Notebookcheck

Test Asus Zenbook UX360CA-FC060T Convertible

Windows to go. 360-Grad-Convertibles sind nach wie vor die beste Wahl, um Core-i-Power ins Tablet zu bringen. Asus entscheidet sich aber für einen Core m3 mit weniger Leistung. Da könnte man gleich den Tablet-Formfaktor als Surface Pro 4 mit Core m nehmen, oder?

Zenbook Flip UX360CA - Welche Leistungseinbußen müssen beim lüfterlosen Core m3 hingenommen werden?
Zenbook Flip UX360CA - Welche Leistungseinbußen müssen beim lüfterlosen Core m3 hingenommen werden?

Auf dem Markt der Convertibles zeigt sich in letzter Zeit eine Konsolidierung: Core m lüfterlos macht sich in den Tablets breit (Spectre x2 12, IdeaPad Miix 700), und Core i bleibt den leistungsstärkeren, mit einem Lüfter betriebenen 360-Grad-Geräten vorbehalten. Asus spricht gegen den Trend und setzt im vorliegenden Zenbook Flip UX360CA-FC060T auf einen sparsamen Core m3 – ohne Lüfter. Das Surface Pro 4, aber auch das Acer Aspire Switch 12 Alpha - beide mit Core-i - zeigen jedoch auch, dass prinzipiell alles möglich ist. Speziell das Alpha von Acer, denn es verzichtet mit einer speziellen Flüssigkeitskühlung auf den Lüfter. Der Test zum Alpha ist gerade in Arbeit, in den Compare-Elementen dieses Tests nehmen wir aber bereits Vergleiche vor – sofern Daten vorliegen. 

Die Konkurrenten des Zenbook UX360CA sind entweder bei den 360-Grad-Convertibles zu finden oder aber bei den 2in1-Tablets mit Anspruch, ein Notebook zu ersetzen. Gerade bei Letzteren ist es in den letzten Monaten mit IdeaPad Miix 700 oder HP Spectre x2 12-a003ng sehr spannend geworden. Bis auf die Core-i-Version des Surface Pro 4 arbeiten diese Geräte ausschließlich mit lüfterlosen Core M. 

Bei den 360-Grad-Convertibles müssen wir den preislichen Vergleich eher auf die “günstigeren” Modelle wie Aspire R13 R7-372T oder Spectre x360 13 lenken. Diese sind aber rechenstärker mit Core i bestückt und haben einen Lüfter. 

Wo ordnet sich das mit 830 Euro vergleichsweise günstige Zenbook UX360CA ein? Kann es mit den Core-M-Kollegen mithalten, die ihrerseits teils selbst Throttling-Schwierigkeiten in unseren Tests hatten (etwa HP Spectre x2 12-a003ng)? Wie groß ist der Abstand zu Core i5 oder i7? Kann das Zenbook Flip die erhoffte Laptop-Leistung für ein ansprechendes Arbeiten unter Windows abliefern?

Asus Zenbook UX360CA-FC060T (Zenbook UX360CA Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 515, Kerntakt: 700 MHz, Speichertakt: 930 MHz, DDR3
Hauptspeicher
8192 MB 
, Dual Channel LPDDR3 1866MHz SDRAM Onboard Memory, up to 8 GB SDRAM
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, Glare Touchscreen, AUO B133HAN02.7, IPS with 72% NTSC, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Skylake-Y Premium PCH
Massenspeicher
Lite-On CV1-8B128, 128 GB 
, Serial ATA 6GB, 62 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: Microphone-in/Headphone-out jack, Card Reader: SD, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 13.9 x 323 x 220
Akku
54 Wh Lithium-Polymer, 3 Cells
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo 1.6 W Speakers, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, Cable Strap, Tasche, 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
1.348 kg, Netzteil: 170 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

leichtgängige Gelenke, Bildschirm wippt
leichtgängige Gelenke, Bildschirm wippt

Mit seinem kühlen Aluminiumgehäuse macht das Zenbook UX360CA einen ziemlich edlen, wenn auch farblich etwas langweiligen Eindruck. Sicher, die kreisförmige Polierung des Deckels ist ein Blickfang, und auch die Kettenglied-Gelenke des 360-Grad-Scharniers ziehen Blicke auf sich. Überragend ist aber vor allem eines nicht: die Stabilität. Der Deckel lässt sich an den Ecken anfassend deutlich verwinden, wobei wir bemerken, dass das Touchpanel schwimmend eingelegt ist. Der metallische Rand des Displays kann also ein Stückweit von jenem weggezogen werden. Ein Nachteil ist diese Eigenschaft nicht, schützt sie doch das Panel vor Bruch durch zu hohe Spannung. 

Die Base ist jetzt nicht etwa ein flapsiges Stück Pappe. Insgesamt ist die Festigkeit gut – aber eben nicht mehr. Wer das UX360CA an einer Ecke anfassend hochhebt, der verbiegt das Chassis bereits dezent. Gleiches, wenn wir an den Ecken anfassend Verwindungen vornehmen. Positiv: Das Chassis kann an keiner Stelle eingedrückt werden bzw. klingt nach Hohlraum. Leider gilt das nicht für die Tastaturfläche, welche deutlich nachgibt und für ein klappriges Feedback sorgt. Mehr dazu unter Eingabegeräte. 

Das Gelenk verrichtet seine Arbeit nicht so gut. Daran ist seine Leichtgängigkeit schuld, speziell im Notebook-Modus. Wer hier etwas heftiger auf den Touchscreen tippt, der lässt die Anzeige wippen. Nach hinten schieben kann der Nutzer das Panel durch Touchscreen-Benutzung aber eigentlich nicht, es sei denn, hier geht ein echter Grobian zu Werke. 

Im Tablet-Mode sorgt ein Magnetismus dafür, dass Base und Bildschirm zusammengezogen werden. Sehr hoch ist diese Kraft aber nicht, die Base klappt auf Grund ihres hohen Gewichts von selbst nach unten ab, wenn sie nur am TFT gehalten wird.

Ausstattung

Die Anschlüsse stellen jedes Windows Tablet in den Schatten – wenn wir einmal von der absoluten Anzahl ausgehen. USB 3.1 Gen 1 Type-C nebst zwei großen Typ-A-Ports (USB 3.0) sind in diesem flachen Format ein Kaufargument. Micro-HDMI und Type-C USB Gen1 kommen hinzu und erlauben einen verdrehungssicheren Anschluss des neuen Kabeltyps. Einen Geschwindigkeitsvorteil bietet Gen1 aber nicht; Thunderbolt 3 ist auch nicht eingebaut. 

