Test Asus P42JC Notebook

Simon Kohlstock, 02.12.2010

Starker Business-Partner. Im Business-Bereich ist Asus noch sehr dünn aufgestellt. Um so gespannter waren wir auf das Abschneiden des vorliegenden P42JC. Mit sehr guter Verarbeitung, hochwertigen Materialien und nicht zuletzt mit guter Leistung und brauchbaren Akkulaufzeiten macht das Notebook auf sich aufmerksam.

Mit dem P42JC erweitert Asus das Sortiment an 14 Zoll Notebooks. Dabei soll sich das P42JC besonders an Geschäftskunden richten, die ein kleines, leichtes und mobiles Notebook suchen, ohne dabei Abzüge in Sachen Verarbeitung oder Materialien in Kauf nehmen wollen. Der verbaute Intel Core i5 Prozessor sollte dabei genügend Leistung für die meisten Anwendungen liefern. Das 14 Zoll Display bildet einen Kompromiss zwischen Übersichtlichkeit und Gehäusegröße.

Auch bei den Einzelkomponenten hat man sich bei Asus an den Bedürfnissen der Geschäftskunden orientiert. So verfügt das Notebook über ein mattes Display und die Nvidia Optimus Technologie, die die Laufzeit des Notebooks noch einmal verlängern soll. Auch das schlichte Design dürfte in vielen Konferenzräumen eine gute Figur machen.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Schon auf den ersten Blick strahlt das Asus P42JC eine Seriosität aus, wie man sie bei nur wenig anderen Notebooks wiederfindet. Gleichzeitig wirkt es aber hochwertig und edel. Das komplette Notebook wurde in schwarz gehalten. Der Displaydeckel besteht aus gebürstetem Aluminium, welches anschließend schwarz eloxiert wurde. Dadurch wirkt der Deckel sehr edel und ist zudem recht resistent gegen Fingerabdrücke. Zudem besitzt der Deckel dadurch eine sehr gute Haptik.

Im Innenteil des Notebooks setzt Asus eine Handballenauflage ein die ebenfalls aus Aluminium besteht und auch bei längerem Einsatz angenehm kühl bleiben soll. Auf der Oberfläche der Handballenauflage bleiben aber schnell Fingerabdrücke zurück. Ansonsten kommt im Innenteil sehr gut verarbeiteter Kunststoff zum Einsatz, der von der Optik her ebenfalls an gebürstetes Aluminium erinnert. Das Gesamtkonzept des Designs wirkt schlüssig und macht einen guten Eindruck. So kann man sich durchaus vorstellen, dass das Notebook in Konferenzräumen oder Büros eine sehr gute Figur machen wird.

Zudem glänzt das Notebook unter unseren Drucktests. Handballenauflage und die Bereiche rund um die Tastatur geben bei punktuellem Druck kein Stück nach. Nur direkt vor dem Display gibt die Oberfläche leicht nach. Auch die Tastatur selbst gibt bei stärkerem Druck, gerade zur Mitte hin, leicht nach. Der Aluminiumdeckel des Displays zeigt sich hingegen komplett druckunempfindlich. Bei punktuellem Druck treten vorne auf dem Display keinerlei Farbverfälschungen oder sonstige Änderungen am Bild auf. Allerdings lässt sich das Display mit mittlerem Kraftaufwand recht einfach verwinden.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Bei den Anschlussmöglichkeiten beschränkt sich das Asus P42JC auf das Wesentliche, eine große Anschlussvielfalt sucht man hier vergebens. Auch USB 3.0 oder e-SATA zum leistungsfähigen Anschluss externer Festplatten sind nicht vorhanden. Drei USB Anschlüsse stellen eher das untere Ende der Fahnenstange bei aktuellen Notebooks dar und auch die fehlenden Erweiterungsoptionen wie der ExpressCard Slot wären eine sinnvolle Ergänzung für das Notebook gewesen.

So befinden sich auf der linken Seite des Notebooks der Kensington Anschluss, der VGA Ausgang, der HDMI Anschluss, zwei USB Anschlüsse und der Kopfhörerausgang. Ein Mikrofoneingang gibt es nicht, was sich nachteilig auf Videokonferenzen auswirken könnte. Besonders an weniger ruhigen Orten wie Flughäfen könnte es für den Telefonpartner schwer werden noch etwas zu verstehen.

