Notebookcheck

Test Gretel GT6000 Smartphone

Schwerer Kieselstein. Das GT6000 ist das zweite Smartphone des chinesischen Herstellers, welches bei Notebookcheck getestet wird. Das Schwergewicht aus Fernost kann auch jenseits des guten Preises und der langen Akkulaufzeit überzeugen.

Gretel ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, der sich eher auf Low-End-Geräte spezialisiert hat. Wie viele andere Produzenten aus Fernost setzt er auf die moderaten bis langsamen Chips von Mediatek. Im GT6000 werkelt ein MT6737 Hauptprozessor zusammen mit einem Mali-T720-Grafikchip. Beide greifen auf einen Arbeitsspeicher von 2 GB zu. Für Daten sind 16 GB an Speicher vorgesehen, wobei davon etwa 12 GB zur Verfügung stehen. Als Besonderheit ist der 6000 mAh fassende Akku zu sehen. Für einen Preis von etwas über 90 Euro bieten andere Hersteller aus dem Reich der Mitte teilweise bessere Spezifikationen.

Wir lassen das Gretel GT6000 gegen die China-Konkurrenz antreten: Das Blackview P2 hat wie das GT6000 einen 6000-mAh-Akku. Das Lenovo Moto C Plus und das Blackview A8 Max haben zwar nur halb so viel Akku zu bieten, sind aber sonst vergleichbar ausgestattet. Das Blackview A9 Pro bietet zur ähnlichen Ausstattung noch eine Dual-Kamera, die wir im Test als recht gut befunden haben.

Gut (78%) Gretel GT6000 Mediatek MT6737ARM Mali-T720 Smartphone - 15/09/2017 - v6
Testgerät zur Verfügung gestellt von Gretel
Download der lizensierten Bewertungsgrafik als PNG / SVG
Gretel GT6000
Grafikkarte
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5.5 Zoll 16:9, 1280 x 720 Pixel 267 PPI, 5-Fach, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 12 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: Headset, Card Reader: microSD bis 32 GB (SDHC), 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Proximity, Accelerometer
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.0, 2G: GSM 850/900/1800/1900MHz 3G: WCDMA 900/2100MHz 4G: FDD-LTE 800/900/1800/2100/2600MHz, Dual SIM, LTE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 10.8 x 154 x 77.3
Betriebssystem
Android 7.0 Nougat
Kamera
Primary Camera: 13 MPix Dual Kamera 13 + 1.3 MP
Secondary Camera: 5 MPix WebCam
Sonstiges
Lautsprecher: 1, Tastatur-Beleuchtung: ja, Ladegerät, USB-Kabel, Bumper, GPS, Lüfterlos
Gewicht
233 g, Netzteil: 84 g
Preis
94 Euro

 

Gehäuse

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Leichte Delle im Gehäuse
Leichte Delle im Gehäuse

Das Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt und wirkt auf den ersten Blick sehr robust. Die Kanten sind klar und die Lautsprecherritzen sauber ausgefräst. Die Tasten haben einen präzisen Druckpunkt. Durch das Gewicht und die verwendeten Materialen wirkt das GT6000 sehr stabil und wertig. Die Form ist griffig und es liegt gut in der Hand. Allerdings gibt ein kleines Problem an der Unterseite: Direkt neben der USB-Buchse ist eine kleine Delle, wo irgendetwas aus dem Inneren nicht mehr richtig reinpasst. Oder das Smartphone wurde nicht richtig zusammengebaut. Auf die Funktion hat das keinen Einfluss, und es ist auch nur bei genauerem Hinsehen zu entdecken. Trotzdem schmälert es den ansonsten eigentlich guten Gesamteindruck.

Der Akku ist nicht wechselbar, was bei der Größe auch nicht notwendig sein sollte. Folgerichtig lässt sich die Rückwand auch nicht entfernen. Die SIM-Karte wird über einen Schuber, ähnlich wie beim iPhone, eingesteckt. Der Schuber hat Platz für eine Micro- und eine Nano-SIM, was das Gerät Dual-SIM-fähig macht. Statt der Micro-SIM kann auch ein SD-Karte mit bis zu 32 GB Speicher eigelegt werden.

Größenvergleich

Ausstattung

Angetrieben wird das Gerät von einem bedächtigen Mediatek MT6737 Quad-Core-Prozessor mit 1,3 GHz. Ähnlich behäbig ist die verbaute Grafikeinheit ARM Mali T720. Dennoch lässt sich das Gerät weitestgehend flüssig bedienen, was wohl auch auf die fehlende Bloatware zurückzuführen ist. Auch der Arbeitsspeicher ist mit 2 GB nicht ganz üppig bemessen, aber aktuelle iOS Geräte bieten in der Regel auch nicht mehr. 16 GB Festspeicher sind eher die untere Grenze bei China-Geräten. Laut Hersteller wird eine Speichererweiterung bis 32 GB unterstützt, die als intern formatiert werden kann.