Die Tablets bieten oftmals nur Type-C USB (HP Spectre x2 12, Samsung Galaxy Tab Pro S W700N). Es gibt aber auch den IdeaPad Miix 700 mit Type-C und Typ-A USB. Das Surface Pro 4 wiederum hat Mini-DisplayPort und Type-A USB zu bieten und verzichtet auf den Type-C-Port. Das Surface Pro 4 ist auch das älteste Modell im Vergleich. Hier werden Käufer nach ihrem Einsatzgebiet entscheiden, welche Schnittstellen unerlässlich und welche verzichtbar sind. 

Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte testen wir die Performance des eingesetzten Card Readers. Fotografen werden es danken, dieser ist ein SD-Reader in voller Baugröße. Leider verschwindet die Karte nicht ganz im Gehäuse, sie würde dann mit der Tastatur kollidieren. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 37 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) 39 MB/s erwartet werden können. Das sind durchschnittliche Ergebnisse; langsame Reader schaffen bei den jpg-Bilddateien 15 MB/s, schnelle liegen bei 80 MB/s.

linke Seite: USB 3.0, Kartenleser, Lautstärke-Wippe, Power on
linke Seite: USB 3.0, Kartenleser, Lautstärke-Wippe, Power on
rechte Seite: Kopfhörer-Mikrofon-Kombi, mini-HDMI, USB 3.1 Gen 1 Type-C, USB 3.0, Netzteil
rechte Seite: Kopfhörer-Mikrofon-Kombi, mini-HDMI, USB 3.1 Gen 1 Type-C, USB 3.0, Netzteil
zum Glück kein USB: 5V-Netzteil
zum Glück kein USB: 5V-Netzteil
Dieses liefert 45 Watt, Ladung in zirka 2 Stunden.
Dieses liefert 45 Watt, Ladung in zirka 2 Stunden.
im Karton: Schutzhülle
im Karton: Schutzhülle
Calble Strap und Garantiehinweise
Calble Strap und Garantiehinweise
WiFi-Verbindung bricht bei zirka 30 Metern ab
WiFi-Verbindung bricht bei zirka 30 Metern ab
Öffnen nicht erwünscht
Öffnen nicht erwünscht
Achtung! Schrauben unter den hinteren Füßen
Achtung! Schrauben unter den hinteren Füßen
 

Kommunikation

Die Intel Dual Band Wireless-AC 8260 nebst Bluetooth 4.1 sorgt für die Verbindung mit dem Smartphone oder dem WiFi-Netzwerk. Unseren Freilandtest außerhalb des Büros bestand das UX360CA nicht so gut: Der 40-Meter-Messpunkt im Freiland wurde nicht erreicht, die Verbindung brach nach ungefähr 30 Metern ab. 2/3 unserer Testgeräte schafft den 40-Meter-Messpunkt. 

Zubehör

Im Karton befinden sich Schutzhülle, Kabelbinder und ein kleines 45-Watt-Netzteil. Spezifisches Zubehör für das UX360 bietet Asus nicht an. 

Wartung

Eine Wartungsklappe gibt es nicht, die Bodenplatte könnte nach den Lösen winziger Torx-Schrauben aber entfernt werden. Wir haben es versucht und sind auf halbem Wege gescheitert: Verklebte Flachbandkabel verhinderten ebenso ein Abnehmen der Unterseite wie auch die Bodenplatte selbst. Zu Gunsten des Leihstellers und eines unbeschädigten Gerätes haben wir von weiteren Versuchen abgesehen.

Wir hatten die Unterschale mit einem Fugenglätter von der Oberschale des Chassis vorsichtig zu 80 % gelöst, doch die Platte wollte sich nicht von der Rückseite ablösen. Achtung! Unter den hinteren zwei Standfüßen befinden sich weitere Schrauben! De facto ist eine Wartung von Asus nicht erwünscht und nicht möglich. Wie wir unter dem zu einem Drittel offenen Gerät erkennen konnten, ist der Arbeitsspeicher onboard und nur das Funkmodul gesteckt. Die Lite-On CV1 SSD kann also nicht aufgerüstet werden, da als Chip aufgelötet. 

Garantie

Asus gewährt eine 24-monatige Herstellergarantie (Pick-Up & Return).

Eingabegeräte

Tastatur

Die flachen Tasten gleichen denen des Zenbook UX305UA, bis auf die Power-Taste, diese ist im vorliegenden Testgerät nicht mehr in der Tastatur integriert, sondern als Taster neben der Lautstärke-Wippe. Leider können wir nicht mehr von ausreichend Hubweg und festem Anschlag sprechen, denn Asus hat es irgendwie geschafft, einen Hohlraum unter die Tasten zu bringen. Dadurch gibt der Bereich nach und federt, speziell in der Mitte. Der Anschlag ist also wippend und kommt als klappriges Feedback an. Schade, denn der Druckpunkt ist markant, und die rauen Tasten sind auch nicht rutschig.

Touchpad

Das ClickPad mit der Diagonalen von 12,4 Zentimetern ist das Gegenteil: Es ist bis in die Randbereiche empfindlich und beherrscht die gängigen Multitouch-Gesten. Die Fläche ist glatt und unterscheidet sich deutlich von der eher stumpfen Handballenauflage. Zu Verwechslungen bei Dunkelheit sollte es nicht kommen, obwohl das Pad nur minimal vertieft sitzt. Das Clickpad bewegt sich nur minimal nach unten, erzeugt dabei aber einen markanten und deutlich hörbaren Druckpunkt. Separate Maustasten gibt es, wie bei solchen Pads üblich, nicht mehr, stattdessen befindet sich unter der gesamten Fläche eine einzige Taste. Je nach Fingerposition erkennt das Gerät, ob es sich jetzt um einen linken oder rechten Mausklick handelt. Das Pad bedient sich zügig und fast immer fehlerfrei. Durch die glatte Oberfläche gleiten Finger sehr zügig, ohne dabei einen Schmierfinger-Eindruck zu hinterlassen. 

Touchscreen 

Der Touchscreen kann verzögerungsfrei bedient werden, auch bis in die Randbereiche hinein. Dies ist Standard. Was uns stört, das ist das Wippen des Panels bei zu heftigen Wisch- und Tipp-Bewegungen. Wer etwas vorsichtig zurande geht, wird aber keine Schwierigkeiten haben.