Auf der rechten Seite befinden sich der Anschluss für das Netzteil, der RJ45 Netzwerkanschluss und das optische Laufwerk.
Die Rückseite ist frei von Anschlüssen und an der Vorderseite befindet sich nur das 4-in-1 Kartenlesegerät. Der Kartenleser versteht sich auf SD, MMC, MS und MS Pro.

Die Anschlüsse sind so angeordnet, dass besonders Rechtshänder viel Platz haben, auch wenn einige Geräte oder USB Sticks an das Notebook angeschlossen sind. Etwas schwerer haben es diejenigen, die ihre Maus lieber auf der linken Seite des Notebooks benutzen, da hierhin der Großteil der Schnittstellen verlagert wurde, gerade wenn man das Notebook im stationären Betrieb an einem Display oder Projektor einsetzt.

Linke Seite: Kensington Lock, VGA, HDMI, 2x USB 2.0, Kopfhörer
Linke Seite: Kensington Lock, VGA, HDMI, 2x USB 2.0, Kopfhörer
Rechte Seite: Netzanschluss, RJ45 LAN, USB 2.0, optisches Laufwerk
Rechte Seite: Netzanschluss, RJ45 LAN, USB 2.0, optisches Laufwerk
Frontseite: 4 - 1 Kartenleser
Frontseite: 4 - 1 Kartenleser
Rückseite
Rückseite

Kommunikation

Um die Kommunikation nach außen muss man sich keine Sorgen machen. Hier bietet das Asus P42JC alles was man braucht. An kabelgebundenen Verbindungen steht dem Benutzer der RJ45 Netzwerkanschluss zur Verfügung. Dieser bietet neben Übertragungsgeschwindigkeiten von 10 MBit/s beziehungsweise 100 MBit/s auch 1000 Mbit/s an.

Wer lieber kabellos unterwegs ist kann auf das WLAN nach dem Standard 802.11 b/g/n zurückgreifen. Um sich mit Kleingeräten wie Mobiltelefonen oder kabellosen Mäusen zu verbinden steht Bluetooth (2.0) zur Verfügung. 

Sicherheit

Als Business-Notebook spielen besonders die Sicherheitsfeatures eine nicht allzu geringe Rolle für die Wahl des richtigen Begleiters. Neben dem obligatorischen Kensington Lock der das Notebook vor Diebstahl schützen kann (wenn auch benutzt), gibt es noch eine stoßunempfindliche Festplatte sowie Intel Anti-Theft und Computrace LoJack.
Dabei handelt es sich um eine Software die, wenn einmal aktiviert, unsichtbar im Hintergrund läuft und regelmäßig die Positionsdaten des Notebooks an das Absolute-Überwachungszentrum sendet. Wurde der Rechner nun als gestohlen gemeldet, schaltet sich das Absolute Theft Recovery Team ein und nutzt die vom Notebook gesendeten Daten um das Gerät wiederzubeschaffen. Um diesen Dienst in Anspruch nehmen zu können ist allerdings ein Abo bei Absolute-Software von Nöten. Verfügbar sind ein Abo über ein Jahr für 39,95 Euro und ein Abo über vier Jahre für 79,95 Euro. Ein Fingerprint Reader fehlt dem P42JC allerdings.

Zubehör

Der Lieferumfang des Asus P42JC fällt eher spartanisch aus. Neben den gedruckten Anleitungen und Garantiescheinen ist noch ein Asus Kabelbinder und eine Wiederherstellungs DVD mit Treibern in dem Karton.

Garantie

Die Garantie des Asus P42JC wird mit 24 Monaten beziffert und nennt sich Collect & Return Service. 

