Notebookcheck

Test Asus VivoBook Pro 17 N705UD (i7-8550U, GTX 1050) Laptop

Steve Schardein, Felicitas Krohn (übersetzt von Katherine Bodner), 15.03.2018

Viel Kraft für wenig Geld. Bereits letzten Oktober hatten wir ein VivoBook Pro im Labor. Heute ist die 17-Zoll-Version an der Reihe. Sie ist mit einem Intel Core der achten Generation ausgestattet sowie mit einer GTX 1050, einem IPS-Display und einer NVMe-SSD. Kann diese Konfiguration alle kleinen Macken des bereits getesteten Modells ausmerzen? Finden Sie es in unserem detaillierten Testbericht heraus.

Letzten Oktober testeten wir das neue Asus VivoBook Pro 15, welches wir als Kompromiss zwischen Modellen aus dem unteren Segment und der High-End-ZenBook-Pro-Serie einstuften. Gelobt wurde seine starke Performance, sein attraktives Gehäuse und das gute Temperaturmanagement, doch die schlechte Anschlussauswahl, das glanzlose Display, das ungewöhnliche Lüfterverhalten und eine Handvoll anderer, relativ unwichtiger Aspekte waren etwas enttäuschend. Aufgrund dieser vielen kleinen Einschnitte konnten wir das Gerät verglichen mit seinen unzähligen Konkurrenten nicht empfehlen - trotz seines (etwas) geringeren Preises. Glücklicherweise sollten viele dieser Probleme über Software-/Firmware-Updates lösbar sein; das ist also eines der Themen, mit denen wir uns im heutigen Testbericht des 17-Zoll-Schwestermodells beschäftigen werden.

Unser VivoBook-Pro-17-Testgerät ist auch mit einer neueren CPU ausgestattet: Die Intel Core i7-8550U der achten Generation, welche - im Gegensatz zur 45-W-TDP des Core i7-7700HQ im Vorgänger - eine TDP von nur 15 W hat. Aber kann der Prozessor bei so stark verringerten Einstellungen dieselbe Leistung bieten? Ansonsten ist das Gerät auch noch mit einer Nvidia-GeForce-GTX-1050-GPU, einer 512-GB-NVMe-SSD, 16-GB-DDR4-Arbeitsspeicher und einem viel schöneren IPS-Display ausgestattet. Unsere heutigen Vergleichsgeräte sind unter anderem das Dell XPS 15 9560, das HP Pavilion 17z und das Acer Aspire 7 A717-71G-72VY. Finden wir heraus, wie das VivoBook Pro 17 bei einem Preis von etwa 1.200 Euro mit seinen Konkurrenten mithalten kann.

Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76 (VivoBook Pro 17 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop) - 4096 MB, Kerntakt: 1354 MHz, Speichertakt: 1493 MHz, GDDR5, 4.5.0 NVIDIA 382.53, yes
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, no, LP173WF4-SPF5, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Sunrise Point-LP
Massenspeicher
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, 512 GB 
Soundkarte
Realtek ALC256 @ Intel Sunrise Point-LP PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, Card Reader: SD
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 21 x 411 x 273
Akku
42 Wh Lithium-Ion, 3-cell
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: VGA
Primary Camera: 0.3 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, bottom-mounted, down-firing, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.346 kg, Netzteil: 538 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das VivoBook Pro 17 hat einen Rahmen aus Kunststoff und gebürstetes Aluminium auf der Handballenablage und dem Displaydeckel. Das Metall verleiht dem sonst etwas großen, wackeligen Gehäuse etwas Stabilität. Deshalb gibt die Basiseinheit auch unter Druck relativ wenig nach (was bei vielen anderen Kunststoff-Notebooks dieser Größe leider der Fall ist). Es sieht auch recht schön und hochwertig aus. Die Stabilität des Displaydeckels ist nicht so beeindruckend, es lässt sich ziemlich stark verwinden. Druck von hinten wird aber recht gut standgehalten. Die Scharniere sind fest und das Display bleibt üblicherweise schön still, was aber auch bedeutet, dass das Gerät nicht einhändig geöffnet werden kann.

Die Unterseite der Basiseinheit besteht allerdings auch aus Kunststoff und das generelle Aussehen ist - trotz des sauberen Metalllooks - recht schlicht. Zum Glück wiegt das VivoBook Pro auch dementsprechend wenig: mit nur 2,346 kg ist es auffällig leichter als ein typischer 17-Zöller. Es ist mit 21 mm auch etwas dünner und hat eine etwas kleinere Auflagefläche als seine Konkurrenz (wie Sie im Bild unten erkennen können).

423 mm 290 mm 28 mm 2.9 kg416 mm 279 mm 30 mm 2.9 kg415.4 mm 279.2 mm 25 mm 2.7 kg415 mm 278 mm 24.6 mm 2.7 kg411 mm 273 mm 21 mm 2.3 kg357 mm 235 mm 17 mm 2.1 kg

Ausstattung

Die Anschlussauswahl des VivoBook Pro ist für einen 17-Zöller eher schlecht. Wir zählen vier USB-Ports (davon drei übliche USB-Typ-A-Ports und ein USB-Typ-C-3.1-Gen1-Port, der bis zu 5 Gbps erreicht), wobei zwei der vier Ports nur USB 2.0 unterstützen. Zusätzlich gibt es einen SD-Kartenleser und einen Ethernet-Anschluss. Die einzige Möglichkeit für Video-Output ist ein HDMI-1.4-Anschluss. Für 2018 ist das ziemlich schwach, doch durchschnittliche Nutzer könnten damit dennoch zufrieden sein.

Die Anschlüsse sind zumindest gut platziert und leicht zu erreichen.

Vorn: keine Anschlüsse
Vorn: keine Anschlüsse
Hinten: keine Anschlüsse
Hinten: keine Anschlüsse
Rechts: USB Typ-C 3.1 Gen 1, USB 3.0, HDMI, Ethernet, Ladeanschluss
Rechts: USB Typ-C 3.1 Gen 1, USB 3.0, HDMI, Ethernet, Ladeanschluss
Links: Kensington Lock, USB 2.0 x 2, SD-Kartenleser, kombinierter Kopfhöreranschluss
Links: Kensington Lock, USB 2.0 x 2, SD-Kartenleser, kombinierter Kopfhöreranschluss

SDCardreader

Der SD-Kartenleser ist viel langsamer als die Klassenbesten und erreicht in unserem AS-SSD-Test beim sequentiellen Lesen nur 35,92 MB/s (was weit unter dem Durchschnitt von 67,6 MB/s liegt). Der SD-Slot nimmt nur etwa die Hälfte der Karte auf, der Rest ragt aus dem Gerät heraus.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
120.5 MB/s ∼100% +277%
HP Omen 17-w206ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76 MB/s ∼63% +138%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
64 MB/s ∼53% +100%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (11.2 - 190, n=173)
57.2 MB/s ∼47% +79%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
32 MB/s ∼27%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26.94 MB/s ∼22% -16%
Dell Inspiron 17-5770-0357
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
24.1 MB/s ∼20% -25%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
252.6 MB/s ∼100% +603%
HP Omen 17-w206ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼34% +142%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
86 MB/s ∼34% +139%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (10.2 - 253, n=170)
73.4 MB/s ∼29% +104%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
36.92 MB/s ∼15% +3%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
35.92 MB/s ∼14%
Dell Inspiron 17-5770-0357
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
16.9 MB/s ∼7% -53%