 

 

Tasten ohne konische Wölbung und ohne Beleuchtung
Tasten ohne konische Wölbung und ohne Beleuchtung
Schade, die Tasten federn sehr stark, der Anschlag ist klapprig.
Schade, die Tasten federn sehr stark, der Anschlag ist klapprig.
als Kontrast: exzellentes, straffes Clickpad
als Kontrast: exzellentes, straffes Clickpad

Display

Subpixel Array AUO B133HAN02.7 IPS 72 % NTSC
Subpixel Array AUO B133HAN02.7 IPS 72 % NTSC

Die 1.920 x 1.080 Pixel auf dem 13,3-Zoller liefert Asus auf einem IPS-Panel mit 72 % NTSC-Abdeckung laut Herstellerangabe. Das TFT stammt von AU Optronics (B133HAN02.7). Die Helligkeit ist mit 300 cd/m² nicht das Optimum, jedoch ist diese Luminanz sehr gleichmäßig verteilt. Es gibt keine Lichthöfe oder Screen Bleeding. Versionen mit höheren oder niedrigeren Auflösungen gibt es nicht. Bislang hat Asus seine Zenbooks in diversen Panel-Optionen im Angebot, von WXGA (1.366 x 768) bis hin zu 4K (3.200 x 1.800) beim UX305CA. 

Der Kontrast geht mit 1.400:1 mehr als in Ordnung, der niedrige Schwarzwert zeigt ein sattes Schwarz und deutliche Konturen. Die DeltaE fallen hingegen nicht gut aus, obwohl Asus ein Farbprofil ab Werk aufspielt. Wer Wert auf eine hohe Genauigkeit bei der Farbdarstellung legt, der sollte selbst eine Profilierung mit einem Fotospektrometer vornehmen. Im einfachsten Fall kann schon unser Profil vom Testgerät – verlinkt im Kasten – weiterhelfen und den DeltaE verbessern.

Bildschirmflackern (PWM) haben wir festgestellt, jedoch setzt dieses erst bei einer Helligkeit von 30 % und darunter ein. Hier befinden wird uns dann bereits deutlich unter 150 cd/m², was selten in der Praxis eingestellt wird. Die niedrige Frequenz könnten bei empfindlichen Personen zu Kopfschmerzen oder Augenproblemen führen.

294
cd/m²
288
cd/m²
287
cd/m²
296
cd/m²
302
cd/m²
288
cd/m²
319
cd/m²
319
cd/m²
287
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AUO B133HAN02.7
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 319 cd/m² Durchschnitt: 297.8 cd/m² Minimum: 18 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 302 cd/m²
Kontrast: 1438:1 (Schwarzwert: 0.21 cd/m²)
ΔE Color 6.33 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 8.13 | 0.64-98 Ø6.2
93% sRGB (Argyll 3D) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.52
Asus Zenbook UX360CA-FC060T
1920x1080 IPS
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
3840x2160 IPS
HP Spectre x360 13-4104ng
2560x1440 IPS
Acer Aspire R13 R7-372T-746N
2560x1440 IPS
Lenovo Yoga 900-13ISK 80MK
3200x1800 IPS
Microsoft Surface Pro 4, Core i5, 128GB
2736x1824 IPS
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
2160x1440 sAMOLED
Response Times
-117%
16%
120%
183%
-58%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
29 (15, 14)
68 (27, 41)
-134%
24 (11, 36)
17%
36 (12, 24)
-24%
38.8 (18.4, 20.4)
-34%
46 (17.2, 28.8, plateau, spikes in between)
-59%
Response Time Black / White *
22 (5, 17)
44 (13, 31)
-100%
19 (10, 28)
14%
30 (8, 22)
-36%
22.4 (9.2, 13.2)
-2%
31.2 (6, 25.2, Spikes in between)
-42%
PWM Frequency
192 (30)
1000 (10)
421%
1316
585%
50 (50)
-74%
Bildschirm
13%
-1%
19%
-27%
9%
111%
Helligkeit Bildmitte
302
388
28%
324
7%
320
6%
319.8
6%
413
37%
363
20%
Brightness
298
351
18%
324
9%
308
3%
302
1%
396
33%
378
27%
Brightness Distribution
90
85
-6%
90
0%
91
1%
88
-2%
87
-3%
90
0%
Schwarzwert *
0.21
0.32
-52%
0.34
-62%
0.17
19%
0.835
-298%
0.36
-71%
0.03
86%
Kontrast
1438
1213
-16%
953
-34%
1882
31%
383
-73%
1147
-20%
12100
741%
DeltaE Colorchecker *
6.33
1.83
71%
4.36
31%
3.18
50%
2.68
58%
3.09
51%
4.8
24%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
11.89
9.91
17%
6.91
42%
DeltaE Graustufen *
8.13
2.17
73%
4.62
43%
4.13
49%
2.35
71%
3.92
52%
5.04
38%
Gamma
2.52 87%
2.43 91%
2.18 101%
2.03 108%
2.09 105%
2.3 96%
2.57 86%
CCT
6811 95%
6703 97%
6857 95%
6752 96%
6975 93%
7333 89%
7255 90%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60
60
0%
60
0%
65
8%
57
-5%
61
2%
73
22%
Color Space (Percent of sRGB)
93
95
2%
93
0%
98
5%
88
-5%
97
4%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-52% / -11%
8% / 2%
70% / 42%
78% / 25%
-25% / -8%
111% / 111%

* ... kleinere Werte sind besser

Eine Augenweide ist das sAMOLED-Panel des Samsung Galaxy Tab Pro S W700N mit dem unglaublichen Kontrast von 12.100:1. Auch die DeltaE sind hier etwas besser. Die Vergleichsgeräte sind mit den besten Panels ausgestattet, die Tablets bzw. Convertibles dieser Tage haben können. Qualitativ ist das UX360CA im Vergleich sehr gut aufgestellt, trotz der geringsten Auflösung im Feld. Der geringe Grün-Stich ist im Screenshot CalMAN Graustufen als auch bei der Sättigung zu sehen. Dieser kann durch eine Kalibrierung abgestellt werden.

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung
CalMAN Color Checker
CalMAN Color Checker
Farbraum sRGB 93 %
Farbraum sRGB 93 %
Farbraum AdobeRGB 60 %
Farbraum AdobeRGB 60 %

Für draußen eignet sich das UX360CA nicht so gut - das liegt sowohl an den starken Reflexionen der spiegelnden Oberfläche als auch an der im Konkurrenzvergleich knappen Helligkeit. 300 cd/m² wären für ein mattes Notebook mehr als genug, für ein Touchscreen-Gerät in der Sonne ist das aber immer noch zu wenig. 400 cd/m² wären hier die Zielstellung.