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Bei der Tastatur hat man nicht auf eine Anordnung mit einzelnen freistehenden Tasten zurückgegriffen (Chiclet), sondern auf ein „klassisches“ Tastaturdesign. Mit 17 x 16 Millimetern sind die einzelnen Tasten sehr groß ausgefallen und Vertipper wegen zu kleinen Tasten können nahezu ausgeschlossen werden. Auf den Nummernblock wurde verzichtet, was aufgrund der kompakten Größe des Gerätes auch nicht weiter überrascht. Trotzdem liefert Asus zusammen mit dem P42JC eine sehr gut alltagstaugliche Tastatur aus.
Auch das Schreibgefühl das beim Schreiben auf der Tastatur aufkommt kann überzeugen. Druckpunkt und Anschlag wurden passend gewählt um auch längere Zeit lang ermüdungs- und schmerzfrei zu schreiben. Das Tippgeräusch hält sich ebenfalls in Grenzen und wirkt auch in ruhigen Umgebungen nicht aufdringlich oder störend. Viele Sondertasten gibt es nicht, auf der rechten Seite der Tastatur haben lediglich die Bild auf und ab Tasten, die Entf-Taste, die Pos1-Taste und die Ende-Taste Platz gefunden. 

Touchpad

Das Touchpad des Asus Notebooks konnte uns voll überzeugen. Von der Oberflächenbeschaffenheit entspricht es der Handballenauflage aus Aluminium und würde kaum auffallen, wenn es nicht eine kleine Abgrenzung geben würde. Auf der glatten Oberfläche lässt es sich sehr angenehm navigieren. Mit knapp 94 Millimetern in der Diagonalen bietet das Touchpad auch genügend Platz. Dank Multitouch wird dieser auch dankend angenommen, denn wer mehrere Finger zum Navigieren benutzt, braucht logischerweise auch mehr Platz.

Die beiden Maustasten dagegen sind sehr schmal ausgefallen und wer das Notebook anfangs blind bedient landet mit seinem Finger öfters auf dem Touchpad und nicht auf der Taste. Nach einiger Zeit der Eingewöhnung stellen die schmalen Tasten aber kein Problem mehr dar und lassen sich dank gutem Druckpunkt und klar definiertem Anschlag einwandfrei bedienen.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Wie bei Business Geräten üblich, wird auch im P42JC ein mattes Display verbaut. Glänzende Displays sind laut der Bildschirmarbeitsverordnung zwar nicht komplett verboten, sind aber mit deutlich mehr Auflagen verbunden als matte Displays. Gerade wer viel in Umgebungen mit wechselnden Lichtverhältnissen arbeitet, wird für ein mattes Display dankbar sein. Und auch wer im Sommer gerne mal draußen im Park oder im Biergarten mit dem Notebook unterwegs ist, hat an einem matten Display deutlich mehr Freude als mit einem glänzenden. Das Display des P42JC misst 14 Zoll und besitzt eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Somit bietet es noch genügend Platz um mit etwas Mühe auch mehrere Dokumente nebeneinander zu bearbeiten. 

199
cd/m²
204
cd/m²
199
cd/m²
188
cd/m²
195
cd/m²
181
cd/m²
185
cd/m²
182
cd/m²
182
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 204 cd/m²
Durchschnitt: 190.6 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 177 cd/m²
Schwarzwert: 0.88 cd/m²
Kontrast: 222:1

Die LED Hintergrundbeleuchtung sorgt für eine maximale Helligkeit von 204 cd/m², was einem guten Wert entspricht. Auch der minimale Wert von 181 cd/m² kann sich sehen lassen. Mit einem sich so ergebenden Durchschnitt von 190,6 cd/m² schneidet das Display gut ab. Die Unterschiede in der Helligkeitsverteilung sind gering genug um mit bloßem Auge nicht mehr erkannt zu werden, dies belegt auch die errechnete Ausleuchtung von 89 Prozent. Trotz der guten Helligkeitswerte liefert das Display mit einem Schwarzwert von 0,88 cd/m² ein sehr gutes Ergebnis ab. Beim Schwarzwert gilt: je kleiner der Wert, desto besser wird das Schwarz abgebildet (kein Graustich). Mit einem Kontrast von 222:1 kann das Notebook zwar nicht prahlen, liegt aber im guten Mittelfeld bei Office-Notebooks.

Mit den Farbräumen unserer Referenzdisplays kann das Display des Asus P42JC trotz der bisher guten Werte nicht mithalten. Die Displays der frühen HP Envy 14 Notebooks (Radiance TFT) oder die Displays der MacBook Pro 17 Notebooks, lassen das Display des P42JC weit hinter sich. Auch der sRGB Farbraum wird nicht vollständig dargestellt. Allerdings werden die wenigsten Benutzter mit einem Business Notebook ernsthaft Bildbearbeitung betreiben.