An Anschlüssen gibt sich Gretel spartanisch: Die Unterseite beherbergt einen Micro-USB-Anschluss, und gegenüber ist die Lautsprecherbuchse zu finden. Rechts gibt es eine Lautstärkewippe und den Einschalter. Diesen gegenüber liegt wiederum der Schuber für die SIM- und/oder SD-Karte. Auch in unserem Test akzeptierte das GT6000 keine Karten größer als 32 GB. Die Anschlüsse und Tasten sind alle recht weit voneinander entfernt, sodass die Bedienung keine Schwierigkeiten machen sollte. Problematisch erscheint lediglich, dass sich das USB-Kabel nur schwach im Gerät versenken lässt.

Software

Als Betriebssystem kommt Android in der relativ aktuellen Version 7.0 zum Einsatz. Die Android-Sicherheits-Updates stammen von Ende Juli 2017. Das System scheint abgesehen von den veränderten Standard-Icons auf der Oberfläche unverändert zu sein. Außerdem gibt es keinen App-Drawer, sodass die Icons direkt auf der Frontansicht landen. Gretel verzichtet auch auf unnötige Bloatware. Es sind einige zusätzliche Apps wie UKW-Radio, Parallel Space sowie Facebook und WhatsApp vorinstalliert. Die beiden Letztgenannten lassen sich allerdings wieder entfernen.

Starbildschirm
Starbildschirm
vorinstallierte Apps
vorinstallierte Apps

Kommunikation und GPS

Zur Kommunikation bietet das GT6000 Standardkost: Bluetooth 4.0, WLAN in Form von 802.11 b/g/n (inclusive 5-GHz-Band) sowie LTE auf den Frequenzen 800, 900, 1.800, 2.100 und 2.600 MHz. Damit ist es auch in Deutschland gut nutzbar.

Die Geschwindigkeit des WLANs zählt du den besseren, wie unser Vergleich mit anderen Telefonen aus Fernost zeigt. Das GT6000 kann sich hier weitestgehend mühelos an die Spitze setzen. Den Vergleich mit High-End-Geräten kann das Gretel Gerät allerdings nicht für sich verbuchen, da Erstere in der Regel einen deutlich potenteren WLAN-Chip eingebaut haben und etwa die 5-fache Geschwindigkeit schaffen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Gretel GT6000
Mali-T720, MT6737, 16 GB eMMC Flash
99.5 MBit/s ∼100%
Blackview P2
Mali-T860 MP2, MT6750, 64 GB eMMC Flash
78.7 MBit/s ∼79% -21%
Blackview A9 Pro
Mali-T720, MT6737, 16 GB eMMC Flash
47.9 MBit/s ∼48% -52%
Lenovo Moto C Plus
Mali-T720 MP2, MT6737, 16 GB eMMC Flash
44.4 MBit/s ∼45% -55%
Blackview A8 Max
Mali-T720, MT6737, 16 GB eMMC Flash
34.3 MBit/s ∼34% -66%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Blackview P2
Mali-T860 MP2, MT6750, 64 GB eMMC Flash
98.5 MBit/s ∼100% +4%
Gretel GT6000
Mali-T720, MT6737, 16 GB eMMC Flash
94.9 MBit/s ∼96%
Blackview A8 Max
Mali-T720, MT6737, 16 GB eMMC Flash
47.5 MBit/s ∼48% -50%
Blackview A9 Pro
Mali-T720, MT6737, 16 GB eMMC Flash
46.9 MBit/s ∼48% -51%
Lenovo Moto C Plus
Mali-T720 MP2, MT6737, 16 GB eMMC Flash
45.2 MBit/s ∼46% -52%
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Gretel GT6000
Gretel GT6000
Gretel GT6000
Gretel GT6000
Gretel GT6000
Gretel GT6000

Das GPS-Modul liefert eher unterdurchschnittliche Resultate. Laut GPS-Test liegt die Genauigkeit bei rund 8 Metern. Dabei macht es offenbar keinen Unterschied, ob man sich in einem Gebäude oder im Freien befindet. Top-Geräte liefern hier eine Genauigkeit von etwa 3 Meter. Die Empfangsstärke ist in geschlossenen Räumen allerdings geringer. Das Gretel GT6000 nutzt ausschließlich GPS-Daten; Glonass oder andere Satellitensysteme werden nicht empfangen.

Diese Ungenauigkeiten sind auch auf unserer Teststrecke deutlich zu erkennen. Vor allem in der Nähe des Waldes ist Gretel deutlich vom Weg abgekommen. Die Höhenmessung weicht bis zu 20 Meter von der unseres Testgerätes Garmin Edge 500 ab. In der Summe macht sich das nur geringfügig bemerkbar. Dennoch: Wer hier auf Genauigkeit Wert legt, sollte von dem Gerät Abstand nehmen.

GPS-Empfang im Freien
GPS-Empfang im Freien
GPS-Empfang im Freien
GPS-Empfang im Freien
GPS-Empfang in geschlossenen Räumen
GPS-Empfang in geschlossenen Räumen
GPS-Empfang in geschlossenen Räumen
GPS-Empfang in geschlossenen Räumen

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Um die eigentliche Hauptaufgabe eines Smartphones auszuführen, das Telefonieren, nutzt Gretel die Standard-Android-Telefon-App. Im Gegensatz zu den App Logos wurden hier die unveränderten Symbole verwendet. Ein Telefonat gelingt dabei reibungslos. Der Gesprächspartner ist gut zu verstehen, auch wenn die Aussprache etwas dumpf wirkt. Verzerrungen oder Nebengeräusche sind nicht zu hören.

