Test Lenovo IdeaPad Z565-4311 Notebook

Sebastian Jentsch, 29.09.2010

Keine Experimente. Besser gleich zur Z-Serie greifen. Diesem Rat von Lenovo können wir aber nicht ohne Einschränkungen folgen. Kontrastschwaches TFT und schwache Laufzeiten treffen auf wertige Alu-Applikation und treffsichere Tasten.

Lenovo IdeaPad Z565-4311 (M39AAGE): Guter Allrounder oder überschätzter Entertainer?
Lenovo IdeaPad Z565-4311 (M39AAGE): Guter Allrounder oder überschätzter Entertainer?

IdeaPad, diese Notebook-Serien von Lenovo richten sich an die unterhaltungsbedürftigen, trendbewussten Privatkunden. Auf der Suche nach dem ewigen Spaßfaktor stolpern sie über die endlose Reihe anonymer Notebooks. Bei der IdeaPad Z-Serie bleiben sie aber instinktiv hängen, weil der Preis zum Geldbeutel passt und weil das „angesagte Design mit cooler Metallic-Oberflächenstruktur“ einfach toll aussieht. Außerdem ist es ja „von den Machern von ThinkPad“, diesen Kauf kann man einfach nicht bereuen.

Der Leser merkt, hier wird Lenovos Marketing-Ansprache auf die Schippe genommen. Abseits der Sprücheklopferei aus den Lenovo Think-Tanks wollen wir uns in diesem Test ganz ernsthaft mit dem vorliegenden IdeaPad Z565 (M39AAGE) befassen. So viel sei schon verraten: Es ist bei weitem nicht so perfekt, wie es der Hersteller beschreibt. Aber es besitzt auch angenehme Qualitäten, die ihre Anhängerschaft finden werden.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Detail Power-On-Taste
Detail Power-On-Taste
Geöffnete Unterseite mit Kühlsystem
Geöffnete Unterseite mit Kühlsystem

Lenovo hat sich für sein Z565 eine Besonderheit ausgedacht. Die Arbeitsumgebung hat eine angenehme und hochwertige Materialhaptik, was an den gebürsteten Aluminium-Flächen, dem fein strukturiertem Sieb-Blech über den Tasten und den genauen Spaltmaßen liegt. Ein besonderer Blickfang ist die stabile und unempfindliche Alu-Einfassung der Arbeitsumgebung. Sie setzt einen optischen und haptischen Gegenpol zum Deckel, der auf Rahmen und Fläche komplett aus einem Hochglanz-Finish besteht. Diese Aufteilung ergibt Sinn. Die Bereiche des maßgeblichen Handkontaktes sind matt und damit frei von Fingerabdrücken. Damit wird die Arbeit mit dem Gerät angenehmer, denn das Putztuch muss nur bisweilen den Deckel rück- und frontseitig polieren.

Die Flächen der Handauflage, des Bereiches über den Tasten und der Bodenplatte sitzen fest und biegen an keiner Stelle ein. Die Base Unit verbiegt sich nur ein kleines Stück, wenn sie mit zwei Händen wird. Dabei wird deutlich, dass dem Aluminium-Cover eine stabilisierende Rolle zukommt.

Der 15.6-Zoll Deckel macht mit seiner großen Fläche überraschenderweise keine Ausnahme bei der guten Stabilität. Mit dem Finger können wir ihn auch mittig nur geringfügig eindrücken. An den Ecken anfassend können wir die TFT-Anzeige nur um wenige Grad verbiegen. Ihre Steifigkeit ist recht gut.

Die beiden Scharniere der Displayanzeige sind fest an der Base Unit fixiert. Bei Erschütterungen (Zug- oder Autofahrten) wippt der Deckel aber deutlich nach, denn er ist eher weich als straff in den Gelenken angezogen. Die Endposition (zirka 135 Grad) beim maximalen Aufklappen federt deutlich.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Auch ExpressCard34 ist an Bord
Auch ExpressCard34 ist an Bord
Webcam Foto in 1280x1024 Pixeln
Webcam Foto in 1280x1024 Pixeln

Zum Anschließen von Drucker, Router, Maus oder Festplatten bringt das IdeaPad Z565 genügend Anschlüsse mit. Auch eSATA in Kombination mit USB 2.0 gehört dazu, Display-Port und FireWire hingegen nicht. Der Anschlusspulk befindet sich auf der linken Seite, weshalb das optische Laufwerk die rechte  Seite einnimmt.

Externe Monitore oder TFTs können an HDMI oder an die analoge VGA-Schnittstelle angeschlossen werden. USB-Steckplätze gibt es nur drei Stück, wobei der kombinierte eSATA bereits mitgezählt ist. Die vordere Position der Ports ist nicht besonders sinnvoll. Bei Einsatz einer Maus werden Linkshänder benachteiligt. USB-Kabel, aber vor allem HDMI / VGA, werden den Einsatz der Maus behindern. Eine Anbringung an der Rückseite oder zumindest an den hinteren Positionen wäre für eine nicht störende Verkabelung auf dem Schreibtisch sinnvoller.

Das tief sitzende Scharnier verhindert aber eine Steckplatz-Nutzung der Rückseite. Docking-Stations, welche bei Business-Notebooks für eine optische Entlastung sorgen, gibt es für die IdeaPad Z-Serie nicht.

