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Test Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL Tablet

Andreas Kilian, Manuel Masiero, 25.10.2016

Zen-Trumm der Wünsche? Asus' neues Tablet im iPad-Mini-Format hat nicht nur eine gute Ausstattung samt Mobilfunk-Modem und Stereo-Lautsprechern zu bieten, sondern ist auch vergleichsweise günstig zu bekommen. Müssen sich die teils deutlich teureren Konkurrenten nun warm anziehen?

Asus Zenpad 3 8.0

Das äußerlich in schlichtem Schwarz gehaltene Gehäuse unseres Testgeräts beherbergt einen hochauflösenden 7,9-Zoll-IPS-Bildschirm, einen Snapdragon-650-SoC sowie satte 4 GB RAM. Für Daten stehen 32 GB Speicherplatz zur Verfügung. Insgesamt ähnelt die Ausstattung der des ZenPad S 8.0, welches in unserem Test vor gut einem Jahr mit einer Gesamtnote von 86 % abschnitt. Hinsichtlich der Ausstattung unterscheiden sich die beiden hauptsächlich durch die eingesetzten Prozessoren, den beim neuen Modell nur noch halb so großen Speicherplatz und die Betriebssystem-Version: So ist beim ZenPad 3 8.0 Android Marshmallow bereits ab Werk installiert, während der Vorgänger noch mit Android Lollipop auf den Markt kam. Unser Testgerät ist außerdem zusätzlich mit einem Mobilfunk-Modem ausgerüstet.

Auf dem Markt gibt es das ZenPad 3 8.0 bisher allerdings nur in einer kleineren Ausstattungsvariante mit 2 GB RAM und 16 GB internem Speicher zu kaufen. Ob unsere Testversion zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein wird, steht noch nicht fest. Das bereits erhältliche Modell kostet mit 279 Euro weniger als viele Konkurrenten, darunter Apples iPad Mini 4 oder Samsungs Galaxy Tab S2 8.0. Noch etwas günstiger zu haben sind das Huawei MediaPad M2 sowie das Xiaomi MiPad 2 – allerdings nur, wenn man die Varianten ohne LTE-Funktionalität zum Vergleich heranzieht. Für das brandneue Huawei MediaPad M3 mit LTE-Modem muss der Käufer hingegen rund 100 Euro mehr bezahlen.

Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A (ZenPad Serie)
Hauptspeicher
4096 MB 
, LPDDR3
Bildschirm
7.9 Zoll 4:3, 2048 x 1536 Pixel 324 PPI, kapazitiver Touchscreen, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
32 GB eMMC Flash, 32 GB 
, 22.6 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Headset-Anschluss, Card Reader: microSD bis 128 GB, Helligkeitssensor, Sensoren: G-Sensor, Kompass, Hall-Sensor, Näherungssensor, Gyroskop, Miracast, USB-OTG, Wi-Fi Direct
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1, 4G (Bänder: 1 3 5 7 18 20 26 28 38 41), 3G (850/900/2100MHz), SAR Kopf: 1,420 W/kg, SAR Körper: 0,955 W/kg, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.57 x 205.4 x 136.4
Akku
18 Wh, 4680 mAh Lithium-Polymer, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 11 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 8 MPix (Autofokus f/2.0, 1080p-Video @ 30 fps)
Secondary Camera: 2 MPix Fixfokus f/2.2, 720p-Video @ 30 fps)
Sonstiges
Lautsprecher: 2 auf der Vorderseite, Tastatur: virtuell, Netzteil, USB-Kabel, ZenUI, Asus Apps, Facebook, Facebook Messenger, Instagram, Puffin Browser, 12 Monate Garantie, USB Type-C, Lüfterlos
Gewicht
320 g, Netzteil: 79 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Asus bietet das ZenPad 3 8.0 lediglich in einem schwarzen Farbton an. Während die Vorderseite bis auf die Lautsprecheröffnungen vollständig von Glas bedeckt ist, findet sich auf der Rückseite ausschließlich Kunststoff im Leder-Look. Der Gehäuserahmen soll laut Hersteller aus Aluminium bestehen, subjektiv fühlt er sich aber ebenfalls nach Plastik an. Die von Asus verwendeten Materialien erwecken so zwar keinen wirklich hochwertigen Eindruck, allerdings ist das Tablet tadellos verarbeitet.

Mit einer Größe von ca. 205 x 136 x 7,6 Millimetern fallen die Dimensionen des Geräts minimal größer aus als die des ZenPad S 8.0 oder iPad Mini 4, bewegen sich aber noch im klassenüblichen Rahmen. Leider liegt das Tablet nicht ganz wackelfrei auf glatten Tischen, obwohl die Kameralinse auf der Rückseite nur minimal hervorsteht. Erfreulich ist hingegen, dass unser Testgerät das von Asus angegebene Gewicht von 320 Gramm um rund 10 Gramm unterbietet.

Wie schon beim Vorgänger fällt die Stabilität des ZenPads leider nicht besonders hoch aus: Bereits bei geringer Verwindung des Gehäuses sind deutliche Knackgeräusche zu hören, zudem wird bei Druck auf die Vorder- oder Rückseite des Tablets schnell ein Wellenmuster auf dem Bildschirm sichtbar. Abgesehen von der Karten-Slot-Abdeckung auf der linken Gehäuseseite sind keine Wartungszugänge vorhanden, sodass ein Tausch des Akkus nicht ohne Weiteres möglich ist.

Vorderseite im Querformat
Vorderseite im Querformat
Vorderseite im Hochformat
Rückseite
Hauptkamera
SIM- & microSD-Slots
Power-Button und Lautstärkewippe
USB-Typ-C-Anschluss
Ladegerät

Größenvergleich

Ausstattung

Auch hinsichtlich der Ausstattung hat sich gegenüber dem Vorgängermodell ZenPad S 8.0 nur wenig verändert. So hat das Testgerät nach wie vor einen 3,5-Millimeter-Headset-Anschluss sowie eine USB-Typ-C-Buchse, die auch OTG-fähig ist. Leider unterstützt sie nur den USB-2.0-Standard, sodass die Übertragung unseres Testvideos vom PC auf das Tablet mit durchschnittlich 23 MB/s recht langsam erfolgte. Auch in umgekehrter Richtung war der Vorgang mit rund 28 MB/s nur geringfügig schneller abgeschlossen. Ein Bildsignal lässt sich über den USB-Port zwar nicht ausgeben, allerdings wird die drahtlose Übertragung via Miracast unterstützt. Dies ist jedoch kein vollständiger Ersatz, da beispielsweise im Zusammenspiel mit einem Amazon-FireTV-Stick im Test auch aus nächster Nähe immer wieder Bild- und Tonfehler auftraten. Für Datenübertragungen via Funk ist zudem Bluetooth in der Version 4.0 integriert. Ein NFC-Modul sowie ein Fingerabdrucksensor fehlen hingegen.

