Notebookcheck

Test Acer Aspire 7 (Core i7, GTX 1060) Laptop

Budget-Gaming par Excellence. Acer stattet seinen 17 Zoll großen Multimedia-Gaming-Zwitter aus der neuen Reihe Aspire 7 mit einer potenten GTX 1060, schnellem Quadcore und IPS-Display aus, achtet ansonsten aber konsequent auf Kostenreduzierung. Technisch überzeugt der Kandidat in jeder Hinsicht, und auch an anderer Stelle hat Acer den Rotstift mit Bedacht angesetzt – mit einer Ausnahme.

Acer positioniert sein neues Aspire 7 A717-71G-72VY als Multimedia-Allrounder, und so stufen wir es auch ein, obwohl die verbaute Nvidia GeForce GTX 1060 sowie der Intel Core i7-7700HQ eindeutig in Richtung Gaming weisen. Da Acer die Modellreihen Aspire 7, 5 und 3 neu auf den Markt gebracht hat, existieren keine direkten Vorgänger. Was unser Aspire-7-Notebook von vielen zumeist deutlich teureren "echten" Gaming-Notebooks wie z. B. den entsprechenden Modellen von Schenker, Asus, MSI, Alienware und aus der hauseigenen Predator-Serie unterscheidet, ist die Abwesenheit von Features wie G-Sync, farbig beleuchteten Tastaturen mit Makro-Funktionen und Extra-Tasten sowie auf Gamer zugeschnittene Software-Spezialitäten zum Tunen und Übertakten.

Für rund 1.400 Euro liefert Acer einen ausladenden, aber mit rund 2,9 kg noch nicht mal besonders schweren Desktop-Ersatz für die stationäre Nutzung, dessen Ausstattung sich auf den üblichen Standard beschränkt. So reichen 8 GB RAM zwar nach wie vor für die meisten Games aus, dedizierte Gaming-Notebooks werden aber nicht umsonst zumeist mit der doppelten Speichermenge oder mehr ausgeliefert. Die größte Einschränkung stellt das Fehlen einer SSD dar. Moderne topaktuelle Anschlüsse wie Thunderbolt, DisplayPort und USB 3.1 Gen2 sucht man auch bei der Konkurrenz für diesen Preis meist vergeblich. Auch beim Bildschirm hat der Hersteller nicht sehr weit oben ins Regal gegriffen, für IPS in der für die meisten Spieler nach wie vor optimalen Full-HD-Auflösung hat das Budget aber gereicht.

Im 17-Zoll-Segment stehen anders als bei 15-Zöllern nicht viele vergleichbare Konkurrenten bereit, sodass wir uns diesmal auf nur zwei Vergleichs-Notebooks beschränken. Neben dem Format haben wir bei der Auswahl vor allem auf eine halbwegs ähnliche Preis- und Leistungsliga geachtet. Mit ins Rennen gehen:

Acer Aspire 7 A717-71G-72VY (Aspire 7 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 6144 MB, Kerntakt: 1405 - 1671 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 376.89, Nvidia Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4, 2.400 MHz, Single-Channel, 1 von 2 Bänken belegt
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, LG Philips LGD056D / LP173WF4-SPF5, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
Toshiba MQ01ABD100, 1000 GB 
, 5400 U/Min
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio in/out kombiniert, 3,5 mm Klinke, Card Reader: SD/SDHC/SDXC, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Atheros/Qualcomm QCA6174 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 28 x 423 x 290
Akku
48 Wh Lithium-Ion, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Norton Internet Security (14 Tage Testversion), Spotify, Ebay, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.9 kg, Netzteil: 589 g
Preis
1399 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Um eine besonders kompakte Bauweise hat Acer sich wohl gar nicht erst bemüht. Das hauptsächlich in Schwarz gehaltene Aspire 7 A717-71G-72VY nimmt viel Platz auf dem Tisch ein, und der Bildschirm ist von einem breiten Rahmen umgeben. Deckelrückseite und Oberseite der Base fühlen sich metallisch-kalt an und zeigen ein für Fingerabdrücke sehr empfängliches Brushed-Metal-Finish, das sich im Falle unseres Testsamples auch nicht erfolgreich reinigen ließ, wie man auf den Fotos sehen kann. Der Rest des Gehäuses besteht aus griffigem Kunststoff. Optische Akzente setzen das silbere Acer-Logo auf der Rückseite, silberne Zierstreifen, die Base und Touchpad umlaufen, sowie das auffällige matt-silberne Aspire-typische Scharnier.

Die Base lässt sich auch mit viel Krafteinsatz nur ein kleines Stück verwinden und bleibt dabei völlig stumm. Auch der nicht eben dünne und fast vollständig druckresistente Deckel erweist sich als sehr steif und kann nur in engen Grenzen aus der Form gebracht werden. Etwas zu stramm ist die Abstimmung der Scharniere ausgefallen. Das verhindert zwar jeden Ansatz von Nachschwingen, nur leider kommt die Base trotz ihres Gewichts mit hoch, wenn man den Deckel ohne Gegenhalten öffnet. Im Hinblick auf die weit überwiegend stationäre Nutzung hat Acer hier die falschen Prioritäten gesetzt. An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Die Spaltmaße wirken weitgehend gleichmäßig, die wenigen überstehenden Kanten im Bereich des Scharniers sehen für uns nicht nach einem Verarbeitungsfehler aus. Insgesamt haben wir es mit einem soliden, wenn auch nicht sehr repräsentativen Gehäuse ohne Schnickschnack zu tun.

Acer Aspire 7
Acer Aspire 7
Acer Aspire 7
Acer Aspire 7
Acer Aspire 7
Acer Aspire 7
Acer Aspire 7
Acer Aspire 7
Acer Aspire 7
Acer Aspire 7
Acer Aspire 7

Alle Kandidaten wiegen rund 3 kg und ähneln sich auch in den Abmessungen sehr. Das HP Omen weist die geringste Grundfläche auf, ist mit 30 mm aber aber auch 2 mm höher als das Testgerät und 5 mm dicker als das Acer Aspire Nitro, dessen Breite und Tiefe sich von der des Acer Aspire 7 nur um wenige Millimeter unterscheiden.

