Berichte, wonach Tesla einen Nachfolger für Elon Musk als CEO sucht, wurden vom Unternehmen, der Aufsichtsratsvorsitzenden Robyn Denholm und Musk selbst dementiert. Den Behauptungen zufolge habe der Tesla-Vorstand mehrere renommierte Headhunter kontaktiert, um Möglichkeiten für eine Nachfolge auszuloten, und sich sogar auf eine Agentur festgelegt - gleichzeitig sei Musk nahegelegt worden, sich stärker auf Tesla zu konzentrieren.
Musk zeigte sich nicht abgeneigt und kündigte an, sein Engagement im neu geschaffenen „Department of Government Efficiency“ (DOGE) ab Mai zu reduzieren. Sein Büro im West Wing, wo er an Plänen zur Senkung der Staatsausgaben arbeitete, hat er inzwischen geräumt. Bei der letzten Kabinettssitzung dankte Trump ihm und merkte an, dass Musk wohl „zurück zu seinen Autos“ wolle.
Trumps Stabschef stellte klar, dass man weiterhin „in regelmäßigem Kontakt“ mit Musk stehe - nun aber per Telefon, was „denselben Effekt“ habe. Musk selbst hatte bereits erklärt, er werde DOGE künftig nur noch „ein bis zwei Tage pro Woche“ widmen und die Arbeit dem von ihm zusammengestellten Team überlassen.
Teslas Herausforderungen:
Seit Musks DOGE-Engagement kämpft Tesla mit einem doppelten Problem: sinkender Nachfrage und steigenden Produktionskosten, was im letzten Quartal zu einem drastischen Gewinneinbruch führte. Zwar führt das Unternehmen die rückläufigen Auslieferungen offiziell auf die Markteinführung des Model Y und auf Umrüstungen in den Fabriken zurück - der anhaltende Absatzrückgang in Märkten wie Europa (wo die Verkäufe regelrecht „eingebrochen“ sind) deutet jedoch auf einen nachhaltigen Imagewandel hin.
Als Gegenmaßnahme plant Tesla nun günstigere Versionen des Model Y und des Model 3 mit reduzierter Ausstattung. Doch selbst mit Musks Rückkehr zum Tagesgeschäft dürfte es noch einige Quartale dauern, bis die Aktionäre beurteilen können, ob diese Strategie erfolgreich ist.