Kommunikation

Ein Realtek-8822BE-802.11ac-Adapter ist für die WLAN-Verbindung des VivoBook Pro 17 verantwortlich und erreichte in unseren Tests gute Ergebnisse. Sowohl beim Senden als auch beim Empfangen von Daten konnten wir überdurchschnittlich gute Geschwindigkeiten messen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Omen 17-w206ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
687 MBit/s ∼100% +10%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼94% +3%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
627 MBit/s ∼91%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
Atheros/Qualcomm QCA6174
522 MBit/s ∼76% -17%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (44 - 949, n=137)
495 MBit/s ∼72% -21%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
338 MBit/s ∼49% -46%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
Realtek RTL8188E Wireless LAN 802.11n PCI-E NIC
44.7 MBit/s ∼7% -93%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
552 MBit/s ∼100%
HP Omen 17-w206ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
542 MBit/s ∼98% -2%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
529 MBit/s ∼96% -4%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (46.1 - 949, n=136)
473 MBit/s ∼86% -14%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
Atheros/Qualcomm QCA6174
424 MBit/s ∼77% -23%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
308 MBit/s ∼56% -44%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
Realtek RTL8188E Wireless LAN 802.11n PCI-E NIC
47 MBit/s ∼9% -91%

Zubehör

Abgesehen von einem 538 g schweren 120-W-Netzteil, wurde dem VivoBook Pro 17 kein Zubehör beigefügt.

Wartung

Das Gehäusedesign des VivoBook Pro 17 macht dessen Wartung und Erweiterung zu einer eher unangenehmen Aufgabe. Nach dem Entfernen von zehn Schrauben von der Unterseite der Basiseinheit muss die Aluminium-Oberseite (extrem) vorsichtig an der Seite angehoben werden, da die Platte noch mit zusätzlichen Plastikclips festgehalten wird. Die Tastatur und der Ein-/Ausschaltknopf (welcher sich auf der Tastatur befindet) sind Teil der Oberseite und drei unterschiedliche ZIF-Kabel verbinden diese wichtigen Komponenten mit dem Motherboard. Blöderweise verlaufen sie von der Oberseite direkt ins Zentrum des Motherboards. Es ist nicht einfach, diese Kabel bei der Demontage herauszuziehen (und noch schwerer, sie anschließend wieder zu verbinden). Daher ist es vielleicht günstiger, die Oberseite einfach hochzuheben und während der benötigten Wartungsarbeit in die Höhe zu halten, anstatt die Kabel zu entfernen.

Doch auch wenn das alles geschafft ist, gibt es nicht viele Wartungsmöglichkeiten. Die mechanische Festplatte wird durch weitere Schrauben festgehalten und liegt in einem Metall-Caddy, der WLAN-Adapter kann von der Seite gut erreicht werden, und einer der beiden Lüfter ist auch zugänglich. Die anderen Komponenten - inklusive RAM, NVMe-SSD und des anderen Lüfters - sind ohne komplettes Auseinandernehmen des restlichen Geräts, samt Motherboard, nicht erreichbar.

Garantie

Das VivoBook Pro 17 kommt mit einer 12-monatigen Garantie.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur des VivoBook Pro 17 ist wahrscheinlich mit der des VivoBook Pro 15 ident, und wir geben ihr dasselbe Urteil. Sie ist in Ordnung, hat einen angenehmen Hub und gute Betätigungskraft, kann aber nicht mit den Klassenbesten, wie dem Dell XPS 15, mithalten. Wir schätzen das Vorhandensein eines Ziffernblocks; leider ist dieser aber aufgrund seiner horizontal komprimierten Form und engeren Tasten schlechter als die Meisten. Dasselbe Problem haben die Pfeiltasten, weshalb sie ohne Hinsehen viel schwieriger zu bedienen sind. Zu guter Letzt kommt die scheinbar willkürliche Verschiebung der Druck-/Ende-/Bild-rauf-/Bild-runter-/Einfg- und Entf-Tasten auf die Zweitfunktion von einzelnen Tasten auf dem Ziffernblock, worauf sich Nutzer mit Mühe umgewöhnen müssen.  

Die Tastatur hat eine Hintergrundbeleuchtung mit drei Helligkeitsstufen.

Touchpad

Obwohl das Touchpad recht anders ist als das des 15-Zoll VivoBook Pro (es hat z.B. keinen integrierten Fingerabdrucksensor für Windows-Hello-Funktionalität), wird es dennoch als Precision-Touchpad bezeichnet. Das von Elan hergestellte Touchpad hat eine glatte, angenehme Oberfläche, die genügend Platz bietet (104 mm x 72 mm). Die Tasten sind in den unteren Bereich des Touchpads integriert. Sie haben einen sehr kurzen Hub, bieten aber gutes Feedback. Unsere einzige Beschwerde ist (wieder mal) das Klickgeräusch, das etwas lauter ist als gewohnt. Das ist aber nichts Wesentliches (vor allem weil Nutzer sich immer dafür entscheiden können, die Tapp-Funktion des Touchpads zu nutzen, wenn ein physischer Knopf nicht benötigt wird).

Die Tastatur ist anständig, doch das umständliche Layout bleibt ein Hindernis
Die Tastatur ist anständig, doch das umständliche Layout bleibt ein Hindernis
Das Touchpad funktioniert gut
Das Touchpad funktioniert gut

Display

Asus hat sich diesmal zum Glück gegen ein Display wie das billige TN-Panel des VivoBook Pro 15 entschieden. Stattdessen ist unser VivoBook Pro 17 mit einem LG-LP173WF4-SPF5-IPS-Display-Panel ausgestattet, welches eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln hat und dem Bildschirm des VivoBook Pro 15 in vielem überlegen ist.

