ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11: Praktisches Feature bringt auch klare Nachteile mit sich

Nach zwei Jahren mit weitgehend unverändertem Design erhält das ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 in diesem Jahr erstmals wieder ein neues Erscheinungsbild. Lenovo hat dabei nicht nur optische Anpassungen vorgenommen, sondern auch funktionale Änderungen integriert. Dazu zählt eine magnetische Aussparung nahe der unteren Vorderkante, in der sich der optionale Slim Pen 2 verstauen und aufladen lässt.
Der größte Vorteil dieser eingelassenen Lösung besteht darin, dass der Stift im verstauten Zustand fest sitzt und nahezu bündig mit dem restlichen Convertible abschließt. Das sorgt für eine aufgeräumtere Optik. Bei früheren ThinkPad-X1-Modellen wurden die Pens dagegen magnetisch an den Kanten oder am äußeren Displaydeckel gehalten, was unterwegs oder beim Transport nicht immer die sicherste Lösung gewesen ist.
Die Nachteile fallen allerdings ebenfalls schnell auf. Zunächst ist die Ladeaussparung des ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 nur mit dem Slim Pen 2 kompatibel, der Yoga Pen des ThinkPad X1 2-in-1 Gen 10 funktioniert also nicht. Lenovo hat ohnehin schon recht viele Stiftmodelle im Programm, und ein weiteres Spezialmodell für bestimmte Geräte kann Ersatzbeschaffung und Kompatibilität zusätzlich erschweren.
Hinzu kommt, dass der Slim Pen 2 dünner ist als der ältere Yoga Pen. Dadurch passt er zwar bündig in die Aussparung, der Griff könnte aber darunter leiden. Nutzer mit größeren Händen, die dickere Stifte bevorzugen, könnten den Slim Pen 2 daher weniger angenehm finden. Der Microsoft Surface Pen besitzt beispielsweise einen größeren Durchmesser und lässt sich dadurch leichter greifen.
Ein K.-o.-Kriterium ist das keineswegs. Wer jedoch regelmäßig mit einem Stylus arbeitet und bei der Ergonomie anspruchsvoll ist, dürfte gut beraten sein, das ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 vor dem Kauf auszuprobieren. Alle weiteren Infos sind in unserem lesenswerten Test zu finden.