Größenvergleich

423 mm 290 mm 28 mm 2.9 kg422 mm 298 mm 25 mm 3.1 kg416 mm 279 mm 30 mm 2.9 kg

Ausstattung

Wie eingangs erwähnt, sieht es bei den Anschlüssen etwas mager aus. Zwei der insgesamt vier USB-Ports arbeiten noch nach dem langsamen 2.0-Standard, aber immerhin ist einer der beiden USB-3.1-Gen1-Ports als Typ C ausgeführt. Für den stationären Betrieb gibt es Ethernet (ausklappbar) sowie HDMI. Herkömmliche Headsets lassen sich wegen des bei Gaming-Laptops eher unüblichen Kombo-Audio-Ports nicht anschließen. Die Positionierung geht in Ordnung, Acer hat augenscheinlich versucht, alles so weit wie möglich hinten unterzubringen, wo Sticks und Kabel weniger im Wege sind.

linke Seite: Kensington, RJ45 (Ethernet), USB 3.1 Gen1 Typ C, HDMI, USB 3.0 Typ A, SD-Cardreader
linke Seite: Kensington, RJ45 (Ethernet), USB 3.1 Gen1 Typ C, HDMI, USB 3.0 Typ A, SD-Cardreader
rechte Seite: Audio in/out (3,5-mm-Klinke), 2x USB 2.0, Betriebs-LEDs, Strom
rechte Seite: Audio in/out (3,5-mm-Klinke), 2x USB 2.0, Betriebs-LEDs, Strom

SDCardreader

Der Kartenleser ist offenbar ebenso wie der des HP Omen über USB 3.0 angebunden, kann im praxisrelevanten JPG-Copy-Test aber nicht ganz mithalten und zeigt im Zusammenspiel mit unserer Referenz-Speicherkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II eine für seine Klasse leicht unterdurchschnittliche Leistung. Den Bodensatz repräsentiert hier das Acer Aspire Nitro mit seinem lahmen USB-2.0-Tempo.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
HP Omen 17-w206ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76 MB/s ∼100% +19%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
64 MB/s ∼84%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
23.2 MB/s ∼31% -64%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP Omen 17-w206ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼100% +1%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
86 MB/s ∼99%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
24.6 MB/s ∼28% -71%

Kommunikation

Mit Intel-WLAN-Modulen vom Schlage eines Dual Band Wireless-AC 8260 kann das verbaute Atheros/Qualcomm-Modul QCA 6174 nicht mithalten. Von der maximalen Transferrate abzüglich Overhead von 867 MBit/s ist es sowohl beim Senden als auch beim Empfangen weiter entfernt als die meisten Konkurrenz-WLAN-Module mit zwei Antennen (MIMO 2x2), was aber (teilweise) auch an den Antennen liegen kann. Gemessen haben wir die Übertragungsraten in einem Meter Abstand zu unserem Standard-Router Linksys EA8500. 

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Omen 17-w206ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
687 MBit/s ∼100% +32%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Qualcomm Atheros QCA61x4
599 MBit/s ∼87% +15%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
Atheros/Qualcomm QCA6174
522 MBit/s ∼76%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Qualcomm Atheros QCA61x4
664 MBit/s ∼100% +57%
HP Omen 17-w206ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
542 MBit/s ∼82% +28%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
Atheros/Qualcomm QCA6174
424 MBit/s ∼64%

Sicherheit

Zu unserem Erstaunen hat Acer dem eher immobilen Aspire 7 ein Trusted Platform Module in der aktuellen Version 2.0 sowie einen oben rechts in das Clickpad integrierten Fingerabdrucksensor spendiert, der den Laptop schnell und zuverlässig entsperrt.

Zubehör

Budget-Notebook, Budget-Zubehör – sprich keins. Neben dem Netzteil mit Kabeln und den unvermeidbaren Start- und Garantiehinweisen herrscht im Acer-typisch schmucklosen Karton Leere. Speziell für die Reihe Aspire 7 entworfenes Zubehör sucht man bei Acer (wie erwartet) vergeblich.

Wartung

Da die Bodenwanne bis zur Oberseite der Base hochgezogen und zudem unzählige Kreuzschrauben gelöst werden müssen, dürfte die Demontage nicht ganz einfach sein. Vermutlich muss die Oberseite der Base abgehoben werden. Es gibt an der Unterseite aber zwei Wartungsklappen. Hinter einer verbirgt sich die Festplatte, hinter der anderen die RAM-Steckplätze, von denen einer frei ist.

Folgt man den Angaben einiger Händler, verfügt das Aspire 7 über einen freien, über PCIe 3.0 angebundenen M.2-Slot, wo sich die ersehnte SSD unterbringen lässt. Verifizieren konnten wir diese Angabe aber nicht. Da es sich bei unserem Testsample um ein Shopgerät handelt, sehen wir von einer Demontage ab.

Garantie

Acer bietet eine 24-monatige Bring-in-Garantie, die natürlich neben der gesetzlichen Händlergewährleistung von 2 Jahren mit Beweislastumkehr nach 6 Monaten gilt. Nähere Infos zu Acers Garantiebedingungen gibt es hier.

Eingabegeräte

Tastatur

Zur Breite einer Standard-Desktop-Tastatur fehlen dem sauber eingepassten und druckresistenten Keyboard nur wenige Millimeter. Trotz reichlich Platz hält Acer auch bei diesem Notebook an der Unsitte fest, den Nummernblock schmaler zu gestalten als es dem Standard entspricht, was den Nutzen gerade für User mit größeren Händen deutlich mindern kann. Davon abgesehen sind Größen und Abstände der teilweise leicht konkaven und minimal angerauten Tasten gut gewählt und sollten Zehn-Finger-Akrobaten nicht im Wege stehen. Das Layout fällt typisch für ein Acer-Notebook und damit weitgehend standardkonform aus, nur die unterste Reihe verdient Kritik: Da dort die Pfeiltasten untergebracht wurden, haben häufig benutzte Tasten wie Strg, Alt und AltGr nur Standardgröße oder fallen sogar noch schmaler aus.