Asus P42J vs. Adobe RGB (t)
Asus P42J vs. HP Envy 14 (t)
Asus P42J vs. Apple MacBook Pro 17 (t)
Asus P42J vs. Dell XPS 16 (t)

Dank dem matten Display und den guten Helligkeitswerten steht dem erfolgreichen Außeneinsatz eigentlich nichts mehr im Wege. Wir hatten während des Tests zum Asus P42JC doch einmal kurz Glück und die Sonne zeigte sich. Hier konnte das Asus P42JC zeigen, dass das Arbeiten unter freiem Himmel kein größeres Problem für das Notebook darstellt. Wer sein Notebook im Sommer gerne mal mit in den Park oder Biergarten nimmt, kann das mit dem Asus P42JC ohne weiteres tun.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Außeneinsatz
Außeneinsatz

Bei der Blickwinkelstabilität kann das Display ebenfalls punkten. In der horizontalen nimmt die Helligkeit zwar schon ab 45 Grad langsam ab, den Inhalt kann man aber noch bis zu Winkeln nahe der 170 Grad erkennen. Auch in der Vertikalen ist der Helligkeitsverlust ab 135 Grad festzustellen. Allerdings sinkt die Lesbarkeit des Displayinhalts deutlich schneller.

Bei dem im P42JC verbauten Prozessor handelt es sich um den Intel Core i5-450M. Der Dual-Core Chip ist der in der Mittelklasse der Intel Prozessoren angesiedelt. Mit einem maximalen Takt von 2,40 GHz bieten seine zwei Kerne trotzdem einiges an Rechenleistung. Sollte es zu Leistungsengpässen kommen, sorgt Intels Turbo Boost Technologie dafür, dass der Takt dynamisch auf 2,66 GHz angehoben wird. Der Prozessor verfügt insgesamt über vier Threads, wodurch er in der Lage ist vier Prozesse parallel abzuarbeiten. Mit einem TDP (Thermal Design Power) von 35 Watt liegt er im Mittelfeld was Energieverbrauch und Kühlung angeht.

Für die Grafikdarstellung verfügt das Asus Notebook über zwei mögliche Kandidaten. Zum einen besitzt der i5-450M Prozessor eine integrierte Intel HD Grafikeinheit, die sich besonders für Aufgaben anbietet die der Grafikkarte wenig abverlangen. Zum anderen beinhaltet das Notebook eine Nvidia GeForce 310M Grafikkarte, welche deutlich leistungsfähiger als die integrierte HD Grafik ist. Trotzdem ist die Nvidia GeForce 310M kein Überflieger in Sachen Leistung, sie reicht aber für die meisten Anwendungen aus und eignet sich auch für ein kurzes Spiel zwischendurch.
Des Weiteren verfügt das Notebook dank Nvidias Optimus Technologie über die Möglichkeit, die Grafikkarte während des laufenden Betriebs umzuschalten. Dadurch entscheidet der Computer selbst ab wann die GeForce 310M Grafik benutzt werden soll und wann es sinnvoller ist auf die Intel HD Grafik umzusteigen. So lässt sich gerade im mobilen Betrieb einiges an zusätzlicher Akkulaufzeit aus dem Notebook herausholen. Der große Vorteil von Optimus ist, dass die Grafikkarte im laufenden Betrieb gewechselt wird, also ohne das System neu starten zu müssen. Eine manuelle Regelung der Wahl der GPU ist natürlich auch möglich.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ: Intel HD
Systeminfo GPUZ: Nvidia GeForce 310M
Systeminfo DPC
Systeminformationen Asus P42JC-VO012X

Die restliche Hardware des Asus P42JC beschränkt sich auf eine 320 GB (brutto) Festplatte von Seagate mit 5.400 U/min. Die 4 GB Arbeitsspeicher der Marke Adata reichen für die meisten Anwendungen aus. Der Großteil der Hardware ist über zwei Klappen auf der Rückseite erreichbar. So ist es ein Leichtes im Bedarfsfall Arbeitsspeicher oder Festplatte auszutauschen. Als kleines Gimmick gibt es unter dem Notebook noch ein kleines Kunststofffach. Zuerst wussten wir nichts damit anzufangen, doch nach eingehender Beobachtung, zeigte sich, dass das Fach die Ideale Größe für Visitenkarten besitzt. Diese lassen sich unkompliziert einführen und bieten so eine einfache Möglichkeit das Notebook eindeutig zu kennzeichnen, sollte es mehrere Asus P42JC Modelle im Büro geben.