Frontseite: WLAN-Schalter, Kartenleser
Frontseite: WLAN-Schalter, Kartenleser
Linke Seite: Kensington-Lock, Ethernet, VGA, USB 2.0, eSATA/USB, ExpressCard34
Linke Seite: Kensington-Lock, Ethernet, VGA, USB 2.0, eSATA/USB, ExpressCard34
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse
Rechte Seite: Line-Out, Mikrofon, DVD-Brenner, USB 2.0, AC
Rechte Seite: Line-Out, Mikrofon, DVD-Brenner, USB 2.0, AC

Kommunikation

Neben WLAN-Draft-N (Atheros AR9285) steckt keine weitere Funktechnologie im Z565. Auf Bluetooth wurde verzichtet, auch wenn manche Shop-Konfigurationen selbiges auflisten. Unser Testgerät war die Shop-Konfiguration Z565 M39AAGE. Die Atheros AR8151 PCI-E Gigabit-Karte ist immerhin nicht so dürftig bemessen. Es kann mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit im Heimnetzwerk übertragen werden.

Zubehör

Die Dreingaben erschöpfen sich fast schon mit dem Windows 7 Home Premium (64Bit), wobei nicht einmal Recovery-Datenträger oder Treiber-DVDs beiliegen. Neue Eigentümer eines Lenovo sind daher aufgefordert mit OneKey Recovery einen entsprechenden Datenträger zu erstellen. Falls es die Festplatte nicht erwischt hat, dann kann im Fall der Fälle mit dem winzigen OneKey Rescue Schalter das Wiederherstellungssetup geladen werden. Zu einer sinnvollen Dreingabe gehört eine Vollversion von CyberLink Power2Go 5 (Brennprogramm) und das Lenovo DirectShare von ArcSoft (Datenaustausch im Netzwerk)

Garantie

Lenovo bietet für seine IdeaPad Z-Serie eine 24 monatige Garantie, wobei das Notebook selbst eingeschickt werden muss (Bring-In). Garantieerweiterungen gibt es als 3 Jahre Collect & Return für zirka 150 Euro.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur ist für Vieltipper geeignet, sofern man über einige verkleinerte Tasten hinwegsehen kann. Die freistehenden Tasten auf hellgrauem Untergrund sind konkav nach innen gewölbt, was die Zielsicherheit der Finger erhöht. Der Druckpunkt ist deutlich erkennbar, der Hub ist ausreichend aber der Anschlag kann sich je nach Präferenz als zu weich herausstellen. Daran ist aber nicht die Tastenfläche schuld, selbige sitzt auf kompletter Breite fest auf.

Lenovo integriert einen Ziffernblock im Standard-Layout und verleiht damit dem Office-Anteil des Allrounders Nachdruck. Der Tastenblock erleichtert die Eingabe von Zahlen. Die Tasten sind etwas schmaler als die Buchstabentasten.

Größtes Manko sind einige verkleinerte Tasten wie Enter, rechte Shift, Backspace und die eingezwängten Richtungstasten. Letztere haben leider keinen Freiraum zum Rest der Tasten.

Was gefällt ist die deutliche, weiße Beschriftung der Eingabe. Die roten Funktionstasten zum Aufruf der Sonderfunktionen wie Bildschirmhelligkeit, Lautstärke, Mute, Play/Stop oder WLAN-Aktivität sind gut erkennbar.

Touchpad

Der Mausersatz ist ein Synaptics Multitouch Pad (V7.2). Seine Oberfläche ist nicht wie üblich vollkommen eben und glatt. Kleine Noppen vermitteln dem Finger einen haptischen Wiederstand. Der Finger rutscht dennoch angenehm zügig. Die Touch-Fläche besitzt eine horizontale (bei Auslieferung: inaktiv) und eine markierte vertikale Scrollbar. Auch Funktionen wie der Pinch-Zoom (zwei Finger auseinanderziehen) sind im Auslieferungszustand nicht aktiviert.

Des Lobes voll sind wir über die Tasten des Pads. Mit einen deutlichen Hub, einem kaum vorhandenen Klick-Geräusch und einem weichen Anschlag wirken sie auf den ersten Blick klapperig. Auf den zweiten Versuch lässt es sich mit den Tasten aber recht zügig arbeiten, denn das Feedback übertrifft das der meisten Consumer Touchpad um Längen. Das Feedback der Tasten hat Ähnlichkeit mit den Pads der HP Pro- und EliteBooks.

Ansicht Arbeitsumgebung
Ansicht Arbeitsumgebung
Tastatur mit Ziffernblock
Tastatur mit Ziffernblock
Touchpad mit großem Tastenhub
Touchpad mit großem Tastenhub

Display

Wie wir testen - Display

Das nicht entspiegelte LED-Panel (Typ LTN156AT05J01) löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf (16:9). Diese WXGA-Auflösung ist für einen 15.6-Zoller grob auflösend. Dasselbe Display verwendet der Hersteller auch im Preisbrecher-Laptop (Office) IdeaPad G560. Die Schwächen sind daher exakt dieselben geblieben.