Spiegelnder Touchscreen, das wird schwierig ...
Spiegelnder Touchscreen, das wird schwierig ...
starke Reflexionen
starke Reflexionen
Dank der guten Helligkeits klappt es bei Verschattung.
Dank der guten Helligkeits klappt es bei Verschattung.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
22 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 26 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
29 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 17 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 192 Hz ≤ 30 % Helligkeit

Das Display flackert mit 192 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 30 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 192 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9370 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Mit dem IPS-Panel sind sich verändernde Blickwinkel kein Thema für den Nutzer - von überall her kann der Bildinhalt ohne Invertierungen oder Farbstich betrachtet werden.

Blickwinkel auf IPS 1920 x 1080 Glare Touchscreen 72 % NTSC
Blickwinkel auf IPS 1920 x 1080 Glare Touchscreen 72 % NTSC

Leistung

Das nennen wir mal konsequent: Anstatt Käufer mit Prozessor, SSD und Auflösungsvarianten zu verwirren, bietet Asus vom Zenbook UX360CA nur wenige Abstufungen an. Der Core m3 nebst 8-GB-Arbeitsspeicher ist Standard, die FHD-Auflösung ebenso. Es darf nur zwischen den Farben Schwarz und Gold, sowie zwischen 128 und 256-GB-SSD-Speicher (+100 Euro) gewählt werden. 

Hier hat Asus offenbar unsere Testberichte gelesen und erkannt: Der Core m3 bietet das beste Preis-/Performance-Verhältnis, zumal viele Core-m5- und -m7-Tablets ohnehin in Throttling verfallen und nicht die Performance abrufen, die sie theoretisch bieten müssten. Dieses Missverhältnis fanden wir z. B. beim Lenovo IdeaPad Miix 700 (m5-6Y54) und beim HP Spectre x2 12-a003ng (m7-6Y75).

Systeminfo CPU-Z CPU
Systeminfo CPU-Z Cache
Systeminfo CPU-Z Memory
Systeminfo CPU-Z Mainboard
Systeminfo GPU-Z
Latency Checker

Prozessor

Cinebench R15 @2,0 GHz bei 77 Grad Celsius
Cinebench R15 @2,0 GHz bei 77 Grad Celsius

Wie schlägt sich nun der verbaute Prozessor Intel Core m3-6Y30 (0,9 GHz) im Vergleich zu den Core-m-Tablets? Ziemlich gut, denn es liegt auf Augenhöhe mit dem Samsung Galaxy Tab Pro S mit gleicher SoC. Das HP Spectre x2 12 wird trotz m7 geschlagen, da der Spectre x2 12 bereits bei normaler Last den Takt stark drosselt. 

Core i5 und i7 laufen bis zu 35 % schneller, das verwundert an dieser Stelle nicht. Core i hat einen TDP von 15 Watt und nicht nur 4,5 Watt, wie der Core m. Bemerkenswert ist die Schwäche des Lenovo Yoga 900-13ISK 80MK. Das 1.400-Euro-Modell mit Core i7 ist in den Single-Tests des Cinebench R15 nur 2 % schneller, im Multi-Test aber 38 %. In Sachen Preis/Performance ist das UX360CA eine richtig gute Ansage. 

In den Cinebench Tests rechnet der Core m3 mit 1,9 bis 2,0 GHz, er schöpft seinen Turbo also sehr gut aus. Laut Spezifikation kann der m3-6Y30 im Single-Thread maximal auf 2,2 GHz hochtakten. Das SoC bleibt mit knapp 80 Grad in der Cinebench-Multi-Schleife angemessen kühl. 

Mit Akku-Energie sinkt die Leistung des Prozessors in keiner Weise, die R15 Scores in Single und Multi bleiben dieselben. Lediglich der Shading Score der iGPU fällt marginal von 30,3 auf 28,3 FPS ab, was aber auch die normale Schwankung sein kann. Die GPU arbeitet im Shading-Tests mit 500 MHz.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA-FC060T
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
85 Points ∼68%
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
125 Points ∼100% +47%
HP Spectre x360 13-4104ng
HD Graphics 520, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
113 Points ∼90% +33%
Acer Aspire R13 R7-372T-746N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
104 Points ∼83% +22%
Lenovo Yoga 900-13ISK 80MK
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
87 Points ∼70% +2%
Microsoft Surface Pro 4, Core i5, 128GB
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
122 Points ∼98% +44%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
86 Points ∼69% +1%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
99 Points ∼79% +16%
HP Spectre x2 12-a003ng K3D42EA
HD Graphics 515, 6Y75, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
80 Points ∼64% -6%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
HD Graphics 520, 6200U, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
114 Points ∼91% +34%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA-FC060T
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
208 Points ∼65%
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
317 Points ∼99% +52%
HP Spectre x360 13-4104ng
HD Graphics 520, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
284 Points ∼88% +37%
Acer Aspire R13 R7-372T-746N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
321 Points ∼100% +54%
Lenovo Yoga 900-13ISK 80MK
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
287 Points ∼89% +38%
Microsoft Surface Pro 4, Core i5, 128GB
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
306 Points ∼95% +47%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
204 Points ∼64% -2%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
200 Points ∼62% -4%
HP Spectre x2 12-a003ng K3D42EA
HD Graphics 515, 6Y75, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
177 Points ∼55% -15%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
HD Graphics 520, 6200U, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
289 Points ∼90% +39%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA-FC060T
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
1704 ms * ∼91%
HP Spectre x360 13-4104ng
HD Graphics 520, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
1456 ms * ∼78% +15%
Acer Aspire R13 R7-372T-746N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
1122.9 ms * ∼60% +34%
Microsoft Surface Pro 4, Core i5, 128GB
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
1178 ms * ∼63% +31%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
1873 ms * ∼100% -10%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
1311.8 ms * ∼70% +23%
HP Spectre x2 12-a003ng K3D42EA
HD Graphics 515, 6Y75, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
1229 ms * ∼66% +28%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
HD Graphics 520, 6200U, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
1445.2 ms * ∼77% +15%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA-FC060T
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
19348 Points ∼59%
HP Spectre x360 13-4104ng
HD Graphics 520, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
27649 Points ∼85% +43%
Acer Aspire R13 R7-372T-746N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
32707 Points ∼100% +69%
Microsoft Surface Pro 4, Core i5, 128GB
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
29991 Points ∼92% +55%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
18576 Points ∼57% -4%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
26885 Points ∼82% +39%
HP Spectre x2 12-a003ng K3D42EA
HD Graphics 515, 6Y75, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
22962 Points ∼70% +19%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
HD Graphics 520, 6200U, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
23339 Points ∼71% +21%
JetStream 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA-FC060T
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
111.11 Points ∼51%
Acer Aspire R13 R7-372T-746N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
218.57 Points ∼100% +97%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
137.96 Points ∼63% +24%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
112.41 Points ∼51% +1%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
169.85 Points ∼78% +53%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
HD Graphics 520, 6200U, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
133.3 Points ∼61% +20%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R15 CPU Single 64Bit
85 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
208 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
30.34 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Hilfe

System Performance

Die Anwendungs-Performance haben wir mit dem PCMark 8 ermittelt. Hier leistet sich das Asus Zenbook UX360CA sehr gute Resultate, die ganz und gar nicht an die Minderleistung aus dem Core-i-Vergleich anknüpfen wollen. Dem Topmodell Acer Aspire R13 R7-372T-746N hängt das UX360CA nur 14 % hinterher und das in beiden Varianten des PCMark 8. Das R13 ist aber 1,5 Kilogramm schwer und 18 Millimeter hoch. Unser UX360CA kommt nur auf 1,35 kg und 14 Millimeter. Im Verhältnis zu seiner Größe und seiner Lüfterlosigkeit hat das Zenbook UX360CA also beachtliches in petto. 

