Test Acer Aspire 5935G-9A4G50Bn Notebook

Multimedia pur in 15.6 Zoll

Schon auf den ersten Blick war beim Acer Aspire 5935G unübersehbar Multimedia das designierte Anwendungsgebiet. Dies trifft aber nicht nur auf die Gestaltung zu, welche mit typischen Multimediakontrollelementen zu gefallen weiß. Nein, auch die übrigen Komponenten sind ganz auf dieses Einsatzgebiet ausgerichtet, beispielsweise der glänzendem Bildschirm im 16:9 Kinoformat, die Blu-Ray Laufwerksoption und das Dolby-Surround Audiosystem mit Subwoofer. Last but not least will dieses Aspire auch mit seiner Kommunikationsausstattung inklusive Web-Cam für Videochats punkten.

Acer Aspire 5935G

Unter der Bezeichnung "Aspire" bietet Acer aktuell eine ganze Reihe für Heimunterhaltung und Multimedia spezialisierte Notebooks. Beginnend mit 12 Zoll Größe (Aspire 2930) bis 18.4 Zoll (Aspire 8935) kann der Benutzer zwischen unterschiedlich mobilen Geräten wählen. Das Aspire 5935G gehört mit seinen 15.6 Zoll bereits zu den Größeren seiner Art.

Hinweis: Auch für das Aspire 5935G Notebook stehen eine Reihe von Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung, welche sich in einigen Details unterscheiden. Bei dem getesteten Modell handelt es sich um die Auststattungsvariante mit der Modellbezeichnung: 5935G-9A4G50Bn. Andere Ausstattungsreihen unterscheiden sich von diesem beispielsweise bezüglich Grafiklösung, Blu-Ray Disk Option und mitgelieferter Software.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Ganz in Schwarz präsentiert sich das 5935G. Ausschließlich? Nein, einzelne Elemente wurden in einem dunklen Saphirblau ausgeführt, beispielsweise ist der runde Lautstärkdrehregler blau umrandet und auch der Subwoofer an der Rückseite ist mit blauen Elementen verziert. Einmal an der Steckdose angeschlossen ist, springt außerdem die blaue Visualisierung des Einschaltknopf ins Auge. Eigentlich sollte in diesem Zustand nur der waagrechte Strich, symbolisch für das Kabel, beleuchtet sein, doch auch der Kreis um den Einschaltknopf leuchtet etwas mit. Hat man ihn schon gedrückt? Nein, nach Einschalten wird der Kreis deutlicher und greller sichtbar und auch die Tastatur erstrahlt von weißen LEDs unterhalb jeder Taste beleuchtet. Die weiß, blaue LED Beleuchtung wird auch mit Ausnahme der Wireless-LAN Taste/Kontrollleuchte, welcher orange zugeordnet wurde, und der Acer Power-Smart-Taste (grün) rechts oberhalb der Tastatur, einheitlich durchgezogen.

Hochglanz-lackierte Oberflächen finden sich, außer an der Unterseite und bei den Schanieren, überall. Wie üblich sind diese empfänglich für Fingerabdrücke und Verschmutzungen jeglicher Art. Die Hochglanzoptik setzt sich auch beim Bildschirm fort, welcher im „Edge-to-Edge“-Design ausgeführt wurde, wie es etwa auch bei den aktuellen Macbooks, bei den Studio XPS Notebooks von Dell und neuerdings auch beim HP HDX16 zu beobachten ist. Obwohl es prächtig aussieht, muss man sich allerdings mit dem spiegelnden Bildschirm arrangieren können. Zusätzlich zeigen die Handballenablagen eine rautenartige Textur. Diese Struktur verbessert die Griffigkeit etwas und fühlt sich in Anbetracht der Materialwahl (Kunststoff) haptisch ganz in Ordnung an.

Trotz ausschließlicher Anwendung von Kunststoffbauteilen, wirkt das Gehäuse durchaus wertig. Die Stabilität des Gehäuses kann generell als gut bezeichnet werden. Oberhalb des optischen Laufwerks findet man die, auch häufig bei anderen Geräten beobachtete, Schwachstelle. Dort gibt das Gehäuse unter Druck etwas nach. Das selbe trifft interessanterweise für die rechte Handballenablage zu, allerdings muss man hier schon etwas mehr Kraft anwenden. Auch die Unterseite der Basiseinheit gibt sich formstabil, mit wiederum geringem Nachgeben unter Druck unterhalb des optischen Laufwerkes. Im großen und ganzen gibt sich die Basiseinheit auch sehr verwindungsresistent.
Der Displaydeckel ist in dieser Hinsicht weniger optimal. Unter Durckbelastung gibt dieser etwas nach, wobei mitunter auch Bildstörungen am eingeschaltetem Bildschirm beobachtet werden können. Verwindungskräfte pariert er besser, sodass beim Anheben an einem Bildschirmeck nur ein geringfügiges Durchbiegen beobachtet werden kann.

Ungleiche Bauteilstoße sind nirgends aufzufinden. Daher kann man zusammenfassend feststellen, dass Stabilität und Verarbeitung der Verwendung von Kunststoff entsprechend, gut ist und bei üblicher Behandlung zu keinerlei Problemen führen sollte.

Insgesamt zeigt das gesamte Gehäuse mit einer Breite von 385 Millimetern, einer Tiefe von 275 Millimetern und einer maximalen Höhe von 43.6 Millimetern, ein relativ kompaktes Gehäuse im 15.6 Zoll Format. Gemeinsam mit dem Gesamtgewicht von etwa 3 Kilogramm kann man dieses Notebook nicht gerade zu den leichtesten und kleinsten Notebooks zählen, damit hält sich die Mobilität ohnehin schon etwas in Grenzen.

Relativ schmal wirken die beiden Bildschirmschaniere. Dennoch halten sie den Bildschirm des Testgerätes ganz passable in Position und nach Anpassen wippt dieser nur minimal nach. Außerdem sind die Schaniere leichtgängig genug für ein einhändiges Veränderung des Öffnungswinkels. Werden zirka zehn Grad Öffnungswinkel unterschritten, wird das Notebook automatisch unter relativ lautem Aufschlagen geschlossen, wobei schmale Gummipuffer am oberen Bildschirmrahmen und an den Seiten der Basiseinheit dabei den Stoß etwas dämpfen sollten. Umgekehrt an der Baseunit gehalten öffnet sich das Notebook etwas. Da auch keine Transportsicherung vorhanden ist, sollte man im Falle eines Transport besonders aufpassen, dass keine (spitzen) Gegenstände in den Zwischenraum zwischen Tastatur und Bildschirm eindringen können. Solche könnten dort einigen Schaden speziell am empfindlichen Display anrichten.

