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Xiaomis Pocophone F1 startet in der EU ab sensationellen 329 Euro

Ab 329 Euro kostet das Pocophone F1 in einigen europäischen Ländern.
Ab 329 Euro kostet das Pocophone F1 in einigen europäischen Ländern.
Erst vor wenigen Tagen sorgte der indische Verkaufspreis des Poco F1 für Schlagzeilen, nun ist auch der Preis in der EU fixiert. Zumindest in einigen der geplanten Verkaufsregionen startet die Basisversion bereits um 329 Euro, ein absoluter Sensationspreis für ein High-End-Phone mit Snapdragon 845.

Es gibt gute und schlechte Nachrichten für alle, die sich in die Top-Geschwindigkeitsklasse der Android-Smartphones einkaufen wollen: Die bisherige Minimalinvestition von aktuell etwa 475 Euro und höher wurde gerade auf 329 Euro gesenkt. Der negative Beigeschmack: Offiziell wird das Pocophone F1, welches diesen drastischen Preissturz erst ermöglicht, nicht in Deutschland erhältlich sein. Zumindest vorerst noch nicht, denn Xiaomi hat in seiner Ländertabelle, die unten zu sehen ist, Deutschland bislang nicht integriert. Sehr wohl allerdings das Nachbarland Österreich, in dem es ja auch bereits einen Mi Store in der Nähe Wiens gibt.

Viel Power für wenig Geld

Ganz so einheitlich scheint der Preis innerhalb der EU allerdings doch nicht zu sein, wie GSMArena in Stichproben ermittelte. Während man in Spanien durch einen Coupon sogar 30 Euro sparen kann und so de facto um 300 Euro extrem günstig aussteigt, scheinen Händler in Frankreich erst bei 360 Euro Startpreis zu beginnen - möglicherweise aber noch Startschwierigkeiten, die sich in einigen Wochen ausbügeln. Offiziell gibt es jedenfalls die reguläre Version mit 6 GB RAM und 64 GB Speicher um 329 Euro, für 128 GB zahlt man dann 369 Euro. Im Gegensatz zu Indien dürfte es in der EU zumindest vorerst keine Version mit 8 GB RAM und/oder 256 GB Speicher geben.

Ein paar Dinge fehlen ...

Der von Xiaomi als OnePlus-Killer positionierte Neuzugang bietet im Großen und Ganzen die volle Palette der üblichen High-End-Features, eindeutig hat Xiaomi aber ein paar Funktionen beschnitten, um die gesamte Konkurrenz um mehr als 100 Euro unterbieten zu können. Das beginnt beim Gehäuse, dessen Rückseite hier aus Plastik besteht (es gibt auch eine Kevlar-Option) und geht über fehlende oder abgespeckte Bauteile (kein NFC, kein Worldmodem) bis hin zur Kamera, dessen Sidekick-Sensor an der Rückseite nur 5 Megapixel-Auflösung bietet und somit eher Midrange-Niveau ohne optischer Zoom-Möglichkeit entspricht. 

Speed kills

Xiaomis Ansatz bei der Poco-Familie ist daher ganz eindeutig Geschwindigkeit. Sowohl der schnelle Prozessor als auch das Kühlsystem und das performance-optimierte MIUI sollen eine flüssige und rasante Bedienung ermöglichen und damit OnePlus vom Thron stoßen, die mit dem OnePlus 6 ja ebenfalls auf Geschwindigkeit setzen. Dazu gibt es einen ausdauernden Akku (4.000 mAh) und ein mit IR-Sensor optimiertes Gesichtserkennungssystem, wie es etwa auch im Mi 8 zu finden ist. Insgesamt also eine gute Mischung für preis-sensitive Xiaomi-Fans, denen das Mi 8 zu teuer ist und die mit den Einschränkungen leben können. Android Pie soll im vierten Quartal ausgerollt werden, verspricht Xiaomi.

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Autor: Alexander Fagot, 28.08.2018 (Update: 28.08.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.