Subpixelraster, VivoBook Pro 17
Subpixelraster, VivoBook Pro 17
Leichtes Clouding bei schwarzem Inhalt
Leichtes Clouding bei schwarzem Inhalt
357.7
cd/m²
358.3
cd/m²
339.3
cd/m²
369.3
cd/m²
376.2
cd/m²
358
cd/m²
341
cd/m²
358.6
cd/m²
334.1
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LP173WF4-SPF5
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 376.2 cd/m² Durchschnitt: 354.7 cd/m² Minimum: 19.69 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 376.2 cd/m²
Kontrast: 896:1 (Schwarzwert: 0.42 cd/m²)
ΔE Color 4.21 | 0.6-29.43 Ø6.1, calibrated: 3.95
ΔE Greyscale 5.5 | 0.64-98 Ø6.3
87% sRGB (Argyll 3D) 57% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.335
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
LP173WF4-SPF5, IPS, 17.3, 1920x1080
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
INNOLUX N156HGA-EAB, TN, 15.6, 1920x1080
Dell Inspiron 17-5770-0357
AUO109D (AU Optronics), IPS, 17.3, 1920x1080
HP Omen 17-w206ng
Chi Mei CMN1738, IPS, 17.3, 1920x1080
HP Pavilion 17z 1EX13AV
ID: AUO109D, Name: AU Optronics B173HW01 V0, IPS, 17.3, 1920x1080
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
IGZO IPS, 15.6, 3840x2160
Response Times
-26%
-16%
-45%
-23%
-85%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
30.8 (15.6, 15.2)
44 (25, 19)
-43%
38 (20, 18)
-23%
38 (20, 18)
-23%
40.8 (22, 18.8)
-32%
57.2 (27.2, 30)
-86%
Response Time Black / White *
23.2 (13.2, 10)
13 (10, 3)
44%
25 (14, 11)
-8%
26 (15.6, 10.4)
-12%
26.4 (14, 12.4)
-14%
39.2 (23.6, 15.6)
-69%
PWM Frequency
119000 (99)
25000 (30)
-79%
200 (95)
-100%
961.5
-99%
Bildschirm
-22%
17%
4%
6%
6%
Helligkeit Bildmitte
376.2
247
-34%
279
-26%
318
-15%
333.5
-11%
370.1
-2%
Brightness
355
224
-37%
262
-26%
295
-17%
323
-9%
356
0%
Brightness Distribution
89
85
-4%
85
-4%
79
-11%
91
2%
87
-2%
Schwarzwert *
0.42
0.48
-14%
0.18
57%
0.25
40%
0.32
24%
0.37
12%
Kontrast
896
515
-43%
1550
73%
1272
42%
1042
16%
1000
12%
DeltaE Colorchecker *
4.21
5.39
-28%
3.58
15%
4.7
-12%
4
5%
5.3
-26%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.31
7.98
4%
5.98
28%
8.8
-6%
6.9
17%
9.9
-19%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
3.95
DeltaE Graustufen *
5.5
5.25
5%
2.75
50%
5
9%
4.5
18%
4.6
16%
Gamma
2.335 94%
2.48 89%
2.57 86%
2.28 96%
2.19 100%
2.31 95%
CCT
7056 92%
7609 85%
6836 95%
7374 88%
6386 102%
6284 103%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
57
38
-33%
58
2%
61
7%
57.5
1%
88.3
55%
Color Space (Percent of sRGB)
87
60
-31%
88
1%
93
7%
88.1
1%
100
15%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-24% / -23%
1% / 12%
-21% / -7%
-9% / 2%
-40% / -15%

* ... kleinere Werte sind besser

Unsere Messungen unterstützen unseren subjektiven Eindruck: Die Helligkeit ist mit 354,7 cd/m² sehr gut und das Kontrastverhältnis von 896:1 ist auch toll. Daraus ergibt sich auch ein geringer Schwarzwert von 0,42 cd/m².

Farben erscheinen schön lebendig und der sRGB Farbraum wird zu 87 % abgedeckt (das AdobeRGB-Spektrum zu 57 %). Diese Ergebnisse, kombiniert mit den guten Helligkeits- und Kontrastwerten, bringen das Display auf dasselbe Level wie seine Mitstreiter, und weit vor die Ergebnisse des VivoBook-Pro-15-Testgeräts von Oktober.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB

Die CalMAN-2017-Ergebnisse sind auch nicht schlecht. Im Lieferzustand erreichte das Display bei ColorChecker und Greyscale Delta-E-2000-Werte von 4,21 und 5,5, sowie einen Gamma-Wert von 2,335 und CCT von 7056, weshalb eine Kalibrierung nicht unbedingt notwendig ist. Danach sieht das Panel zwar etwas besser aus, der Unterschied ist aber nicht groß.

Farbanalyse (vor Kalibrierung)
Farbanalyse (vor Kalibrierung)
Saturation Sweeps (vor Kalibrierung)
Saturation Sweeps (vor Kalibrierung)
Graustufenanalyse (vor Kalibrierung)
Graustufenanalyse (vor Kalibrierung)
Farbanalyse (nach Kalibrierung)
Farbanalyse (nach Kalibrierung)
Saturation Sweeps (nach Kalibrierung)
Saturation Sweeps (nach Kalibrierung)
Graustufenanalyse (nach Kalibrierung)
Graustufenanalyse (nach Kalibrierung)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
23.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13.2 ms steigend
↘ 10 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 32 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
30.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15.6 ms steigend
↘ 15.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 19 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 119000 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 119000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 119000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9438 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Wir haben bei unseren Messungen auf allen Helligkeitsstufen bis zu 99 % PWM-Flimmern festgestellt. Die Frequenz von 119 Hz ist recht gering und könnte empfindliche Nutzer stören.

Im Freien ist das Gerät dank seines blendfreien Displays und der hohen Helligkeits- und Kontrastwerte in den meisten Umgebungen gut verwendbar (außer bei wirklich direkter Sonneneinstrahlung). Die Blickwinkel sind wie erwartet um einiges besser als die unseres VivoBook-Pro-15-Testgeräts, da Asus von dessen TN-Panel auf IPS-Technologie umgestiegen ist.

Im Schatten
Im Schatten
In der Sonne
In der Sonne
Breite IPS-Blickwinkel
Breite IPS-Blickwinkel

Leistung

Wieder liegt der Hauptfokus des VivoBook Pro auf Leistung, weshalb unser Testgerät mit einer Intel Core i7-8550U der achten Generation sowie mit einer 16-GB-DDR4-2400-RAM, einer NVIDIA GeForce GTX 1050 GPU und einer 512-GB-NVMe-SSD ausgestattet ist. Von diesen Komponenten können wir eine starke Leistung in vielen Bereichen erwarten. Nochmal zur Wiederholung: Das VivoBook Pro 17 ist nicht leicht zu warten oder zu erweitern, weshalb es wichtig wäre, ein Gerät mit den Bestandteilen auszuwählen, die Sie sich wünschen.

Ein zweiter Durchlauf der 3DMark 11 bestätigt, dass die Leistung des Geräts im Akkubetrieb (wie erwartet) viel geringer ist, als wenn das Gerät mit der Steckdose verbunden ist. Im Akkubetrieb wurden nur 3709 Punkte erreicht. Im Gegensatz zu unserem VivoBook Pro 15 wurden hier von LatencyMon keine Latenzen festgestellt.