Ein Headset wird nicht mit dem Telefon geliefert.

Kameras

Die Kameraausstattung wirkt auf dem Papier recht imposant: eine 5-MP-Selfie-Kamera und auf der Rückseite eine Dual-Kamera mit 13 MP. Das hat uns neugierig gemacht, denn die Dual-Kamera im Blackview A9 Pro lieferte erstaunlich gute Bilder, obwohl sie nur 8 MP hatte. Leider ist das GT6000 hier nicht ganz so überzeugend: Die Frontkamera wirkt verwaschen und unscharf, wie es auch bei einer 2-MP-Kamera zu erwarten wäre. Bei der Rückkamera sind aufgrund der höheren Auflösung mehr Details erkennbar. Bei näherem Heranzoomen macht sich eine Art Klötzcheneffekt bemerkbar. Der Unschärfeeffekt kommt nicht an den im A9 Pro heran. Grundsätzlich ist die Leistung aber solide. Bei schlechtem Licht werden die Bilder extrem dunkel, wie in unserem Beispielbild zu sehen ist.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken
Mit den Testbildern kam das Gerät verhältnismäßig gut klar.
Mit den Testbildern kam das Gerät verhältnismäßig gut klar.
Auch hier ist an der Schärfe wenig zu meckern.
Auch hier ist an der Schärfe wenig zu meckern.
Im direkten Vergleich sehen die Farbabweichungen eher moderat aus.
Im direkten Vergleich sehen die Farbabweichungen eher moderat aus.

Die Farben gehen mit Blick auf den Colorchecker durchaus in Ordnung. Schaut man sich aber konkrete Bilder an, will nicht so recht Begeisterung aufkommen. Hier scheint es eher ein Problem mit dem Kontrast zu geben, deutlich zu erkennen an dem Bild mit dem Gänseblümchen. Die Blütenblätter konnten trotz mehrmaliger Versuche nicht scharf gestellt werden und werden als fast einheitliche, weiße Fläche dargestellt. Auch das gelbe Blüteninnere verschwimmt mit dem Weiß. Die Grashalme dahinter sind hingegen farblich differenziert gezeichnet und unscharf - so wie es sein sollte. Bilder mit weniger starken Farbkontrasten gehen hingegen in Ordnung.

Hauptkamera
Hauptkamera
Hauptkamera
Hauptkamera
Frontkamera
Frontkamera
Hauptkamera, Nahaufnahme
Hauptkamera, Nahaufnahme
Das Weiß ist wenig detailliert
Das Weiß ist wenig detailliert
Frontkamera
Frontkamera

Zubehör und Garantie

Die Lieferung von Zubehör ist recht spartanisch: Eine passende Silikonhülle sowie ein USB-Kabel samt Ladegerät sind im Grunde schon alles, was sich im Lieferumfang befindet. Auch auf der Seite des Herstellers werden keine weiteren angepassten Zubehörteile angeboten.

Auch hinsichtlich Garantiebestimmungen gibt es wenig Erhellendes zu berichten. Auf der Seite des Herstellers gibt es keine Informationen dazu. Chinesische Händler bieten oft Rücknahmen an, sofern sich ein Fehler über diese Distanz nachweisen lässt. Allerdings ist eine Rücksendung recht schwierig, da diese meist 40-50 Euro kostet, was angesichts des Preises wenig Interesse beim Kunden erwecken dürfte. Wenn Sie das Gerät in China bestellen, beachten Sie bitte auch unsere Artikel zur CE-Kennzeichnung und zur Zollabfertigung sowie unsere FAQ zum Gewährleistungsrecht. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, erwerben Sie das Gerät über einen deutschen Händler, um in den Genuss der 14-tägigen Rückgabereglung und der zweijährigen Gewährleistung zu kommen.

Eingabegeräte & Bedienung

Keine Besonderheiten sind in Bezug auf die Tastatur zu erkennen. Hier wird die Android Standardtastatur verwendet. Interessanter ist hingegen das Bedienkonzept in Bezug auf die Android-Standard-Buttons. Diese sind als separate Knöpfe ausgeführt. Der Home Button integriert gleichzeitig den Fingerabdrucksensor, mit dem sich das Telefon auch aus dem Standby entsperren lässt. Das passiert allerdings recht träge. Die Funktionalität ist hingegen vergleichbar mit der des A9 Pro: Der Home Button kann nicht gedrückt werden, sondern ist nur touch-sensitiv. Wird er länger gehalten, so zeigt er die Übersicht der geöffneten Apps. Rechts vom Home Button ist der Zurück-Button platziert, linkerhand der Eigenschaften-Button. 

Der Touchscreen unterstützt 5-fach-Touch und lässt sich angenehm bedienen. Er reagiert ausreichend flott. Im Test mit einer Klavierspiel-App war aber eine leichte Verzögerung spürbar. Das sollte aber nur bei Apps auffallen, bei denen es auf eine geringe Latenz ankommt. Die automatische Drehung wirkte auch leicht träge.