Zudem wird der Öffnungswinkel des Notebooks auf maximal 121 Grad beschränkt. Die Ursache dafür sind die am Bildschirm befestigten gewinkelten Schaniere. 121 Grad sind je nach Einsatzort mitunter etwas wenig.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Für ein Notebook dieser Größenordnung bietet das Acer Aspire 5935 G zwar keine auffällig großzügige Schnittstellenausstattung, allerdings findet man am Notebook dennoch alles, was man für einen Office- und Multimediagebrauch benötigt.
Dazu zählen insgesamt vier USB 2.0 Ports, einer davon als Kombination mit eSATA ausgeführt, LAN, VGA und HDMI Port.

Durch die abgeschrägte Vorderkante und den Öffnungsmechanismus müssen Vorder- und Hinterseite grundsätzlich frei von Schnittstellen bleiben. Vorne findet man daher nur einen Consumer-Infrarot-Empfänger (CIR). Daher wurden alle Anschlussoptionen zum Teil etwas dicht gedrängt an den Seitenkanten verteilt. Die Qualität ihrer Anordnung hängt dabei wiederum stark vom geplanten Einsatz des Gerätes ab.

Die rechte Seite bietet im hinteren Bereich einen USB-2.0 Port und setzt nach vorne mit optischem Laufwerk fort. Unser Testgerät war mit einem Blu-Ray-Laufwerk ausgestattet. Je nach gewählter Ausstattungsvariante, kann es sich aber auch um einen DVD-Brenner handeln. Danach folgen im vorderen Bereich ein FireWire-Port (IEEE-1394) und ein 6x1 Kartenleser, welcher die Formate SD, MMC, MMC-plus, MS, MS PRO und xD unterstützt. Durch diese Anordnung mit dem USB Port ganz im hinteren Bereich, sind Rechtshänder klar im Vorteil, bleibt ihnen doch im wesentlichen die gesamte Arbeitsfläche rechts neben dem Laptop zum Hantieren mit beispielsweise einer externen Maus.

Hingegen werden Linkshänder ihre Müh und Not mit dem Acer Aspire 5935G haben. Gleich ganz vorne an der linken Seitenkante befinden sich die Audioanschlüsse, Kopfhörer mit, laut Herstellerangaben, S/PDIF-Unterstützung, Mikrofon und Line-In. Darüber liegt ein ExpressCard/54-Slot, mittels dessen man das System, um zusätzliche Funktionen erweitern kann. Im Anschluss folgen zwei weitere Standard-USB-2.0 Ports und eine kombinierte eSATA/USB Schnittstelle. Linkshänder können also damit rechnen, dass fast sicher störende Kabel die Arbeitsfläche links neben dem Notebook einschränken werden. Abgesehen davon, liegen die USB-Ports auf dieser Seite sehr dicht beieinander, sodass man Geräte mit breitem USB-Stecker besser an die rechte Seitenkante verbannt. Im Anschluss bietet die rechte Seite noch einen HDMI Anschluss mit HDCP Support für die volldigitale Bild- und Tonübertragung, einen VGA-Anschluss, eine RJ-45 LAN Schnittstelle, den Stromanschluss und schließlich den Anschluss für ein Kensingtonschloss.

Modelle mit TV-Tuner beherbergen zusätzlich einen RF-In Eingang. Unser Testgerät war allerdings mit keinem von beiden ausgestattet.

Vorderseite: Kontrollleuchten, Lautsprecher, CIR
5935 G Vorderseite: Kontrollleuchten, Lautsprecher, CIR
Rechte Seite: 6-in-1 Kartenleser, FireWire, opt. Laufwerk, 1x USB-2.0
5935 G Rechte Seite: 6-in-1 Kartenleser, FireWire, opt. Laufwerk, 1x USB-2.0
Rückseite: Subwoofer, Lüfteröffnung
5935 G Rückseite: Subwoofer, Lüfteröffnung
Linke Seite: Kensington-Lock, Stromversorgung, LAN (RJ-45), HDMI, VGA, 1x USB/eSATA, 2x USB-2.0, Line-In, Mikrofon, Kopfhörer, ExpressCard/54
5935 G Linke Seite: Kensington-Lock, Stromversorgung, LAN (RJ-45), HDMI, VGA, 1x USB/eSATA, 2x USB-2.0, Line-In, Mikrofon, Kopfhörer, ExpressCard/54

Neben dem ab Werk integrierten NetXtreme Gigabit Adapter von Broadcom, welcher bei entsprechender Infrastruktur für schnelle kabelgebundene Übertragung sorgt, ist im Testgerät auch ein WiFi 5100 AGN Modul für flotte kabellose Kommunikation mit draft-n Unterstüztung verbaut.
Das Testgerät unterstützt auch Bluetooth 2.0+EDR zur Funkvernetzung von Geräten über kurze Distanz. Allerdings ist dies optional und nicht in allen Modellen eingebaut.
Ein integriertes Fax/Datenmodem oder gar UMTS Modem sucht man aber vergeblich. UMTS könnte man aber außer über ein externes USB Modem auch über eine ExpressCard nachrüsten, sofern Bedarf für eine schnelle kabellose Breitbandkommunikation besteht.

Zudem ist im oberen Bildschirmrahmen eine Acer Crystal Eye High Definition WebCam mit einer Auflösung von 1280x800 Pixel bei 30 fps eingebaut. Somit steht Videokonferenzen via Skype oder optionaler, am Testgerät nicht vorinstallierter, Acer Xpress VoIP Phone Software nichts mehr im Wege.

Hinsichtlich Betriebssystem wird Vista Home Premium 32-Bit vorinstalliert. Zudem wird ein ganze Pallette von Vista Versionen und außerdem XP unterstützt. Entsprechende Treiber stehen auf der Herstellerseite zum Download zur Verfügung. Bei einer Ausstattung von mehr als 4 Gigabyte Arbeitsspeicher sollte man unbedingt auf die Auswahl eines 64-Bit fähigen Betriebssystems achten, damit auch der gesamte Speicher unter Windows genutzt werden kann. Beim installierten System waren vier Gigabyte Hauptspeicher eingebaut. Insgesamt stehen aber nur 3002 Megabyte, also nicht einmal 3 Gigabyte für Anwendungen zur Verfügung. Ein Teil des installierten Arbeitsspeichers ist nämlich für das Betriebssystem selbst und für installierte Geräte (Memory Mapped IO) reserviert ist. Ein weiterer Teil, bis zu 384 Megabyte, wird als sogenanntes Shared Memory für den integrierten GMA 4500 MHD Grafikchip abgezweigt.