CPU-Z CPU
CPU-Z CPU
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
CPU-Z RAM SPD
CPU-Z RAM SPD
GPU-Z
GPU-Z
Octane v2
Octane v2
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

Der Intel Core i7-8550U ist ein Vierkern-Prozessor mit Taktfrequenzen zwischen 1,8 und 4,0 GHz. Er hat eine TDP von 15 W, was nur ein Drittel der TDP des Core i7-7700HQ (45 W) im VivoBook Pro 15 ist. Natürlich kann seine Leistung nicht ganz mit der des i7-7700HQ mithalten - doch ob sie überhaupt ungefähr herankommt, hängt stark von dem Kühlsystem des Laptops ab. Es muss in der Lage sein, im Bereich der Temperaturen genügend Spielraum zu bieten, damit die CPU ohne Einschränkungen bei höheren Frequenzen arbeiten kann (eine Herausforderung der viele der neuesten Geräte nicht gewachsen sind). Wie sieht es beim VivoBook Pro 17 aus?  

Zumindest zu Beginn sieht die Leistung gut aus. Wir haben im Cinebench R15 eine Single-Core-Performance von 172 Punkten gemessen, womit das Gerät im Spitzenfeld liegt. Im Multi-Core liegt das Ergebnis von 642 Punkten nur etwa 14 % unterhalb des Klassenbesten (Dell XPS 15 9560), welcher, wie alle der vier Konkurrenten unseres Vergleichsfelds mit besseren Ergebnissen als unser VivoBook, mit einer i7-7700HQ ausgestattet ist. Diese beiden Ergebnisse liegen weit über dem Durchschnitt von 119 bzw. 564 Punkten.

Doch leider ist damit noch nicht alles gesagt. Anhaltende Performance ist die größte Herausforderung für diese Art von schlanken, leichten Geräten, die eine Quad-Core-CPU kühlen müssen. Dies ist auch beim VivoBook Pro der Fall: Während unserer zusätzlichen Cinebench-R15-Schleife erhielten wir im ersten Durchgang noch 625 Punkte. Das Ergebnis des zweiten Durchgangs fiel bereits auf 543. Hier hielt sich die Leistung des Geräts aber für den restlichen Verlauf des Tests. Abgesehen von einem überraschenden Zwischenfall mit 515/518 Punkten mitten im Test blieben die Ergebnisse zwischen 535 und 540 Punkten. Zwar erwarten wir von Geräten, die mit diesen neueren Vierkern-Prozessoren mit 15 W TDP ausgestattet sind, nach ein, zwei Runden des Tests einen Leistungsverlust, doch ein Verlust von 14 % ist eine ziemlich starke Einschränkung. Im Vergleich verlor unser Lenovo-ThinkPad-X1-Carbon-2018-Testgerät, welches mit derselben CPU ausgestattet ist, und das noch schlanker und kompakter ist als das VivoBook, zwischen dem ersten und den weiteren Durchläufen nur etwa 5 % an Leistung.

Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
ComputeMark
ComputeMark
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
Intel Core i7-8550U
172 Points ∼79%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U
  (108 - 172, n=74)
160 Points ∼73% -7%
HP Omen 17-w206ng
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼73% -8%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
Intel Core i7-7700HQ
158 Points ∼72% -8%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼72% -9%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
Intel Core i7-7700HQ
148 Points ∼68% -14%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Intel Core i5-8250U
143 Points ∼66% -17%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (36 - 201, n=362)
127 Points ∼58% -26%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD A12-9720P
69 Points ∼32% -60%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼17% +14%
HP Omen 17-w206ng
Intel Core i7-7700HQ
729 Points ∼17% +14%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
Intel Core i7-7700HQ
726 Points ∼17% +13%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
Intel Core i7-7700HQ
724 Points ∼17% +13%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
Intel Core i7-8550U
642 Points ∼15%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Intel Core i5-8250U
636 Points ∼15% -1%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U
  (301 - 761, n=76)
570 Points ∼13% -11%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (73 - 1550, n=378)
483 Points ∼11% -25%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD A12-9720P
229 Points ∼5% -64%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
Intel Core i7-8550U
1.87 Points ∼77%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U
  (1.43 - 1.95, n=32)
1.834 Points ∼75% -2%
HP Omen 17-w206ng
Intel Core i7-7700HQ
1.81 Points ∼74% -3%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
1.78 Points ∼73% -5%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
Intel Core i7-7700HQ
1.71 Points ∼70% -9%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Intel Core i5-8250U
1.64 Points ∼67% -12%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (0.39 - 2.28, n=417)
1.292 Points ∼53% -31%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD A12-9720P
0.94 Points ∼39% -50%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼24% +7%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
Intel Core i7-7700HQ
8.1 Points ∼24% +7%
HP Omen 17-w206ng
Intel Core i7-7700HQ
8.09 Points ∼24% +7%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
Intel Core i7-8550U
7.58 Points ∼23%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Intel Core i5-8250U
6.96 Points ∼21% -8%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U
  (4.38 - 8.56, n=32)
6.28 Points ∼19% -17%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (0.59 - 17.6, n=683)
3.75 Points ∼11% -51%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD A12-9720P
2.7 Points ∼8% -64%
wPrime 2.0x - 1024m
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (176 - 2326, n=380)
635 s * ∼8% -147%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD A12-9720P
415.484 s * ∼5% -61%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U
  (258 - 435, n=11)
351 s * ∼4% -36%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
Intel Core i7-8550U
257.514 s * ∼3%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
214.927 s * ∼3% +17%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (-1 - 135140, n=6847)
1809 Seconds * ∼8% -253%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U
  (1.4 - 7795, n=90)
1105 Seconds * ∼5% -116%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD A12-9720P
863.551 Seconds * ∼4% -69%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
522.024 Seconds * ∼2% -2%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
Intel Core i7-8550U
512 Seconds * ∼2%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.87 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.58 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
75.95 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
172 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
642 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
114.95 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

System Performance

Abgesehen von Problemen unter kontinuierlicher Last schlägt sich das VivoBook im Alltag recht gut. Es übertrifft in all unseren PCMark-Benchmarks die gesamte Konkurrenz und erreicht sogar Werte, die für seine CPU/GPU-Kombination etwas über dem Durchschnitt liegen. Dies liegt teilweise daran, dass unser Testgerät eine geringere Bildschirmauflösung hat als manche Konkurrenten (ein Faktor, der die Ergebnisse in diesen Tests wirklich beeinflusst). Nichtsdestotrotz unterstreichen die Ergebnisse unser subjektives Gefühl - nämlich, dass das VivoBook Pro 17 sehr schnell läuft.