Relativiert wird die Aussage durch das HP Spectre x2 12-a003ng K3D42EA im Work Score Accelerated v2. Nach dem schlechten Abschneiden in den Prozessor-Tests hat das HP Tablet scheinbar doch etwas auf dem Kasten, denn es geht hier in Führung. An einer exorbitant schnellen SSD kann es nicht liegen, wie der folgende Absatz zeigt.

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA-FC060T
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
3496 Points ∼86%
Acer Aspire R13 R7-372T-746N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
3971 Points ∼97% +14%
Lenovo Yoga 900-13ISK 80MK
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
3863 Points ∼95% +10%
Microsoft Surface Pro 4, Core i5, 128GB
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
3697 Points ∼91% +6%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
3311 Points ∼81% -5%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
3837 Points ∼94% +10%
HP Spectre x2 12-a003ng K3D42EA
HD Graphics 515, 6Y75, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
4078 Points ∼100% +17%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
HD Graphics 520, 6200U, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
3996 Points ∼98% +14%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA-FC060T
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
2727 Points ∼83%
Acer Aspire R13 R7-372T-746N
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
3161 Points ∼96% +16%
Lenovo Yoga 900-13ISK 80MK
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
2837 Points ∼86% +4%
Microsoft Surface Pro 4, Core i5, 128GB
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
2770 Points ∼84% +2%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
2217 Points ∼68% -19%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
2733 Points ∼83% 0%
HP Spectre x2 12-a003ng K3D42EA
HD Graphics 515, 6Y75, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
2675 Points ∼82% -2%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
HD Graphics 520, 6200U, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
3281 Points ∼100% +20%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2727 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3496 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die Lite-On CV1-8B128 unseres Zenbook UX360CA stellt sich im Durchschnitt tendenziell hinter die Konkurrenz-Massenspeicher von Samsung. Die 52 %, die wir hier maximal ermitteln, sind jedoch für SSD-Verhältnisse vernachlässigenswert. Im Großen und Ganzen gibt es keine nennenswerten Performance-Unterschiede zwischen den SSD-Bestückungen mit Samsung PM871, PM951, Sandisk X300 oder Lite-On CV1.

Asus Zenbook UX360CA
Lite-On CV1- 8B128
Toshiba Sat. Radius 12 P20W-C
Samsung PM871
HP Spectre x360 13
Samsung PM851
Acer Aspire R13 R7-372T
Lite-On CV1- 8B256
Lenovo Yoga 900- 13ISK
Samsung PM871
Microsoft Surface Pro 4
Samsung PM951
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
Lite-On CV1- 8B128
Lenovo IdeaPad Miix 700
Samsung PM871
HP Spectre x2 12
Sandisk X300 SD7SN6S
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271
N.N.
CrystalDiskMark 3.0
44%
-11%
44%
42%
28%
-8%
26%
6%
18%
Write 4k QD32
131.8
249
89%
73.9
-44%

73.9
-44%

261.2
98%
96.78
-27%
153.6
17%
135
2%
154
17%
147.8
12%
197.1
50%
Read 4k QD32
207.7
323.9
56%
31.85
-85%

31.85
-85%

277.6
34%
313.8
51%
368.3
77%
236.2
14%
389.5
88%
196
-6%
272
31%
Write 4k
62.03
89.71
45%
75.55
22%

75.55
22%

81.59
32%
100.1
61%
101.5
64%
48.44
-22%
95.48
54%
53.52
-14%
76.83
24%
Read 4k
31.89
33.48
5%
30.88
-3%

30.88
-3%

32.66
2%
36.34
14%
28.51
-11%
27.49
-14%
36.2
14%
27.4
-14%
29.3
-8%
Write Seq
182.9
306.5
68%
264.5
45%

264.5
45%

354.4
94%
459.5
151%
154.2
-16%
162.9
-11%
153.5
-16%
316
73%
199.9
9%
Read Seq
497
492.6
-1%
491.8
-1%

491.8
-1%

507.3
2%
513.9
3%
666
34%
419.8
-16%
497.9
0%
410.1
-17%
518.1
4%
AS SSD
19%
36%
62%
42%
-8%
17%
-1%
16%
Score Total
737
930
26%

930
26%

896
22%
1129
53%
1190
61%
686
-7%
913
24%
722
-2%
918
25%
Score Write
180
274
52%

274
52%

371
106%
429
138%
239
33%
176
-2%
227
26%
223
24%
228
27%
Score Read
372
437
17%

437
17%

345
-7%
458
23%
645
73%
343
-8%
459
23%
333
-10%
460
24%
4K Write
57.01
63.42
11%

63.42
11%

71.28
25%
80.56
41%
86.52
52%
52.55
-8%
80.73
42%
49.2
-14%
66.01
16%
4K Read
28.29
23.7
-16%

23.7
-16%

30.32
7%
32.29
14%
34.24
21%
20.79
-27%
32.41
15%
23.12
-18%
31.06
10%
Seq Write
175.65
255.48
45%

255.48
45%

341.98
95%
454.57
159%
142.52
-19%
169.62
-3%
146.97
-16%
216.91
23%
186.64
6%
Seq Read
486.25
491.66
1%

491.66
1%

513.87
6%
504.97
4%
831.78
71%
473.34
-3%
499.72
3%
439.12
-10%
504.5
4%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
44% / 44%
4% / 5%
40% / 40%
52% / 53%
35% / 35%
-8% / -8%
22% / 21%
3% / 2%
17% / 17%
Lite-On CV1-8B128
Sequential Read: 497 MB/s
Sequential Write: 182.9 MB/s
512K Read: 353 MB/s
512K Write: 144.1 MB/s
4K Read: 31.89 MB/s
4K Write: 62.03 MB/s
4K QD32 Read: 207.7 MB/s
4K QD32 Write: 131.8 MB/s

Grafikkarte

Die HD 515 ist die Abstufung der HD 520, was wir in den synthetischen Benchmarks auch deutlich erkennen. Zirka 25 bis 30 % liegt die HD 515 zurück. 4.200 Punkte stemmt der Cloud-Gate-Standard, knapp 6.000 liefern hier die HD-520-Geräte. Unter den Core-m-Modellen schaut der Vergleich gar nicht mal so schlecht aus, hier kann sich das UX360CA vor Lenovo IdeaPad Miix 700 und Samsung Galaxy Tab Pro S W700N setzen. Das Spectre x2 12 schneidet an dieser Stelle mit seinem Dual-Channel-Speicher besser ab, unser Testgerät kann jedoch auch von Dual-Channel profitieren.