Am Windows 7 Leistungsindex lässt sich erkennen, dass das Asus P42JC nicht auf Höchstleistungen getrimmt wurde. Der Prozessor schneidet mit seiner Wertung von 6.8 am Besten ab, während die Grafik für Windows Aero mit 4.3 die langsamste Komponente darstellt. Das Plus an Prozessorleistung dürfte dem Asus P42JC im Praxiseinsatz als Business-Gerät auch deutlich mehr bringen als etwas mehr Leistung im Grafikbereich.

4.3
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.8
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.3
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
5.6
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.7
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2855
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
6566
Cinebench R10 Shading 32Bit
1349
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
3561 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7964 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
1437 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
8.23 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.09 Points
Hilfe
PC Mark
PCMark Vantage4115 Punkte
Hilfe

Im CineBench Benchmark kann sich das Asus Notebook nicht wirklich behaupten. Es gibt Notebooks mit der gleichen Ausstattung die deutlich besser abschneiden. So zum Beispiel das Lenovo IdeaPad Z360, das ebenfalls über den Intel Core i5-450M und den GeForce 310M Grafikprozessor verfügt. Das identische Asus Notebook P42JC-VO006X das von unseren polnischen Kollegen getestet wurde, schneidet mit 2 GB weniger Arbeitsspeicher deutlich schlechter ab als unsere Version mit 4 GB Arbeitsspeicher.

3D Mark
3DMark 038742 Punkte
3DMark 055909 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
3001 Punkte
3DMark Vantage1012 Punkte
Hilfe

Bei den grafiklastigen Benchmarks liegt das Asus Notebook weit abgeschlagen von der Spitze entfernt. Das war auch zu erwarten, da weder die GeForce 310M noch der integrierte Grafikchip zu den leistungsfähigsten Komponenten gehören und eher für rudimentäre Aufgaben gedacht sind. Auch hier liegt unsere Version des P42JC wieder vor der der polnischen Kollegen, wenn auch nur knapp. Das Lenovo IdeaPad Z360 mit gleichem Prozessor und gleicher Grafikkarte konnte sich auch hier wieder von dem Asus Notebook nach vorne absetzen.

Seagate Momentus 5400.6 ST9320325AS
Minimale Transferrate: 33.7 MB/s
Maximale Transferrate: 71.6 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 57.9 MB/s
Zugriffszeit: 18.2 ms
Burst-Rate: 58.6 MB/s
CPU Benutzung: -1 %
HDTune
HDTune

Die 320 GB große und 5.400 U/min schnell drehende Festplatte von Seagate liegt in unserem Test im Mittelfeld. Während die minimale Transferrate mit 33.7 MB/sek leicht höher als bei vergleichbaren Modellen liegt, liegen die 71.6 MB/sek leicht unter dem was andere Standard-Notebookfestplatten abliefern. Die Zugriffszeit mit 18.2 ms ist ebenfalls nur Durchschnitt.

Spiele Fazit

HD Videos lassen sich mit der GeForce  310M und dem integrierten Grafikprozessor problemlos wiedergeben. Das was der integrierte Grafikprozessor nicht bewältigen kann wird dann von der leistungsfähigeren 310M übernommen. Bei aufwändigen Spielen hingegen hat es das System sehr schwer. Die 310M Grafikkarte ist einfach nicht dazu konzipiert worden mit leistungshungrigen Spielen fertig zu werden. Viele ältere oder grafisch nicht besonders anspruchsvolle Spiele lassen sich mit der Grafikkarte allerdings trotzdem flüssig wiedergeben. Zu diesen Titeln gehören unter anderem Spiele wie Sims 3 oder Left4Dead. Diese Titel lassen sich sogar bei mittleren Detaileinstellungen flüssig spielen. Andere Spiele, wie etwa StarCraft2, lassen sich nur mit niedrigsten Details flüssig spielen. Grafisch anspruchsvolle Titel wie Need for Speed Shift können überhaupt nicht flüssig wiedergegeben werden. Weitere Werte zu den getesteten Spielen gibt es in unserer Spieleliste.