Der gemessene Schwarzwert liegt bei 1.22 cd/m² (Kontrast 168:1). Das Breitbild-Display zeigt dunkle Areale nicht in tiefschwarz, wie es bei einem perfekten TFT sein sollte. Ein gräulicher Schimmer bleibt vorhanden und wird auch nicht durch das farbfreundliche Glare Type Finish der Anzeige aufgebessert. Ein solch geringer Wert ist typisch für Office-Notebooks, Allrounder und Netbooks und von daher nicht überraschend.

Lenovo Z565 vs. Adobe1998 (N)
Lenovo Z565 vs. Adobe1998 (N)
Lenovo Z565 vs. sRGB (N)
Lenovo Z565 vs. sRGB (N)
Lenovo Z565 vs. Studio XPS16 sRGB (N)
Lenovo Z565 vs. Studio XPS16 sRGB (N)

Für den Anspruch eines Office-Notebooks bzw. Allrounders ist das Displaypanel passend aufgestellt. Der Office-Freund würde sich wegen der Spiegelungen eine matte Anzeige wünschen. Für Profis der Bildbearbeitung ist das Panel vollkommen inakzeptabel, offenbar wurde ein 08/15 Panel mit entsprechendem Farbraum verbaut.

209
cd/m²
199
cd/m²
199
cd/m²
204
cd/m²
205
cd/m²
200
cd/m²
201
cd/m²
202
cd/m²
201
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 209 cd/m²
Durchschnitt: 202.2 cd/m²
Ausleuchtung: 95 %
Helligkeit Akku: 205 cd/m²
Schwarzwert: 1.22 cd/m²
Kontrast: 168:1

Das LED-Display verteilt die Helligkeit sehr gleichmäßig über das Panel (95%). In der Mitte messen wir einen Maximalwert von 205 cd/m². Links fällt die Luminanz lediglich auf bis zu 199 cd/m² ab. Es gibt also keine Hell-Dunkel Flecken. In Innenräumen benötigen Anwender selten eine Luminanz jenseits der 180 cd/m². Nutzer werden die Helligkeit also etwas zurücksetzen, da die Anzeige sonst zu grell ist.

Das Panel des Lenovo G560 ist für den Outdoor-Gebrauch aus zwei Gründen eher ungeeignet. Die nicht entspiegelte Eigenschaft und die nur mäßige Helligkeit können sich nicht gegen starkes Sonnenlicht durchsetzen. Reflexionen behindern zudem je nach Lichteinfall die Sicht und zwingen den Nutzer zum Anpassen des Blickwinkels. Für die Beispielfotos hatten wir leider nur einen stark bewölkten, regnerischen Tag zur Verfügung. Hier ist die Sicht akzeptabel.

Sicht von Links, stark bewölkt
Sicht von Links, stark bewölkt
Sicht von Rechts, stark bewölkt
Sicht von Rechts, stark bewölkt
Sicht von Vorn, stark bewölkt
Sicht von Vorn, stark bewölkt

Bei den Blickwinkeln gibt sich das Z565 sehr knapp bemessen. Nutzer haben nicht viel Spielraum. Weichen die Augen nach oben oder unten ab (vertikal), dann verblassen die Farben bereits ab zirka 20 Grad deutlich. Nach rechts und links (horizontal) können wir bis zu 45 Grad von der Mitte abweichen. Erst jetzt invertieren die Farben sehr deutlich.

Wenn sich mehrere Personen vor dem IdeaPad Z565 versammeln, etwa um gemeinsam eine Film oder Urlaubsbilder zu betrachten, dann haben die Betrachter von den oberen/unteren Positionen Schwierigkeiten etwas erkennen. Speziell vertikal kommt es bereits bei der geringsten Abweichung zum Umkehren der Farben. Diese Kritik muss sich aber die Mehrheit der Office und Allrounder Notebooks gefallen lassen. Gute Panels sind in jedem Segment Mangelware.

Blickwinkel Lenovo IdeaPad Z565-4311
Blickwinkel Lenovo IdeaPad Z565-4311

Den mobilen Dreikerner AMD Phenom II X3 N830 haben wir bereits im Acer Aspire 5551G und im HP ProBook 6555b kennen gelernt. Wer lieber gleich vier Kerne haben will, der kann zu einem Z565 mit Phenom II N930 (4x 2.0 GHz) greifen (M39ABGE).

Mit 2.10 GHz taktet der im 45nm Verfahren produzierte N830 höher als die Vierkerner von Intel (z.B. Core i7-720QM, 4x 1.60 GHz). Dafür hat er aber keine Übertaktungsfunktion (Turbo Boost) und auch kein Äquivalent zum Hyperthreading (virtueller Kern je physischen Kern). Der Strombedarf liegt mit einem TDP von 35 Watt auf dem Level aktueller Core i5-Modelle.

Der Phenom II X3 N830 hat einen L2-Cache von 1.536 KB, aber keinen L3-Cache. Der L2 ist damit größer als bei Core i3/i5 (512KB). Dem stehen aber L3 Größen von 3.072 KB (Core i3/i5) gegenüber.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
DPC Latency Checker Idle, keine Verzögerungen
DPC Latency Checker WLAN On/Off, kurze Verzögerungen
 
Systeminformationen Lenovo IdeaPad Z565-4311

Bei den CPU-Benchmarks vergleichen wir den Phenom II X3 N830 mit den Kontrahenten Core i3-330M (2 native & 2 virtuelle Kerne, 2.13 GHz), denn die Taktung ist fast identisch. Auch der i3 hat keinen Turbo Boost, das heißt 2.13 GHz sind schon das Maximum. Das IdeaPad Z565 schafft im Cinebench R11.5 1.77 Punkte (Multi Core). Das liegt auf dem Niveau eines i3-330M, die in den Tests bei 1.7 oder 1.8 Punkten liegt. i5-520M Zweikerner stehen mit 2.0 bis 2.2 Punkten aber besser da. 