Mit dem Anschlagverhalten des Keyboards konnten wir uns nicht so recht anfreunden. Der Druckpunkt fällt nicht gerade knackig aus, und der Anschlag ist für den Geschmack des Testers zu weich, sodass sich ein etwas schwammiges Schreibgefühl einstellt. Solange man nicht auf Tasten wie Space oder Return herumhackt, eignet sich das Acer Aspire 7 auch für Schreibarbeiten in lärmsensiblen Umgebungen. Die einstufige, gleichmäßige Beleuchtung hätte gerne etwas heller ausfallen dürfen.

Touchpad

Das silbern eingefasste Clickpad ohne abgesetzte Tasten ist angenehm groß, sitzt aber zu weit links, wo es zu beim Spielen zu Kollisionen mit dem Ballen der WASD-Hand kommen kann. Die Gleiteigenschaften der glatten, an den äußeren Rändern nicht mehr auf Berührungen reagierenden Oberfläche sind auch mit leicht feuchten Fingern noch gut, Präzision und Ansprechverhalten bieten keinen Anlass zur Klage, auch schnelle Bewegungen werden anstandslos nachvollzogen, Drag & Drop per Doppeltipp gelang fast immer problemlos.

Leider liegt die Clickpad-Oberfläche nicht überall plan auf, sodass beim Tippen darauf Klappergeräusche entstehen können. Nichts auszusetzen haben wir an den beiden Ersatz-Maustasten mit ihrem tendenziell strammen, aber noch angenehm abgestimmten Widerstand und dem klaren akustischen und haptischen Feedback – dem knackigen Druckpunkt sei Dank. Mangels dediziertem Treibermenü muss man sich mit den für die meisten Anwender ausreichenden Windows-10-Optionen zur Konfiguration von Gesten etc. mit bis zu drei Fingern gleichzeitig begnügen.

Display

Subpixel-Raster
Subpixel-Raster

Wie wir gleich sehen werden, erfüllt das 17,3 Zoll große, matte IPS-Display in Full-HD-Auflösung nicht in jeder Hinsicht hohe Erwartungen, für die ausgezeichnete Maximalhelligkeit von 357 cd/m² gilt das aber nicht. Da kommen die beiden Konkurrenten mit immer noch sehr guten rund 300 cd/m² nicht ganz mit. Eine gemessene Ausleuchtung von 86 % ist unauffällig, subjektiv wirkt ein schwarzes Bild aber nicht besonders homogen, sondern zeigt gerade an den Rändern unregelmäßige Ansätze von Lichthöfen bzw. Screen Bleeding, die allerdings in der Praxis nur sichtbar sind, solange keine hellen Bildschirminhalte für Kontrast sorgen.

Nähert man sich dem Bildschirm, wirkt die Darstellung wegen der relativ niedrigen Pixeldichte von nur 127 ppi etwas pixelig, an der Bildschärfe gibt es aber nichts auszusetzen. Alternative Panels bietet Acer für das Aspire 7 nicht an.

350
cd/m²
369
cd/m²
346
cd/m²
358
cd/m²
382
cd/m²
365
cd/m²
337
cd/m²
380
cd/m²
329
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG Philips LGD056D / LP173WF4-SPF5
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 382 cd/m² Durchschnitt: 357.3 cd/m² Minimum: 32 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 382 cd/m²
Kontrast: 1005:1 (Schwarzwert: 0.38 cd/m²)
ΔE Color 6.9 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 8.22 | 0.64-98 Ø6.2
85% sRGB (Argyll 3D) 56% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.39
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
LG Philips LGD056D / LP173WF4-SPF5, , 1920x1080, 17.3
HP Omen 17-w206ng
Chi Mei CMN1738, , 1920x1080, 17.3
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
AUO B173HAN01.0, , 1920x1080, 17.3
Response Times
-32%
4%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
41 (22, 19)
38 (20, 18)
7%
36 (20, 16)
12%
Response Time Black / White *
25 (15, 10)
26 (15.6, 10.4)
-4%
26 (15, 11)
-4%
PWM Frequency
125000 (90)
200 (95)
-100%
Bildschirm
14%
16%
Helligkeit Bildmitte
382
318
-17%
346
-9%
Brightness
357
295
-17%
307
-14%
Brightness Distribution
86
79
-8%
84
-2%
Schwarzwert *
0.38
0.25
34%
0.26
32%
Kontrast
1005
1272
27%
1331
32%
DeltaE Colorchecker *
6.9
4.7
32%
4.32
37%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
13.14
8.8
33%
8.05
39%
DeltaE Graustufen *
8.22
5
39%
5.76
30%
Gamma
2.39 92%
2.28 96%
2.35 94%
CCT
7580 86%
7374 88%
6447 101%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56
61
9%
59
5%
Color Space (Percent of sRGB)
85
93
9%
90
6%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-9% / 3%
10% / 14%

* ... kleinere Werte sind besser

Mit 0,38 cd/m² ist der Schwarzwert brauchbar, wenn auch nicht sehr gut wie bei den beiden Mitbewerbern. Trotzdem sorgt er gemeinsam mit der tollen Leuchtkraft für einen guten bis sehr guten Kontrast von 1.005:1. Das HP Omen und das Acer Aspire Nitro sind etwas dunkler als das Testgerät und verdanken ihr um 27 bzw. 32 % besseres Kontrastverhältnis den mustergültigen Schwarzwerten. Die Sattheit eines bildschirmfüllenden, schwarzen Bildes kann man als mittelmäßig bezeichnen. 