PCMark 10
PCMark 10
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5343 Points ∼82%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
4934 Points ∼76% -8%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
  (4382 - 5343, n=5)
4922 Points ∼76% -8%
Dell Inspiron 17-5770-0357
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix SC311 M.2
4804 Points ∼74% -10%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba MQ01ABD100
4636 Points ∼71% -13%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4422 Points ∼68% -17%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2213 - 5651, n=275)
4288 Points ∼66% -20%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
Radeon R7 M340, A12-9720P, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-60JC3T1
3518 Points ∼54% -34%
Creative Score Accelerated v2
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5474 Points ∼57%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
  (4961 - 5474, n=4)
5208 Points ∼55% -5%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5114 Points ∼54% -7%
Dell Inspiron 17-5770-0357
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix SC311 M.2
4760 Points ∼50% -13%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1765 - 6408, n=195)
4040 Points ∼42% -26%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
Radeon R7 M340, A12-9720P, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-60JC3T1
3219 Points ∼34% -41%
Home Score Accelerated v2
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4245 Points ∼70%
HP Omen 17-w206ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4216 Points ∼69% -1%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
  (3505 - 4245, n=6)
3938 Points ∼65% -7%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
3833 Points ∼63% -10%
Dell Inspiron 17-5770-0357
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix SC311 M.2
3722 Points ∼61% -12%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba MQ01ABD100
3687 Points ∼61% -13%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
3588 Points ∼59% -15%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1371 - 4693, n=297)
3377 Points ∼55% -20%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
Radeon R7 M340, A12-9720P, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-60JC3T1
2783 Points ∼46% -34%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4245 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5474 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5343 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Das Asus VivoBook Pro 17 unterstützt Dual-Storage-Lösungen, welche ideal sind, um eine SSD für das Betriebssystem und die Programme mit einer mechanischen Festplatte für größere Files (wie z.B. Videos, Musik oder heruntergeladene Spiele) zu kombinieren. Auch wenn wir riskieren, uns unnötig zu wiederholen: Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass die gewünschte Konfiguration bereits vor dem Kauf des Geräts ausgewählt werden sollte, da das Auseinandernehmen und Basteln an diesem Gerät sehr umständlich ist - vor allem wenn Sie planen, eine M.2/NVMe-SSD einzubauen (da dieser Anschluss auf der anderen Seite des Motherboards platziert ist, und somit nicht einfach erreichbar ist).

Unser Testgerät wurde mit einer üblichen 1-TB-Festplatte mit 5.400 RPM sowie einer 512-GB-NVMe-Samsung-SSD geliefert.

Die Samsung-NVMe-SSD ist eine PM961, welche auch in vielen Konkurrenten eingebaut ist und immer eine ausgezeichnete Leistung bietet. Unsere Benchmarks waren keine Enttäuschung und die Ergebnisse übertrafen großteils den Durchschnitt (und auch in unserem heutigen Vergleichsfeld ist das VivoBook Pro erstplatziert). Unten sehen Sie eine Liste der Ergebnisse im Detail.

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
HD Tune
HD Tune
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
Micron 1100 MTFDDAV256TBN
Dell Inspiron 17-5770-0357
SK hynix SC311 M.2
HP Omen 17-w206ng
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
AS SSD
-77%
-82%
-598%
-5%
Copy Game MB/s
405.46
130.92
-68%
539.5
33%
Copy Program MB/s
305.83
107.82
-65%
411.54
35%
Copy ISO MB/s
1732.6
162.82
-91%
1272.4
-27%
Score Total
3488
830
-76%
509
-85%
2172
-38%
2810
-19%
Score Write
1091
360
-67%
160
-85%
165
-85%
1022
-6%
Score Read
1612
308
-81%
234
-85%
1390
-14%
1206
-25%
Access Time Write *
0.03
0.057
-90%
0.061
-103%
1.881
-6170%
0.034
-13%
Access Time Read *
0.056
0.132
-136%
0.128
-129%
0.056
-0%
0.034
39%
4K-64 Write
827.6
246.84
-70%
73.41
-91%
129.48
-84%
788.85
-5%
4K-64 Read
1328.81
236.67
-82%
159.11
-88%
1100.75
-17%
961.61
-28%
4K Write
122.14
70.42
-42%
68.76
-44%
1.31
-99%
112.15
-8%
4K Read
49.78
22.9
-54%
25.6
-49%
48.92
-2%
41.34
-17%
Seq Write
1408.9
426.73
-70%
182.06
-87%
346.23
-75%
1206.58
-14%
Seq Read
2338.65
482.94
-79%
492.1
-79%
2399.21
3%
2026.09
-13%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3220 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1614 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 558.7 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 452.3 MB/s
CDM 5 Read Seq: 935.1 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1020 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 46.62 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 151.3 MB/s

Grafikkarte

Das VivoBook Pro 17 wird von einer Nvidia GeForce GTX 1050 unterstützt - einer GPU, die wir mittlerweile ausführlich getestet haben. Alle Benchmark-Ergebnisse entsprachen genau unseren Erwartungen und waren mit den durchschnittlichen Werten von allen bis jetzt von uns getesteten GTX-1050-Geräten fast ident. Unser Testgerät liegt hier etwa mit dem Dell XPS 15 9560 gleichauf. Dies deutet darauf hin, dass kein Thermal Throttling oder andere Einschränkungen eingetreten sind.   

Um noch weitere Werte zu erhalten, ließen wir unseren einstündigen Witcher-3-Stresstest laufen, in dem das Gerät eine Stunde lang an einer bestimmten Stelle im Spiel verweilt, während wir die Taktfrequenzen und Temperaturen messen. Der Graph zeigt einige kleine Veränderungen bei den Framerates, doch die meisten sind auf Tag-/Nachtzyklen und andere Abweichungen im Spiel zurückzuführen. Die durchschnittliche Framerate im Laufe dieser Stunde blieb um die 25 FPS, was für ein GTX-1050-Notebook überdurchschnittlich ist (Durchschnitt aller GTX-1050 Notebooks: 21,8 FPS). Die CPU- und GPU-Kerntemperaturen liegen bei 69 bzw. 73 °C.