In anderen Multi-Core Benchmarks sind die Unterschiede etwas größer aber nicht eklatant. Im 3DMark Vantage CPU Score macht der N830 (5.261 Punkte) eine passable gute Figur, ein i3-330M (6.150 Punkte) rechnet aber etwas schneller. Vom 520M (7.500 Punkte) ist der N830 weit abgeschlagen. Im Multicore-Rendering des Cinebench R10 (64bit) hängt ein i3-330M (6.534) den N830 (6.021 Punkte) knapp ab. Der Grund: Ein i3-330M rechnet mit vier Threads.

Im Singlecore-Rendering des Cinebench R10 64bit spielt vor allem der Takt eine Rolle. Der N830 (2.279 Punkte) lässt sich dabei von i3-330M (2.751 Punkte) und i5-430M (3.400 Punkte) knapp bzw. deutlich abhängen.

5
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.1
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.1
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.2
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
1814
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
4874
Cinebench R10 Shading 32Bit
3565
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
2279 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
6021 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
3570 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
7.76 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.77 Points
Hilfe
PC Mark
PCMark 055309 Punkte
PCMark Vantage4093 Punkte
Hilfe

Der PCMark Vantage bildet die systemrelevante Leistung des Prozessors im Zusammenhang mit den übrigen Komponenten eines Multitasking-PCs ab. Der Test bestimmt die Systemleistung und bezieht HDD, GPU und RAM mit ein. Die HDD kann für das Z565 keine Extrapunkte herausholen, was wir am HDD Sub-Score des PCMark Vantage von 2.894 Punkten sehen.

Der Vantage-Test schließt mit einer Punktzahl von 4.093. Mit diesem Wert liegt der 15.6-Zoller gleichauf mit starken Core 2 Duo Systemen des Jahres 2009, z. B. Apple MacBook 2010-05 (P8600) oder MSI Megabook GX620 (P9500). Das Z565 zeigt sich aber schwächer, wenn auch nicht deutlich, als i3-330M-Notebooks. Diese rangieren mehrheitlich zwischen 4.500 und 5.000 PCMark Vantage Punkten (Abhängig von HDD, GPU, RAM).

Laptops mit einer stärkeren dedizierten GPU haben nicht zwangsläufig eine bessere Systemperformance. Der Schwesterprozessor AMD P920 (4x2.0 GHz) im Acer Aspire 5625G-P924G50Mn (HD 5650) schafft ebenfalls nur 4.151 Punkte.

Unterm Strich verfehlt das Z565 mit AMD Triple-Core N830 knapp die Performance-Werte eines i3-330M Systems, dem kleinsten Arrandale Modell. Mehrkern-Anwendungen profitieren vom dritten Kern des Phenom und die erlebte Geschwindigkeit ist angenehm, wenn auch nicht flott.

3D Mark
3DMark 2001SE17115 Punkte
3DMark 037861 Punkte
3DMark 055297 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
3634 Punkte
3DMark Vantage1246 Punkte
Hilfe
Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS
Minimale Transferrate: 34.8 MB/s
Maximale Transferrate: 83.7 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 65.9 MB/s
Zugriffszeit: 18 ms
Burst-Rate: 53.1 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Dem Z565 steht eine 5.400 RPM Festplatte von Seagate zur Seite. Die 500 GByte HDD (ST9500325AS) liest mit 65.9 MByte/s im Sequential Read Daten von den rotierenden Scheiben. Das liegt auf der Höhe der Zeit aktueller 2.5-Zoll Notebook-Festplatten, ist aber nur ein durchschnittlicher Wert. Die HDD ist auch bei starker Aktivität des Lese- und Schreibkopfes kaum hörbar. Wir müssen schon das Ohr auflegen, um ein Geräusch zu hören: 31.8 dB(A).

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

StarCraft 2: unspielbare 22 fps bei Medium
StarCraft 2: unspielbare 22 fps bei Medium

Ein Spiele-Notebook will das IdeaPad Z565 nicht werden, denn die schon oft bewiesenen beschränkten Fähigkeiten der ATI Mobility Radeon HD 5470 lassen das nicht zu. Wir haben es mit einer Einsteiger-GPU zu tun, die wir in die obere Hälfte der Leistungsklasse Drei einsortieren. Die HD 5470 kann auf 512 MB GDDR3 Videospeicher zugreifen. Der Speicher taktet mit 800 MHz, der Kern mit 750 MHz. Trotz der hohen Taktung ist die Rechenleistung mit 120 GigaFLOPs (HD 5650 je nach Taktung 360-520) relativ gering, was an lediglich 80 verfügbaren MADD Rechenkernen liegt. Die GPU beherrscht DirectX-11 Effekte.