Im Auslieferungszustand stehen dem Nutzer noch 22,6 GB freier Speicher zur Verfügung, der via microSD-Karte offiziell um bis zu 128 GB erweitert werden kann. Da diese aber nur als tragbarer Speicher formatierbar ist und App2SD nicht unterstützt wird, können keine Programme auf den externen Datenträger ausgelagert werden. 

Oben: 3,5-mm-Headset-Anschluss
Oben: 3,5-mm-Headset-Anschluss
Unten: USB-Typ-C-Port, Mikrofon
Unten: USB-Typ-C-Port, Mikrofon
Linke Seite: SIM/microSD-Slot
Linke Seite: SIM/microSD-Slot
Rechte Seite: Power-Button & Lautstärkewippe
Rechte Seite: Power-Button & Lautstärkewippe

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Software

Während das Vorgängermodell ZenPad S 8.0 noch mit Android Lollipop ausgeliefert wurde, kommt beim ZenPad 3 8.0 ab Werk das neuere Android 6.0.1 zum Einsatz. Regelmäßige Sicherheitsupdates gibt es allerdings nicht: Das Testgerät war noch auf dem Stand vom 01. Juni 2016.

Durch den Einsatz der hauseigenen Benutzeroberfläche ZenUI 3.0 modifiziert Asus das Betriebssystem deutlich, was für eine Menge zusätzlicher Features sorgt. So stehen diverse optische Anpassungsmöglichkeiten genauso zur Verfügung wie ein „Einfach-„ und ein „Kindermodus“, der die Funktionsvielfalt entsprechend beschränkt. Auch diverse Gestenfunktionen wie beispielsweise das Öffnen von Programmen durch Wischgesten auf dem ausgeschalteten Bildschirm können aktiviert werden. Wenig Freude machten im Test aber diverse Bugs, die von fehlendem Feinschliff zeugen: So kam es unter anderem beim Aufruf der Kamera-App via Wischgeste häufiger zu einem Absturz des Programms, was die Foto-Funktion bis zum nächsten Neustart des Tablets außer Gefecht setzte. Zudem schloss sich die Einstellungs-App beim Testgerät reproduzierbar mit einer Fehlermeldung, sobald der Menüpunkt „Speicher“ aufgerufen wurde. Von Haus aus aktiv war auch die Option „Bewegung ohne Verschwimmen“ in den Displayeinstellungen, die bei unserem Big-Buck-Bunny-Testvideo jedoch für eine sichtbar grobkörnigere Darstellung sorgte. Durch diese und weitere kleine Ärgernisse hinterließ das ZenUI unter Android 6.0.1 keinen besonders ausgereiften Eindruck, wobei Individualisierungs-Fans dennoch viel Freude an den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten haben dürften.

Bereits ab Werk ist der App-Drawer mit 42 Einträgen gut gefüllt, darunter drei Apps aus dem Hause Facebook (Facebook, Messenger, Instagram) sowie der Puffin Webbrowser. Nur letzterer, die MyASUS- sowie die WebStorage-App lassen sich bei Bedarf vollständig vom Gerät entfernen.

Home-Screen
App-Drawer
Schnelleinstellungen
Ansicht der zuletzt geöffneten Apps
Einstellungs-Menü
Autostart-Manager
Optionale Appdrawer-Deaktivierung
Launcher-Optionen
Einfacher Modus
Kindermodus
Manager-App
Software-Version

Kommunikation und GPS

Das Mobilfunk-Modem des Asus ZenPad 3 8.0 unterstützt die gängigen LTE-Frequenzen, darunter auch das für den deutschen Markt wichtige Band 20. Der verbaute Snapdragon-650-SoC beherrscht dabei Datenraten von bis zu 300 Mb/s im Down- bzw. 100 Mb/s im Upstream, wobei Asus hierzu keine genauen Angaben macht. Auch die Nutzung von 3G-Netzen ist problemlos möglich, allerdings funkt das Tablet nicht in 2G-Netzen – für Nutzer in ländlichen Gegenden mit einem Vertrag ohne LTE-Zugang könnte dies zu Problemen führen.

Das WLAN-Modul basiert auf dem aktuellen AC-Standard, womit es in 2,4- und 5-GHz-Netzwerken eingesetzt werden kann. In unserem standardisierten WLAN-Test erreicht das ZenPad mit 326 Mb/s beim Empfangen bzw. 264 Mb/s beim Senden von Daten gute Übertragungsraten auf dem Niveau vieler mobiler High-End-Geräte. Dem Spitzenreiter Apple iPhone 7 kann es jedoch nicht das Wasser reichen. Im Praxiseinsatz gefiel die Komponente zudem mit ihrer ordentlichen Reichweite.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple iPhone 7
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe (Klaus I211)
532 MBit/s ∼100% +63%
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
Adreno 510, 650 MSM8956, 32 GB eMMC Flash
326 MBit/s ∼61%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
279 MBit/s ∼52% -14%
Lenovo Moto Z Play
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash
121 MBit/s ∼23% -63%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Apple iPhone 7
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe (Klaus I211)
485 MBit/s ∼100% +84%
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
Adreno 510, 650 MSM8956, 32 GB eMMC Flash
264 MBit/s ∼54%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash
185 MBit/s ∼38% -30%
Lenovo Moto Z Play
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash
112 MBit/s ∼23% -58%
GPS in einem Innenraum
GPS in einem Innenraum
GPS im Freien
GPS im Freien

Sowohl in Innenräumen als auch im Freien wird der Standort des Tablets schnell und bis auf 3 Meter genau ermittelt. Auf unserer Testrunde mit dem Fahrrad zeigt sich allerdings, dass das ZenPad die gefahrene Strecke deutlich gröber wiedergibt als der GPS-Computer Garmin Edge 500. Insbesondere im Bereich des Wendepunktes sowie der Brückenüberquerung sind deutliche Abkürzungen zu erkennen. Im Ergebnis unterscheiden sich die ermittelten Streckenlängen jedoch nur um rund 1,6 Prozent, sodass sich das Testgerät problemlos zu Navigationszwecken eignen sollte.