Leider findet sich keine Recovery DVD im Karton. Daher ist der Benutzer auf eine intakte Wiederherstellungspartition angewiesen, um im Falle des Falles das System auf den Auslieferungszustand zurücksetzen zu können. Am besten erstellt man als erstes Recovery Datenträger mittels dem vorinstalliertem Acer Recovery Manager. Sonst hat man Pech, wenn das System gar nicht mehr bootet, oder die Wiederherstellungspartition im Zuge eines Festplattencrashes zerstört wurde...

Acer bietet auf das Aspire 5935G ab Werk 24 Monate Garantie inkl. 1 Jahr International Travellers Warranty.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur zeigt erfreulicherweise ein Standardlayout. Der im Aspire 5536G vorhandene separate Nummernblock wurde eingespart. Dass dennoch die Standardtastatur etwas linkslastig angeordnet ist, liegt an den für die Multimediasteuerelemente rechts neben der Tastatur benötigten Platz. Wie beim Aspire 5536G wurden die alphanumerischen Tasten geringfügig auf 17 Millimeter Breite und 17 Millimeter Tiefe verkleinert. Diesmal allerdings zugunsten des für die Multimediakonsole benötigten Platzes. Ziemlich schmal sind die Pfeiltasten geraten und auch die F-Tasten mussten etwas an Höhe einbüßen.

Beim Tippen von Texten gefiel die verbaute Tastatureinheit durchaus. Aufgrund des Standardlayouts wurden alle Tasten wurden auf Anhieb getroffen. Leider biegt sich die Unterkonstruktion der Tastatur beim deutlich federnd durch. Dennoch geht das Tippgefühl in Ordnung. Der Hubweg weist eine subjektiv angenehme Länge auf und das Feedback ist deutlich aber nicht abrupt. Ingesamt lässt sich mit der Tastatur angenehm arbeiten, sodass auch längere Texte, beispielsweise Teile dieses Testberichts, flüssig und ermüdungsfrei eingegeben werden können. Unter energischem Tippen wird der Tastenanschlag auch einmal lauter hörbar, wirklich nervend war aber nur die im Testgerät quietschende Leertaste.

Außerdem bietet die Tastatur eine direkte Beleuchtung mittels weißer in den Tasten integrierten LEDs. Diese kann mittels Tastenkombination Fn+F9 auf einfache Art und Weise ein- bzw. ausgeschalten werden.

Touchpad

Mit Abmessungen von 850 Millimetern in der Breite und 540 Millimetern Tiefe, erhielt das Touchpad eine angenehme Größe. Es grenzt sich haptisch und auch sichtbar durch einen Bauteilstoß vom umliegenden Gehäuse ab und liegt minimal tiefer als dieses. Die Begrenzungen sind deutlich spürbar, fallen aber nicht unangenehm auf. Das eingebaute Touchpad von Synaptics unterstützt auch einige Multitouchfeatures für Zoom und Scrollen. Obwohl diese anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sind, funktionieren sie letztlich einwandfrei. Ebenso ist ein vertikaler optisch und haptisch gekennzeichneter Scrollbereich vorhanden, wobei diese Markierung ruhig etwas mehr Kontrast zum restlichen Touchpad aufweisen könnte, um besser sichtbar zu sein. Die Gleiteigenschaften des Pads gehen durchaus in Ordnung, seine Oberfläche fühlt sich angenehm, fast schon samtig an. Insgesamt ist es also möglich den Mauszeiger sicher und präzise zu bewegen.

Die zugehörigen Tasten könnten hingegen nicht ganz überzeugen. Ihre Haptik ist durch Hochglanzlackierung nicht optimal. Zudem ist ihr Ansprechverhalten etwas seltsam. Während sie an den äußeren Rändern leichtgängig sind, lassen sie sich zur Mitte hin nur mit hohem Kraftaufwand drücken. Auch das knacksende Geräusch, welches die Tasten dabei von sich geben, wirkt nicht besonders elegant.

Dank eines eigenen, unmittelbar neben dem Touchpad befindlichen Buttons, kann dieses zudem bei Bedarf schnell deaktiviert werden.

Zusatztasten

Links neben der Tastatur bietet das Acer Aspire Schnelltasten für die Steuerung von Wireless-LAN, Bluetooth und den Start des Acer Backup Manager. Rechts davon bietet eine Multimediakonsole einen Schnellstartbutton für die vorinstallierte Acer Arcade Deluxe Software zum Filme anschauen. Neben den üblichen Steuerelementen, findet man auch eine HOLD Taste (disabled die Steuerelemente) und eine Taste für die Stummschaltung. Die Lautstärkeregelung ist stylisch durch einen großen, runden, plan in das Gehäuse eingelassenen Drehregler realisiert. Während die Lautstärkeregelung einfach und komfortabel zu bedienen ist, bedarf das Ansprechverhalten der Multimediatasten einiger Kritik. Oftmals müssten diese mehrmals gedrückt werden, bis sie endlich reagierten.

Eine gesonderte Erwähnung verdient die Power-Smart-Taste rechts oberhalb der Tastatur. Mit dieser kann der Benutzer je nach Energie- beziehungsweise Leistungsbedarf zwischen der energiesparenden integrierten Grafiklösung und einer leistungsorientierten Nvidia Geforce GT 130M Grafikkarte umschalten. Der Energiesparmodus wird dabei durch eine in der Taste integrierte grüne LED visualisiert.

Fingerabdruckleser

Als zusätzliches Eingabegerät war im Testgerät ein Fingerabdruckleser zwischen linker und rechter Touchpadtaste eingebaut. Führt man einen Finger langsam über den Fingerabdruckleser, wird automatisch die Acer Bio Protection Software gestartet. Beim ersten Mal muss diese mit dem integrierten System Wizard konfiguriert werden. Danach kann anstatt Passwörter einzutippen, die Benutzerauthentifizierung mittels Fingerabdrücken erfolgen.