Display

Subpixelansicht
Subpixelansicht

Bei der Auswahl des Displays hat Gretel wohl einiges richtig gemacht. Insbesondere im Bezug auf die Helligkeit sticht das IPS-Panel mit weit über 600 cd/m² gegenüber der auch nicht unbedingt schwachen Konkurrenz hervor. Nicht mehr ganz Up-to-Date ist hingegen die Auflösung von 720 x 1.280 Pixeln. Allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau, da auch bei dieser Auflösung einzelne Pixel maximal aus nächster Nähe erkennbar sind. In Relation zu den übrigen Werten und dem Preis hat Gretel hier an der richtigen Stelle gespart.

656
cd/m²
674
cd/m²
638
cd/m²
641
cd/m²
669
cd/m²
620
cd/m²
631
cd/m²
648
cd/m²
617
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 674 cd/m² Durchschnitt: 643.8 cd/m² Minimum: 26.56 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 669 cd/m²
Kontrast: 1858:1 (Schwarzwert: 0.36 cd/m²)
ΔE Color 4.4 | 0.8-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 6.9 | 0.64-98 Ø6.6
Gamma: 2.34
Gretel GT6000
IPS, 1280x720, 5.5
Blackview P2
IPS, 1920x1080, 5.5
Blackview A9 Pro
IPS, 1280x720, 5
Blackview A8 Max
IPS, 1280x720, 5.5
Lenovo Moto C Plus
IPS, 1280x720, 5
Bildschirm
-39%
-8%
-51%
-2%
Helligkeit Bildmitte
669
424
-37%
473
-29%
435
-35%
492
-26%
Brightness
644
420
-35%
466
-28%
407
-37%
472
-27%
Brightness Distribution
92
85
-8%
91
-1%
86
-7%
90
-2%
Schwarzwert *
0.36
0.15
58%
0.35
3%
1.08
-200%
0.23
36%
Kontrast
1858
2827
52%
1351
-27%
403
-78%
2139
15%
DeltaE Colorchecker *
4.4
9.5
-116%
4.4
-0%
5.7
-30%
5.4
-23%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9
19.7
-119%
10.5
-17%
12.3
-37%
12
-33%
DeltaE Graustufen *
6.9
14.5
-110%
4.7
32%
5.9
14%
3.7
46%
Gamma
2.34 103%
2.28 105%
2.33 103%
2.18 110%
2.05 117%
CCT
6675 97%
10840 60%
7343 89%
8164 80%
7182 91%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 10727 (Minimum 43, Maximum 588200) Hz.

Auch die Bilddarstellung kann sich weitestgehend sehen lassen. Selbst wenn das Gerät hier nicht die Krone erringt, ist die Qualität doch überdurchschnittlich. Schwarzwerte und Kontrast sind sehr gut, und auch die Farbwiedergabe ist überdurchschnittlich gut. Für diesen Preis gibt es hier wirklich nichts zu meckern.

ColorChecker
ColorChecker
Farbraum
Farbraum
Graustufen
Graustufen
Sättigung
Sättigung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
19.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 13.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 16 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
33.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12.4 ms steigend
↘ 21.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 22 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.6 ms).

Aufgrund der sehr hohen Displayhelligkeit von über 600 cd/m² ist das Handy für den Außeneinsatz sehr gut geeignet. Trotz der Spiegelungen ist es auch bei Sonneneinstrahlung noch ablesbar. In schattiger Umgebung gibt es keine Probleme bei der Nutzung des Bildschirms.

Direkte Sonneneinstrahlung
Direkte Sonneneinstrahlung
Nutzung im Schatten
Nutzung im Schatten

Als hervorragend ist die Blickwinkelstabilität einzuschätzen. Aus nahezu allen Blickwinkeln ist das Display gut ablesbar und weist keine erkennbaren Farbverfälschungen auf. Zwar wird das Schwarz an den Rändern als Grau dargestellt, das ist aber auf die hohe Helligkeit des Bildschirms zurückzuführen und auch bei der Draufsicht so.

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Leistung

Jobs

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Im Gretel GT6000 ist mit der Mediatek MT6737 eine für heutige Verhältnisse absolute Low-End-CPU eingebaut. Dennoch stellt sich das Gerät seinen Aufgaben wacker: Im Test waren kaum Verzögerungen zu spüren. Das Telefon ließ sich in fast allen Fällen flüssig bedienen. Auch die Browser-Nutzung war mit mehreren geöffneten Tabs unproblematisch, auch wenn der Mozilla Kraken-Benchmark hier ziemlich schwach ausfiel. Insgesamt ist das recht erstaunlich. Hier scheint Gretel etwas richtig gemacht zu haben.

Schwächen zeigen sich allerdings beim Laden von zuvor fotografierten Bildern. Diese werden offenbar als progressive JPGs gespeichert und bauen sich beim Ansehen sehr träge auf. Das führt dazu, dass Bilder kurz nach dem Schießen immer unscharf aussehen. Um die tatsächliche Schärfe zu beurteilen, ist ein wenig Geduld nötig.