ZenPad 3 8.0 - Streckenverlauf
ZenPad 3 8.0 - Streckenverlauf
ZenPad 3 8.0 - Unterführung
ZenPad 3 8.0 - Unterführung
ZenPad 3 8.0 - Wendepunkt
ZenPad 3 8.0 - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Wendepunkt

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App: Wählen
Telefon-App: Wählen
Telefon-App: Kontakte
Telefon-App: Kontakte

Das Mobilfunkmodem des ZenPad 3 8.0 ermöglicht nicht nur reine Datenverbindungen, sondern hat auch eine Telefonie-Funktion zu bieten. Dabei kann das Tablet wie ein Smartphone ans Ohr gehalten werden, wobei bereits die niedrigste Lautstärkeeinstellung in ruhigen Umgebungen absolut ausreichend ist. Bei höheren Werten dringt der Schall aus direkter Nähe fast schon schmerzhaft laut ins Ohr. Zudem verzerren hohe Töne spürbar, sodass die Stimme des Gesprächspartners nicht besonders natürlich wiedergegeben wird. Auf der Gegenseite kommt der ZenPad-Nutzer hingegen sehr klar an, was für eine gute Leistung des Mikrofons spricht.

Wer nicht gerne mit einem 8-Zoll-Tablet am Ohr telefonieren möchte, kann den Freisprecher aktivieren. Dieser überzeugt jedoch nicht: Die Stimme des Gesprächspartners ist zwar laut, aber deutlich verzerrt zu hören. Auch auf der Gegenseite ist sowohl die Verständlichkeit als auch die Klangqualität deutlich schlechter als beim klassischen Telefonieren, zumal gelegentliche Echos die Unterhaltung stören.

Die Telefon-App bietet mit einer Seite für Favoriten, einem Direktzugriff auf die Kontaktdatenbank sowie einer kombinierten Ansicht aus Ziffernblock und Anrufliste die üblichen Funktionen.

Kameras

Aufnahme der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme der Hauptkamera (Klick für Original)
Aufnahme der Hauptkamera (Klick für Original)

Wie schon im ZenPad S 8.0 hat auch die Hauptkamera des ZenPad 3 8.0 eine Auflösung von 8 Megapixeln, einen Autofokus sowie eine Blendenöffnung von f/2.0. Bei guten Lichtbedingungen gefallen die Fotos mit einer – für Tablet-Verhältnisse – guten Schärfe, zumal diese von der Mitte zum Rand hin kaum abnimmt. Störend ist allerdings ein violetter Schleier in Bildbereichen mit hohen Kontrasten (Szenen 1 und 2) sowie der recht beschränkte Dynamikumfang. Gut erkennbar ist dies beispielsweise an dem bei Landschaftsaufnahmen häufig überbelichteten Himmel (Szene 1). Leider kann hier auch der optional wählbare HDR-Modus kaum Abhilfe schaffen. Ist nur wenig Umgebungslicht vorhanden, wirken die Aufnahmen zudem deutlich verwaschener.

Die Frontkamera des Testgeräts muss mit mageren 2 Megapixeln auskommen – beim Vorgänger lobten wir hingegen noch die mit 5 Megapixeln außergewöhnlich hochauflösende Webcam. Wie aufgrund der technischen Daten zu erwarten war, fehlt es Selfies so an Schärfe.

Videos können mit der Hauptkamera in Full-HD-Auflösung bei flüssigen 30 Bildern pro Sekunde gedreht werden. Ihre Qualität ist erstaunlich gut, wenngleich kein Bildstabilisator zur Glättung von Verwacklern aktiviert werden kann. Dieser ist nur in der 720p-Auflösung verfügbar und macht leider keinen guten Job: Aufnahmen wirken unscharf und leiden unter Verzerrungen des Bildinhaltes. Die Frontkamera zeichnet Videos höchstens in HD-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde auf, allerdings mischt sich abseits von Tageslicht starkes Bildrauschen hinzu und die Bildrate sinkt zum Teil so stark, dass der Film an eine Zeitlupenaufnahme erinnert.

Die Kamera-App beinhaltet neben mehreren Programmen wie HDR, Nachtaufnahme, GIF-Animation oder Zeitraffer auch manuelle Einstellungsmöglichkeiten für den ISO-Wert, den Weißabgleich sowie die Belichtung, welche sich jedoch im Einstellungsmenü verstecken. Generell bietet die App eine Vielzahl von Optionen – allerdings bemerkten wir auch hier wieder den ein oder anderen Bug: So ließ sich der Auslöserton trotz eines entsprechenden Menüpunktes nicht vollständig deaktivieren, sofern sich nicht das gesamte Tablet im Lautlos-Modus befand.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3

Um die Farbtreue der Hauptkamera des ZenPad 3 8.0 zu überprüfen, vergleichen wir ein unter kontrollierten Lichtbedingungen entstandenes Foto des X-Rite ColorChecker Passport mit den tatsächlichen Referenzfarben. Es findet keine Nachbearbeitung der Aufnahme – wie z. B. ein manueller Weißabgleich – statt. Dabei fällt auf, dass die Graustufen weitestgehend frei von einem Farbstich sind, besonders helle Töne jedoch als Weiß interpretiert werden. Zudem leuchten manche Farben – vor allem Gelb, Grün und Pink – deutlich stärker als in der Realität, was je nach Motiv zu einem unnatürlichen Bildeindruck führen kann.

Die Abbildungsleistung des Kamera-Objektivs sowie das Auflösungsvermögen des Sensors prüfen wir durch das Abfotografieren unseres Testcharts bei definiertem Kunstlicht. Hier macht das ZenPad eine gute Figur: Wie schon bei den Beispielaufnahmen zeigt sich eine weitestgehend gleichmäßige Bildschärfe, die in den Ecken kaum nachlässt. Auffällig ist jedoch, dass der graue Hintergrund außerhalb der Bildmitte teils mit einem rötlichen Schleier belegt ist.

ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
Ausschnitt des Testbilds
Ausschnitt des Testbilds
Testbild (Klick für Original)
Testbild (Klick für Original)

Zubehör und Garantie

In der Box des ZenPad 3 8.0 befindet sich neben dem Tablet lediglich ein 10-Watt-USB-Ladegerät mit dem dazu passenden Kabel. Als speziell passendes Zubehör wird von Asus eine ZenClutch genannte Schutzhülle beworben, die aktuell jedoch noch nicht erhältlich ist.