3DMark 11
1280x720 Performance Combined
HP Omen 17-w206ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
8495 Points ∼38% +23%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U
6889 Points ∼30%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
  (4446 - 7607, n=39)
6798 Points ∼30% -1%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
6713 Points ∼30% -3%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
6389 Points ∼28% -7%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (375 - 15962, n=628)
2451 Points ∼11% -64%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD Radeon R7 M340, A12-9720P
1337 Points ∼6% -81%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1260 Points ∼6% -82%
1280x720 Performance GPU
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
14846 Points ∼29% +94%
HP Omen 17-w206ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
9482 Points ∼19% +24%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
7712 Points ∼15% +1%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U
7640 Points ∼15%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
  (6744 - 8223, n=39)
7633 Points ∼15% 0%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD Radeon R7 M340, A12-9720P
3597 Points ∼7% -53%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (352 - 20837, n=632)
2952 Points ∼6% -61%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1622 Points ∼3% -79%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11502 Points ∼28% +90%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
6074 Points ∼15% +1%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U
6042 Points ∼15%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
  (4935 - 6393, n=41)
6008 Points ∼15% -1%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
5982 Points ∼15% -1%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (337 - 16100, n=406)
2847 Points ∼7% -53%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD Radeon R7 M340, A12-9720P
1926 Points ∼5% -68%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Intel UHD Graphics 620, 8250U
930 Points ∼2% -85%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
68143 Points ∼37% +87%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
38266 Points ∼21% +5%
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U
36413 Points ∼20%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
  (14979 - 40201, n=39)
36178 Points ∼20% -1%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
31274 Points ∼17% -14%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2468 - 77755, n=409)
16674 Points ∼9% -54%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD Radeon R7 M340, A12-9720P
10116 Points ∼5% -72%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Intel UHD Graphics 620, 8250U
7983 Points ∼4% -78%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
  (7482 - 200390, n=23)
104769 Points ∼14%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
84368 Points ∼12%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (3538 - 171011, n=86)
66505 Points ∼9%
Dell Inspiron 17-5770-0357
Intel UHD Graphics 620, 8250U
42118 Points ∼6%
HP Pavilion 17z 1EX13AV
AMD Radeon R7 M340, A12-9720P
41700 Points ∼6%
3DMark 06 Standard
24942 Punkte
3DMark 11 Performance
7474 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
15440 Punkte
3DMark Fire Strike Score
5411 Punkte
Hilfe
012345678910111213141516171819202122232425262728Tooltip
The Witcher 3 ultra
The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+) (nach Ergebnis sortieren)
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
25 fps ∼20%
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
20 fps ∼16% -20%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba MQ01ABD100
38.5 fps ∼30% +54%
HP Omen 17-w206ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
26 fps ∼20% +4%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
19.8 fps ∼15% -21%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
  (15.7 - 25, n=31)
21.5 fps ∼17% -14%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2.9 - 80.8, n=95)
19.3 fps ∼15% -23%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 27716915762fps
The Witcher 3 (2015) 25fps

Stresstest

Unsere synthetischen Stresstests waren wie immer hilfreich, um zu verstehen, wie sich das Gerät unter anhaltender Last verhält. Wir möchten an dieser Stelle wieder darauf hinweisen, dass schlanke, leichte Notebooks oft Schwierigkeiten damit haben, hohe Turbo-Frequenzen über längere Zeiträume von synthetischem Stress aufrechtzuerhalten. In vielen Situationen treten diese Hindernisse bei normaler Nutzung nicht auf, doch im Fall des VivoBook Pro 17 haben wir bereits vor diesen Stresstests gesehen, dass die Prozessorleistung auch bei normaler Verwendung eingeschränkt sein kann (siehe die Ergebnisse der Cinebench-R15-Multi-CPU-Schleife weiter oben).

Doch welche Umstände führen zu diesem Verhalten? Unser CPU-Stresstest unter Volllast gibt uns die Antwort. Obwohl der Intel Core i7-8550U zu Beginn den vollen Turbo-Takt von 4,0 GHz aufrechterhält, fällt dieser nach etwa 5 Minuten plötzlich auf 1,8 GHz, wo er dann bleibt. Der Grund für dieses Verhalten scheint eine Zuspitzung der Kerntemperaturen auf 80 °C zu sein. Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr sicher und die Taktfrequenz fällt, bis etwa 55 °C erreicht werden. Obwohl die Leistung ab und zu wieder auf etwa 3,7 GHz steigt, erreicht sie nie wieder (nicht einmal annähernd) ihr volles Potential. Da diese CPU theoretisch Temperaturen bis zu 100 °C ertragen kann, scheint dieses Verhalten eine strenge Einschränkung von Seiten der Asus-Firmware zu sein. Vielleicht ermöglicht ein zukünftiges BIOS-Update oder andere zusätzliche Software uns, dieses Temperaturlimit anzupassen. Zurzeit scheint es hier festgenagelt zu sein.

Natürlich ist die Grafikkarte von keinen solchen Einschränkungen betroffen. Sie hält während des Stresstests durchgehend eine durchschnittliche Taktfrequenz von 1.633 MHz aufrecht und die durchschnittlichen Temperaturen überschreiten nie 76 °C. Beim kombinierten Stresstest erreicht die GPU eine ähnliche Leistung und fast identische Kerntemperaturen, während die CPU auf 1,4 GHz drosselt und dessen durchschnittliche Temperatur bei 82 °C liegt (interessanterweise scheint die CPU, wenn beide Chips unter voller Last sind, das 80-°C-Limit übersteigen zu können und erreicht für kurze Zeit sogar über 90 °C).

voller CPU-Stress
voller CPU-Stress
voller GPU-Stress
voller GPU-Stress
kombinierter CPU- + GPU-Stress
kombinierter CPU- + GPU-Stress
CPU Clock (GHz) GPU Clock (MHz) Average CPU Temperature (°C) Average GPU Temperature (°C)
Prime95 Stress 1.8 - 67 -
FurMark Stress - 1633 - 76
Prime95 + FurMark Stress 1.4 1683 82 76

Emissionen

Geräuschemissionen

Einer der beiden internen Lüfter
Einer der beiden internen Lüfter

Das VivoBook Pro 17 ist üblicherweise ein relativ leises Gerät, und wird erst unter normaler Last mit 36,7 dB(A) durch die beiden Lüfter hörbar. Wenn Umgebungsgeräusche miteinbezogen werden, ist dieses VivoBook Pro etwa so laut wie das vorherige VivoBook Pro und alle Mitstreiter im heutigen Vergleichsfeld.

Lautstärkediagramm

Idle
28.3 / 29 / 29 dB(A)
HDD
29.9 dB(A)
Last
36.7 / 42.8 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.3 dB(A)
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
Dell Inspiron 17-5770-0357
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix SC311 M.2
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba MQ01ABD100
HP Omen 17-w206ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
HP Pavilion 17z 1EX13AV
Radeon R7 M340, A12-9720P, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-60JC3T1
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Geräuschentwicklung
-7%
-8%
-3%
-18%
-5%
-10%
aus / Umgebung *
28.3
30.5
-8%
30.1
-6%
30.1
-6%
30
-6%
28
1%
28.4
-0%
Idle min *
28.3
30.6
-8%
31.1
-10%
31.4
-11%
34
-20%
30.4
-7%
29
-2%
Idle avg *
29
30.9
-7%
31.1
-7%
31.4
-8%
35
-21%
30.5
-5%
29
-0%
Idle max *
29
31.9
-10%
31.1
-7%
31.7
-9%
36
-24%
30.5
-5%
32.2
-11%
Last avg *
36.7
38.6
-5%
44.4
-21%
35.2
4%
47
-28%
41.5
-13%
47.1
-28%
Witcher 3 ultra *
44.7
47.3
-6%
39.9
11%
48
-7%
41.8
6%
52
-16%
Last max *
42.8
45.7
-7%
41.7
3%
43.5
-2%
52
-21%
48.2
-13%
47.1
-10%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Bei einem Punkt hat sich das VivoBook Pro 17 im Vergleich zu dem im Oktober getesteten Modell deutlich verschlechtert: Den Oberflächentemperaturen. Obwohl die Temperaturen im Idle bei 26,1 °C/30 °C (oben/unten) noch sehr angenehm sind, wird es unter Last etwas ungemütlich, und das Gerät erreicht durchschnittliche Temperaturen von 34,3 °C und 41,3 °C. Wir stellten auf der Oberseite oben in der Mitte einen Hotspot von 46 °C fest, sowie 43,6 °C in der Mitte der Tastatur (was bei deren Verwendung recht störend ist). Das größte Problem war aber auf der Unterseite des Geräts zu finden. Hier wurden mehrere Hotspots von über 50 °C gemessen, sowie einer, wieder oben in der Mitte, von 56,2 °C. Diese Temperaturen machen es mehr oder weniger unmöglich, das Gerät auf dem Schoß zu verwenden, wenn es unter großer Last ist. Stellen Sie sicher, dass das Gerät auf einer festen Oberfläche steht, dann sollten Sie keine weiteren Probleme damit haben. 

