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Vivo startet mit den Kamera-Flaggschiffen X50, X50 Pro und X50 Pro+ neu durch

Das Vivo X50 Pro+ setzt auf den neuen Samsung 50 MP-Sensor GN1, das X50 Pro hat Gimbal-ähnliche Stabilisierung.
Das Vivo X50 Pro+ setzt auf den neuen Samsung 50 MP-Sensor GN1, das X50 Pro hat Gimbal-ähnliche Stabilisierung.
Heute fiel in China der Startschuss für die Vivo X50 Smartphone-Serie von der insbesondere zwei Modelle hohe Erwartungen zu erfüllen haben. Das Vivo X50 Pro bietet erstmals eine Art Gimbal-System für eine bessere Stabilisierung, das Pro+-Modell wiederum soll durch den neuen Samsung 50 MP Dual-Pixel-Sensor brillieren, verzichtet allerdings auf die aufwändige Stabilisierung des günstigeren Bruders.
Alexander Fagot,

Viel wurde in den letzten Tagen bereits zur neuen Vivo X50-Serie geschrieben, die überraschenderweise auch mit einem Pro+-Flaggschiff auf Snapdragon 865-Basis aufwarten kann. Alle drei X50-Varianten sind exakt gleich groß, wenngleich sie sich in punkto Dicke unterscheiden. Die bieten durch die Bank ein 6,56 Zoll AMOLED-Display mit Punch-Hole-Selfie Cam und 32 Megapixel-Sensor sowie integriertem Fingerabdrucksensor.

Die neuen Vivo-Phones sollen sich mit einem verbesserten Nachtmodus auch für die Astro-Photographie eignen, insbesondere natürlich das Pro+-Modell mit neuem Samsung-Sensor. Die konkreten Unterschiede lassen sich der Vergleichstabelle ganz unten entnehmen. Im Folgenden wollen wir nur einige Highlights der einzelnen Varianten hervorstreichen. Das X50-Trio ist natürlich 5G-fähig, die Spezifikationen auf der chinesischen Vivo-Seite (1 2) lassen allerdings mal wieder fehlende LTE-Bänder erwarten, für Globetrotter sind zumindest X50 und X50 Pro also weniger gut geeignet, zum Pro+-Modell fehlt uns leider noch das detaillierte Datenblatt. 

Vivo X50

Das Basismodell kommt mit flachem Display und abgespeckten Kameras. Der 48 Megapixel IMX598-Sensor ist hier klassisch mit OIS stabilisiert, dazu gibt es eine 13 Megapixel Porträt-Kamera für 2x optischen Zoom, eine 8 MP Ultraweitwinkel-Cam sowie eine Macro-Optik. Vivo bewirbt das X50 als dünnstes 5G-Handy mit 7,49 mm dünnem Chassis. 

Vivo X50 Pro

Das Pro-Modell ist für all jene interessant, die mal die neuartige Stabilisierung ausprobieren wollen. Vivo verspricht deutliche Unterschiede zu regulärem OIS - ein echtes motorisiertes Gimbal ist es zwar nicht, der Sony-Sensor wird hier allerdings in einer recht platzbedürftigen Aufhängung magnetische stabilisiert. Ein weiterer Unterschied ist die zusätzliche Periskop-Kamera mit 8 Megapixel-Sensor und 5-fachem optischen sowie maximal 60x Digital-Zoom. Das AMOLED-Display ist hier bereits seitlich abgerundet.

Vivo X50 Pro+

Im Gegensatz zu den beiden bereits im Juni in China verfügbaren X50-Varianten wird es das Pro+-Modell mit Snapdragon 865 und 120 Hz-Display erst im Juli geben, die Vivo-Webseite hat auch noch keine konkreten Informationen zu allen Specs. Die unten in der Vergleichstabelle aufgelisteten haben wir mittels OCR aus einer chinesischen Tabelle extrahiert und mit Google Translate übersetzt. Im Gegensatz zur Erwartungshaltung nach dem Leak vor einigen Tagen, steckt im Vivo X50 Pro+ nicht die neuartige "Gimbal-Stabilisierung" sondern klassisches OIS.

Dafür setzt Vivo hier auf den neuen 50 Megapixel Samsung ISOCELL GN1-Sensor, der schnellen Dual Pixel-Autofokus mit der Tetracell-Technologie verbindet. Auch die anderen Kameras sind im Pro Plus-Modell hochauflösender, so gibt es statt der 13 Megapixel Porträt-Optik eine 32 Megapixel-Variante und vor der Periskop-Optik steckt ein 13 Megapixel Sensor, ebenso wie vor der Ultraweitwinkel-Variante. Das X50 Pro+ gibt es in braunem Ledergewand sowie einem blauen Farbton und zwar für China recht teuer zu Preisen zwischen umgerechnet 640 und 756 Euro.

Das lässt für den angeblich auch geplanten Europastart - in Indien wurde der Launch der X50-Serie bereits bestätigt - hohe Preise jenseits der 1.000 Euro für das Vivo X50 Pro+ erwarten - aber warten wir mal ab. 

Vergleichstabelle der drei Vivo X50-Modelle

 Vivo X50 Vivo X50 Pro Vivo X50 Pro+ 
Display 6,56 Zoll AMOLED, 90 Hz, flach, 2.376 x 1080 Pixel, HDR 10+6,56 Zoll AMOLED, 90 Hz, seitlich gebogen, 2.376 x 1080 Pixel, HDR 10+ 6,56 Zoll AMOLED, 120 Hz, seitlich gebogen,  HDR 10+  
Chipsatz Snapdragon 765G Snapdragon 765G Snapdragon 865 
RAM 8 GB 8 GB 8 oder 12 GB 
Speicher 128 oder 256 GB128 oder 256 GB 128 oder 256 GB 
Akku 4.200 mAh, 33 Watt 4315 mAh, 33 Watt 4350 mAh, 44 Watt 
Front-Kamera32 MP, Displayloch F/2.4532 MP, Displayloch F/2.4532 MP, Displayloch F/2.45
Kamera 48 MP IMX598, 4-Achsen OIS
13 MP Porträt-Kamera (50 mm Brennweite, 2x Zoom)
8 MP Ultraweitwinkel 120 Grad
5 MP 1,5 cm Macro-Optik (erstellt 2 MP-Fotos)
48 MP IMX598 mit Micro PTZ (Gimbal) und F/1.6 Blende
13 MP Porträt-Kamera (50 mm Brennweite 2x Zoom)
8 MP Periskop Zoom-Kamera 5x optisch, 60x digital
8 MP Ultraweitwinkel 120 Grad, 2,5 cm Macro-Cam
50 MP ISOCELL GN1, OIS, 1/1.3 Zoll
32 MP Porträt-Kamera (50 mm Brennweite, 2x Zoom)
13 MP Periskop Zoom-Kamera 5x optisch, 60x digital
13 MP Ultraweitwinkel 120 Grad, 2,5 cm Macro-Kamera
Fingerabdrucksensor Im Display Im DisplayIm Display 
Preis in China 3498 Yuan (441 Euro) 3898 Yuan (491 Euro) 4298 Yuan (541 Euro) 4698 Yuan (592 Euro)4998 Yuan (630 Euro) bis 5998 Yuan (756 Euro) 
Farben Schwarz, Pink, Blau Schwarz, Blau Braun (Leder) und Blauton 
Verfügbarkeit China 6. Juni 12. Juni Juli 
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Autor: Alexander Fagot,  1.06.2020 (Update:  1.06.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.