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Untersuchung: Hat Foxconn iPhones aus defekten Teilen gebaut und verkauft?

Foxconn-Mitarbeiter könnten mit iPhones aus defekten Teilen 39 Millionen Euro verdient haben. (Bild: Tyler Lastovich, Unsplash)
Foxconn-Mitarbeiter könnten mit iPhones aus defekten Teilen 39 Millionen Euro verdient haben. (Bild: Tyler Lastovich, Unsplash)
Einem neuen Bericht zufolge sollen einige Mitarbeiter und Manager bei Foxconn in Taiwan iPhones aus ausgemusterten Teilen gebaut, diese verkauft und so umgerechnet rund 39 Millionen Euro verdient haben.
Hannes Brecher,

Foxconn baut nach wie vor den Großteil aller iPhones. Wie üblich bleiben bei so einer Massenfertigung viele Bauteile übrig, welche die Qualitätskontrolle nicht bestehen. Die normale Prozedur wäre, diese Teile zu vernichten, und nur die einwandfrei funktionierenden Komponenten zur Herstellung eines iPhone zu verwenden.

Einem Bericht der Taiwan News zufolge untersucht Foxconn derzeit einen Betrugsfall, in dem ein Geschäftsmann aus Taiwan gemeinsam mit mehreren Managern und Mitarbeitern bei Foxconn in Zhengzhou zusammen gearbeitet hat, um aus diesen fehlerhaften Komponenten iPhones zu bauen und diese anschließend als Originalprodukte zu verkaufen.

Laut Mirrormedia konnte dieser Verbrecherring über die letzten drei Jahre 1,3 Milliarden NTD (ca. 39 Millionen Euro) verdienen. Foxconn hat angegeben, bereits eine interne Untersuchung eingeleitet zu haben. Der Konzern hat bisher allerdings kein Statement mit weiterführenden Informationen abgegeben, sodass nicht klar ist, welche Produkte und Kunden schlussendlich betroffen sind.

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Autor: Hannes Brecher, 19.12.2019 (Update: 19.12.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.