Für ein günstige Smartphone ist die Leistung akzeptabel. Aktuelle High-End-Smartphones sind hingegen etwa 5-6 mal so schnell.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
24718 Points ∼11%
Blackview P2
41852 Points ∼18% +69%
Blackview A9 Pro
28488 Points ∼12% +15%
Blackview A8 Max
30916 Points ∼13% +25%
Lenovo Moto C Plus
29911 Points ∼13% +21%
PCMark for Android
Work 2.0 performance score (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
2527 Points ∼25%
Blackview P2
2782 Points ∼27% +10%
Blackview A9 Pro
2608 Points ∼25% +3%
Blackview A8 Max
2474 Points ∼24% -2%
Lenovo Moto C Plus
2754 Points ∼27% +9%
Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
3207 Points ∼31%
Blackview P2
3667 Points ∼36% +14%
Blackview A9 Pro
3300 Points ∼32% +3%
Blackview A8 Max
3427 Points ∼33% +7%
Lenovo Moto C Plus
3308 Points ∼32% +3%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
9 Points ∼1%
Blackview P2
9 Points ∼1% 0%
Blackview A9 Pro
553 Points ∼33% +6044%
Blackview A8 Max
9 Points ∼1% 0%
Lenovo Moto C Plus
632 Points ∼37% +6922%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
209 Points ∼2%
Blackview P2
620 Points ∼7% +197%
Blackview A9 Pro
213 Points ∼2% +2%
Blackview A8 Max
211 Points ∼2% +1%
Lenovo Moto C Plus
209 Points ∼2% 0%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
681 Points ∼15%
Blackview P2
831 Points ∼19% +22%
Blackview A9 Pro
685 Points ∼15% +1%
Blackview A8 Max
733 Points ∼17% +8%
Lenovo Moto C Plus
501 Points ∼11% -26%
System (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
1124 Points ∼11%
Blackview P2
1623 Points ∼16% +44%
Blackview A9 Pro
1101 Points ∼11% -2%
Blackview A8 Max
1125 Points ∼11% 0%
Lenovo Moto C Plus
1048 Points ∼10% -7%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
197 Points ∼5%
Blackview P2
298 Points ∼7% +51%
Blackview A9 Pro
546 Points ∼13% +177%
Blackview A8 Max
201 Points ∼5% +2%
Lenovo Moto C Plus
513 Points ∼12% +160%
Geekbench 4.1/4.2
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
1032 Points ∼7%
Blackview P2
1633 Points ∼11% +58%
Blackview A9 Pro
1065 Points ∼7% +3%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
1504 Points ∼5%
Blackview P2
2463 Points ∼9% +64%
Blackview A9 Pro
1486 Points ∼5% -1%
Lenovo Moto C Plus
1526 Points ∼5% +1%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
541 Points ∼9%
Blackview P2
620 Points ∼10% +15%
Blackview A9 Pro
562 Points ∼9% +4%
Lenovo Moto C Plus
532 Points ∼9% -2%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
756 Points ∼21%
Blackview P2
1055 Points ∼29% +40%
Blackview A9 Pro
747 Points ∼20% -1%
Blackview A8 Max
728 Points ∼20% -4%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
80 Points ∼1%
Blackview P2
328 Points ∼6% +310%
Blackview A9 Pro
79 Points ∼1% -1%
Blackview A8 Max
82 Points ∼2% +3%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
100 Points ∼2%
Blackview P2
387 Points ∼8% +287%
Blackview A9 Pro
99 Points ∼2% -1%
Blackview A8 Max
102 Points ∼2% +2%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
735 Points ∼20%
Blackview P2
1030 Points ∼28% +40%
Blackview A9 Pro
750 Points ∼21% +2%
Blackview A8 Max
727 Points ∼20% -1%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
128 Points ∼2%
Blackview P2
482 Points ∼6% +277%
Blackview A9 Pro
134 Points ∼2% +5%
Blackview A8 Max
129 Points ∼2% +1%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
157 Points ∼2%
Blackview P2
546 Points ∼9% +248%
Blackview A9 Pro
164 Points ∼3% +4%
Blackview A8 Max
158 Points ∼2% +1%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
8198 Points ∼10%
Blackview P2
9612 Points ∼12% +17%
Blackview A9 Pro
8528 Points ∼11% +4%
Blackview A8 Max
8646 Points ∼11% +5%
Lenovo Moto C Plus
7825 Points ∼10% -5%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
3234 Points ∼1%
Blackview P2
9604 Points ∼2% +197%
Blackview A9 Pro
3199 Points ∼1% -1%
Blackview A8 Max
3284 Points ∼1% +2%
Lenovo Moto C Plus
3226 Points ∼1% 0%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
3737 Points ∼2%
Blackview P2
9496 Points ∼5% +154%
Blackview A9 Pro
3715 Points ∼2% -1%
Blackview A8 Max
3809 Points ∼2% +2%
Lenovo Moto C Plus
3711 Points ∼2% -1%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
5.9 fps ∼0%
Blackview P2
16 fps ∼1% +171%
Blackview A9 Pro
6 fps ∼0% +2%
Blackview A8 Max
6 fps ∼0% +2%
Lenovo Moto C Plus
10 fps ∼1% +69%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
10 fps ∼2%
Blackview P2
16 fps ∼3% +60%
Blackview A9 Pro
9.9 fps ∼2% -1%
Blackview A8 Max
10 fps ∼2% 0%
Lenovo Moto C Plus
6 fps ∼1% -40%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
2.2 fps ∼0%
Blackview P2
6.7 fps ∼1% +205%
Blackview A9 Pro
2.2 fps ∼0% 0%
Blackview A8 Max
2.2 fps ∼0% 0%
Lenovo Moto C Plus
4.5 fps ∼1% +105%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
4.5 fps ∼1%
Blackview P2
6.7 fps ∼2% +49%
Blackview A9 Pro
4.5 fps ∼1% 0%
Blackview A8 Max
4.5 fps ∼1% 0%
Lenovo Moto C Plus
2.2 fps ∼1% -51%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
1.4 fps ∼0%
Blackview P2
4.4 fps ∼1% +214%
Blackview A9 Pro
1.4 fps ∼0% 0%
Blackview A8 Max
1.4 fps ∼0% 0%
Lenovo Moto C Plus
1.4 fps ∼0% 0%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
3.2 fps ∼2%
Blackview P2
4.4 fps ∼3% +38%
Blackview A9 Pro
3.2 fps ∼2% 0%
Blackview A8 Max
3.2 fps ∼2% 0%
Lenovo Moto C Plus
3.2 fps ∼2% 0%
GFXBench 4.0
off screen Car Chase Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
1.8 fps ∼0%
Blackview P2
2.3 fps ∼1% +28%
on screen Car Chase Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Gretel GT6000
4 fps ∼3%
Blackview P2
2.3 fps ∼2% -42%
Epic Citadel - Ultra High Quality (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A8 Max
27 fps ∼44%