min. mittelhoch max.
StarCraft 2 (2010) 771510fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Hinsichtlich Lautstärke verhält sich das Asus P42JC mit seinen 32.8 dB(A) bis 33.5 dB(A) im Leerlauf meist angenehm ruhig. Allerdings ist uns im Leerlauf aufgefallen, dass unser Test-Notebook zwischendurch hin und wieder ein hochfrequentes Fiepen von sich gibt. Dieses ist zwar nicht besonders laut, befindet sich aber in einer unangenehmen Tonlage. Unter Last wird das Notebook mit bis zu 41.5 dB(A) schon deutlich auffälliger.

Lautstärkediagramm

Idle 32.8 / 32.8 / 33.5 dB(A)
HDD 33.0 dB(A)
DVD 34.7 / 35.2 dB(A)
Last 37.9 / 41.5 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Temperaturmäßig muss man sich beim Asus P42JC keine Sorgen machen. Im Leerlauf erreicht die Unterseite des Notebooks maximal 26.3 Grad Celsius was man ruhigen Gewissens noch als kühl bezeichnen kann. So kann man es im Leerlauf als uneingeschränkt oberschenkeltauglich einstufen. Auch die Oberseite mit der Handballenauflage wird mit gerade einmal 23.5 Grad Celsius nicht besonders warm.

Unter Last steigen die Temperaturen dann etwas, befinden sich aber immer noch im grünen Bereich. Die Unterseite erwärmt sich auf maximal 37.1 Grad Celsius, die man sich noch immer ruhigen Gewissens auf den Schoß stellen kann. Die Temperatur der Oberseite steigt ebenfalls auf ca. 35.7 Grad Celsius an, allerdings nur im hinteren Bereich des Notebooks. Die Handballenauflage bleibt mit maximal 31.0 Grad Celsius angenehm kühl. Nur im Sommer sollte man sich mit dem schwarzen Notebook nicht unbedingt in die pralle Mittagssonne sitzen, da schwarze Notebooks unter direkter Sonneneinstrahlung doch ganz schön mit der Hitze zu kämpfen haben.

In unserem Belastungstest konnte sich das Asus P42JC wacker schlagen. Die Prozessortemperatur kletterte auf ein Maximum von 82 Grad Celsius, während die Temperatur des Grafikchips 81 Grad Celsius im Maximum erreichte. Beides sind Werte die sich noch im grünen Bereich befinden und keinerlei Grund zur Sorge geben. Auch beim anschließenden Benchmarktest zeigte das Notebook keinerlei Leistungseinbußen.

Max. Last
 32.0 °C33.3 °C28.8 °C 
 34.2 °C35.7 °C29.5 °C 
 27.6 °C31.0 °C26.0 °C 
Maximal: 35.7 °C
Durchschnitt: 30.9 °C
24.4 °C35.1 °C37.1 °C
24.6 °C33.8 °C33.8 °C
23.8 °C30.1 °C28.9 °C
Maximal: 37.1 °C
Durchschnitt: 30.2 °C
Netzteil (max.)  53.0 °C | Raumtemperatur 19.7 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Obwohl das Soundsystem von Altec Lansing kommt, konnte es uns im Test nicht überzeugen. Die maximale Lautstärke ist nicht besonders hoch und Bässe sind quasi nicht existent. Zudem klingen die Höhen bei der maximalen Lautstärke sehr blechern. Insgesamt reichen die Lautsprecher aus, wenn man mal zwischendurch etwas Musik hören möchte, oder im Zug einen kleinen Film sehen möchte. Richtiger Audiogenuss kommt aber nicht dabei auf. Kopfhörer oder externe Lautsprecher sind damit wärmstens zu empfehlen.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

