.

Telegram ist ein Messenger, der gerade unter Tech-Enthusiasten äußerst beliebt ist, da hier ausnahmsweise mal kein amerikanischer Konzern hinter der Anwendung steht. Weiterhin ist Telegram auch dafür bekannt, nicht mit Regierungen und Geheimdiensten zusammen zu arbeiten, was dazu geführt hat, dass Länder wie Russland mittlerweile versuchen, den Anbieter aktiv zu blockieren.

Jetzt haben die Entwickler hinter Telegram bekannt gegeben, ihren Quellcode auf GitHub zu veröffentlichen. Das hat für die Fans der App ein paar gewaltige Vorteile. So kann man davon ausgehen, dass jetzt eine ganze Horde von Entwicklern den Code nach Fehlern durchsuchen wird, was die Sicherheit des Messengers nochmal steigern wird. Weiterhin wird man dadurch auch in der Lage sein, eigene Erweiterungen und Apps zu schreiben, was uns in Zukunft wahrscheinlich einige interessante Features bescheren wird. Leider ist die Server-Infrastruktur hinter Telegram noch nicht Open-Source. Hier bleibt zu hoffen, dass dies bald geändert wird.

Insgesamt handelt es sich hierbei um einen sehr lobenswerten Schritt, da von dem veröffentlichten Code sicher auch andere Projekte profitieren werden, während die Kommunikation über den Dienst höchstwahrscheinlich wesentlich sicherer werden dürfte, als sie eh schon ist.

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Autor: Cornelius Wolff, 19.07.2019 (Update: 19.07.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.