Legende

 
Gretel GT6000 Mediatek MT6737, ARM Mali-T720, 16 GB eMMC Flash
 
Blackview P2 Mediatek MT6750, ARM Mali-T860 MP2, 64 GB eMMC Flash
 
Blackview A9 Pro Mediatek MT6737, ARM Mali-T720, 16 GB eMMC Flash
 
Blackview A8 Max Mediatek MT6737, ARM Mali-T720, 16 GB eMMC Flash
 
Lenovo Moto C Plus Mediatek MT6737, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash


JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Blackview P2 (Chrome Version 58)
20.482 Points ∼100% +33%
Blackview A8 Max (Chrome Version 53)
17.188 Points ∼84% +12%
Gretel GT6000 (Chrome Version 51)
15.388 Points ∼75%
Blackview A9 Pro (Chrome Browser Version 59)
15.167 Points ∼74% -1%
Lenovo Moto C Plus (Chrome Version 60)
14.602 Points ∼71% -5%
Octane V2 - Total Score
Blackview P2 (Chrome Version 58)
2838 Points ∼100% +16%
Blackview A8 Max (Chrome Version 53)
2607 Points ∼92% +6%
Gretel GT6000 (Chrome Version 51)
2456 Points ∼87%
Blackview A9 Pro (Chrome Browser Version 59)
2311 Points ∼81% -6%
Lenovo Moto C Plus (Chrome Version 60)
2247 Points ∼79% -9%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Gretel GT6000 (Chrome Version 51)
30113.9 ms * ∼100%
Blackview A9 Pro (Chrome Browser Version 59)
18355.2 ms * ∼61% +39%
Lenovo Moto C Plus (Chrome Version 60)
16237.6 ms * ∼54% +46%
Blackview A8 Max (Chrome Version 53)
13642.6 ms * ∼45% +55%
Blackview P2 (Chrome Version 58)
13174 ms * ∼44% +56%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Geschwindigkeit des Festspeichers liegt eher im unteren Drittel. Allerding entspricht sie dem Niveau der Konkurrenz. Lediglich das teurere und besser ausgestattete Blackview P2 zeigt hier deutlich bessere Werte.
Nicht überzeugen kann der SD-Kartenslot des GT6000. Im Test mit einer Toshiba Exceria SD-CX32UHS1 konnten Schreibwerte von etwas über 8 MByte pro Sekunde gemessen werden. Die Konkurrenz schafft fast das Doppelte, und auch die ist nicht sonderlich schnell. Bei den Schreibwerten liegend die Kontrahenten auf demselben niedrigen Niveau.

Gretel GT6000Blackview P2Blackview A9 ProBlackview A8 MaxLenovo Moto C Plus
AndroBench 3-5
64%
2%
7%
5%
Sequential Write 256KB SDCard
8.29 (Toshiba Exceria SD-CX32UHS1)
19.61 (Toshiba Exceria Pro M401)
137%
16.47 (Toshiba Exceria Pro M401)
99%
18.5 (Toshiba Exceria Pro M401)
123%
10.7
29%
Sequential Read 256KB SDCard
36.76 (Toshiba Exceria SD-CX32UHS1)
34.26 (Toshiba Exceria Pro M401)
-7%
33.07 (Toshiba Exceria Pro M401)
-10%
35.94 (Toshiba Exceria Pro M401)
-2%
13.5
-63%
Random Write 4KB
8.46
9.54
13%
7.1
-16%
5.65
-33%
15.4
82%
Random Read 4KB
19.4
22.07
14%
12.18
-37%
16.15
-17%
18.1
-7%
Sequential Write 256KB
44.16
133.84
203%
37.63
-15%
47.25
7%
44.45
1%
Sequential Read 256KB
214.97
264.78
23%
189.58
-12%
141.83
-34%
186.69
-13%

Spiele

Überraschend gut ist die Spielleistung des GT6000 zu bewerten. Trotz dem sehr schwachbrüstigen ARM Mali T720 Prozessor sind sogar anspruchsvolle Titel wie Asphalt 8 auf dem Gerät spielbar. Das ist erstaunlich, zumal das Gerät in den Benchmarks auf Augenhöhe mit der vergleichbar ausgestatteten Konkurrenz liegt, die bei diesem Spiel recht schnell ins Stottern kommt. Dennoch sollte bedacht werden, dass es sich um die untere Liga der Grafikchips handelt. Eine Investition in die Zukunft sieht anders aus. Von den Vergleichsgeräten kann sich nur das Blackview P2, welches über einen besseren Grafikchip verfügt, hier deutlich absetzen.

