Leistungshungrige Nutzer sollten das ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 mit dem Core Ultra X7 bestücken
Die meisten 2026er Konfigurationen des ThinkPad X1 2-in-1 erreichen wegen des Aufbaus der Panther-Lake-Reihe eine geringere Grafikleistung als das ThinkPad X1 2-in-1 aus dem Jahr 2025.
Lenovo liefert mittlerweile das ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 aus dem Modelljahr 2026 aus, womit das Gen-10-Modell von 2025 abgelöst wird. Einer der wichtigsten Unterschiede ist der Wechsel von Intel Lunar Lake auf Panther Lake, denn je nach Konfiguration fällt die neue CPU deutlich schneller aus. Wer allerdings vor allem auf Leistung achtet, findet nur eine besonders interessante Variante, und diese ist zugleich die teuerste.
Das neue ThinkPad lässt sich mit Core Ultra 5 325, Ultra 5 335, Ultra 7 355, Ultra 7 365, Ultra 7 366H oder Ultra X7 368H konfigurieren. Alle Optionen nutzen im Grunde dieselbe integrierte Xe3-GPU, mit Ausnahme des Ultra X7, der mit der integrierten Arc B390 ausgestattet ist. Wie bereits in vielen unserer Tests beschrieben, fällt die Grafikleistung von Panther Lake recht schwach aus, bis die Arc B390 ins Spiel kommt. Erst dann steigt die Leistung laut unseren Vergleichsdiagrammen unten um bis zu das 2,5-Fache.
Die Xe3-iGPU in Panther Lake ist so langsam, dass sogar die Lunar-Lake-GPU Arc 140V im älteren ThinkPad X1 2-in-1 Gen 10 fast alle Varianten des neueren ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 übertreffen kann.
ThinkPads mit Core Ultra X7 und Arc B390 sind allerdings nicht unbedingt günstig. Wer auf maximale Leistung aus ist, sollte dementsprechend mehr Geld einplanen. Eine solche Konfiguration dürfte jedoch ohne Weiteres zu den schnellsten ThinkPads im 14-Zoll-Segment gehören. Alle weiteren Details sind in unserem umfassenden Test zum Lenovo ThinkPad X1 2-in-1 Gen 11 zu finden.
Autor des Originals:Allen Ngo - Lead Editor U.S. - 5566 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2011
Nach meinem Abschluss in Umwelthydrodynamik an der Universität von Kalifornien studierte ich Reaktorphysik und erhielt vom US NRC die Lizenz zum Betrieb von Kernreaktoren. Man gewinnt ein erstaunliches Maß an Wertschätzung für alltägliche Unterhaltungselektronik, nachdem man mit modernen Reaktorsystemen gearbeitet hat, die erstaunlicherweise noch immer von Computern aus den 80er Jahren betrieben werden. Wenn ich nicht gerade die US-Seite von Notebookcheck betreue, verfolge ich gerne die eSports-Szene und die neuesten Nachrichten aus dem Gaming-Bereich.
Übersetzer:Enrico Frahn - Senior Tech Writer - 8492 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.