Für den einfachen Multimedia-Gebrauch profiliert sich das UX360 durch den H.265-/HEVC-Dekoder. Solche Videos werden daher vollständig in Hardware dekodiert, weshalb das SoC mit 10 bis 15 % Auslastung wegkommt und Reserven für andere Aufgaben frei hat.

3DMark
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
5510 Points ∼70%
Toshiba Sat. Radius 12 P20W-C
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
6942 Points ∼89% +26%
HP Spectre x360 13
HD Graphics 520, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
7439 Points ∼95% +35%
HP Spectre x360 13
HD Graphics 520, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
7439 Points ∼95% +35%
Acer Aspire R13 R7-372T
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
7843 Points ∼100% +42%
Lenovo Yoga 900- 13ISK
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
6808 Points ∼87% +24%
Microsoft Surface Pro 4
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
7455 Points ∼95% +35%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
4760 Points ∼61% -14%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
5259 Points ∼67% -5%
HP Spectre x2 12
HD Graphics 515, 6Y75, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
6298 Points ∼80% +14%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
4205 Points ∼68%
Toshiba Sat. Radius 12 P20W-C
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
5589 Points ∼91% +33%
HP Spectre x360 13
HD Graphics 520, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
5674 Points ∼92% +35%
HP Spectre x360 13
HD Graphics 520, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
5674 Points ∼92% +35%
Acer Aspire R13 R7-372T
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
6139 Points ∼100% +46%
Lenovo Yoga 900- 13ISK
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
5333 Points ∼87% +27%
Microsoft Surface Pro 4
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
5853 Points ∼95% +39%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
3684 Points ∼60% -12%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
3936 Points ∼64% -6%
HP Spectre x2 12
HD Graphics 515, 6Y75, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
4546 Points ∼74% +8%
3DMark 11 Performance
785 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4205 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die HD 515 taugt als Low-End-GPU weder für aktuelle Spiele noch für die aufwendige Hardware-Unterstützung, z. B. im Video Editing via Intel QuickSync. Nur Titel der Spiele-Steinzeit sind mit der HD 515 flüssig spielbar, an hohe Details in der Full-HD-Auflösung ist nicht zu denken. Der Nutzer müsste auf Titel vor 2010 zurückgreifen, um in mittleren Details (WXGA) flüssiges Gameplay zu erleben. Browserbasierte Spiele sollten dank ihrer geringen Anforderungen kein Problem für das UX360CA sein.

Rise of the Tomb Raider - 1024x768 Lowest Preset (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
8.4 fps ∼100%
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
fps ∼0% -100%
Tomb Raider
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
12.4 fps ∼30%
Acer Aspire R13 R7-372T
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
41 fps ∼100% +231%
Microsoft Surface Pro 4
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
40.8 fps ∼100% +229%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
23 fps ∼56% +85%
1024x768 Low Preset (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
34.8 fps ∼42%
Acer Aspire R13 R7-372T
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
79.5 fps ∼97% +128%
Microsoft Surface Pro 4
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
82 fps ∼100% +136%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
45.3 fps ∼55% +30%
BioShock Infinite - 1366x768 Medium Preset (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook UX360CA
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
20.2 fps ∼67%
HP Spectre x360 13
HD Graphics 520, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
27.3 fps ∼91% +35%
Acer Aspire R13 R7-372T
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
29.6 fps ∼99% +47%
Microsoft Surface Pro 4
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
30 fps ∼100% +49%
Lenovo IdeaPad Miix 700
HD Graphics 515, 6Y54, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
18.5 fps ∼62% -8%
min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 34.812.4fps
BioShock Infinite (2013) 36.420.215.8fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 8.44.2fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Geräuschemissionen gibt es keine, das UX360CA besitzt wie das Zenbook UX305CA keinen Lüfter.

Asus Zenbook UX360CA
HD Graphics 515, 6Y30, Lite-On CV1-8B128
Toshiba Sat. Radius 12 P20W-C
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
HP Spectre x360 13
HD Graphics 520, 6200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Acer Aspire R13 R7-372T
HD Graphics 520, 6500U, Lite-On CV1-8B256
Lenovo Yoga 900- 13ISK
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
Microsoft Surface Pro 4
HD Graphics 520, 6300U, Samsung MZFLV128 NVMe
Geräuschentwicklung
aus / Umgebung *
31.3
31.3
Idle min *
32.5
29.6
31.3
29.7
31.5
Idle avg *
32.6
29.6
31.3
29.8
31.5
Idle max *
32.6
34.6
31.8
30
31.5
Last avg *
41
34.7
39.2
32
40.5
Last max *
41
37.9
39.1
38.5
40.7

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Stresstest: 500 bis 700 MHz @CPU
Stresstest: 500 bis 700 MHz @CPU

Brenzlig wird es sicher nicht, selbst im Stresstest bewegt sich das Infrarot-Thermometer punktuell nur auf 39 Grad oben an der Tastatur. Der Grund ist die starke Drosselung auf 500 bis 700 MHz im Stresstest. Sobald das SoC die 80 Grad einmal geknackt hat, senkt es den Takt, bis sich dauerhaft um die 60 Grad einstellen. Die GPU arbeitet zu diesem Zeitpunkt nur noch mit 250 bis 350 MHz. Entfernen wir den Prime95 Anteil aus dem Dauer-Stresstest, so braucht es nur 10 Sekunden, dann hat sich das Kühlsystem wieder beruhigt, und der Prozessor werkelt erneut bei 1,1 GHz oberhalb des Normaltaktes von 900 MHz. Leistung ist also relativ konstant abrufbar, auch der lüfterlosen Thermik. 