Der Lage und Beschleunigungssensor wirkt subjektiv ein wenig träge, was bei Autorrennspielen in eine etwas ungenaue Steuerung resultiert.

Asphalt 8
Asphalt 8
Asphalt 8
Asphalt 8
SkyCastle2
SkyCastle2
SkyCastle2
SkyCastle2

Emissionen

Temperatur

Auch was die Temperaturentwicklung angeht, gibt sich das GT6000 genügsam. Eine Erwärmung ist bei der Nutzung kaum spürbar. Das zeigen auch unsere Temperaturmessungen. Das Telefon bleibt in weiten Teilen unterhalb der Körpertemperatur. Nur eine Ecke der Frontseite erwärmt sich leicht über 40 °C.

Max. Last
 40.6 °C34.2 °C33.5 °C 
 38.6 °C36.1 °C34.8 °C 
 37.2 °C36.1 °C33.7 °C 
Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 36.1 °C
32.9 °C33.1 °C34.6 °C
32.9 °C33.3 °C34.4 °C
32.3 °C33.1 °C34.4 °C
Maximal: 34.6 °C
Durchschnitt: 33.4 °C
Netzteil (max.)  31.7 °C | Raumtemperatur 21.5 °C | Voltcraft IR-260
The maximum temp on the upper side is 40.6 °C, compared to the average of 35.9 °C ranging from 21.1 °C to 71 °C for class Smartphone.
Hitzeentwicklung Frontseite
Hitzeentwicklung Frontseite
Hitzeentwicklung Rückseite
Hitzeentwicklung Rückseite

Lautsprecher

Die Lautsprecher geben insgesamt eine angemessene Performance ab. Wie fast alle Handylautsprecher fehlt es ihnen an Bass. Die übrigen Werte sind im Normalbereich, und die Lautstärke ist überdurchschnittlich. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als hier zu erwarten wäre. Rauschen oder andere unerwünschte Geräusche waren subjektiv nicht feststellbar.

Wieviele Lautsprecher verbaut sind, ließ sich nicht zweifelsfrei feststellen. Das Verschließen der Lautsprecherritzen verringerte die Lautstärke nur unwesentlich.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.635.82525.434.83125.325.74032.924.95033.626.66331.631.68028.429.21002728.512520.824.91602222.820021.325.425020.833.431521.243.440019.452.550019.560.563017.767.480017.972.8100017.876.3125017.375.7160017.470.7200016.769.9250017.268.3315018.268.7400017.969.8500017.674.9630017.774.7800017.866.71000017.9611250018.154.41600018.256.4SPL3083.4N1.356.1median 17.9Gretel GT6000median 66.7Delta1.313.631.632.325.432.325.33932.932.333.637.531.646.328.440.92738.920.829.12228.721.325.620.828.521.240.519.448.519.554.317.758.917.966.917.869.617.368.617.47116.772.117.27418.277.317.980.917.672.917.760.317.859.217.957.818.158.418.256.23084.41.353.6median 17.9Blackview A9 Promedian 58.91.315hearing rangehide median Pink Noise
Gretel GT6000 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 37% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (29.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 74% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 19% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 85% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 11% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Blackview A9 Pro Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (84.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 27% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 8.6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 10.4% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (32.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 88% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 7% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 92% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 5% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

In Bezug auf den Stromverbrauch zeigt das Gretel Gerät hier ähnliche Werte wie alle China-Handys: Der Stromverbrauch ist recht hoch. Im Falle des GT6000 ist dafür allerdings mit dem leuchtstarken Display ein Verursacher auszumachen. Einen wirklich besseren Energiehaushalt zeigen auch die Kontrahenten von Blackview nicht. Ausnahme ist hier lediglich das Lenovo Gerät, welches  vor allem unter Last deutlich bessere Werte zeigt.