Die Spieleleistung ist gegenüber der Vorgänger-GPU HD 4570 durch eine etwas höhere Taktung gestiegen. Im 3DMark06 ermitteln wir dennoch nur schwache 3.634 Punkte. Intel-Kombinationen mit dieser GPU liegen mit zirka 3.700 bis 3.800 Punkten etwa gleichauf (z. B. Aspire 5741G-334G50Mn, Asus K52JR-SX059V). Weil die HD 5470 bereits ausführlich getestet wurde, führen wir nur zwei Spiele-Tests durch.

StarCraft 2

Blizzards Science-Fiction-Hammer stellt in der Fortsetzung nur mäßige Anforderungen an die Grafik. Mit einer Nvidia GT 330M sind hohe Details (knapp) flüssig spielbar (30 fps Vaio F12Z1E/BI). Die HD 5470 schafft im Z565 aber nur 13.4 fps (Hoch), was zum Teil am vglw. schwachen AMD-Prozessor liegen könnte. Richtig flüssig wird das Game erst in der Einstellung Min (1.024x768).

StarCraft 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1360x768high13.4 fps
 1360x768medium22.6 fps
 1024x768low107.9 fps

Mafia 2

Wie befürchtet bleibt der große Spaß auch bei Take 2 Interactives Mafia II aus. Die Schießereien im integrierten Benchmark konnten wir noch nicht einmal in der Einstellung Minimal vollkommen flüssig genießen (28 fps). Die Mittlere Einstellung gab gerade mal 17.7 fps her. Eine HD 5650 kann im Verbund mit einem starken Prozessor bis zu 44 fps rausholen (bis 120% schneller).

Mafia 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1360x768high, 0xAA, 16xAF13.5 fps
 1024x768medium, 0xAA, 8xAF17.7 fps
 800x600low, 0xAA, 0xAF27.8 fps

Spiele Fazit

Beide Spieletests zeigen klar: Mit der ATI HD 5470 ist nicht viel zu holen. Aktuelle und vor allem anspruchsvolle Games sollten nicht auf der Wunschliste stehen. Für ältere Games a la Left4Dead oder World in Conflict reicht die Leistung aber in mittleren Einstellungen aus.

min. mittelhoch max.
StarCraft 2 (2010) 107.922.613.4fps
Mafia 2 (2010) 27.817.713.5fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Bei der Lautstärke zeigt sich Lenovos 15.6-Zoller teils angenehm, teils aber auch nervend. Größtes Manko ist ein pfeifendes Dröhn-Geräusch, das bei bestimmten mittleren Drehzahlen auftritt. Eine Touch-Taste mit einem Lüfter-Symbol lässt den Motor langsamer drehen, was eine deutliche Verminderung des Geräuschpegels zur Folge hat, aber das Dröhn-Geräusch nicht abstellt. Auswirkungen auf die Performance hat diese Aktion nicht, die Prozessortaktung blieb während eines CPU-Benchmarks unverändert.

Mit und Ohne den Silent-Modus macht sich die Kühlung bei mittleren Drehzahlen (34 bis 37 dB(A)) mit einem metallischen Pfeifen bemerkbar und das konstant (dauerhafter Pfeifton). Dieses Geräusch ist in Sachen Lärmpegel nicht besonders hoch (bei zirka 34 dB(A)), aber wir empfinden es als störend. Im Maximalpegel verschwindet das Dröhnen bzw. wird vom Rauschen überlagert.

Beim Surfen, Musikhören oder Word-Tippen läuft der Lüfter in geringen Drehzahlstufen (32.5 dB(A)), er geht teilweise auch komplett aus. Nach kompletter Abschaltung für einige Minuten besitzt er aber die Eigenart, für 10 Sekunden plötzlich auf zu brausen, um dann wieder zu verstummen bzw. auf geringster Stufe weiter zu drehen.

In den zwei Test-Games drehte das Kühlsystem auf bis zu 37.2 dB(A) auf. Erst durch den Stresstest (Furmark & Prime95) über zwei Stunden veranlassen wir den Lüfter, auf maximale 40.1 dB(A) zu gehen. Hierbei dreht die Kühlung konstant, obiges Dröhnen verschwindet.

Luftauslass
Luftauslass
Heatpipe an CPU
Heatpipe an CPU
Lüfter
Lüfter
Stresstest: CPU max. 95 Grad Celsius
Stresstest: CPU max. 95 Grad Celsius

Lautstärkediagramm

Idle 32.5 / 33.6 / 34.4 dB(A)
HDD 31.8 dB(A)
DVD 34.1 / dB(A)
Last 37.2 / 40.1 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Die Messung unter starker Beanspruchung (Stresstest) ermittelt auf der Oberseite bis zu 44 Grad. Das sorgt für warme Finger auf der linken Tastaturhälfte. Die Unterseite erreichte mittig 40.5 Grad. Während eines Szenarios aus Textverarbeitung und Web-Surfen liegt die durchschnittliche Temperatur der Unterseite bei 32 Grad. Die Handauflage bleibt dabei mit 27 bis 33 Grad im akzeptablen Bereich.