Tastatur
Acer Aspire 5935G Tastatur
Touchpad
Acer Aspire 5935G Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Ebenso wie das Aspire 5536G und auch zahlreiche andere Notebooks folgt auch das Aspire 5935G, dem Trend ein 16:9 Bildschirmformat zu verwenden. Nach Vorstellung der Medienkonzerne wird damit der Computerbildschirm ganz auf das aktuelle Filmformat angepasst und ermöglicht damit eine balkenfreie Wiedergabe dieser Filme. Allerdings sollte man darüber nicht vergessen, dass wir es immer noch mit einem mobilen PC zu tun haben, welcher für ein weit größeres Aufgabengebiet konzipiert wurde, als nur für die Wiedergabe von Filmen, die wahrscheinlich sogar nur relativ kleinen Teil des Aufgabenspektrums darstellt. Bei vielen anderen Alltags- und Multimediaanwendungen ist eine entsprechende Bildhöhe aber durchaus vorteilhaft. Damit sind wir auch schon bei der gebotenen Auflösung. Mit 1366x768 Pixel bietet sie im Vergleich zum 1280x800 Format etwas mehr Bildbreite, dafür wurde aber die Bildhöhe geringfügig reduziert.

Bei dem Acer CineCrystal Bildschirm mit LED Hintergrundbeleuchtung, handet es sich um ein von LG Philips hergestelltes Panel mit der Modellbezeichnung LP156WH2-TLE2. Im Test überzeugt dieses durch eine gute, im zentralen Bildbereich gemessene, maximale Helligkeit von 263 cd/m². Da die Helligkeit zu den Randbereichen hin zum Teil stark fällt und im linken unteren Segment nur noch 201 cd/m² erreicht, fällt die Ausleuchung mit lediglich 76% nicht überragend aus.

228
cd/m²
231
cd/m²
248
cd/m²
221
cd/m²
263
cd/m²
243
cd/m²
201
cd/m²
224
cd/m²
233
cd/m²
Infos
Maximal: 263 cd/m²
Durchschnitt: 232.4 cd/m²
Ausleuchtung: 76 %
Schwarzwert: 1.57 cd/m²
Kontrast: 168:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Aufgrund eines relativ hohen Schwarzwertes, Helligkeit von Schwarz gemessen im mittleren Segment bei maximaler Bildschirmhelligket, von 1.57 cd/m², kann dieses Panel auch beim Kontrast mit 168:1 nicht wirklich überzeugen.

Auch subjektiv wirkt Schwarz etwas zu hell und der Bildschirm mit weißem Hintergrund nicht gleichmäßig hell. Sonst zeigt die Farbwiedergabe subjektiv keine Auffälligkeiten.

Stark spiegelndes Display bei ungünstigen Lichtverhältnissen wie beispielsweise im Freien
Acer Aspire 5935G im Freien

Als Dauerarbeitsplatz zeigt sich die spiegelnde Oberfläche des Bildschirms tatsächlich für die Augen anstrengend, obwohl die Lichtbedingungen am Einsatzort angemessen waren. Während man mit der Tastatur gerne länger weitertippen möchte, treiben die Eigenheiten des spiegelenden Displays rasch zum Wechseln zu einem anderen Computer mit matter Oberfläche. Bei überwiegender Indoor-Verwendung des Notebooks geht es, außer als Dauerarbeitsplatz, dennoch einigermaßen in Ordnung. Aufgrund der relativ großen Helligkeit ist auch ein Außeneinsatz mit Einschränkungen möglich, allerdings muss man im Freien, wie auch sonst unter ungünstigen Umgebungslichtverhältnissen mit starken störenden Spiegelungen rechnen.

Wie auch bei vielen andern Notebook Displays fällt die Blickwinkelstabilität im vertikalen Sichtbereich eher eingeschränkt aus. Schon geringe Abweichungen vom idealen lotrechten Betrachtungswinkel haben eine deutliche Bildveränderung zur Folge. Im horizontalen Bereich gibt sich das Display wesentlich großzügiger und gestattet auch schräge Blickwinkel. Allerdings treten hier dann auch schon vermehrt ungewollte Spiegelungen auf.

Basierend auf der Centrino 2 Plattform kann das Acer Aspire 5935G mit einer Reihe von Intel Core 2 Duo Prozessoren ausgestattet werden. Im Testgerät arbeitet mit dem Intel GM45 Chipsatz, Codename Cantiga, ein in 45 Nanometer gefertigter Penryn Prozessor, ein Intel Core 2 Duo T9550, zusammen. Kenndaten dieser CPU sind 2.66 GHz Taktfrequenz je Kern, ein 1066 MHz Frontsidebus, 6144 MB Level-2-Cache. Mit einer Verlustleistung von 35 Watt arbeitet dieser Txxx Prozessor weniger energiesparsam, wie sein Pxxx Gegenstück, welches sich mit 25 Watt begnügt.

Hinsichtlich Grafikberechnung nutzt das Acer Aspire 5935G in der vorliegenden Konfiguration die, von der Centrino 2 Plattform gebotene, Möglichkeit zwischen integriertem Grafikchip und eigenständiger nVIDIA GeForce GT 130 M Grafikkarte je nach den momentanen Anforderungen an Leistung oder Akku-Laufzeit umzuschalten. Bei der integrierten Chipsatzgrafik handelt es sich eine GMA 4500 MHD von Intel. Zwischen den verschiedenen Grafikkarten kann mittels der Acer-Power-Smart-Taste (rechts oberhalb der Tastatur) einfach und schnell umgeschaltet, ohne Windows Vista rebooten zu müssen, werden. Damit kann die dezidierte Grafikkarte zum Energiesparen abgeschalten werden, wenn sie beispielsweise im Officebetrieb oder beim Internetsurfen nicht benötigt wird, aber eine längere Akku-Laufzeit benötigt wird.

Die eingebaute nVIDIA GeForce GT 130M war mit DDR2 Speicher bestückt. Damit ist sie Vergleich zu Systemen mit GT130M mit GDDR3 Grafikspeicher und ansonsten vergleichbaren Komponenten leistungsmäßig etwas im Nachteil.

Mit erreichten 6619 PCMarks im PCMark05 Benchmark übertrifft das Aspire 5935G mit Geforce GT130 M Grafikkarte das gleichzeitig getestete günstige Einsteigernotebook aus dem gleichen Stall, ein Aspire 5536G um satte 43% und beweist damit und auch in den folgenden Benchmarks, dass der Mehrpreis gerechtfertigt ist. Damit ist es bezüglich Anwendungsleistung auch in etwa gleichauf mit dem ebenfalls unlängst getesteten mySN MG6. Nach Umschalten auf die integrierte Chipsatzgrafik, eine Intel GMA 4500 MHD, sinkt die Leistung um 27% auf 5207 PCMarks, übertrifft damit aber immer noch das Aspire 5536G um 22%.