Asus Zenbook UX360CA
6Y30 fanless
Toshiba Sat. Radius 12 P20W-C
6500U fan
HP Spectre x360 13
6200U fan
Acer Aspire R13 R7-372T
6500U fan
Lenovo Yoga 900- 13ISK
6500U fan
Microsoft Surface Pro 4
6300U fan
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
6Y30 fanless
Lenovo IdeaPad Miix 700
6Y54 fanless
HP Spectre x2 12
6Y75 fanless
Aspire Switch Alpha 12 SA5-271
6200U fanless
Hitze
-14%
-5%
-0%
1%
-44%
-30%
-9%
-16%
-20%
Last oben max *
39
46.5
-19%
39.6
-2%
40
-3%
37.4
4%
52.3
-34%
42.5
-9%
38.6
1%
43.5
-12%
46.7
-20%
Last unten max *
37.6
43
-14%
39.7
-6%
37.6
-0%
36.4
3%
51.4
-37%
44.6
-19%
40.8
-9%
42
-12%
51
-36%
Idle oben max *
25.7
28.9
-12%
25
3%
25.1
2%
26.6
-4%
43.2
-68%
36.6
-42%
30.4
-18%
33
-28%
29.5
-15%
Idle unten max *
26
28.4
-9%
29.8
-15%
26
-0%
25.6
2%
36
-38%
38.6
-48%
28
-8%
29.3
-13%
28.6
-10%

* ... kleinere Werte sind besser

 24.5 °C25.7 °C25.6 °C 
 23.6 °C24.6 °C24.3 °C 
 23.2 °C23.2 °C23.8 °C 
Maximal: 25.7 °C
Durchschnitt: 24.3 °C
25.2 °C26 °C24.9 °C
24.5 °C25.2 °C24.4 °C
24.2 °C24.1 °C23.7 °C
Maximal: 26 °C
Durchschnitt: 24.7 °C
Netzteil (max.)  30.2 °C | Raumtemperatur 20.9 °C | FIRT 550-Pocket
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible v7 auf 30.3 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 39 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.4 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 37.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.3 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.8 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.9 °C (+1.1 °C).
Leerlauf Oberschale
Leerlauf Oberschale
Leerlauf Unterschale
Leerlauf Unterschale
Stresstest Oberschale
Stresstest Oberschale
Stresstest Unterschale
Stresstest Unterschale

Lautsprecher

Pink-Noise-Charakteristik
Pink-Noise-Charakteristik
Lautsprecher auf der Unterseite
Lautsprecher auf der Unterseite

Die Lautsprecher befinden sich auf der Unterseite und beschallen die Tischplatte. Die Lautstärke ist relativ niedrig, wahrscheinlich wurde dies bewusst so eingestellt, damit die kleinen Treiber bei hohem Pegel nicht kratzen und verzerren. Bei den kraftvollen Takten aus Beethovens dritter Sinfonie verzerren die kleiner Speaker dann aber hin und wieder dennoch. Viel Volumen vermögen sie nicht ab zu bilden, das zeigt auch die nebenstehende Pink-Noise-Charakteristik, die alle tiefen Frequenzen geradezu verschluckt.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Stromverbrauch im Vergleich zeigt dann auch, worauf ein Core m abzielt: Es ist nicht die punktuelle Höchstleistung, sondern die niedrige Energieaufnahme im Leerlauf oder bei geringer Last. Non-Stop-Video-Editing und CAD-Konstruktion dürfte sich auf solchen Subnotebooks auch in engen Grenzen entfalten. 3,4 Watt im Idle minimal sind daher beachtlich wenig – was andere, vor allem die fanless Tablets, – aber auch schaffen. 

Die Stromaufnahmen bei mittlerer Last durch den 3DMark und im Stresstest liegen sehr dicht beieinander. Das ist typisch für Core m, denn die Taktung des SoC wird auf Grund der drohenden Überhitzung unter den Nennwert von hier 900 MHz auf 500-700 MHz gedrosselt. In dieser Art und Weise verhalten sich alle Core m. Der Lenovo IdeaPad Miix 700 macht hier eine Ausnahme, weil er selbst unter Stress den Turbo voll ausfährt. Im Kapitel Leistung hatten wir für den UX360CA festgestellt: Bei normaler Belastung durch einen Cinebench liegt der Takt in der besten Turbo-Range, nämlich bei 1,9 bis 2,0 GHz. 

Spannend ist hier das Aspire Switch Alpha 12 SA5-271 mit der Flüssigkeitskühlung ohne Lüfter. Die 25 Watt unter Last avg. lassen vermuten: Hier drosselt das SoC schon etwas den Takt, ein Spectre x360 13 mit identischem SoC benötigt etwas mehr (28 W). Wer beste Performance bei jeder Belastung haben möchte, kommt aber um Toshiba Sat. Radius 12 P20W-C oder auch Acer Aspire R13 R7-372T nicht herum. Die beiden Systeme gönnen sich unverfroren knapp 40 Watt, was für die abrufbare Leistung spricht. Genau das ist nach wie vor der Benchmark für „Laptop-Leistung“ im kleinen Format. Die lüfterlosen Core m kommen da weiterhin nicht heran.

Asus Zenbook UX360CA
6Y30 fanless
Toshiba Sat. Radius 12 P20W-C
6500U fan
HP Spectre x360 13
6200U fan
Acer Aspire R13 R7-372T
6500U fan
Microsoft Surface Pro 4
6300U fan
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
6Y30 fanless
Lenovo IdeaPad Miix 700
6Y54 fanless
HP Spectre x2 12
6Y75 fanless
Aspire Switch Alpha 12 SA5-271
6200U fanless
Stromverbrauch
-103%
-25%
-68%
-20%
5%
-28%
-11%
-54%
Idle min *
3.4
8.8
-159%
3.9
-15%
6.2
-82%
4.4
-29%
3.4
-0%
4
-18%
4.5
-32%
7.3
-115%
Idle avg *
7
12.8
-83%
7.4
-6%
8
-14%
9
-29%
8
-14%
8.6
-23%
7.7
-10%
10
-43%
Idle max *
7.6
13.7
-80%
9.2
-21%
11.6
-53%
10.7
-41%
9
-18%
9.3
-22%
8.3
-9%
10.15
-34%
Last avg *
19
38
-100%
28.1
-48%
40
-111%
19.6
-3%
12
37%
18.6
2%
19.8
-4%
25.2
-33%
Last max *
20.1
39
-94%
27.6
-37%
36.6
-82%
19.9
1%
16.1
20%
36.3
-81%
20.6
-2%
29.3
-46%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.27 / 0.34 Watt
Idledarkmidlight 3.4 / 7 / 7.6 Watt
Last midlight 19 / 20.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Asus spricht von bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit, das können wir aber nicht bestätigen. 6:26 hielt das UX360CA in unserem WiFi-Test durch. Hier arbeitet der PC im Modus "Ausbalanciert" bei reduzierter Helligkeit auf zirka 150 cd/m². Ein webbasiertes Skript ruft im Browser Webseiten auf oder simuliert Aktivität. Richtig lang wird die Zeit erst im Leerlauf; die 17 Stunden haben wir aber bei geringster Helligkeit gemessen und das sind nur düstere 18 cd/m². Bei dieser Helligkeit ist gerade noch etwas angemessen ablesbar. Bei sparsamer Verwendung mit Leerlauf und noch weiter reduzierter Helligkeit könnten Nutzer durchaus 10 Stunden schaffen, ein Arbeitstag ist also realistisch. 