Asus gibt auf das ZenPad 12 Monate Garantie. Unabhängig davon gilt natürlich die gesetzliche Gewährleistungsdauer von zwei Jahren über den jeweiligen Verkäufer.

Eingabegeräte & Bedienung

Eingaben über den 7,9 Zoll großen Touchscreen im 4:3-Format gelingen präzise, zumal die Finger gut über die Glasoberfläche gleiten. Wie bereits beim Vorgänger soll diese aus Gorilla Glass 3 bestehen. Wir stellten während des Tests trotz pfleglicher Behandlung des Geräts dennoch schon erste hauchfeine Kratzer fest, die allerdings für keinerlei Beeinträchtigungen sorgten. Für haptisches Feedback wurde ein Vibrationsmotor verbaut, der jedoch nicht besonders kräftig ist. Der Power-Button sowie die Lautstärkewippe sind sauber integriert und haben keinerlei Spiel.

Asus' ZenUI-Tastatur bietet eine Vielzahl von Anpassungsmöglichkeiten, wobei sich das Layout von Haus aus deutlich von der Standard-Android-Tastatur unterscheidet: Neben der stets eingeblendeten Zahlenreihe fällt vor allem die recht kleine und nach links versetzte Leertaste auf. Während des Schreibens kommt es bei Ungeübten so leicht zu Fehleingaben. Positiv ist hingegen, dass das System im Test trotz der stark modifizierten Benutzeroberfläche keine Ruckler zeigte.

Bei Bedarf können diverse Berührungsgesten verwendet werden, darunter „Double Tap to Wake“ und „Double Tap to Sleep“ sowie das Öffnen von Apps durch das Malen von Buchstaben auf dem deaktivierten Bildschirm. Einen etwas hölzernen Eindruck hinterlässt dabei das vollkommen animationslose An- und Abschalten des Displays.

Tastatur vertikal
Tastatur vertikal
Tastatur horizontal
Tastatur horizontal

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Asus spendiert dem ZenPad 3 8.0 ein IPS-Panel mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel, was zu einem scharfen Bildeindruck führt – ein deutlich teureres Apple iPad Mini 4 hat in diesem Bereich auch nicht mehr zu bieten. Wir ermitteln für das von Sharp hergestellte Display eine maximale Leuchtkraft von 386 cd/m² bei der Darstellung einer vollständig weißen Bildfläche. Die Helligkeitsverteilung lässt mit 88 % hingegen noch Raum für Verbesserungen, zumal bei schwarzen Hintergründen moderates Backlight-Bleeding feststellbar war. Bei einer gleichmäßigen Verteilung dunkler und heller Flächen auf dem Display (Average Picture Level / APL 50) sowie mit aktivem Helligkeitssensor ändern sich die Luminanzwerte mit 377 cd/m² bzw. 380 cd/m² kaum. Zwar kann das Testgerät damit das ZenPad S 8.0 übertreffen, die anderen mit einem IPS-Panel ausgestatten Vergleichsgeräte haben hier aber noch etwas mehr zu bieten. Auffällig sind zudem der erhöhte Schwarzwert sowie der damit einhergehende reduzierte Kontrast im Vergleich zum Vorgängermodell. Vorbildlich ist hingegen, dass das Display des ZenPad 3 8.0 kein PWM-Flimmern zeigt.

381
cd/m²
364
cd/m²
340
cd/m²
360
cd/m²
386
cd/m²
340
cd/m²
377
cd/m²
374
cd/m²
351
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 386 cd/m² Durchschnitt: 363.7 cd/m² Minimum: 9.57 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 386 cd/m²
Kontrast: 677:1 (Schwarzwert: 0.57 cd/m²)
ΔE Color 3.3 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 1.7 | 0.64-98 Ø6.4
Gamma: 2.42
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
IPS, 2048x1536, 7.9
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
IPS, 2048x1536, 8
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
Super AMOLED, 2048x1536, 8
Huawei MediaPad M2
IPS LCD, 1920x1200, 8
Xiaomi MiPad 2
IPS, 2048x1536, 7.9
Apple iPad Mini 4
IPS, 2048x1536, 7.9
Bildschirm
Helligkeit Bildmitte
386
369
-4%
347
-10%
463
20%
425
10%
411
6%
Brightness
364
346
-5%
348
-4%
445
22%
402
10%
421
16%
Brightness Distribution
88
86
-2%
88
0%
92
5%
91
3%
91
3%
Schwarzwert *
0.57
0.37
35%
0.47
18%
0.4
30%
0.58
-2%
Kontrast
677
997
47%
985
45%
1063
57%
709
5%
DeltaE Colorchecker *
3.3
5.58
-69%
1.67
49%
6.25
-89%
4.98
-51%
2.15
35%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.1
6.61
7%
DeltaE Graustufen *
1.7
4.67
-175%
1.75
-3%
6.16
-262%
5.2
-206%
2.72
-60%
Gamma
2.42 91%
2.25 98%
2.27 97%
2.43 91%
2.65 83%
2.29 96%
CCT
6397 102%
7927 82%
6361 102%
7921 82%
7249 90%
7012 93%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
70
95.4
Color Space (Percent of sRGB)
86

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9152 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 81 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
31 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 17 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).
Bildschirmfarbmodus
Bildschirmfarbmodus

Die Farbdarstellung des Bildschirms kann der Nutzer beim ZenPad 3 8.0 vielfältig nach den eigenen Wünschen anpassen. Zu diesem Zweck ist die App Splendid installiert, in der zum einen zwischen den Presets „Balance“ und „Lebendig“ sowie einem Blaulichtfilter gewählt werden kann, zum anderen aber auch eine manuelle Einstellung von Farbtemperatur und Farbton via Schieberegler möglich ist. Theoretisch lässt sich auch die Farbsättigung auf diese Weise beeinflussen, allerdings bewirkte ein Verstellen des Sliders bei unserem Testgerät keinerlei Veränderung, zumal die Option mit dem unverständlichen Wort „Ausrichten“ ins Deutsche übersetzt wurde. Auch hier fehlt erneut der Software-Feinschliff.

Sowohl in der Einstellung „Balance“ als auch „Lebendig“ hinterlässt die Kalibrierung des Displays einen guten Eindruck. Die Farbtemperatur liegt jeweils relativ nahe am Optimum von 6.500 K, wobei sie im Modus „Balance“ mit 6.397 K schon minimal zu warm abgestimmt ist. Ein Farbstich ist nicht zu erkennen. Die durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen (Idealwert < 3) zum sRGB-Farbraum betragen bei den Graustufen in beiden Modi sehr gute 1,7 bzw. bei den Farben ordentliche 3,3 (Balance) und 4,3 (Lebendig).