Im durchgeführten 3D Mark 2006 erreicht das System mit nVIDIA GT 130M Grafik 5566 Punkte. Der Einsatz von GDDR3 Speicher anstatt "normalen" DDR2 RAM als Grafikspeicher würde die Leistung sicherlich noch etwas anheben. Wiederum im Vergleich mit dem mySN MG6 (6674 Punkte), schneidet es um 18% schlechter ab. Hier und im Cinebench R10 Shading Test (- 41% für unseren Testkanditaten - 3512 Punkte; mySN MG6: 5975 Punkte) wird offensichtlich, dass unser Testgerät auf nicht allzu fordernde 3D Anwendungen ausgerichtet ist, während das mySN MG6 als Einstiegsspielenotebook gelten will.

Will man Energiesparen und deaktiviert die nVIDIA GT 130M, kommt die integrierte GMA 4500 MHD zum Zug, welche naturgemäß eine schlechtere Grafikleistung bietet. Damit kommt das System letzlich auch nur mehr auf 958 Punkte im 3DMark06 Benchmarktest. Für nur etwas gesparte Energie büßt man also in diesem Fall 481% an Grafikleistung ein - ob sich das bei dem geringen Zuwachs an Akkulaufzeit unter Last und der ohnehin etwas kurzatmigen AKKU-Laufzeit überhaupt rentiert sei dahin gestellt.
Je nach Anforderung und Anwendung ergeben sich aber ganz unterschiedliche Leistungszuwächse durch Verwendung der eigenständigen nVIDIA GT 130M. In den Benchmarks 3DMark01, 3DMark03 und 3DMark05 kann man beispielsweise praktisch keine Verbesserung wahrnehmen.
Als weiterer Vergleich wurde Cinebench R10 herangezogen. Auch hier kann dem System mit aktiver nVIDIA GT 130M mit 3512 CB-GFX im OpenGL Benchmark ein ziemlich großer Vorsprung von 65% gegenüber dem Aspire 5935G mit internem GMA 4500M HD Chip attestiert werden. Für letztere wurden 1223 CB-GFX  ermittelt. Bei den CPU-Benchmarks zeigten sich wie erwartet keine signifikanten Abweichungen.

Cinebench R10 für die GT 130M
Cinebench R10 für die GT 130M
Cinebench R10 für die GMA 4500 MHD
Cinebench R10 für die GMA 4500 MHD
3D Mark06 für die GT 130M
3D Mark06 für die GT 130M
3D Mark06 für die GMA 4500 MHD
3D Mark06 für die GMA 4500 MHD

Zur Leistung des Gesamtsystems tragen natürlich auch die Hauptspeicherausstattung und die Massenspeicherausstattung bei. Mit einer Gesamthauptspeicherkapazität von vier Gigabyte RAM, bietet das System gleichzeitig auch die maximale von einem 32-Bit Betriebssystem addressierbare RAM Kapazität. Davon stehen den Anwendungen unter Windows Vista Home Premium 32-Bit allerdings in diesem System aber nur 3002 Megabyte, das sind 2.93 Gigabyte zur Verfügung. Durch den integrierten Grafikadapter, welcher vom Hauptspeicher bis zu 384 Megabyte mitbenutzt, fällt damit der verfügbarer Hauptspeicher sogar unter die 3 Gigabytegrenze. Der Rest wird für Betriebssystem selbst und für Memory Mapped IO reserviert. Sollte man mit dem Gedanken spielen, dieses Gerät auf bis zu 8 Gigabyte RAM aufrüsten zu wollen, ist jedenfalls ein 64 Bit Betriebssystem nötig. Damit würde man auch die maximale vom Mainboard unterstützte Kapazität erreichen. Erfreulicherweise ist auch in diesem Gerät Aufrüsten aufgrund einfach zugänglicher Wartungsöffnungen ein Kinderspiel, allerdings wird zumindest eines der verbauten Zwei-Gigabyte-Module obsolet.

Als Massenspeicher kommt eine ST9500325AS von Seagate, eine Serial-ATA-II Festplatte, zum Einsatz. Mit 500 Gigabyte Bruttokapazität bietet sie sehr viel Platz für Nutzerdaten. Der Datenträger im 2.5 Zoll Format erreicht im HDTune Benchmarktest passabel Zugriffszeiten von 19.4 Millisekunden und guten Übertragungsraten von bis zu 81.1 MB/sec.

Das verbaute optische Laufwerk kann Blu-Ray Disks lesen und DVDs schreiben. Im Detail handelt es sich um ein Slimtype BD E DS4E1S ATA.

Systeminfo CPU
Systeminfo Cache
Systeminfo Mainboard
Systeminfo RAM
Systeminfo RAM
Systeminfo RAM
Systeminfo GPU-Z GT 130M
Systeminfo GPU-Z GMA 4500M HD
Systeminfo HDD
 
Systeminformationen Acer Aspire 5935G
3D Mark
3DMark 2001SE29454 Punkte
3DMark 0315759 Punkte
3DMark 0510201 Punkte
3DMark 06
 1280x768
5566 Punkte
3DMark Vantage1821 Punkte
Hilfe
PC Mark
PCMark 056619 Punkte
PCMark Vantage3882 Punkte
Hilfe
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2966
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5606
Cinebench R10 Shading 32Bit
3512
Hilfe
Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS
Minimale Transferrate: 26.1 MB/s
Maximale Transferrate: 81.1 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 58.4 MB/s
Zugriffszeit: 19.4 ms
Burst-Rate: 65 MB/s
CPU Benutzung: 7.4 %

Spieleleistung

Durch die, in den Benchmarks beobachtete, relativ gute 3D-Grafikleistung animiert, wollten wir uns auch die Spieleleistung dieses Notebooks näher betrachten.

Doom 3

Ältere Titel wie Doom 3 sind wie erwartet für das Acer Aspire 5935G kein Problem. Dieses Spiel läuft wie erwartet auch mit hoher Auflösung und ultra Details mit 112.6 fps ruckelfrei.

Call of Duty 4

Einen weiteren pratischen Spieletest haben wir des Aspire 5935G anhand des beliebten Shooters Call of Duty 4 angesehen. Wählt man die minimale Auflösung von 800x600 Pixel und low Details erreicht das System mit durchschnittlich 132.6 Frames pro Sekunde eine sehr gute Leistung. Mit 1024x768 Pixel Auflösung und medium Details wird mit durchschnittlich 48.9 Bildern pro Sekunde immer noch eine spielbare Performance erreicht. Erst bei einer Auflösung von 1024x768 Pixel, hoher Detaileinstellung und 4-fach Antialiasing wird es leistungsmäßig für einen durchgängig ruckelfreien Spielspaß mit nur mehr 25.02 fps knapp.