Nicht gut sieht es mit der Farbtreue ab Werk aus. Die gemessenen Farbabweichungen von Delta-E 8,22 (Graustufen) bzw. 6,9 (ColorChecker) liegen deutlich weiter von Idealwerten von unter 3 entfernt als beim anderen Acer und dem HP. Nach erfolgter Kalibrierung und Profilierung mithilfe eines Fotospektrometers und der CalMAN-Software konnten die durchschnittlichen Delta-E-Werte auf 0,83 bei den Graustufen und 3,21 im ColorChecker verbessert werden. Allerdings kommt das LG-Philips-Panel generell nicht mit der farbrichtigen Darstellung von Gelb- und Orangetönen zurecht, hier bleibt es bei Werten von bis zu Delta-E 8,64. Den deutlichen Lila-Stich im Auslieferungszustand konnten wir durch die Verwendung des im Kasten verlinkten Farbprofils aber eliminieren.

CalMAN Graustufen unprofiliert
CalMAN Graustufen unprofiliert
CalMAN ColorChecker unprofiliert
CalMAN ColorChecker unprofiliert
CalMAN Farbsättigung unprofiliert
CalMAN Farbsättigung unprofiliert
CalMAN Graustufen profiliert
CalMAN Graustufen profiliert
CalMAN ColorChecker profiliert
CalMAN ColorChecker profiliert
CalMAN Farbsättigung profiliert
CalMAN Farbsättigung profiliert

Für die ambitionierte Bildbearbeitung eignet sich das Acer Aspire 7 A717-71G-72VY nicht. Das liegt nicht nur an der ausbaufähigen Farbtreue, sondern vor allem an der zu geringen Abdeckung des kleinen Standard-Farbraums sRGB, die nur zu 85 % (AdobeRGB: 56 %) gegeben ist. Bei den beiden Konkurrenten sieht es mit 93 bzw. 90 % sRGB etwas besser aus, ausreichend sind aber auch diese Werte nicht.

Acer Aspire 7 A717-71G-72VY vs. AdobeRGB
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY vs. AdobeRGB
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY vs. sRGB
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY vs. sRGB

Den Outdoor-Test des Displays haben wir bei bedecktem Himmel und damit unter entschärften Bedingungen durchgeführt. Auf dem linken Foto ist der Bildschirm direkt auf den Himmel gerichtet. Es ergeben sich zwar deutliche Einschränkungen, die Ablesbarkeit bleibt aber erhalten. Wäre die Sonne im Spiel gewesen, hätte man trotz der sehr guten Helligkeit und der matten Oberfläche nichts mehr erkennen können. Das rechte Foto zeigt eine Idealposition mit einem Hauseingang im Rücken. Bei Sonnenschein hätte das Foto nahezu identisch ausgesehen. 

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 10 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 41 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
41 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22 ms steigend
↘ 19 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 51 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 125000 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 125000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 125000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9352 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Für heutige IPS-Verhältnisse fällt die Blickwinkelstabilität des Acer Aspire 7 mittelmäßig aus, aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Bei kleiner werdenden horizontalen Einblickwinkeln stellt sich spätestens ab 45 ° eine sichtbare Verringerung von Helligkeit und Kontrast ein, während die Farben weitestgehend erhalten bleiben. In der Vertikalen tritt der Effekt noch dezenter zutage, dafür verblassen die Farben leicht. Alles in allem dürfte sich kaum ein Nutzer in seiner Bewegungsfreiheit vor dem Schirm eingeschränkt fühlen.

Leistung

Prozessor

Wenn der ULV-Dualcore Intel Core i5-7200U im Office-Bereich den Brot-und-Butter-Prozessor darstellt, fällt diese Rolle im Gaming-Bereich dem ebenfalls überaus verbreiteten Core i7-7700HQ (4x 2,8 - 3,8 GHz, Hyper-Threading, TDP 45 Watt) zu. Auch der direkte Vorgänger i7-6700HQ (4x 2,6 - 3,5 GHz) ist in zahllosen Gaming-Notebooks vertreten. Der letzte Generationswechsel von Skylake auf Kaby Lake zeichnet sich nach langer Zeit mal wieder durch einen nennenswerten Performanceschub von bis zu 15 % aus, der auch den gesteigerten Taktraten zu verdanken ist. Neben einem DDR4-Speichercontroller integriert die CPU auch einen Intel-HD-630-Grafikkern, dem Nvidias Optimus-Technologie automatisch einfachere (2D-)Grafikberechnungen zuweist. 

Viele aktuelle Spiele profitieren deutlich von vier oder mehr physischen Kernen. Gerade bei Gaming-Notebooks sollte die CPU möglichst nie den Flaschenhals bilden, sondern der Grafikkarte bzw. der GPU stets die volle Entfaltung ihres Potenzials ermöglichen. Genau diese Aufgabe erfüllt der fest verlötete i7-7700HQ ebenso wie seine Vorgänger mit Bravour – und das wird voraussichtlich auch den nächsten Jahren so bleiben. Eine CPU, die nicht einmal mit fordernden Games aus dem Tritt zu bringen ist, verspeist typische Office-Software und auch Programme wie Adobe Photoshop zum Frühstück. Nähere Infos und zahlreiche Benchmarks zur CPU sind unserer FAQ-Sektion zu entnehmen.  

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Mit unserer Cinebench-Multicore-Schleife erzeugen wir eine hohe, aber noch realistische Auslastung des Prozessors. Wie dem Diagramm oben zu entnehmen ist, kann der i7-7700HQ im Acer Aspire 7 seine erwartungsgemäß ausfallende Leistung auch nach diversen Durchläufen voll halten – so soll es sein. Im Akkubetrieb vermindert sich der Score von 726 auf 601 Punkte, was einem Minus von 17 % entspricht und daran liegt, dass die Kerntakte von 3,4 auf 2,8 GHz absinken.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼100% +1%
Asus GL753VE-DS74
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼99% +1%
HP Omen 17-w206ng
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼99% +1%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
Intel Core i7-7700HQ
158 Points ∼99%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
145 Points ∼91% -8%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Intel Core i5-7300HQ
133 Points ∼83% -16%
CPU Multi 64Bit
Asus GL753VE-DS74
Intel Core i7-7700HQ
738 Points ∼100% +2%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
Intel Core i7-7700HQ
737 Points ∼100% +2%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
732 Points ∼99% +1%
HP Omen 17-w206ng
Intel Core i7-7700HQ
729 Points ∼99% 0%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
Intel Core i7-7700HQ
726 Points ∼98%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Intel Core i5-7300HQ
503 Points ∼68% -31%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
158 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
726 Points
Hilfe