Graustufen (Balance Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Balance Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Balance, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Balance, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Balance, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Balance, Zielfarbraum sRGB)
Farbraum (Balance, Zielfarbraum sRGB)
Farbraum (Balance, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Lebendig, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Lebendig, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Lebendig, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Lebendig, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Lebendig, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Lebendig, Zielfarbraum sRGB)
Farbraum (Lebendig, Zielfarbraum sRGB)
Farbraum (Lebendig, Zielfarbraum sRGB)

Im Freien fehlt es dem Zenpad 3 8.0 etwas an Strahlkraft, weshalb das Display bei direkter Sonneneinstrahlung oder starken Spiegelungen nicht mehr bequem ablesbar ist. Befindet man sich hingegen im Schatten oder ist der Himmel bewölkt, kann das Tablet auch draußen eingesetzt werden.

Außeneinsatz bei direkter Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz bei direkter Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz im Schatten

In Sachen Blickwinkelstabilität verhält sich das Display des Testgeräts typisch für ein IPS-Panel: Beim Betrachten aus seitlichen Positionen gibt es keine Invertierungen, es tritt lediglich ein moderater Helligkeitsabfall auf. Durchaus störend kann aber das Aufhellen dunkler Bildbereiche sein.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Beim ZenPad 3 8.0 setzt Asus nicht mehr wie beim Vorgänger auf einen Chip von Intel, sondern verbaut einen Qualcomm-Snapdragon-650-SoC. Dieser besitzt zwei mit bis zu 1,8 GHz taktende Cortex-A72-Rechenkerne, welche besonders leistungsfähig sind, sowie vier energiesparende Cortex-A53-Kerne, die mit maximal mit 1,2 GHz arbeiten. Für Grafikberechnungen ist die integrierte Adreno-510-GPU zuständig. Unterstützt werden die Komponenten von satten 4 GB Arbeitsspeicher.

Mit diesem Technikpaket hält das Zenpad 3 8.0 gut mit den Konkurrenten mit, kann jedoch keine Highlights setzen. Oft belegt es in den Vergleichstabellen den zweiten Platz. So muss es sich im PCMark beispielsweise dem Vorgängermodell geschlagen geben, bei GFXBench liegt das iPad Mini 4 in Führung und im 3DMark-Ice-Storm-Test lässt das MiPad 2 seine Muskeln spielen - ein klarer Sieger ist kaum auszumachen.

Geekbench 3
32 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
2885 Points ∼9%
Huawei MediaPad M2
3468 Points ∼11%
32 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
931 Points ∼20%
Huawei MediaPad M2
823 Points ∼18%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
3628 Points ∼10%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
4195 Points ∼11% +16%
Xiaomi MiPad 2
3170 Points ∼8% -13%
Apple iPad Mini 4
3097 Points ∼8% -15%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
1514 Points ∼31%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
1233 Points ∼25% -19%
Xiaomi MiPad 2
990 Points ∼20% -35%
Apple iPad Mini 4
1714 Points ∼35% +13%
AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
71734 Points ∼28%
Xiaomi MiPad 2
73083 Points ∼29% +2%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
6018 Points ∼44%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
6419 Points ∼47% +7%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
5564 Points ∼41% -8%
Huawei MediaPad M2
4358 Points ∼32% -28%
Xiaomi MiPad 2
5279 Points ∼39% -12%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
873 Points ∼43%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
0 Points ∼0% -100%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
952 Points ∼47% +9%
Huawei MediaPad M2
754 Points ∼37% -14%
Xiaomi MiPad 2
952 Points ∼47% +9%
Apple iPad Mini 4
1059 Points ∼52% +21%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
1651 Points ∼6%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
1321 Points ∼5% -20%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
876 Points ∼3% -47%
Huawei MediaPad M2
820 Points ∼3% -50%
Xiaomi MiPad 2
1609 Points ∼6% -3%
Apple iPad Mini 4
2668 Points ∼9% +62%
System (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
2076 Points ∼13%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
1630 Points ∼10% -21%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
2764 Points ∼17% +33%
Huawei MediaPad M2
1870 Points ∼11% -10%
Xiaomi MiPad 2
1921 Points ∼12% -7%
Apple iPad Mini 4
3132 Points ∼19% +51%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
1475 Points ∼17%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
0 Points ∼0% -100%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
1044 Points ∼12% -29%
Huawei MediaPad M2
1093 Points ∼13% -26%
Xiaomi MiPad 2
1419 Points ∼17% -4%
Apple iPad Mini 4
1681 Points ∼20% +14%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
34 fps ∼0%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
28 fps ∼0% -18%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
24 fps ∼0% -29%
Huawei MediaPad M2
15 fps ∼0% -56%
Xiaomi MiPad 2
32 fps ∼0% -6%
Apple iPad Mini 4
47.8 fps ∼0% +41%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
27 fps ∼1%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
19 fps ∼1% -30%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
29 fps ∼1% +7%
Huawei MediaPad M2
14 fps ∼0% -48%
Xiaomi MiPad 2
13 fps ∼0% -52%
Apple iPad Mini 4
37 fps ∼1% +37%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
15 fps ∼0%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
12 fps ∼0% -20%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
10.4 fps ∼0% -31%
Huawei MediaPad M2
7.8 fps ∼0% -48%
Xiaomi MiPad 2
8.4 fps ∼0% -44%
Apple iPad Mini 4
21.5 fps ∼0% +43%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
11 fps ∼0%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
9.9 fps ∼0% -10%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
11 fps ∼0% 0%
Huawei MediaPad M2
7.8 fps ∼0% -29%
Xiaomi MiPad 2
6.3 fps ∼0% -43%
Apple iPad Mini 4
15.3 fps ∼0% +39%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
9.5 fps ∼0%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
6.9 fps ∼0% -27%
Huawei MediaPad M2
0 fps ∼0% -100%
Xiaomi MiPad 2
13 fps ∼0% +37%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
6.1 fps ∼0%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
4.7 fps ∼0% -23%
Huawei MediaPad M2
0 fps ∼0% -100%
Xiaomi MiPad 2
6.3 fps ∼0% +3%
3DMark
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
1385 Points ∼33%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
0 Points ∼0% -100%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
1586 Points ∼38% +15%
Huawei MediaPad M2
56 Points ∼1% -96%
Xiaomi MiPad 2
1580 Points ∼37% +14%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
1310 Points ∼16%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
0 Points ∼0% -100%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
830 Points ∼10% -37%
Huawei MediaPad M2
71 Points ∼1% -95%
Xiaomi MiPad 2
1300 Points ∼16% -1%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
1326 Points ∼21%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
0 Points ∼0% -100%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
929 Points ∼14% -30%
Xiaomi MiPad 2
1353 Points ∼21% +2%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
11568 Points ∼13%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
9031 Points ∼10% -22%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
17240 Points ∼20% +49%
Huawei MediaPad M2
10447 Points ∼12% -10%
Xiaomi MiPad 2
20142 Points ∼23% +74%
Apple iPad Mini 4
9844 Points ∼11% -15%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
22306 Points ∼4%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
14670 Points ∼3% -34%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
20006 Points ∼4% -10%
Huawei MediaPad M2
11984 Points ∼2% -46%
Xiaomi MiPad 2
27537 Points ∼5% +23%
Apple iPad Mini 4
25254 Points ∼5% +13%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
18491 Points ∼8%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
20201 Points ∼9% +9%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
19317 Points ∼8% +4%
Huawei MediaPad M2
11605 Points ∼5% -37%
Xiaomi MiPad 2
25460 Points ∼11% +38%
Apple iPad Mini 4
18737 Points ∼8% +1%