In unserem Leerlauftest im BatteryEater Readers Modus hält das Asus P42JC beachtliche 4 Stunden und 02 Minuten durch. Das kommt leider nicht ganz so nah an die von Asus versprochenen 5 Stunden Laufzeit heran wie man es sich eigentlich erhofft hätte. Wer das Notebook nur mit leichter Officetätigkeit belastet und dabei mit geringer Displayhelligkeit unterwegs ist, wird auch nur ähnlich lange Akkulaufzeiten erreichen können.
Unter Last (Battery Eater Classic Test) sinkt die Akkulaufzeit auf eine knappe Stunde ab. Wer mit dem P42JC im Internet surft und sich dabei YouTube Videos ansieht hat 2 Stunden 34 Minuten bis ihm der Saft ausgeht.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 02min
Surfen über WLAN
2h 34min
DVD
2h 04min
Last (volle Helligkeit)
0h 59min

Auch der Stromverbrauch zeigt, dass das Asus P42JC sehr sparsam ist. Mit einem geringst möglichen Verbrauch von 11 Watt, kommt man selbst mit einem 6-Zellen Akku leicht auf gute Werte. Im anspruchslosen Office-Betrieb steigt diese auf 14-17 Watt an.
Unter Volllast entspricht der Verbrauch allerdings wieder Standard. Mit knapp 80 Watt Maximum vollbringt der 6-Zellen Akku hier keine Wunder.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.5 / 1.4 Watt
Idle 11.0 / 14.0 / 17.0 Watt
Last 51.7 / 80.1 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das Asus P42JC konnte uns in unserem Test fast durchgehend überzeugen, aber ein paar kleinere Macken besitzt es dennoch. So fehlt uns etwa ein  Fingerprint-Reader als zusätzliches Sicherheitsfeature. Ein weiterer Nachteil ist die etwas mager ausgefallene Anschlussausstattung. Ein Expresscard-Slot hätte dem P42JC sicherlich nicht geschadet. Trotz dieser Mankos überwiegen die Vorteile des Notebooks deutlich.

Das Gehäuse ist sehr hochwertig verarbeitet worden und Design und Materialwahl passen sehr gut in die Businesssparte. Die Akkulaufzeit kann mit bis zu 4 Stunden ebenfalls überzeugen. Das matte Display ermöglicht ein angenehmes Arbeiten, egal ob drinnen oder draußen.

Wer ein leistungsfähiges und optisch ansprechendes Notebook für den Arbeitsalltag sucht und keine grafisch aufwändigen Applikationen ausführen muss, der kann mit dem Asus P42JC glücklich werden. Mit derzeit 879 Euro liegt das Asus P42JC im erschwinglichen Bereich. Vergleicht man das P42JC mit ähnlich ausgestatteten Modellen, ist es sogar deutlich günstiger als so manches Konkurrenzprodukt.

» Das Testgerät Asus P42J ist derzeit ab 879,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

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Im Test: Asus P42JC-VO012X
Im Test:  Asus P42JC-VO012X

Datenblatt

Asus P42JC-VO012X

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel HM55
:: Speicher
4096 MB, DDR3-8500, 1066 MHz, max. 8 GByte, 2 Bänke
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce 310M - 1024 MB, Kerntakt: 606 MHz, Speichertakt: 667 MHz, 8.17.12.5741
:: Bildschirm
14.0 Zoll 16:10, 1366x768 Pixel, LED, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Seagate Momentus 5400.6 ST9320325AS, 320 GB 5400 U/Min
:: Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Ibex Peak PCH
:: Anschlüsse
3 USB 2.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörerausgang, Card Reader: 4-in-1 Kartenleser (SD, MMC, MS, MS Pro), 0 Fingerprint Reader,
:: Netzwerkverbindungen
JMicron PCI Express Gigabit Ethernet Adapter (10/1000MBit), Atheros AR9285 Wireless Network Adapter (b g n ), 2.1 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GT32N
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 27 x 330 x 240
:: Gewicht
2.3 kg Netzteil: 0.35 kg
:: Akku
47 Wh Lithium-Ion, 6-Zellen, 4400mAh
:: Preis
880 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 0,3 Megapixel, Kabelbinder, Kurzanleitung, Garantiescheine, Wiederherstellungs-DVD, Adobe Reader 9, AI Recovery Burner, Asus Access, Asus AP Bank, Asus Copy Protect, Asus Secure Delete, Control Deck, Cyberlink PowerDVD 9, e-Driver, eManual, Game Park, LifeFrame, Scene Switch, Skype, SmartLogon Manager, Splendid Utility, syncabels desktop, 24 Monate Garantie