System Performance

Unser HP Omen 17 setzt sich trotz schwächerer Grafikkarte im Vergleich der mit dem PCMark 8 gemessenen Gesamt-Systemleistung an die Spitze unseres Test-Triumvirats, das Acer Aspire 7 bildet das Schlusslicht. Die Reihenfolge richtet sich hier schlicht und einfach nach der Performance der jeweiligen Massenspeicher: Im Testgerät werkelt eine herkömmliche Festplatte, im Acer Aspire Nitro eine SATA-3-SSD und im HP Omen eine pfeilschnelle PCIe-SSD.

Subjektiv leidet die gefühlte Performance natürlich deutlich unter dem Fehlen einer SSD. Installationen dauern spürbar länger, und beim Start von Programmen, die noch nicht im Speicher residieren, genehmigt sich das Aspire gerne die eine oder andere Denksekunde. Alles fühlt sich etwas zäh an, wer an SSDs gewöhnt ist, wird nachrüsten oder seine Ansprüche reduzieren müssen. Im Gaming-Alltag macht sich das langsame sequenzielle Lesetempo durch teilweise quälend lange Initial-Ladezeiten bemerkbar. Das eigentliche Spielerlebnis wird hingegen nicht getrübt.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
4940 Points ∼100% +7%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba MQ01ABD100
4636 Points ∼94%
Home Score Accelerated v2
HP Omen 17-w206ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4216 Points ∼100% +14%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
3899 Points ∼92% +6%
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba MQ01ABD100
3687 Points ∼87%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3687 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4636 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

CrystalDiskMark 3.0
CrystalDiskMark 3.0
HD Tune
HD Tune

Wir verweisen hier auf die entsprechenden Ausführungen im vorherigen Abschnitt, fügen aber noch hinzu, dass es sich bei der verbauten Toshiba MQ01ABD100 mit 5.400 rpm um ein selbst für HDD-Verhältnisse eher langsames Schwestermodell der Toshiba MQ01ABD050 handelt, die der Tester etwa 2013 als externe USB-3.0-Festplatte gekauft hat.

Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
Toshiba MQ01ABD100
HP Omen 17-w206ng
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
SK Hynix HFS256G39TND-N210A
CrystalDiskMark 3.0
24517%
13109%
Write 4k QD32
0.767
504.7
65702%
267
34711%
Read 4k QD32
0.688
587.9
85351%
344.6
49987%
Write 4k
0.78
155.6
19849%
76.21
9671%
Read 4k
0.345
59.93
17271%
28.4
8132%
Write 512
28.06
805
2769%
267.8
854%
Read 512
29.74
846.3
2746%
325.8
995%
Write Seq
100.7
1176
1068%
270.2
168%
Read Seq
108.7
1606
1377%
493.1
354%
Toshiba MQ01ABD100
Sequential Read: 108.7 MB/s
Sequential Write: 100.7 MB/s
512K Read: 29.74 MB/s
512K Write: 28.06 MB/s
4K Read: 0.345 MB/s
4K Write: 0.78 MB/s
4K QD32 Read: 0.688 MB/s
4K QD32 Write: 0.767 MB/s

Grafikkarte

Bei der Nvidia GeForce GTX 1060 handelt es sich nach der GTX 1080 und der GTX 1070 und ihren jeweiligen Max-Q-Pendants um die schnellste derzeit erhältliche mobile GPU. Die aus der aktuellen Pascal-Generation stammende High-End-Karte mit 6 GB effektiv mit 8.000 MHz taktendem und über einen 192 Bit breiten Bus angebundenem GDDR5-VRAM wurde im August 2016 vorgestellt und basiert auf dem im 16-nm-Prozess hergestellten GP106-Chip mit 1.280 Shadereinheiten. Die Performance des verflossenen mobilen Spitzenreiters Nvidia GeForce GTX 980M wird um ca. 30 % überboten.

Im Vergleich mit anderen 1060ern aus unserer Datenbank ordnet sich das Exemplar im Aspire 7 im Mittelfeld ein, die Abstände zur Spitze und zu etwas langsameren Karten liegen bei jeweils nur 4 %. Zieht man den Netzstecker, erzielt das Acer Aspire 7 A717-71G-72VY noch einen Gesamtscore von 5.129 Punkten, was einer Minderleistung von rund 54 % entspricht.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
14846 Points ∼100%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i5-7300HQ
14785 Points ∼100% 0%
MSI GS73VR 7RF
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
14666 Points ∼99% -1%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
14233 Points ∼96% -4%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
10186 Points ∼69% -31%
HP Omen 17-w206ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
9482 Points ∼64% -36%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
11502 Points ∼100%
MSI GS73VR 7RF
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
11384 Points ∼99% -1%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
11134 Points ∼97% -3%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i5-7300HQ
10984 Points ∼95% -5%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
8086 Points ∼70% -30%
Asus GL753VE-DS74
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
7531 Points ∼65% -35%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
68143 Points ∼100%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
66856 Points ∼98% -2%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i5-7300HQ
59879 Points ∼88% -12%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
49223 Points ∼72% -28%
Asus GL753VE-DS74
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
47807 Points ∼70% -30%
MSI GS73VR 7RF
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
46269 Points ∼68% -32%
3DMark 11 Performance
11276 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
24048 Punkte
3DMark Fire Strike Score
9743 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Wer in Full-HD zockt, wird nur sehr wenige Titel finden, die nicht in den höchsten Einstellungen mit aktivierten Bildverbesserungen wie Antialiasing flüssig dargestellt werden können, was mit Einschränkungen auch für die WQHD-Auflösung zutrifft. Wer einen 4K-Bildschirm sein eigen nennt, braucht aber mindestens eine GTX 1070 (Max-Q).