Max. Last
 34.8 °C46 °C39 °C 
 37 °C43.6 °C29.4 °C 
 27.4 °C25.2 °C26.6 °C 
Maximal: 46 °C
Durchschnitt: 34.3 °C
53 °C56.2 °C46 °C
35.2 °C44.4 °C50 °C
30 °C28 °C29 °C
Maximal: 56.2 °C
Durchschnitt: 41.3 °C
Netzteil (max.)  47 °C | Raumtemperatur 22 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia v7 auf 30.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 56.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 32.7 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (+1.7 °C).
Hitzeprofil, Basiseinheit oben (Witcher 3)
Hitzeprofil, Basiseinheit oben (Witcher 3)
Hitzeprofil, Basiseinheit unten (Witcher 3)
Hitzeprofil, Basiseinheit unten (Witcher 3)
Hitzeprofil, Seite (Witcher 3)
Hitzeprofil, Seite (Witcher 3)
Hitzeprofil, Basiseinheit oben (maximale Last)
Hitzeprofil, Basiseinheit oben (maximale Last)
Hitzeprofil, Basiseinheit unten (maximale Last)
Hitzeprofil, Basiseinheit unten (maximale Last)
Hitzeprofil, Basiseinheit oben (Idle)
Hitzeprofil, Basiseinheit oben (Idle)
Hitzeprofil, Basiseinheit unten (Idle)
Hitzeprofil, Basiseinheit unten (Idle)

Lautsprecher

Das VivoBook Pro hat gute Lautsprecher, die eine zufriedenstellende Lautstärke erreichen, und deren Sound recht ausbalanciert klingt, vor allem in den Mitten und Höhen. Wie es oft der Fall ist, sind es die tieferen Frequenzen, die Schwierigkeiten machen. Der Bass ist schwächer als der Median und die Linearität ist zufriedenstellend. Im Großen und Ganzen klingen die Lautsprecher aber ganz gut und gehören im Vergleich zu den Lautsprechern ähnlicher Geräte zu den besseren. Auch bei höheren Lautstärken stellten wir während unserer Tests keine auffälligen Vibrationen oder Verzerrungen fest.

Unten angebrachte Lautsprecher ...
Unten angebrachte Lautsprecher ...
... und die Sicht von Innen
... und die Sicht von Innen
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2041.838.841.82536.234.436.23134.533.634.54033.632.933.65034.932.634.96332.633.132.68033.132.633.110037.429.337.412550.629.250.616060.228.360.220064.427.964.425065.827.565.831563.126.863.140062.826.262.850064.925.364.963069.42569.480067.42567.4100065.524.465.5125064.623.964.6160063.323.863.32000642464250067.623.967.6315068.723.768.7400068.123.668.1500068.223.568.2630066.623.566.6800065.723.465.71000066.523.566.51250073.623.573.61600070.323.570.3SPL79.236.379.2N48.42.748.4median 65.7median 24median 65.7Delta2.61.52.642.841.242.839.739.939.734.231.834.23731.73737.12937.137.631.137.63928.73939303940.425.540.442.325.442.347.324.447.349.723.249.753.122.453.153.121.553.156.720.256.762.419.962.466.31966.364.818.564.860.417.960.463.717.263.762.81762.864.216.864.262.316.862.363.616.763.661.316.661.355.716.755.761.416.861.463.516.763.562.216.762.257.616.857.674.630.174.6351.435median 61.3median 17.9median 61.35.83.25.8hearing rangehide median Pink NoiseAsus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76Dell Inspiron 17-5770-0357
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79.15 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.8% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.5% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 5% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 94% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell Inspiron 17-5770-0357 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (66.29 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.9% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (5.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (14.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 19% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 76% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 12% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 84% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen an-/abwählbar!)
Graph 1: Pink Noise 100 % Vol.; Graph 2: Audio aus

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Obwohl die Energieaufnahme im Idle stark von dem gierigen 17,3-IPS-Display beeinflusst wird (Durchschnitt: 10,3 W), ist der durchschnittliche Verbrauch von 83 W vollkommen akzeptabel und liegt mit dem 15,6-Zoll VivoBook Pro gleichauf. Das XPS 15 9560 mit seinem Ultra-HD-Display verlangt trotz kleinerem Bildschirm im Durchschnitt um einiges mehr an Strom. Mit diesen Werten würden wir eigentlich eine überdurchschnittlich gute Akkulaufzeit erwarten, nur ...

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.406 / 0.63 Watt
Idledarkmidlight 5.06 / 10.3 / 10.7 Watt
Last midlight 83 / 99.9 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
8550U, GeForce GTX 1050 (Laptop), Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 1920x1080, 17.3
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), Micron 1100 MTFDDAV256TBN, TN, 1920x1080, 15.6
Dell Inspiron 17-5770-0357
8250U, UHD Graphics 620, SK hynix SC311 M.2, IPS, 1920x1080, 17.3
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Toshiba MQ01ABD100, IPS, 1920x1080, 17.3
HP Omen 17-w206ng
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 17.3
HP Pavilion 17z 1EX13AV
A12-9720P, Radeon R7 M340, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-60JC3T1, IPS, 1920x1080, 17.3
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD, IGZO IPS, 3840x2160, 15.6
Stromverbrauch
-1%
32%
-28%
-62%
-1%
-52%
Idle min *
5.06
4.7
7%
4.08
19%
7
-38%
11
-117%
7.8
-54%
11.9
-135%
Idle avg *
10.3
7.7
25%
8.45
18%
12.3
-19%
18
-75%
11.7
-14%
17.1
-66%
Idle max *
10.7
10.9
-2%
9.6
10%
14.2
-33%
24
-124%
15.7
-47%
17.3
-62%
Last avg *
83
82
1%
40.2
52%
72.6
13%
84
-1%
57.4
31%
94.7
-14%
Last max *
99.9
120
-20%
41.4
59%
153
-53%
146
-46%
62.3
38%
122
-22%
Witcher 3 ultra *
92.4
109
-18%
125
-35%
101
-9%
53.3
42%
104.8
-13%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