Max. Last
 41.2 °C42.6 °C28 °C 
 44.2 °C41.5 °C28.9 °C 
 36.2 °C37.6 °C26.8 °C 
Maximal: 44.2 °C
Durchschnitt: 36.3 °C
24 °C35.8 °C38.3 °C
25.2 °C40.2 °C36.7 °C
24.8 °C40.5 °C33.2 °C
Maximal: 40.5 °C
Durchschnitt: 33.2 °C
Netzteil (max.)  52.9 °C | Raumtemperatur 20.3 °C

Lautsprecher

Die Stereo-Lautsprecher befinden sich oberhalb der Eingabe unter einem Lochgitter. Auch wenn Lenovo einen guten Klang dank 2-Zoll Lautsprechern angibt, ist der Sound alles andere als Multimedia adäquat. Der Klang betont die Höhen übermäßig und erwischt nur einen Teil der der Mitten. Tiefen werden komplett vernachlässigt. Das Klangbild ist insgesamt sehr dünn, was auch nicht durch die Soundverbesserungen der Lautsprecher (Systemsteuerung) verbessert werden kann. Es gibt keine Dolby-Surround Verbesserungen, wie in vielen anderen Laptops. Die Lautstärke ist ausreichend aber nicht besonders hoch.

Hi-Fi-Freunde werden den Klang als Beleidigung der Ohren empfinden und verschreckt nach Kopfhörern greifen. Wir testen den 3.5 mm Soundausgang mit zwei Yamaha Boxen (YST-M20SDP). Der vom Notebook anliegende Pegel trägt kein hörbares Rauschen.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Netbooks und Low-Voltage-Prozessoren haben die Erwartungen an die Akkulaufzeiten von Notebooks in die Höhe schnellen lassen. Mit seinen 2:34 Stunden (154 Minuten, WLAN-Surfen) kann das IdeaPad Z565 daher keinen Blumentopf mehr gewinnen. Hier fordert der mit einem hohen TDP von 35 Watt belastete Phenom N830 und der vglw. hohe Idle-Energiebedarf seinen Tribut.

Anspruchslose Nutzer können die Laufzeit auf bis zu 3:26 Stunden anheben. Diese mit dem BatteryEater Reader-Test ermittelte Akkulaufzeit von 206 Minuten ist für den Alltag aber bedeutungslos, denn die Messung erfolgte im Idle, bei geringster Helligkeit und deaktivierten Funkmodulen.

Der Test der Laufzeit eines DVD-Films ermittelte 121 Minuten (2:01 Stunden). Für die nächste Film-Session ist das Z565 schon nach 1:08 Stunden (vollst. Ladung) wieder bereit. Der 15.6-Zoller ist mit einem 48 Wattstunden Akku ausgerüstet (4.300 mAh).

WLAN-Test 154 min.
WLAN-Test 154 min.
DVD-Film 121 min.
DVD-Film 121 min.
Last-Test 64 min.
Last-Test 64 min.
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 26min
Surfen über WLAN
2h 34min
DVD
2h 01min
Last (volle Helligkeit)
1h 04min

Der vergleichsweise hohe Energiebedarf im Idle bestätigt die geringen Akkulaufzeiten. Im maximalen Idle (alle Energiesparoptionen ausgeschöpft, Luminanz minimal, Funkmodule aus) liegt der Strombedarf bei 15.9 Watt. Der maximale Idle-Energiebedarf (Profil Höchstleistung ohne Heruntertaktung der CPU) geht schon mit 28.5 Watt zur Sache. Diese Daten scheinen plattformunabhängig und AMD-typisch zu sein: Das HP ProBook 6555b mit gleicher Triple-Core-CPU (IGP: HD 4250) kommt auf sehr ähnliche Werte.

Sofern CPU und Grafik gemeinsam arbeiten, steigt der Strombedarf weiter an. Das System benötigt während des 3DMarks2006 57.4 Watt. Den maximalen Strombedarf ermitteln wir im Stresstest mit Prime95 und Furmark. Das Multimeter zeigt nun 72.4 Watt an. Das 90 Watt Netzteil ist ausreichend dimensioniert.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.3 / 0.7 Watt
Idle 15.9 / 20.5 / 28.5 Watt
Last 57.4 / 72.4 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Lenovo IdeaPad Z565 (M39AAGE)
Lenovo IdeaPad Z565 (M39AAGE)

Trotz aller Lob-Huldigungen in der IdeaPad-Sektion der Lenovo-Website ist das Ideapad Z565 kein perfektes Allrounder-Notebook. Wir finden einige Makel, aber nur wenige echte Stärken. Optik und Verarbeitung mit der Alu-Handauflage setzen ein stimmiges, unverspieltes Bild, das auch der ernsthaften Büroarbeit zu Gute kommt. Wer viel in die Tasten haut, der kann sich über zielsichere und feedbackstarke Tasten freuen, welche lediglich unter einigen verkleinerten Tasten leiden. Das Touchpad setzt sich von den meisten Consumer-Pads durch ein sehr gutes Tasten-Feedback positiv ab.

Einbußen (Details, Auflösungen) müssen für aktuelle Games verbucht werden, die ATI HD 5470 ist lediglich eine Einsteiger-GPU. Die Anwendungsleistung des Phenom II X3 N830 (3x 2.10GHz) liegt knapp unter Core i3-330M Niveau und ist damit angemessen aber nicht performant.

Lenovo hat bei Verarbeitung des 15.6-Zollers hohe Maßstäbe angelegt. Beim Display wird es den selbst gesetzten Qualitätszielen aber nicht gerecht. Das angepriesene LED-Display („erstklassige Video- und Filmwiedergabe sorgt für Spaß pur“ Aussage Herstellerwebsite) entpuppt sich als kontrast-, farbschwaches und in seinen Blickwinkeln instabiles Glare Type Display (LTN156AT05J01), wie es in jedem 0-8-15 Laptop eingebaut wird.