Als nächstes kam Crysis an die Reihe. Im GPU Benchmarktest erreichte das Acer Aspire 5935G mit nVIDIA Geforce 130M GT Grafik 79.62 fps (drei Durchläufe, bester Wert) bei einer Auflösung von 1024x768 Pixel und low details. Bei derselben Auflösung aber medium Details fällt die Framerate aber bereits auf 34.03 fps. Schließlich mit high Details sind nur mehr 19.06 im Druchschnitt drinnen.

Auch die weiteren Test zeigen, dass man mit der Geforce GT 130M auch moderne und 3D-lastige Spiele mit 1024x768 Auflösung und mittleren Einstellungen einigermaßen ansprechend spielen kann. Das heißt mit Ausnahme von GTA IV (Grand Theft Auto), welches besonderes hohe Anforderungen an die Grafikleistung stellt, und für welches man besser bei 800x600 Pixel Auflösung und niedrigen Details bleibt. Mit diesen Einstellungen sind durchschnittlich noch 38.11 fps möglich. Ein Erhöhen der Anforderungen auf 1024x768 und medium Details bringt ein Sinken der Framerate auf 26.06 mit sich.
Bei hohen Auflösungen erreicht man aber auch den übrigen im folgenden getesteten Spielen die Leistungsgrenze, an welcher keine flüssiges, ruckelfreies Spielen mehr möglich ist.

World of Warcraft
Auflösung 800x600, alles aus/minimum
min. 0, i.D. 260.8 max. 400 frames/sek
Auflösung 1024x768, alles ein, medium/low
min. 0, i.D. 89.5, max. 121 frames/sek
Auflösung 1280x1024, alles ein, high
min. 18, i.D. 21.6, max. 25 frames/sek

Racedriver: Grid
Auflösung 800x600, 0xAA, alles min/aus
min. 59, i.D. 74.6, max. 102 frames/sek
Auflösung 1024x768, 0xAA, 0xAF, alles mittel/ein
min. 32, i.D. 41.5, max. 54 frames/sek
Auflösung 1280x1024, 2xXMSAA, alles hoch/ein
min. 18, i.D. 23.3, max. 28 frames/sek

F.E.A.R 2
Auflösung 800x600, alles minimum/aus, 0xAA, bilin.
min. 75, i.D. 124.2, max. 185 frames/sek
Auflösung 1024x768, alles medium/ein, 2xAA, bilin.
min. 23, i.D. 47.4, max. 57 frames/sek
Auflösung
1280x1024, alles medium/ein, 4xAA, bilin.
min. 8, i.D. 27.5, max. 38 frames/sek

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Lautstärke

Für ein Multimedianotebook mit relativ leistungsstarker Hardware ist das Acer Aspire 5935G im Idle Mode beziehungsweise unter geringer Last, also im Office Modus oder beim Surfen im Internet ein angenehm ruhiges Gerät. Mit deaktivierter nVIDIA GT 130M Grafikkarte erreicht es maximal ein Lautstärke von 30.9 dB(A). Die Festplatte ist beim Zugriff mit 31.2 dB(A) marginal lauter.

Unter Last mit aktiver nVIDIA GT 130M Grafik kann es aber mit maximal 40.9 dB(A) mitunter schon als laut bezeichnet werden. Anwendungsabhängig ist das mehr oder weniger vordergründig. Da beim Spielen die Aufmerksamkeit ohnehin auf das Spiel gelenkt ist, wird man die Systemgeräusche währenddessen beispielsweise weniger wahrnehmen.

Auch das DVD Laufwerk ist mit 49.6 dB(A) beim Datentransfer relativ laut. Erfreulicherweise hält sich das Betriebsgeräusch beim Film schauen mit 32.7 dB(A) in Grenzen.

Lautstärkediagramm

Idle 30.9 / 30.9 / 30.9 dB(A)
HDD 31.2 dB(A)
DVD 32.7 / 49.6 dB(A)
Last 36.4 / 40.9 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Die Wärmeverteilung ist jener des Aspire 5536G sehr ähnlich. Auch beim Aspire 5935G wird vor allem die linke bis mittlere Oberseite spürbar wärmer als die rechte. Maximal 39.5 Grad wurden im linken hinteren Segment, oberhalb der Lüfteröffnung gemessen. Beim Steuern von Spielen mittels der Tasten A-W-S-D ist diese Erwärmung mitunter deutlich auszunehmen.

Auf der Unterseite wurde der Maximalwert von 46.7 Grad Celsius im linken hinteren Segment gemessen. Auch subjektiv wird es dort, im Bereich der Lüfteröffnung ziemlich warm.

Max. Last
 39.5 °C36.8 °C35 °C 
 39.2 °C38.2 °C34.1 °C 
 36.1 °C36.3 °C32.5 °C 
 
28.2 °C39.9 °C46.7 °C
29.9 °C42.2 °C44.6 °C
29.3 °C37.6 °C43.4 °C
Maximal: 39.5 °C
Durchschnitt: 36.4 °C
 Maximal: 46.7 °C
Durchschnitt: 38 °C

Lautsprecher

Oberhalb der Tastatur bieten die beiden links und rechts verbauten Lautsprecher Audioausgabe in Stereo. Unterstützt werden sie dabei von dem Tuba CineBass Subwoofer (blau) an der Hinterkante des Notebooks. Dass das Soundsystem Dolby-optimiert ist, macht sich durchaus bezahlt. Der Sound ist voll und die Höhen ausgewogen mit guten Basstönen.

Auch das Signal via 3.5 mm Kopfhörerbüchse bleibt ohne Auffälligkeiten. Laut Acer unterstützt es auch S/PDIF für digitale Lautsprecher.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Classic Test GT 130M
Minimale Laufzeit (BatteryEater Classic Test) mit GT 130M
Classic Test GMA 4500
Minimale Laufzeit (BatteryEater Classic Test) mit GMA 4500
Readers Test GT 130M
Maximale Akkulaufzeit (BatteryEater Readers Test) mit GT 130M
Readers Test GMA 4500
Maximale Akkulaufzeit (BatteryEater Readers Test) mit GMA 4500

Hinweis: Die Akkulaufzeit ist abhängig von der jeweiligen Konfiguration. Da das Acer Aspire 5935G auch mit anderen Komponenten, beispielsweise ohne dezidierter Grafikkarte erhältlich ist, können die Meßwerte dementsprechend abweichen.