Gering ist die Kapazität des Akkumulators nicht, 54 Wattstunden sind für ein solch kleines Subnotebook ein beachtliches Energiepaket. Es handelt sich um einen Lithium-Polymer Akku, dieser Typ bringt mehr Energiedichte auf einem kleineren Raum unter. 

Die Ladezeit liegt bei zirka 2 Stunden im Leerlauf, das ist sehr zügig. Den geringen TDP des Core m3 von nur 4,5 Watt bemerken wir auch an der relativ langen Last-Laufzeit von vier Stunden. Core-i-Systeme (TDP 15 Watt) mit guten bis sehr guten Wifi-Laufzeiten von 6 bis 8 Stunden liegen in dieser Disziplin bei 1,5 bis höchstens 2 Stunden.

Asus Zenbook UX360CA
6Y30 fanless
Toshiba Sat. Radius 12 P20W-C
6500U fan
HP Spectre x360 13
6200U fan
Acer Aspire R13 R7-372T
6500U fan
Lenovo Yoga 900- 13ISK
6500U fan
Microsoft Surface Pro 4
6300U fan
Samsung Galaxy Tab Pro S W700N
6Y30 fanless
Lenovo IdeaPad Miix 700
6Y54 fanless
HP Spectre x2 12
6Y75 fanless
Aspire Switch Alpha 12 SA5-271
6200U fanless
Akkulaufzeit
-38%
30%
-33%
-20%
-18%
22%
-12%
-15%
-36%
Idle
1027
669
-35%
844
-18%
899
-12%
1110
8%
861
-16%
954
-7%
640
-38%
WLAN
386
241
-38%
500
30%
382
-1%
403
4%
427
11%
525
36%
440
14%
361
-6%
321
-17%
Last
239
85
-64%
128
-46%
111
-54%
157
-34%
166
-31%
112
-53%
H.264
393
515
450
468
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 07min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 26min
Last (volle Helligkeit)
3h 59min

Fazit

Pro

+ schlankes, wertiges Gehäuse
+ sehr gutes Touchpad
+ helles, kontrastreiches Display
+ Wartung erschwert aber möglich
+ geräuschlos
+ Typ-A- und Typ-C-USB
+ großer SD-Kartenleser

Contra

- klapprige, nachgebende Tastatur
- TFT wippt auf Scharnier
ASUS Zenbook UX360CA-FC060T, zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.
ASUS Zenbook UX360CA-FC060T, zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.

Auf der Suche nach einem leichten Convertible, das vielfältige, produktive Windows Aufgaben erfüllt und dabei auch als Tablet eine gute Figur macht? Asus versucht den Spagat und baut das erfolgreiche Zenbook UX305CA (Core m, fanless) nach dem Yoga Prinzip um. Heraus kommt ein Konkurrent zum Lenovo Yoga 900-13ISK (1.400 Euro). Freilich macht das Asus mit 830 Euro den besseren Preis, es verzichtet dafür auf eine 4K-Auflösung, hat nur einen Core m3 und kein hübsches Watchband-Gelenk.

„Nur ein Core m3“ – ist das ein Nachteil? Wir sagen nein, denn Asus hat wie auch wir bei unseren Tests mit Core m3, m5 und m7 erkannt: Der m3 bringt das beste Preis-/Performance-Verhältnis mit. Schon deshalb, weil Core m7 - wie z. B. im HP Spectre x2 12 - bereits bei einfacher Last auf Grund Throttling gar nicht seine Leistung entfaltet. Das ist so, als kaufe jemand ein Motorrad, darf es aber nur mit 80 km/h fahren. Dann doch lieber gleich das günstigere Leichtkraftrad mit den sparsamen 125 m³. Damit rollt man ebenfalls gut durch den Stadtverkehr, wie die Anwendungs-Benchmarks zeigen. Auf Grund der schnellen SSDs in allen Vergleichsgeräten sind hier Unterschiede zwischen Core i und Core m ziemlich niedrig, 12-15 % hören sich dabei geradezu unwichtig an. 

Microsoft hat nicht ohne Grund bei seinen lüfterlosen Surface Pro 4 auf m5 und m7 verzichtet. Wer mehr Leistung möchte, muss zu Core-i-Prozessoren greifen. Die bietet Asus aber nicht als 360-Grad-Lösung an, sondern nur in den normalen Clamshell Zenbooks. Hier sind lukrative Alternativen das gar nicht mal viel teurere Acer Aspire R13 R7-372T-746N (mit Thunderbolt 3 Port) oder das Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106

Das UX360CA bringt im Vergleich zu den Tablet-Lösungen vielfältigere Anschlüsse mit. Je nach Anforderungen schlägt dieses Pro aber nicht zwangsläufig jedes Tablet. So bringt das Lenovo IdeaPad Miix 700 einen großen Typ-A USB-Port nebst Micro-HDMI mit, das HP Spectre x2 12 wiederum gleich zwei Type-C-USB-Schnittstellen – dafür keinen echten Monitor-Anschluss. 

Schlussendlich ist das Asus Zenbook UX360CA-FC060T ein gelungenes Convertible Subnotebook, das einzig an seiner schlechten, weil klapprigen Tastatur krankt. Vielschreiber werden damit dauerhaft nicht viel Freude haben.

Asus Zenbook UX360CA-FC060T - 15.06.2016 v5.1(old)
Sebastian Jentsch

Gehäuse
78 / 98 → 79%
Tastatur
64%
Pointing Device
89%
Konnektivität
47 / 80 → 59%
Gewicht
71 / 35-78 → 84%
Akkulaufzeit
89%
Display
82%
Leistung Spiele
53 / 68 → 77%
Leistung Anwendungen
71 / 87 → 82%
Temperatur
94%
Lautstärke
100%
Audio
68 / 91 → 75%
Kamera
45 / 85 → 53%
Durchschnitt
73%
83%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sebastian Jentsch, 14.06.2016 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.