 

Asus P42J - edles Business-Notebook.
Asus P42J - edles Business-Notebook.
So kann man identische Notebooks leicht unterscheiden.
So kann man identische Notebooks leicht unterscheiden.
Dabei hat er die ideale Größe für Visitenkarten.
Dabei hat er die ideale Größe für Visitenkarten.
Etwas verwundert hat uns dieser Kunststoffschacht. Seine Funktion war zunächst ein Rätsel.
Etwas verwundert hat uns dieser Kunststoffschacht. Seine Funktion war zunächst ein Rätsel.
... Festplatte lassen sich so mühelos tauschen.
... Festplatte lassen sich so mühelos tauschen.
Arbeitsspeicher und ...
Arbeitsspeicher und ...
... über die sich das P42J bestücken lässt.
... über die sich das P42J bestücken lässt.
Rückseitig gibt es zwei Klappen ...
Rückseitig gibt es zwei Klappen ...
Bei den USB Anschlüssen handelt es sich noch nicht um USB 3.0.
Bei den USB Anschlüssen handelt es sich noch nicht um USB 3.0.
Der Kartenleser befindet sich mittig in der Front.
Der Kartenleser befindet sich mittig in der Front.
Um die Soundausgabe kümmerten sich die Experten von Altec Lansing.
Um die Soundausgabe kümmerten sich die Experten von Altec Lansing.
Nvidia Optimus ist ebenfalls mit an Bord.
Nvidia Optimus ist ebenfalls mit an Bord.
Bei der Tastatur setzt man auf ein "gewöhnliches" Tastatur-Design und verzichtet auf freistehende Tasten.
Bei der Tastatur setzt man auf ein "gewöhnliches" Tastatur-Design und verzichtet auf freistehende Tasten.
Die gebürstete Optik macht in Verbindung mit der schwarzen Farbe eine gute Figur.
Die gebürstete Optik macht in Verbindung mit der schwarzen Farbe eine gute Figur.
Der Deckel besteht aus hochwertigem Aluminium.
Der Deckel besteht aus hochwertigem Aluminium.
Auch aufgeklappt ein Hingucker.
Auch aufgeklappt ein Hingucker.
Das Netzteil des Asus P42J.
Das Netzteil des Asus P42J.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Design
+Materialwahl
+Verarbeitung
+Mattes Display
+Lange Akkulaufzeiten
+Gute Tastatur
+Gutes Touchpad (Multitouch)
+Umschaltbare Grafik
 

Contra

-Durchschnittliche Schnittstellenvielfalt
-Kein Fingerprint-Reader

Shortcut

Was uns gefällt

Das Design und die verwendeten Materialien. Das schwarze Aluminium sieht edel aus und fühlt sich hochwertig an.

Was wir vermissen

Ein Fingerprint-Reader hätte dem Asus P42J noch gut zu Gesicht gestanden. Auch der Verzicht auf eine schnelle Datenübertragungsschnittstelle ist schmerzlich.

Was uns verblüfft

Dass Asus nach wie vor sehr zurückhaltend mit Business-Notebooks ist.

Die Konkurrenz

Die Business-Klassiker im 14-Zoll Format wie Lenovo T410, Dell E6410 oder HP 8440p spielen in einer anderen Preisliga.  Ev. auch noch interessant: Acer Travelmate 8472TG.

Bewertung

Asus P42JC-VO012X
03.12.2010 v2
Simon Kohlstock

Gehäuse
89%
Tastatur
90%
Pointing Device
90%
Konnektivität
65%
Gewicht
84%
Akkulaufzeit
72%
Display
77%
Leistung Spiele
62%
Leistung Anwendungen
80%
Temperatur
91%
Lautstärke
84%
Auf- / Abwertung
90%
Durchschnitt
81%
84%
Office *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Simon Kohlstock (Update: 11.02.2014)