Bei dem mitgelieferten Akku handelt es sich um einen 3-Zellen-Akku mit 48 Wattstunden hergestellt von Sanyo mit der Bezeichnung BF9E. Alle Messungen wurden aktivierter und deaktivierter nVIDIA Geforce GT 130M Grafikkarte durchgeführt.

Mit aktiver nVIDIA Geforce GT 130M Grafik können im BatteryEater Readers Test, stellvertretend für die maximal zu erwartende Akkulaufzeit bei minimaler Displayhelligkeit, deaktiviertem WLAN im Windows Energiesparprofil, 207 Minuten, das sind 3 Stunden und 27 Minuten festgehalten werden. Mit interner Grafikkarte verlängert sich die Akkulaufzeit auf 233 Minuten, also 2 Stunden 53 Minuten, prozentuell sind das 13%.
Ein dramatisches Einbrechen der Laufzeit ist allerdings unter Last zu beobachten. Im BatteryEater Classic Test (Last, max. Displayhelligkeit, WLAN ein, Profil Höchstleistung) sinkt die Laufzeit mit nVIDIA Geforce GT 130M Grafik auf nur mehr 69 Minuten, also knapp über eine Stunde. Mit Intel GMA 4500 MHD entleert sich der AKKU dagegen in 70 Minuten, also praktisch keinen Unterschied.

Im praxisnahen Surfbetrieb bei maximaler Displayhelligkeit und aktivem Energiesparprofil kann mit nVIDIA Geforce 130M Grafik mit einer Laufzeit von rund 130 Minuten gerechnet werden, also etwas mehr als 2 Stunden. Mit 170 Minuten, das sind 2 Stunden, 50 Minuten, war hier eine Verbesserung von 31% möglich.

Beim DVD Film schauen wurden 141 Minuten gemessen nVIDIA GT 130M Grafikkarte. Allerdings mit maximaler Helligkeit und Höchstleistungsprofil. Damit ist die Laufzeit für einen eineinhalbstündigen Film auch mit eigenständiger Grafikkarte ausreichend.

Stromverbrauch

   GMA 4500M HD
Aus / Standby 0.2 / 0.4 Watt
Idle 16.7 / 18.7 / 19.8 Watt
Last 47.9 / 61.4 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 27min
Surfen über WLAN
2h 10min
DVD
2h 21min
Last (volle Helligkeit)
1h 9min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Acer Aspire 5935G
Acer Aspire 5935G

Insgesamt gibt sich das Acer Aspire 5935G-9A4G50Bn als solides Multimedia Notebook, welches aus seinem vorgesehenen Einsatzgebiet kein Hehl macht. Schon nach außen präsentiert es sich mit separater Multimediakonsole und spiegelndem Bildschirm im 16:9 Kinoformat als waschechtes für den Heimbedarf entworfenes Gerät mit Multimedia Schwerpunkt.

Aber auch die eingebauten Komponenten unterstützten diese Ausrichtung. Mit Blu-Ray Lesegerät und Dolby-optimierten Soundsystem mit Subwoofer bleiben beim Filme schauen keine Wünsche offen. Wenn die eingebaute nVIDIA GT 130 M Grafikkarte aktiv ist, kann das getestete Aspire 5935G auch eine ganz gute Grafikleistung bieten, welche auch das eine oder andere anspruchsvollere Spiel mit mittleren Einstellungen zulässt.

Die Mobilität dieses Notebook ist durch die relativ kurze Akkulaufzeit und sein spiegelndes Display definitiv eingeschränkt. Von Außeneinsätzen ist allerdings definitiv abzuraten.

Das 5935G ist damit insgesamt ein gutes Notebook für Heimkino, Multimediananwendungen und Gelegenheitsspiele. Beim Einsatzort ist auf einen Innenraum mit guten Umgebungslichtbedingungen zu achten. Als Dauerarbeitsgerät für Profis ist es aber, schon allein wegen des reflektierenden Bildschirms, weder designed noch geeignet.

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Im Test: Acer Aspire 5935G
Acer Aspire 5935G

Datenblatt

Acer Aspire 5935G

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel GM45
:: Speicher
4096 MB, 2x PC3-8500F (DDR3); 533 MHz
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GT 130M - 1024 MB, Kerntakt: 600 MHz, Speichertakt: 500 MHz, GT:130M DDR2 RAM; Hybrid Lösung mit GMA 4500MHD, 7.15.11.8558
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, LG Philips LP156WH2-TLE1, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS, 500 GB 5400 U/Min
:: Soundkarte
Realtek ALC889
:: Anschlüsse
1 Express Card 54mm, 4 USB 2.0, 1 Firewire, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Infrared, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Line-In, Mikrofon, Kopfhörer, Card Reader: 6-in-1: SD/MMC/MMC Plus/MS/MS PRO/xD,
:: Netzwerkverbindungen
Broadcom NetXtreme Gigabit Ethernet (10/100/1000MBit), Intel Wireless WiFi Link 5100 AGN (a b g n ), 2.0+EDR Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
Slimtype BD E DS4E1S
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 39.5 x 382 x 274
:: Gewicht
3.07 kg Netzteil: 0.54 kg
:: Akku
48 Wh Lithium-Ion, Sanyo AS07B31
:: Preis
1300 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows Vista Home Premium 32 Bit
:: Sonstiges
Div, Acer SW und Tools, McAfee Internet Security Suite 60-Tage Testversion, NTI Media Maker, Microsoft® Works 9.0 mit Office Home und Student 2007 Testversion, 24 Monate Garantie, 2 Jahre Garantie inkl. 1 Jahr International Travellers Warranty

 