Etwas Enttäuschend ist die Akkulaufzeit von 2:30 Stunden beim Surfen per WLAN. Hierfür sorgt der AMD typische vglw. hohe Idle-Stromverbrauch und die geringe Kapazität des Akkus: 4.300 mAh.

Wer Musik und Filme genießen will, der wird mit einem höhenlastigen Klang konfrontiert. Weitaus störender ist aber das pfeifende Dröhn-Geräusch, welches unabhängig vom Silent-Modus (Sondertaste) bei mittleren Drehzahlen auftritt. Leider läuft das Z565 im Office-Betrieb häufig gerade auf diesen Drehzahlen, weshalb Nutzer dem Geräusch nicht entgehen können. Zwei Negativpunkte, die nicht gerade für einen durchdachten Entertainer sprechen. Zu haben ist das Lenovo Z565 ab 659.- Euro.

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Im Test: Lenovo IdeaPad Z565 (M39AAGE), zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  Lenovo IdeaPad Z565-4311 (M39AAGE)

Datenblatt

Lenovo IdeaPad Z565-4311

:: Prozessor
:: Mainboard
AMD RS880M
:: Speicher
4096 MB, PC3-8500 Hynix
:: Grafikkarte
ATI Mobility Radeon HD 5470 - 512 MB, Kerntakt: 750 MHz, Speichertakt: 800 MHz, GDDR3, 8.712.0.0.
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, LTN156AT05J01, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS, 500 GB 5400 U/Min
:: Soundkarte
HD Audio
:: Anschlüsse
1 Express Card 34mm, 3 USB 2.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Line-Out, Mic, Card Reader: MMC/MS/MS-PRO/SD/SDHC,
:: Netzwerkverbindungen
Atheros AR8151 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Atheros AR9285 Wireless Network Adapter (b g n )
:: Optisches Laufwerk
Slimtype DVD A DS8A4S
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 32 x 335 x 238
:: Gewicht
2.595 kg Netzteil: 0.342 kg
:: Akku
48 Wh Lithium-Ion, 11.1V 4300mAh
:: Preis
699 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1280x1024 1.3MP, 24 Monate Garantie

 