Unser mithilfe von Witcher 3 erstellter Langzeit-Framerate-Verlauf zeigt, dass es auch bei längeren Gaming-Sessions keine Leistungseinbrüche gibt, denn die Framerate liegt in der Regel bei ~38 FPS. Um Tearing bei Nicht-G-Sync-Displays wie dem verbauten zu vermeiden, kann man hier allerdings nur noch eine feste Framerate von 30 einstellen, was die meisten Spieler zumindest bei Online-Shootern wie BF1 sicher strikt ablehnen würden.

0123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142Tooltip
The Witcher 3 ultra
The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba MQ01ABD100
38.5 fps ∼100%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
37.5 fps ∼97% -3%
HP Omen 17-w206ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
26 fps ∼68% -32%
min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 69.938.5fps
The Division (2016) 52.5fps
For Honor (2017) 70.5fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Hier haben wir es mal wieder mit einem GTX-1060-Notebook zu tun, dass Zweifel an der Existenzberechtigung der GeForce GTX 1060 Max-Q aufkommen lässt. Im praktischen Gaming-Betrieb mit Witcher 3 bleibt das Acer Aspire 7 mit 39,9 db(A) nämlich unter der 40-dB(A)-Grenze von Nvidia, lediglich im Stresstest wird die Grenze überschritten.

Der CPU-Lüfter läuft auch im Idle-betrieb immer, ist aber ebenso wie die Festplatte in einem ruhigen Einzelbüro mit laufendem PC nur aus nächster Nähe aus den üblichen Umgebungsgeräuschen herauszuhören. Gelegentliche Lastspitzen, wie sie z. B. beim Surfen auftreten können, ändern daran nichts. Weiter geht es gleich mit dem realitätsfernen Stresstest in Gestalt von Prime95 + FurMark. Etwa 15 Sekunden nach Start der Tortur beginnen die Lüfter, ihre Drehzahl stufig zu steigern, bis schließlich ein kräftiges, nebengeräuschfreies Rauschen erklingt, das mit 43,5 dB(A) auch aus größerer Entfernung noch zu hören ist. Trotz begrenztem Budget hat es beim Acer Aspire 7 A717-71G-72VY für ein (relativ) leises und effektives Kühlsystem gereicht, von dem sich etwas das neue HP Omen 15-ce002ng mit Max-Q (max. 50 dB(A)) eine Scheibe abschneiden kann. 

Lautstärkediagramm

Idle
31.4 / 31.4 / 31.7 dB(A)
HDD
31.7 dB(A)
Last
35.2 / 43.5 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.1 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2027.430.32725.228.427.527.430.328.82528.730.627.63029.52827.727.428.83127.229.925.524.127.625.926.528.527.14024.727.327.625.727.925.225.127.824.9502324.426.826.62727.126.825.424.46324.825.825.524.82424.124.425.7238023.725.825.324.124.824.624.225.423.510023.82526.326.225.325.225.824.223.412521.923.123.822.423.221.522.723.520.916019.320.922.120.521.420.32124.219.520019.720.923.321.221.121.421.82519.525018.821.423.121.420.620.922.12617.931518.620.72522.321.622.322.427.117.640017.720.325.422.621.222.323.827.216.950018.219.727.123.8212324.528.616.863017.919.926.422.921.222.224.32915.980021.821.827.623.922.924.225.129.616.4100020.220.627.623.922.324.425.430.716.2125019.419.927.923.921.623.825.731.516.4160019.120.328.824.121.823.725.73216.9200018.820292421.423.725.832.217.4250019.420.832.827.324.926.72936.817.7315018.819.429.723.320.322.325.533.418.14000191925.520.519.520.421.730.818.3500018.818.824.319.919.219.720.929.518.5630018.218.42319.418.619.119.927.618.3800017.81820.918.51818.118.724.617.91000017.517.719.217.917.717.71821.817.5125001717.118.517.517.317.317.318.917.21600016.716.821.618.617.2171718.116.7SPL31.131.839.935.233.334.936.743.529.6N1.51.63.12.11.82.12.44.21.2median 18.8median 20median 25.4median 22.4median 21.2median 22.2median 22.7median 27.6median 17.6Delta0.80.92.61.91.31.72.42.81.132.136.533.136.232.131.532.53232.231.530.530.832.231.730.53032.632293031.631.531.328.831.630.328.830.330.830.330.230.529.728.330.230.231.230.428.930.226.62724.224.526.625.827.225.32425.824.72725.524.624.723.328.122.922.123.323.228.824.32223.221.327.622.420.821.321.125.621.820.321.12025.820.519.32019.428.320.518.619.41929.820.417.91918.529.320.117.718.518.732.220.91718.718.433.521.317.118.417.735.420.616.917.717.332.318.11717.317.131.917.816.917.117.228.717.916.917.217.225.717.71717.217.321.617.717.217.317.320.518.417.117.317.619.620.817.217.617.719.520.917.417.730.842.832.13030.81.541.71.41.5median 18.7median 28.1median 20.8median 17.7median 18.72.72.31.922.7hearing rangehide median Fan NoiseAcer Aspire 7 A717-71G-72VYAcer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN

Temperatur

Stresstest: Prime95 + FurMark
Stresstest: Prime95 + FurMark

Es wird kaum jemand auf die Idee kommen, mit einem 17-Zoll-Notebook auf dem Schoß zu zocken. Falls doch, können die an der Unterseite im Rahmen des Witcher-3-Dauertests gemessenen Temperaturen von maximal 45 °C auf Dauer aber schon unangenehm werden. Steht das Gerät auf dem Tisch, kommt es vor allem auf den Bereich der Handballenablage an, und der erreicht beim Spielen nicht einmal Körpertemperatur.