Legende

 
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A Qualcomm Snapdragon 650 MSM8956, Qualcomm Adreno 510, 32 GB eMMC Flash
 
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA Intel Atom Z3580, PowerVR G6430, 64 GB SSD
 
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE Samsung Exynos 5433 Octa, ARM Mali-T760 MP6, 32 GB eMMC Flash
 
Huawei MediaPad M2 HiSilicon Kirin 930, ARM Mali-T628 MP4, 16 GB eMMC Flash
 
Xiaomi MiPad 2 Intel Atom x5-Z8500, Intel HD Graphics (Cherry Trail), 16 GB eMMC Flash
 
Apple iPad Mini 4 Apple A8, PowerVR GX6450, 64 GB SSD

Bei den Browserbenchmarks schlägt sich das ZenPad 3 8.0 ebenfalls recht ordentlich. Auffällig ist jedoch, dass der Intel-Prozessor des ZenPad S 8.0 beim WebXPRT-2015-Benchmark seine Muskeln spielen lässt und am Qualcomm-Chip des Testgeräts vorbeizieht. Durchweg mehr Power hat aber nur das iPad Mini 4

Auch subjektiv kann man mit dem ZenPad 3 8.0 ohne lange Wartezeiten oder unangenehme Ruckler im Internet surfen.

Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
3803.2 ms * ∼6%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
4910 ms * ∼8% -29%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
6512 ms * ∼11% -71%
Huawei MediaPad M2
11543.5 ms * ∼19% -204%
Xiaomi MiPad 2
4420.4 ms * ∼7% -16%
Apple iPad Mini 4
2557 ms * ∼4% +33%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
8349 Points ∼17%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
8431 Points ∼17% +1%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
7097 Points ∼14% -15%
Huawei MediaPad M2
3866 Points ∼8% -54%
Xiaomi MiPad 2
7994 Points ∼16% -4%
Apple iPad Mini 4
9962 Points ∼20% +19%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
103 Points ∼13%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
121 Points ∼15% +17%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
79 Points ∼10% -23%
Huawei MediaPad M2
67 Points ∼8% -35%
Apple iPad Mini 4
144 Points ∼18% +40%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
45.9 Points ∼14%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
40.298 Points ∼12% -12%
Huawei MediaPad M2
23 Points ∼7% -50%
Xiaomi MiPad 2
43.039 Points ∼13% -6%

* ... kleinere Werte sind besser

Der interne Speicher des ZenPad 3 8.0 hinterlässt zunächst einen tollen Eindruck: Sowohl bei den sequenziellen Schreib- und Lesevorgängen als auch beim zufälligen Lesen messen wir einen fast doppelt so hohen Datendurchsatz wie bei den Vergleichsmodellen. Umso erstaunlicher ist das schlechte Abschneiden im Random-Write-Test, bei dem das ZenPad 3 8.0 klar auf dem letzten Platz liegt. Diese Schreibschwäche könnte auch die Ursache dafür sein, warum die Installation von Benchmarks und Spielen subjektiv oft ungewöhnlich viel Zeit in Anspruch nahm.

Der Zugriff auf unsere Referenzspeicherkarte Exceria Pro M401 (THN-M401S0640E2, UHS-I Class 3, max. Lesen: 95 MB/s, max. Schreiben: 80 MB/s) erfolgt bei Lesevorgängen mit 39,62 MB/s, schreibend sind nur 20,61 MB/s möglich. Hier haben wir schon deutlich bessere Resultate gesehen, zumal die Möglichkeiten der Speicherkarte so nicht ansatzweise ausgereizt werden.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
20.61 MB/s ∼24%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
39.62 MB/s ∼41%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
6.91 MB/s ∼3%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
9.8 MB/s ∼4% +42%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
9.68 MB/s ∼4% +40%
Huawei MediaPad M2
13.44 MB/s ∼5% +95%
Xiaomi MiPad 2
13.96 MB/s ∼6% +102%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
52.02 MB/s ∼30%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
27.5 MB/s ∼16% -47%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
25.53 MB/s ∼15% -51%
Huawei MediaPad M2
25.09 MB/s ∼14% -52%
Xiaomi MiPad 2
24.42 MB/s ∼14% -53%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
116.62 MB/s ∼46%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
75.6 MB/s ∼30% -35%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
47.45 MB/s ∼19% -59%
Huawei MediaPad M2
40.72 MB/s ∼16% -65%
Xiaomi MiPad 2
56.37 MB/s ∼22% -52%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
252.3 MB/s ∼28%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
143 MB/s ∼16% -43%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
248.34 MB/s ∼27% -2%
Huawei MediaPad M2
144.99 MB/s ∼16% -43%
Xiaomi MiPad 2
147.85 MB/s ∼16% -41%
BaseMark OS II - Memory (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
1590 Points ∼25%
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
632 Points ∼10% -60%
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
593 Points ∼9% -63%
Huawei MediaPad M2
1235 Points ∼20% -22%
Xiaomi MiPad 2
1379 Points ∼22% -13%
Apple iPad Mini 4
902 Points ∼14% -43%

Spiele

Die Adreno-510-GPU des ZenPad 3 8.0 hat mit der recht hohen Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel alle Hände voll zu tun. So lief Asphalt 8 bei hohen Grafikdetails nur mit mageren 20 Bildern pro Sekunde, was auch subjektiv zu keinem besonders zufriedenstellenden Spielerlebnis führte. Die Lösung: Gibt man sich mit sehr niedrigen Grafikdetails zufrieden, werden flüssige 29 Bilder pro Sekunde erreicht. Dead Trigger 2 war hingegen auch in maximaler Bildqualität absolut flüssig spielbar. Ausprobiert haben wir zudem das Taktik-Rollenspiel Banner Saga 2. Auch bei diesem konnten wir keine Performance-Probleme feststellen, die das Spielvergnügen trüben könnten.