Lenovos Z-Serie bringt nach Aussage des Herstellers „Verlockende Vielfalt zu tollen Preisen“ an den Kunden.
Lenovos Z-Serie bringt nach Aussage des Herstellers „Verlockende Vielfalt zu tollen Preisen“ an den Kunden.
Sehr gelungen sind die Pad-Tasten: Langer Hub, leichter Druckpunkt.
Sehr gelungen sind die Pad-Tasten: Langer Hub, leichter Druckpunkt.
Das Netzteil ist unüblich lang (16.8 Zentimeter) und 342 Gramm schwer.
Das Netzteil ist unüblich lang (16.8 Zentimeter) und 342 Gramm schwer.
Damit ist es fast größer als eine Männerhand.
Damit ist es fast größer als eine Männerhand.
Es leistet 90 Watt, was für den maximalen Bedarf mehr als ausreicht.
Es leistet 90 Watt, was für den maximalen Bedarf mehr als ausreicht.
Die Bodenplatte ist ebenfalls jeder Orts druckfest – trotz der großen Wartungsklappe
Die Bodenplatte ist ebenfalls jeder Orts druckfest – trotz der großen Wartungsklappe
und der Lufteinzugsöffnungen.
und der Lufteinzugsöffnungen.
Der Akku kann auch im Betrieb entnommen werden, an ihm sitzen keine Standfüße.
Der Akku kann auch im Betrieb entnommen werden, an ihm sitzen keine Standfüße.
Er leistet 48 Wattstunden, 4.300 mAh. Das reicht nur für mittelmäßige Laufzeiten von zwei bis zweieinhalb Stunden.
Er leistet 48 Wattstunden, 4.300 mAh. Das reicht nur für mittelmäßige Laufzeiten von zwei bis zweieinhalb Stunden.
Unter der Wartungsklappe ist das WLAN-Modul (mini PCI Express) ebenso zugänglich,
Unter der Wartungsklappe ist das WLAN-Modul (mini PCI Express) ebenso zugänglich,
wie die Festplatte mit 500GB Kapazität (ST9500325AS)
wie die Festplatte mit 500GB Kapazität (ST9500325AS)
und die RAM-Module (2 x 2GB DDR3).
und die RAM-Module (2 x 2GB DDR3).
Der AMD Prozessor ist gesteckt, nicht aber die HD 5470 GPU (rechts unten). Die Grafikkarte ist auf das Mainboard gelötet.
Der AMD Prozessor ist gesteckt, nicht aber die HD 5470 GPU (rechts unten). Die Grafikkarte ist auf das Mainboard gelötet.
Neben dem Power-On befindet sich eine rote Mini-Taste für den Recovery-Notfall. Mit einem Stift gedrückt startet sie sofort die Recovery-Optionen.
Neben dem Power-On befindet sich eine rote Mini-Taste für den Recovery-Notfall. Mit einem Stift gedrückt startet sie sofort die Recovery-Optionen.
Wegen des störenden Lüfters wird die Ventilator-Taste zur Lieblingstaste des Nutzers werden.
Wegen des störenden Lüfters wird die Ventilator-Taste zur Lieblingstaste des Nutzers werden.
Das Sondertasten-Panel über der Tastatur ändert bspw. den Modus der Lüftersteuerung.
Das Sondertasten-Panel über der Tastatur ändert bspw. den Modus der Lüftersteuerung.
Hierfür steht der Name IdeaPad. Das sind die „Spaß-Laptops“ aus dem Hause der Thinkpad-Macher.
Hierfür steht der Name IdeaPad. Das sind die „Spaß-Laptops“ aus dem Hause der Thinkpad-Macher.
Wir haben uns das Lenovo IdeaPad Z565 an Land gezogen.
Wir haben uns das Lenovo IdeaPad Z565 an Land gezogen.
Die Konfiguration mit einem AMD Phenom II X3 N830 nebst Mittelklasse-Grafik Radeon HD 5470 macht den 15.6-Zoller zu einem Allrounder.
Die Konfiguration mit einem AMD Phenom II X3 N830 nebst Mittelklasse-Grafik Radeon HD 5470 macht den 15.6-Zoller zu einem Allrounder.
Das Kunststoff-Gehäuse macht in den Händen einen soliden Eindruck.
Das Kunststoff-Gehäuse macht in den Händen einen soliden Eindruck.
Der Deckel glänzt und schmiert zwar unaufhörlich,
Der Deckel glänzt und schmiert zwar unaufhörlich,
jedoch ist die Handballenauflage mit einem hochwertigen und rutschfesten Aluminium bestückt.
jedoch ist die Handballenauflage mit einem hochwertigen und rutschfesten Aluminium bestückt.
Das kühle und kratzfeste Material umgibt die Tasten (Öffnung des Mikrofons).
Das kühle und kratzfeste Material umgibt die Tasten (Öffnung des Mikrofons).
Die Scharniere sind sicher am Gehäuse verankert, sie lassen den Deckel jedoch lange Nachwippen.
Die Scharniere sind sicher am Gehäuse verankert, sie lassen den Deckel jedoch lange Nachwippen.
Die Webcam zeigt ihre Aktivität durch eine kleine LED an.
Die Webcam zeigt ihre Aktivität durch eine kleine LED an.
Die Base-Unit besteht aus rauem Kunststoff (WLAN-Schalter).
Die Base-Unit besteht aus rauem Kunststoff (WLAN-Schalter).
Unscheinbar wurde der Kartenleser untergebracht, der auch xD lesen kann.
Unscheinbar wurde der Kartenleser untergebracht, der auch xD lesen kann.
Die matten Tasten lassen sich auf Grund der konischen Eindellung treffsicher tippen.
Die matten Tasten lassen sich auf Grund der konischen Eindellung treffsicher tippen.
Lenovo IdeaPad Z565 (M39AAGE): Guter Allrounder Laptop mit Stärken bei der Verarbeitung (Aluminium).
Lenovo IdeaPad Z565 (M39AAGE): Guter Allrounder Laptop mit Stärken bei der Verarbeitung (Aluminium).

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Notebooks eines anderen Herstellers und/oder mit einer anderen CPU

Links

Preisvergleich

Pro

+Gutes Tasten- und Touchpadfeedback
+Wertige Alu-Applikationen
+Gute Anwendungsleistung
 

Contra

-Kurze Akkulaufzeiten
-Kontrastschwaches Display
-Störendes Lüfter-Nebengeräusch
-Nicht Spieletauglich

Shortcut

Was uns gefällt

Stabile und wertige Handauflage aus Alu, dazu zielsichere Tasten von Tastatur und Mousepad.

Was wir vermissen

Ein zumindest brauchbarer Sound mit einem kleinen Subwoofer auf der Unterseite sowie bessere Kontraste.

Was uns verblüfft

Solche Aussagen von Lenovo können wohl nur ein Scherz sein: „Dolby Stereo-Surround-Sound und zwei 5,1 cm (2") große hochwertige Lautsprechern“ und „keine qualitativ minderwertigen LCD-Displays“. Die Aussagen sind faktisch wohl richtig, führen aber in die Irre.

Die Konkurrenz

Asus N71JV: mit Subwoofer und besserem Klang; Samsung R780 Harry: GT 330M mit mehr Spieleleistung; Acer Aspire 7740G: mit 17-Zoller größer, bessere CPU, ab 650 Euro; Sony Vaio VPC-EF2S1E/BI: gleiche CPU aber Radeon HD 5650; Packard Bell EasyNote Butterfly S: mehr Mobilität und graziöser Alu-Style; MSI FX600: Vier Lautsprecher; Samsung R590: Spieletauglich; Packard Bell EasyNote TM87: hübsche Optik in Rot

Bewertung

Lenovo IdeaPad Z565-4311
04.12.2010 v2
Sebastian Jentsch

Gehäuse
88%
Tastatur
86%
Pointing Device
87%
Konnektivität
67%
Gewicht
79%
Akkulaufzeit
71%
Display
71%
Leistung Spiele
63%
Leistung Anwendungen
82%
Temperatur
82%
Lautstärke
84%
Auf- / Abwertung
84%
Durchschnitt
79%
78%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 11.02.2014)