Das Netzteil lädt das Smartphone in knapp dreieinhalb Stunden vollständig auf und ist somit dem großen Akku angemessen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.03 / 0.41 Watt
Idledarkmidlight 0.96 / 1.8 / 1.89 Watt
Last midlight 5.3 / 6.15 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Gretel GT6000
6000 mAh
Blackview P2
6000 mAh
Blackview A9 Pro
3000 mAh
Blackview A8 Max
3000 mAh
Lenovo Moto C Plus
4000 mAh
Stromverbrauch
1%
-21%
6%
23%
Idle min *
0.96
0.99
-3%
1.06
-10%
0.74
23%
0.8
17%
Idle avg *
1.8
2.04
-13%
2.31
-28%
1.97
-9%
1.87
-4%
Idle max *
1.89
2.12
-12%
2.43
-29%
2.09
-11%
1.89
-0%
Last avg *
5.3
3.77
29%
6.51
-23%
4.89
8%
2.18
59%
Last max *
6.15
5.78
6%
6.96
-13%
5.09
17%
3.61
41%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Trotz dem hohen Energieverbrauch kann das GT6000 seine Kontrahenten, was die Akkulaufzeit angeht, allesamt abhängen. Bei den Geräten mit deutlich kleinerem Akku ist das keine Überraschung. Lediglich das Blackview P2 spielt hier in der gleichen Liga und kann auch mit etwa 10 % Mehrleistung geschlagen werden. Das P2 bringt allerdings auch deutlich mehr Rechenleistung mit. Im Idle-Modus mit minimaler Helligkeit und angeschaltetem Bildschirm dürften mit ausgeschaltetem WLAN bis zu 2 Tage Dauerlauf drin sein. Bei besserem Energiehaushalt sollte aber selbst dieser Wert noch zu toppen sein. Dennoch ist zu beobachten, dass Handys chinesischer Hersteller auch was den Energiebedarf angeht, langsam, aber stetig aufholen.

Ist der Akku leer, kann er allerdings nicht gewechselt werden. Es ist auch eher unwahrscheinlich, dass jemand für ein Gerät mit einem 6.000-mAh-Akku noch einen Wechselakku mitnimmt.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
38h 47min
Surfen über WLAN
0h 00min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
20h 01min
Last (volle Helligkeit)
10h 43min
Gretel GT6000
6000 mAh
Blackview P2
6000 mAh
Blackview A9 Pro
3000 mAh
Blackview A8 Max
3000 mAh
Lenovo Moto C Plus
4000 mAh
Akkulaufzeit
-13%
-48%
-58%
-29%
Idle
2327
1957
-16%
1157
-50%
WLAN
1201
1083
-10%
711
-41%
506
-58%
858
-29%
Last
643
563
-12%
293
-54%

Pro

+ Grundsätzlich gute Verarbeitung
+ Sehr helles Display
+ Hochauflösende Kamera
+ Lange Akkulaufzeit
+ Gutes Preis-Leistungsverhältnis
+ Sprachqualität
+ Stabil
+ CE-Kennzeichnung
+ Fingerabdrucksensor
+ Gute Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität
+ Geringe Wärmeentwicklung

Contra

- Kleine Beule im Gehäuse
- Klötzchenbildung bei Fotos
- Schwacher Prozessor und Grafik
- Hohes Gewicht
- GPS recht ungenau
- Garantieleistungen unklar

Fazit

Im Test: Gretel GT6000. Testgerät bereitgestellt von:
Im Test: Gretel GT6000. Testgerät bereitgestellt von:

Das Gretel ist kein Wunderwerk an Technik und Geschwindigkeit. Es ist aber kein Grund, das Gerät deswegen zu hänseln. Nahezu alle Teile sind auf einem dem Preis angemessenen Niveau. Das Gerät schlägt sich in allen Disziplinen wacker. Die Kamera liefert ausreichend gute Bilder bei gutem Licht. Schwierigkeiten machen vor allem starke Kontraste, und der seltsame Klötzcheneffekt ist der Geheimtipp für Minecraft Fans. Trotz dem wenig genauen GPS sollte es möglich sein, aus dem Wald zurück ins Elternhaus zu finden. Auch ohne Kieselsteine.

Solides Einstiegsgerät mit brauchbarer Kamera und guter Ausdauer.

Hervorzuheben ist der besonders helle Bildschirm. Ernsthafte Kritik jenseits von verschmerzbaren Bagatellen handelt sich das Gerät nicht ein. 
Das Smartphone ist für Einsteiger mit erhöhtem Akkubedarf, schmalem Geldbeutel und Gewichtsresistenz sehr geeignet und ist für knapp 100 Euro eine Kaufempfehlung.

Gretel GT6000 - 15.09.2017 v6
Florian Schaar

Gehäuse
81%
Tastatur
65 / 75 → 87%
Pointing Device
87%
Konnektivität
38 / 60 → 63%
Gewicht
88%
Akkulaufzeit
100%
Display
85%
Leistung Spiele
8 / 63 → 12%
Leistung Anwendungen
27 / 70 → 38%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
55 / 91 → 60%
Kamera
50%
Durchschnitt
67%
78%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Preisvergleich

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Gretel GT6000 Smartphone
Autor: Florian Schaar, 20.09.2017 (Update: 14.12.2017)
Florian Schaar
Florian Schaar - Editor
Mein erster Computer war ein Commodore 80386 (IBM kompatibel!). Schon auf diesem fing ich an zu programmieren, mit 3D-Modellen Raumschiffe zu bauen und Videos zu schneiden. Seit dem haben mich die Computer nicht mehr losgelassen und ich habe schließlich das Hobby zum Beruf gemacht. Heute entwickle ich Lernspiele für Kinder auf Android und iOS. Bei Notebookcheck schreibe ich Tests für Notebooks und Handys. So kann ich die neusten Geräte ausprobieren, ohne sie kaufen zu müssen.