Im Stresstest konnte die CPU zunächst für einige Minuten einen Takt von 3,4 GHz halten und begann dann, in mehrminütigen Abständen zwischen 2,8 und 3,4 GHz hin und her zu springen. Als der Tester nach etwa einer Stunde nochmals nachgeschaut hat, verharrte der Takt konstant bei 2,8 GHz, sodass der Basistakt nie unterschritten wurde und somit kein Throttling vorliegt. Mehr als 88 °C erreichte der Prozessor dabei nicht. Die GPU war hingegen durchgehend in ihrem Turbo-Bereich unterwegs, was exakt zu den einwandfreien Benchmarkergebnissen passt.

Max. Last
 42 °C48 °C38.6 °C 
 38.2 °C41.5 °C28.6 °C 
 27.4 °C25 °C27.2 °C 
Maximal: 48 °C
Durchschnitt: 35.2 °C
43.5 °C46.6 °C40.5 °C
24.7 °C40.6 °C29.8 °C
26.6 °C23.8 °C24.7 °C
Maximal: 46.6 °C
Durchschnitt: 33.4 °C
Netzteil (max.)  40.1 °C | Raumtemperatur 21.6 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 35.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia v7 auf 30.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 48 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 46.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 34.7 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 29 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (+0.1 °C).

Lautsprecher

Dass auch ein gutes Soundsystem zu einem Multimedia-Notebook gehört, wird von vielen Herstellern und in diesem Fall auch von Acer gerne ignoriert. Die maximale Lautstärke der beiden nach unten gerichteten Speaker reicht auch für mittelgroße Räume aus. Leider leidet die flache, höhenbetonte und teilweise etwas schrille Wiedergabe gelegentlich unter lästigen Verzerrungen. Den sehr präsenten Bass von "Crockett's Theme" (Miami Vice Soundtrack) verschluckt das Aspire 7 komplett und ersetzt ihn durch ein willenloses Zischeln.

Dynamik ist so nur in Ansätzen spürbar, und auch von der eigentlich vorhandenen Räumlichkeit kommt kaum etwas rüber. Metal- oder Punk-Titel wie 72 Hookers von NOFX mit vielen fast durchgehend lauten Instrumenten vermatscht das Soundsystem hingegen nicht stark, wie man es von vielen anderen Laptops kennt. Alles in allem haben wir es mit es mit Durchschnitt zu tun, der für die gelegentliche Nutzung ausreicht und die Nerven nicht allzu sehr strapaziert.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.329.833.32531.231.231.23130.930.430.94029.828.929.85029.529.429.5632727.8278026.425.926.410028.327.128.312538.424.938.416047.724.247.720049.222.549.225056.921.556.931563.220.763.240068.420.268.45006619.26663072.418.472.480069.718.169.7100068.217.568.2125068.417.268.4160064.717.564.7200065.617.365.6250066.217.366.2315061.917.661.9400058.917.658.9500066.617.766.6630066.517.966.5800069.31869.31000064.718.264.71250060.718.260.71600062.518.362.5SPL78.930.178.9N46.61.446.6median 64.7median 18.2median 64.7Delta5.51.45.541.4473638.130.731.131.335.429.432.52728.83233.836.937.226.74024.645.324.35323.459.522.362.820.665.819.868.81969.917.868.417.9711869.417.768.917.566.517.569.317.469.117.766.817.664.217.660.117.556.717.655.517.553.917.441.230.579.61.546.2median 17.8median 64.22.48.342.636.242.640.432.240.443.931.743.945.22945.246.428.846.45030.85051.428.351.453.428.953.454.824.554.857.62457.658.724.658.761.222.161.265.32265.363.720.863.765.820.365.870.819.370.870.118.670.168.517.968.570.317.770.371.81771.86417.16466.116.966.163.31763.360.616.960.657.616.957.663.11763.168.617.268.66717.16754.717.254.751.317.451.379.53079.5481.448median 63.7median 17.7median 63.75.425.4hearing rangehide median Pink NoiseAcer Aspire 7 A717-71G-72VYHP Omen 17-w206ngAcer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (73 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 17.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.6% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (14.5% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 18% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 77% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 13% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 83% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HP Omen 17-w206ng Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 14.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 40% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 52% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 28% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 65% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 5.7% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (10.6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 7% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Vergleicht man die Energieaufnahme mit anderen 17-Zöllern, die alle über die GeForce GTX 1060 sowie über einen i7-7700HQ oder den Vorgänger 6700HQ verfügen, erweist sich das Testgerät im ausgeschalteten Zustand und im Stand-by als sparsam. Mit 7 - 14,2 Watt gilt das auch für die Messungen im Leerlauf. Bei voller Auslastung genehmigt sich das Gerät in unserem Stresstest maximal 153 Watt, im Laufe des Tests pendelt sich der Verbrauch aber bei ~134 Watt ein, da der Prozessor dann ohne Turbo Boost läuft. Im praxisnahen Witcher-3-Test sind es 125 Watt, das mitgelieferte 180-Watt-Netzteil ist also vollkommen ausreichend.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.43 Watt
Idledarkmidlight 7 / 12.3 / 14.2 Watt
Last midlight 72.6 / 153 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Toshiba MQ01ABD100, IPS, 1920x1080, 17.3
HP Omen 17-w206ng
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 17.3
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
7300HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), SK Hynix HFS256G39TND-N210A, a-Si TFT-LCD, WLED, 1920x1080, 17.3
Stromverbrauch
-27%
-4%
Idle min *
7
11
-57%
7.8
-11%
Idle avg *
12.3
18
-46%
13.3
-8%
Idle max *
14.2
24
-69%
16.6
-17%
Last avg *
72.6
84
-16%
73
-1%
Last max *
153
146
5%
140
8%
Witcher 3 ultra *
125
101
19%
118
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Für eine wirklich aussagekräftige Analyse der Laufzeiten fehlt uns die Datenbasis. Die meisten vergleichbar ausgestatteten Laptops im 17-Zoll-Format in unserer Datenbank kommen mit deutlich stärkeren Akkus ab etwa 65 Wattstunden, der im Testgerät kommt auf nur 48 Wattstunden (-36 %). Das zusätzlich in den Vergleich aufgenommene MSI GS73VR 7RF (65 Wh) soll aufzeigen, wie sehr die Laufzeiten darunter leiden können, wenn Nvidia Optimus zugunsten von G-Sync geopfert wird.

