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Vivo und Oppo lehnen Samsungs DRAM-Preiserhöhung ab, Krise spitzt sich weiter zu

Auch Smartphones werden durch die DRAM-Krise immer teurer.
ⓘ Rob Hampson
Auch Smartphones werden durch die DRAM-Krise immer teurer.
Die DRAM-Krise führt zu Auseinandersetzungen zwischen Speicher- und Smartphone-Herstellern. Oppo und Vivo sollen die jüngste Preiserhöhung von Samsung abgelehnt haben, während auch Xiaomi davon ausgeht, Arbeitsspeicher noch vor Ende des Jahres wieder zu geringeren Preisen beziehen zu können.

Die DRAM-Krise belastet die gesamte Elektronik-Industrie. Denn die extreme Nachfrage nach Arbeitsspeicher, NAND-Flash-Speicher und Computerchips durch AI-Giganten wie OpenAI und Google hat die Preise dieser Komponenten seit vergangenem Herbst geradezu explodieren lassen. Das Ende der Preissteigerungen ist noch lange nicht erreicht, einige Analysten gehen davon aus, dass sich die Krise noch Jahre hinziehen wird.

Speicherhersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron verlagern die Produktion auf HBM und Server-DRAM, um möglichst viel Profit aus der Krise zu schlagen, allerdings führt das zu einer knappen Verfügbarkeit von Arbeitsspeicher für Produkte, die für Endverbraucher bestimmt sind, etwa für Laptops und Smartphones. Wie 36Kr berichtet, hatte Xiaomi sein Smartphone-Produktions-Ziel für das Jahr 2026 daher bereits von 170 auf 95 Millionen Einheiten reduziert. Nun soll die Fertigung aber planmäßig auf 110 Millionen Stück erhöht werden, denn laut Quellen aus Xiaomis Versorgungskette soll der Konzern davon ausgehen, DRAM und NAND noch vor Ende des Jahres wieder zu geringeren Preisen kaufen zu können.

Unterdessen regt sich Widerstand gegen die stetigen Preiserhöhungen. Oppo und Vivo sollen das DRAM-Angebot von Samsung für das dritte Quartal abgelehnt haben, obwohl die Preiserhöhung weniger drastisch als im Quartal zuvor ausgefallen wäre. Doch während Smartphone-Hersteller gerade die Produktion von Low-End-Modellen kürzen, um die verfügbaren Speicher-Kapazitäten für Produkte mit höheren Gewinnmargen zu nutzen, sollen Samsung Electronics, SK Hynix und Micron kurzerhand die Produktion von DRAM und NAND für Smartphones um bis zu 11 Prozent reduzieren und die Kapazitäten stattdessen für Rechenzentren verwerten, sodass das Angebot weiter verknappt wird, und die Preise folglich steigen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Vivo und Oppo lehnen Samsungs DRAM-Preiserhöhung ab, Krise spitzt sich weiter zu
Autor: Hannes Brecher, 21.07.2026 (Update: 21.07.2026)