Praktisch ist zudem, dass sich die beiden Lautsprecher an der Vorderseite des Gehäuses befinden und daher während des Spielbetriebs kaum versehentlich verdeckt werden können.

Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8
Asphalt 8
Banner Saga 2
Banner Saga 2
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high20 fps
 very low29 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high57 fps

Emissionen

Temperatur

Sowohl die Idle- als auch die Maximaltemperaturen fallen beim ZenPad 3 8.0 etwas höher als bei seinem Vorgänger aus, ohne jedoch bedenkliche Werte zu erreichen. So messen wir selbst unter hoher Belastung nur Spitzenwerte um 39 °C, was weder für die verbaute Technik noch den Nutzer problematisch ist.

Ob sich Asus dieses Resultat mit Leistungseinbußen bei anhaltender Last erkauft, ermitteln wir mit dem Akkutest von GFXBench, der den Manhattan-Test dreißigmal in Folge ausführt. Erfreulicherweise zeigt sich dabei keinerlei Throttling, sodass auch längere Spielesessions problemlos möglich sind.

GFXBench Manhattan: Performance
GFXBench Manhattan: Performance
GFXBench Manhattan: Frametimes
GFXBench Manhattan: Frametimes
GFXBench Manhattan: Akkuverbrauch
GFXBench Manhattan: Akkuverbrauch
Max. Last
 38.2 °C38.3 °C34.9 °C 
 37.6 °C38.4 °C35.1 °C 
 38.2 °C36.3 °C35.2 °C 
Maximal: 38.4 °C
Durchschnitt: 36.9 °C
30.6 °C35.5 °C36.9 °C
33.1 °C36.2 °C39 °C
32.2 °C35.8 °C36.6 °C
Maximal: 39 °C
Durchschnitt: 35.1 °C
Netzteil (max.)  36.6 °C | Raumtemperatur 21.4 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.9 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Tablet auf 30.7 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 38.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 34.8 °C (von 22.3 bis 51.8 °C für die Klasse Tablet).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 39 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 31.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
Heatmap Asus ZenPad 3 8.0
Heatmap Asus ZenPad 3 8.0

Lautsprecher

Lautsprechercharakteristik
Lautsprechercharakteristik

Mit zwei frontseitig angeordneten Lautsprechern tritt das ZenPad 3 8.0 mit den besten Voraussetzungen für einen guten Klang an. Zuviel sollte man deshalb aber nicht erwarten: Weder ist die Lautstärke mit 85,7 db(A) außergewöhnlich hoch, noch klingen die Lautsprecher besonders ausgewogen. So ist insbesondere der Tieftonbereich deutlich unterrepräsentiert – viele Geräte mit nur einem Lautsprecher machen dies nicht schlechter. Schön ist jedoch, dass sich ein gewisser Stereo-Effekt einstellt, sofern man das Tablet im Querformat nutzt.

Das über die 3,5-mm-Klinkenbuchse ausgegebene Signal war bis auf ein leichtes Hintergrundrauschen ohne nennenswerte Störungen, sodass die meisten Nutzer damit zufrieden sein dürften. Ärgerlich war allerdings erneut die von Asus eingesetzte Software: So bietet die App „Audioassistent“ zwar mehrere Presets wie „Film“, „Musik“ oder „Stimmmodus“ an, diese bewirken jedoch kurioserweise keinerlei Veränderung des Klangs. Wer auf einen individuell angepassten Soundteppich nicht verzichten mag, sollte einen Blick auf die erweiterten Effekte werfen: Zwar arbeiten auch dort die meisten Regler nicht korrekt, die Einstellungen des Equalizers werden jedoch übernommen.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.640.52525.431.73125.333.44032.935.35033.649.46331.6348028.426.21002727.112520.827.81602234.820021.343.125020.849.131521.254.740019.458.250019.56663017.765.380017.967.3100017.872.3125017.370.6160017.468.3200016.767.3250017.272.7315018.270.8400017.974.1500017.676.5630017.779.3800017.8791000017.973.11250018.160.41600018.252.3SPL3085.7N1.362.7median 17.9median 67.3Delta1.311.340.735.335.240.739.430.137.839.443.33028.443.346.727.733.846.747.535.639.547.545.426.934.345.445.524.627.345.544.626.330.844.64731.226.24752.943.623.852.956.552.122.956.560.452.122.460.463.854.519.963.866.557.120.466.572.163.818.772.174.667.517.774.677.86917.977.878.9701878.980.47117.880.483.873.51783.885.175.816.985.183.473.317.483.483.473.117.883.483.974.417.583.983.473.517.383.48575.617.38586.6771886.684.674.518.384.681.571.817.981.572.261.217.972.295.185.430.195.1110.763.21.4110.7median 78.9median 70median 17.9median 78.910.49.52.410.4hearing rangehide median Pink NoiseAsus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001AXiaomi MiPad 2
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85.71 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 27.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 59% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 29% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 7%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 36%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 62% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 30% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Xiaomi MiPad 2 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (95.07 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.7% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (5.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (1.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 19% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 7%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 36%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 23% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Während das ZenPad 3 8.0 bei unseren Idle-Messungen stets eines der sparsamsten Tablets im Vergleichsumfeld ist, dreht sich dies unter Last um: Wir messen dann mit bis zu 10 Watt sogar den höchsten Verbrauch.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.08 / 0.31 Watt
Idledarkmidlight 1.01 / 2.71 / 2.75 Watt
Last midlight 7.28 / 10.02 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
18 Wh
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
15 Wh
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
15 Wh
Huawei MediaPad M2
18 Wh
Xiaomi MiPad 2
23 Wh
Apple iPad Mini 4
19 Wh
Stromverbrauch
-28%
-38%
-6%
-82%
-4%
Idle min *
1.01
2.5
-148%
2
-98%
1.4
-39%
3.33
-230%
0.8
21%
Idle avg *
2.71
3.2
-18%
3.6
-33%
3.3
-22%
5.01
-85%
3.6
-33%
Idle max *
2.75
3.2
-16%
4
-45%
3.4
-24%
5.19
-89%
3.9
-42%
Last avg *
7.28
6.3
13%
8.2
-13%
5.5
24%
8.32
-14%
6.1
16%
Last max *
10.02
7.1
29%
9.9
1%
7
30%
9.33
7%
8
20%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Betrachtet man die Akkulaufzeiten des Zenpad 3 8.0, fällt zuerst ins Auge, dass das Vorgängermodell erfreulicherweise in allen Disziplinen übertroffen wird – hier dürfte sich vor allem der deutlich niedrigere Stromverbrauch im Idle-Modus sowie der größere Akku bemerkbar machen. Im Vergleich zu den anderen Konkurrenten steht das Testgerät allerdings weniger gut da: Während es im praxisnahen WLAN-Test mit 7 Stunden und 50 Minuten noch für eine Position im Mittelfeld reicht, bleibt ihm bei der Videowiedergabe mit 9 Stunden und 34 Minuten nur der letzte Platz.