Als Maßstab bleibt eigentlich nur noch das Acer Aspire Nitro (69 Wh) übrig, obwohl hier die CPU i5-7300HQ (4x 2,5 - 3,5 GHz, kein Hyper-Threading, TDP 45 W) nicht ganz passt. Der Minderverbrauch dieser CPU gegenüber dem i7-7700HQ reicht vielleicht aus, die nur geringfügig niedrigeren Laufzeiten des Aspire 7 im Idle- und im WLAN-Test zu erklären, der Unterschied von 130 Minuten beim Nitro zu nur 74 Minuten beim Testgerät lässt sich so aber nicht rechtfertigen. Wer ohne Stromnetz zocken will, wird nicht weit über eine Stunde hinhaus kommen, beim mobilen Surfen bei mittlerer Helligkeit ist mit mehr als 5 Stunden zu rechnen, was für einen nicht eben mobilen 17-Zöller auch genügt.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
9h 12min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 36min
Big Buck Bunny H.264 1080p
4h 44min
Last (volle Helligkeit)
1h 14min
Acer Aspire 7 A717-71G-72VY
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 48 Wh
HP Omen 17-w206ng
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 62 Wh
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
7300HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 69 Wh
MSI GS73VR 7RF
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 65 Wh
Akkulaufzeit
29%
28%
-41%
Idle
552
795
44%
618
12%
301
-45%
H.264
284
315
11%
WLAN
336
380
13%
374
11%
163
-51%
Last
74
96
30%
130
76%
55
-26%

Fazit

Pro

+ Relativ günstig
+ Solides Gehäuse
+ USB Typ C
+ TPM 2.0 + Fingerabdrucksensor
+ Sehr helles Display mit gutem Kontrast
+ Ungebremste Performance, kein Throttling
+ Relativ leise, gutmütige Lüfter

Contra

- Nur 8 GB RAM
- Sehr empfänglich für Fingerabdrücke
- 2 x USB 2.0
- Aufwändige Demontage
- Verkleinerter Nummernblock
- Leicht schwammiges Schreibgefühl
- Touchpad klappert
- Schlechte Farbtreue (Auslieferungszustand)
- Geringe Farbraumabdeckung
- Reaktionszeiten Display für Spieler tw. zu hoch
- Herkömmliche, gemächliche HDD
Das Acer Aspire 7 A717-71G-72VY – zur Verfügung gestellt von
Das Acer Aspire 7 A717-71G-72VY – zur Verfügung gestellt von

Jetzt ist die Contra-Liste doch etwas länger geworden, als wir zu Beginn des Tests vermutet hatten, am Gesamtfazit ändert das aber nichts. Beim neuen Acer Aspire 7 A717-71G-72VY handelt es sich wahlweise um ein Multimedia-Notebook mit astreinen Gaming-Kompetenzen oder aber um ein Gaming-Notebook mit brauchbaren Multimedia-Fähigkeiten. Wie auch immer: Für einen derzeitigen Preis von 1.400 Euro erhält man die Essenz dessen, was man auch bei einem 2.000-Euro-Gamer erwartet, aber eben auch nicht mehr. G-Sync fehlt ebenso wie (zusätzliche) Makrotasten, eine mehrfarbige, nach Zonen aufteilbare Tastaturbeleuchtung sucht man ebenso vergeblich wie spezielle Tools zum Überwachen, Tunen und Übertakten, und mit der Anschlussausstattung sieht es auch eher mau aus. 

Der einzige Fauxpas, über den jeder Interessent des Acer Aspire 7 A717-71G.72VY fallen dürfte, ist das Fehlen einer (nachrüstbaren) SSD. Über die einwandfreie Leistung muss man sich hingegen überhaupt keine Gedanken machen. Ein besonderes Lob verdient das akustisch zurückhaltende, aber trotzdem effiziente Kühlsystem.

Von den Abstrichen aus der Contra-Liste dürften aus der Sicht eines preisbewussten Gamers vor allem der grenzwertige Speicherausbau, die wahrscheinliche aufwändige Demontage sowie die suboptimalen Reaktionszeiten eine Rolle spielen. Wer sein neues Notebook intensiv für Office-Zwecke oder ambitionierte Bildbearbeitung einsetzen will, sollte sich anderweitig umsehen. Insgesamt sehen wir aber keinen Grund, Acers Neuling unter Berücksichtigung seines relativ geringen Preises eine Kaufempfehlung zu verweigern.

Acer Aspire 7 A717-71G-72VY - 17.08.2017 v6(old)
Sven Kloevekorn

Gehäuse
83 / 98 → 85%
Tastatur
78%
Pointing Device
90%
Konnektivität
54 / 81 → 67%
Gewicht
57 / 20-67 → 79%
Akkulaufzeit
85%
Display
84%
Leistung Spiele
92 / 85 → 100%
Leistung Anwendungen
81 / 92 → 88%
Temperatur
88%
Lautstärke
87 / 95 → 92%
Audio
56%
Kamera
47 / 85 → 56%
Durchschnitt
76%
84%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 13 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Acer Aspire 7 (Core i7, GTX 1060) Laptop
Autor: Sven Kloevekorn, 17.08.2017 (Update:  4.09.2017)
Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn - Editor
Als echter Heimcomputer-Veteran habe ich mir schon mit 14 Jahren meinen ersten Commodore VC 20 zugelegt, weitere Stationen waren der legendäre C64, ein Amiga 500 und schließlich nach einer längeren Pause 1998 der erste PC. Meine Leidenschaft gilt gepflegter Technik jeder Art mit Schwerpunkten auf den Themen PCs / Notebooks, Smartphones, Tablets und vor allem Digitale Fotografie, mit der ich mir neben dem einen oder anderen PC-Game am liebsten die Zeit vertreibe.