... ist der Akku des VivoBook Pro 17 einfach winzig, vor allem für einen 17-Zöller: 42 Wh. Das Dell Inspiron 17 und das HP Pavilion 17z haben dieselbe Akkukapazität (der Letztere hat auch mit schlechten Akkulaufzeiten zu kämpfen), doch das Inspiron hat weder eine dedizierte Grafikkarte, noch eine NVMe-SSD, und auch das Display hat im Vergleich schlechte Helligkeitswerte. Das bedeutet, dass das VivoBook Pro 17 unter Last (Battery-Eater-Classic-Test) nur etwa 53 Minuten läuft, und beim Surfen im Internet 4:25 Stunden schafft. Daraus können wir schließen, dass das VivoBook Pro zwar gut für alltägliche Schreibtischarbeiten mit gelegentlichen GPU-Lasten (wie beim moderaten Gamen) geeignet ist, doch als wirklich mobiles Gerät nicht zufriedenstellend ist, es sei denn man hat immer Zugang zu einer Steckdose. 

Der Vorteil einer so kleinen Akkukapazität sind die schnellen Ladezeiten: Das VivoBook lädt innerhalb einer Stunde bis zu 86 %.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 25min
Last (volle Helligkeit)
0h 53min
Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76
8550U, GeForce GTX 1050 (Laptop), 42 Wh
Asus VivoBook Pro 15 N580VD-DM028T
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), 47 Wh
Dell Inspiron 17-5770-0357
8250U, UHD Graphics 620, 42 Wh
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 48 Wh
HP Omen 17-w206ng
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 62 Wh
HP Pavilion 17z 1EX13AV
A12-9720P, Radeon R7 M340, 41.6 Wh
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), 97 Wh
Akkulaufzeit
52%
55%
34%
62%
10%
79%
Idle
609
702
552
795
410
831
WLAN
265
392
48%
368
39%
336
27%
380
43%
233
-12%
434
64%
Last
53
82
55%
90
70%
74
40%
96
81%
70
32%
103
94%

Pro

+ schlankes und leichtes Design
+ relativ stabiles Gehäuse, solide Oberflächen
+ schönes Display mit guter Helligkeit, tollen Farben und gutem Kontrast, matte Oberfläche
+ sehr schnelle NVMe-SSD, kombiniert mit mechanischer Festplatte
+ sehr gute Single-Core-CPU-Performance
+ keine GPU-Drosselung; kann die meisten modernen Spiele abspielen
+ akzeptable Geräuschemissionen
+ gute Lautsprecher

Contra

- enttäuschende CPU-Performance in Multi-Core-Anwendungen; Core i5 scheint eine praktischere Wahl zu sein
- schwache Anschlussauswahl
- schlechte Akkulaufzeit
- hohe Oberflächentemperaturen unter Last
- ungewöhnliches Tastaturlayout
- Wartung und Erweiterung ist schwierig
- langsamer Kartenleser

Fazit

Im Test: Asus VivoBook Pro 17. Testgerät zur Verfügung gestellt von CUKUSA.
Im Test: Asus VivoBook Pro 17. Testgerät zur Verfügung gestellt von CUKUSA.

Nichts am VivoBook Pro 17 ist besonders Aufsehen erregend, aber es ist auch kein Gerät, das versucht die Grenzen zu überschreiten. Stattdessen verspricht es eine gute Allround-Leistung und spricht somit diejenigen an, die gerne ein Gerät mit kompetenter, ausgeglichener Alltagsleistung haben möchten, das auch gelegentliches Gamen erlaubt, aber nicht bereit sind, den Aufpreis für ausgezeichnete Ästhetik, Design und den dazugehörigen Schnickschnack zu zahlen.

Nichts am VivoBook Pro 17 ist besonders Aufsehen erregend, aber es ist auch kein Gerät, das versucht die Grenzen zu überschreiten. Stattdessen, bietet es eine kompetente Leistung im Alltag und erlaubt gelegentliches Gamen zu einem angemessenen Preis - im Gegenzug für einige andere Schwächen.

Und zum Großteil (mit einigen Einschränkungen) ist es erfolgreich. Das schlanke und leichte VivoBook Pro 17 erreicht sehr gute allgemeine System-Performance-Ergebnisse, bietet eine schnelle SSD, und schafft es ohne Probleme durch eine normale Gaming-Session. Das Display ist auch sehr zufriedenstellend und bietet gute Helligkeit, breite Blickwinkel, anständige Farbwiedergabe und ein mattes Finish.

Aber wir haben auch Vorbehalte, und die sollten nicht außer Acht gelassen werden. Während das VivoBook Pro 17 einige Schwächen seines 15-Zoll-Kollegen ausbessert, kann der Core i7-8550U (wie es oft der Fall ist) die Multi-Core-Performance nicht gut genug aufrechterhalten, um z.B. gegenüber einem Core i5-8250U bevorzugt zu werden (obwohl seine Single-Core-Performance deutlich höher ist). Die Anschlüsse des VivoBook Pro 17 wurden auch schlecht ausgewählt, und das mittelmäßige Kunststoff-Gehäuse, die schwierige Wartung, die unprofessionelle Tastatur mit unangenehmem Layout, die hohen Oberflächentemperaturen und schlechte Akkulaufzeit sind alles weitere Minuspunkte. Wenn dem Nutzer keiner dieser genannten Punkte als besonders schwerwiegend erscheint, dann könnte dieses Gerät eine gute Alternative zu teureren Premium-Modellen dieser Klasse (so wie das Dell XPS 15 9560) sein. Aber es sind auch viele weitere Alternativen zu einem ähnlichen Preis verfügbar, die andere Schwächen und Stärken haben (wie zum Beispiel das Acer Aspire 7 A71-71G-72VY). Es ist also wie so oft bei preiswerten Geräten die Frage: Bei welchem Aspekt sind Sie bereit, Abstriche zu machen?

Asus VivoBook Pro 17 N705UD-EH76 - 28.02.2018 v6
Steve Schardein

Gehäuse
72 / 98 → 73%
Tastatur
64%
Pointing Device
81%
Konnektivität
49 / 81 → 60%
Gewicht
61 / 20-67 → 87%
Akkulaufzeit
78%
Display
87%
Leistung Spiele
88 / 85 → 100%
Leistung Anwendungen
92 / 92 → 100%
Temperatur
82%
Lautstärke
92 / 95 → 97%
Audio
80%
Kamera
46 / 85 → 54%
Durchschnitt
75%
83%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Asus VivoBook Pro 17 N705UD (i7-8550U, GTX 1050) Laptop
Autor: Steve Schardein, 15.03.2018 (Update: 12.04.2018)