In den Energieeinstellungen bietet Asus eine Vielzahl von Optionen, die zum Stromsparen aktiviert werden können. Dabei werden beispielsweise die Datenverbindung über das Mobilfunknetz sowie die CPU-Leistung eingeschränkt.

Mit dem beiliegenden 10-Watt-Netzteil kann der leere Tablet-Akku in 2 Stunden und 50 Minuten wieder vollständig aufgeladen werden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
19h 07min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Chrome 53)
7h 50min
Big Buck Bunny H.264 1080p
9h 34min
Last (volle Helligkeit)
4h 23min
Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A
18 Wh
Asus ZenPad S 8.0 Z580CA
15 Wh
Samsung Galaxy Tab S2 8.0 LTE
15 Wh
Huawei MediaPad M2
18 Wh
Xiaomi MiPad 2
23 Wh
Apple iPad Mini 4
19 Wh
Akkulaufzeit
-25%
13%
26%
-10%
12%
Idle
1147
677
-41%
1399
22%
1546
35%
1488
30%
H.264
574
450
-22%
780
36%
727
27%
643
12%
WLAN
470
340
-28%
442
-6%
525
12%
421
-10%
539
15%
Last
263
240
-9%
265
1%
343
30%
242
-8%

Pro

+ ordentliche Verarbeitung
+ microSD-Karten-Slot
+ USB-Typ-C-Port mit OTG-Funktion
+ Integriertes LTE-Modem
+ flottes WLAN
+ scharfes Display mit guter Farbdarstellung
+ kein Throttling im Stresstest
+ ZenUI mit vielen Extra-Features …

Contra

- … und vielen Software-Bugs
- instabiles Gehäuse
- Mobilfunk-Modul ohne 2G-Unterstützung
- mäßige Webcam
- kein NFC
- kein Fingerabdrucksensor
- microSD-Karte nicht als interner Speicher formatierbar

Fazit

Im Test: Asus ZenPad 3 8.0 (Z581KL). Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.
Im Test: Asus ZenPad 3 8.0 (Z581KL). Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.

Asus hat es mit dem ZenPad 3 8.0 geschafft, einige Schwächen des ZenPad S 8.0 auszumerzen, darunter dessen Throttling unter Dauerlast sowie die deutlich unterdurchschnittlichen Akkulaufzeiten. Schade ist jedoch, dass das vormals außergewöhnliche Design deutlich verwässert wurde, ohne dass sich daraus ein Vorteil für die nach wie vor mäßige Gehäusestabilität ergibt. An der Verarbeitungsqualität gibt es hingegen nichts zu bemängeln.

Bei der Ausstattung kann das Gerät in vielen Bereichen mit den teureren Konkurrenten mithalten, es fehlen jedoch NFC sowie ein Fingerabdrucksensor, wie ihn beispielsweise das Samsung Galaxy Tab S2 8.0 zu bieten hat. Enttäuschend ist zudem die Bildqualität der Webcam – diese hatten wir beim ZenPad S 8.0 noch explizit gelobt. Die größten Patzer leistet sich das Testgerät aber im Bereich der Software: Zwar hält die Benutzeroberfläche ZenUI beinahe einen Überfluss von Zusatzfunktionen bereit, aber leider sind diese allzu oft mit Fehlern behaftet, sodass wir dafür einen Prozentpunkt bei der Endnote abziehen. Glücklicherweise besteht die Möglichkeit, dass Asus die betroffenen Apps in den kommenden Wochen noch mit Updates verbessert.

Das ZenPad 3 8.0 ist ein gut ausgestattetes Tablet zu einem vergleichsweise günstigen Preis, das allerdings in keinem Bereich Spitzenleistungen erreicht. Zudem störten im Test viele kleine Software-Bugs.

Wer auf den mobilen Internetzugang verzichten kann und zugleich Fan von Asus-Geräten ist, kann vor dem Kauf des ZenPad 3 8.0 einen Blick auf das dem Testgerät sehr ähnliche ZenPad S 8.0 werfen. Dieses lockt mit 64 GB internem Speicher, einer besseren Webcam und einem außergewöhnlicheren Design zum vergleichbaren Preis – zumal mittlerweile auch dieses Tablet mit Android 6.0 arbeitet. Sitzt der Geldbeutel hingegen etwas lockerer, dürfte auch das mit einem tollen AMOLED-Display ausgestattete Samsung Galaxy Tab S2 8.0 eine interessante Alternative zum Testgerät sein.

Asus ZenPad 3 8.0 Z581KL-1A001A - 24.10.2016 v5.1
Andreas Kilian

Gehäuse
70%
Tastatur
71 / 80 → 89%
Pointing Device
91%
Konnektivität
45 / 65 → 69%
Gewicht
86 / 40-88 → 96%
Akkulaufzeit
90%
Display
85%
Leistung Spiele
45 / 68 → 66%
Leistung Anwendungen
55 / 76 → 73%
Temperatur
89%
Lautstärke
100%
Audio
64 / 91 → 70%
Kamera
62 / 85 → 73%
Auf- / Abwertung
-1%
Durchschnitt
68%
85%
Tablet - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Andreas Kilian, 25.10.2016 (Update: 15.05.2018)