Zweckorientiertes Design im 16:9 Kinoformat.
Zweckorientiertes Design im 16:9 Kinoformat.
An seiner klaren Ausrichtung auf Multimedia lässt das Acer Aspire 5935G keinen Zweifel.
An seiner klaren Ausrichtung auf Multimedia lässt das Acer Aspire 5935G keinen Zweifel.
Aber nicht nur Multimediasteuerung wird unterstützt...
Aber nicht nur Multimediasteuerung wird unterstützt...
...sondern auch die kabellosen Verbindungen (WLAN, Bluetooth)...
...sondern auch die kabellosen Verbindungen (WLAN, Bluetooth)...
...und der Acer Backup Manager können bequem per Tastendruck erreicht werden.
...und der Acer Backup Manager können bequem per Tastendruck erreicht werden.
Die blaue Inszenierung am Einschaltknopf ist beinahe schon etwas übertrieben und bietet zwischen "am Stromnetz angeschlossen"...
Die blaue Inszenierung am Einschaltknopf ist beinahe schon etwas übertrieben und bietet zwischen "am Stromnetz angeschlossen"...
... und "Eingeschalten" relativ wenig Kontrast.
... und "Eingeschalten" relativ wenig Kontrast.
Neben der Acer Arcade Deluxe Software zum Filme abspielen, werden noch jede Menge andere Programme vorinstalliert.
Neben der Acer Arcade Deluxe Software zum Filme abspielen, werden noch jede Menge andere Programme vorinstalliert.
Für guten, bassreichen Ton sorgt neben den beiden Stereo-Lautsprechern auch ein Subwoofer.
Für guten, bassreichen Ton sorgt neben den beiden Stereo-Lautsprechern auch ein Subwoofer.
Während die gebotenen Schnittstellen und die Anordnung für Rechtshänder ganz in Ordnung ist...
Während die gebotenen Schnittstellen und die Anordnung für Rechtshänder ganz in Ordnung ist...
...werden Linkshänder nicht so begeistert sein. Außerdem liegen die USB-2.0-Ports links sehr eng beieinander.
...werden Linkshänder nicht so begeistert sein. Außerdem liegen die USB-2.0-Ports links sehr eng beieinander.
Der reflektierende Bildschirm beschränkt die Mobilität unnötig und erweist sich auch in Innenräumen im Dauereinsatz als anstrengend für die Augen.
Der reflektierende Bildschirm beschränkt die Mobilität unnötig und erweist sich auch in Innenräumen im Dauereinsatz als anstrengend für die Augen.
Dahingegen würde die Tastatur zu einem längeren Verweilen bei diesem Gerät einladen.
Dahingegen würde die Tastatur zu einem längeren Verweilen bei diesem Gerät einladen.
Auch das Touchpad überzeugt mit angenehmen Gleiteigenschaften. Ebenso, fühlt sich die Struktur, die für die Handballenablagen benutzt wurde angenehm an. Allerdings konnten die hochglanzlackierten Touchpadbuttons nicht überzeugen.
Auch das Touchpad überzeugt mit angenehmen Gleiteigenschaften. Ebenso, fühlt sich die Struktur, die für die Handballenablagen benutzt wurde angenehm an. Allerdings konnten die hochglanzlackierten Touchpadbuttons nicht überzeugen.
Mit Intel Core 2 Duo T9550 CPU, umschaltbarer Grafiklösung mit nVIDIA Geforce GT 130M und 4 Gigabyte RAM...
Mit Intel Core 2 Duo T9550 CPU, umschaltbarer Grafiklösung mit nVIDIA Geforce GT 130M und 4 Gigabyte RAM...
... zeigt sich das Acer Aspire 5935G bei Alltags- und 3-D-Anwendungen ziemlich leistungsstark.
... zeigt sich das Acer Aspire 5935G bei Alltags- und 3-D-Anwendungen ziemlich leistungsstark.
Sollte eine Wartung nötig sein, ist dies über großzügige Wartungsöffnungen an der Unterseite problemlos möglich.
Sollte eine Wartung nötig sein, ist dies über großzügige Wartungsöffnungen an der Unterseite problemlos möglich.
Zum Hauptspeicherupgrade muss allerdings wenigstens ein Modul ausgetauscht werden. Außerdem ist danach ein 64-Bit Betriebsystem notwendig, sofern man davon auch profitieren möchte.
Zum Hauptspeicherupgrade muss allerdings wenigstens ein Modul ausgetauscht werden. Außerdem ist danach ein 64-Bit Betriebsystem notwendig, sofern man davon auch profitieren möchte.
Genauso einfach kann die Festplatte ausgetauscht werden...
Genauso einfach kann die Festplatte ausgetauscht werden...
...und das WLAN Modul erreicht werden.
...und das WLAN Modul erreicht werden.
Die Akku-Laufzeit des mitgelieferten 3-Zellen 48 Wh Akkus lässt zu wünschen übrig. Daran ändert das auch das Switchen auf die integrierte Chipsatzgrafik mittles Acer Power Smart Manager wenig.
Die Akku-Laufzeit des mitgelieferten 3-Zellen 48 Wh Akkus lässt zu wünschen übrig. Daran ändert das auch das Switchen auf die integrierte Chipsatzgrafik mittles Acer Power Smart Manager wenig.

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Preisvergleich

Acer Aspire 5935G bei Ciao

Pro

+Zweckorientiertes elegantes Design
+Gute Anwendungs- und 3-D Performance
+Gutes Soundsystem mit Subwoofer
+Angenehme Tastatur
 

Contra

-Schmutzempfindliche Hochglanzoberflächen
-Kurze Akkulaufzeit
-Spiegelnder Bildschirm
-Für Linkshänder die Schnittstellenanordnung

Shortcut

Was uns gefällt

Das klare Bekenntnis zum geplanten Einsatzgebiet für Multimedia-Anwendungen, welches sich nicht nur im Design, sondern auch in der Wahl der Komponenten widerspiegelt.

Was wir vermissen

Schade, dass kurze Akku-Laufzeit und spiegelnder Bildschirm keinen wirklich mobilen Einsatz im Freien zulassen.

Was uns verblüfft

Die Einschränkung der vertikalen Arbeitsfläche durch Verwendung des 16:9 Bildformates für möglichst balkenfreien Filmgenuss. Eigentlich schade, denn mit der durchaus guten 3-D Leistung kämen auch andere anspruchsvollere Grafikarbeiten in gewissem Rahmen in Frage.

Die Konkurrenz

Vom gleichen Hersteller versucht das bei weitem günstigere AMD-basierte 5536G Paroli zu bieten, kommt aber nicht an die Grafikleistung des 5935Gs heran. Das mySN MG6 Notebook (Compal HLB2), welches allerdings schon eher als Einstiegsgamingnotebook gelten will, zeigt vergleichbare Anwendungsleistung ist aber im 3D-Bereich überlegen. Weitere vergleichbare gut ausgestattete Vertreter der 15-16“ Multimedia Klasse wären etwa das HP Pavilion HDX16, das Dell Studio XPS 16, das Acer 6930G Serie,...

Bewertung

Acer Aspire 5935G
31.05.2009
Martina Osztovits

Gehäuse
83%
Tastatur
80%
Pointing Device
80%
Konnektivität
88%
Gewicht
73%
Akkulaufzeit
73%
Display
70%
Leistung Spiele
90%
Leistung Anwendungen
94%
Temperatur
79%
Lautstärke
93%
Auf- / Abwertung
82%
Durchschnitt
82%
82%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test Acer Aspire 5935G Notebook
Autor: Martina Osztovits (Update: 11.02.2014)