Notebookcheck

Test Lenovo Moto Z Play Smartphone

Andreas Kilian, 27.10.2016

Das bessere Z? Als günstigerer Bruder des Flaggschiff-Smartphones Moto Z ist das Moto Z Play ebenfalls mittels Moto Mods erweiterbar. Dabei bietet es neben einem größeren Akku auch eine höher auflösende Hauptkamera zu einem deutlich geringeren Preis. Auf welche Features hingegen verzichtet werden muss, zeigt unser Test.

Moto Z Play

Für Kunden, die sich zwar für Lenovos neues Modulkonzept interessieren, aber keine 700 Euro für ein Smartphone-Flaggschiff auf den Tisch legen möchten, bietet der Hersteller das Mittelklasse-Modell Moto Z Play an. Dieses ist mit einem modernen Snapdragon-625-SoC, 3 GB RAM und 32 GB internem Speicher keineswegs schlecht ausgestattet, kostet mit einem Einführungspreis von 449 Euro aber deutlich weniger. Auch Fans langer Akkulaufzeiten dürfen sich aufgrund des vergleichsweise großen 3.510-mAh-Akkus freuen. Das Smartphone ist entweder in Schwarz mit silberfarbenem Rahmen oder in Weiß mit goldfarbenem Rahmen erhältlich. 

Wir vergleichen das Moto Z Play mit den Mittelklasse-Geräten Samsung Galaxy A5 2016, Sony Xperia XA und Huawei P9 lite. Für einen ähnlichen Preis zu haben sind außerdem das Honor 8 sowie das OnePlus 3 – beides Smartphones mit High-End-Komponenten. Um die Unterschiede des Testgeräts zum deutlich teureren Schwestermodell Moto Z zu verdeutlichen, beziehen wir auch dieses Modell in den Vergleich mit ein.

Lenovo Moto Z Play (Moto Z Serie)
Prozessor
Hauptspeicher
3072 MB 
, LPDDR3
Bildschirm
5.5 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 401 PPI, kapazitiver Touchscreen, AMOLED, spiegelnd: ja
Massenspeicher
32 GB eMMC Flash, 32 GB 
, 23.1 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Headset-Anschluss, Card Reader: microSD bis 2 TB, 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungs-, Hall-, Näherungssensor, Magnetometer, Audio-Monitor, Gyroskop, USB-OTG, Moto Mods
Netzwerk
802.11a/b/g/n (a/b/g/n), Bluetooth 4.0, GSM/GPRS/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1700, 1900, 2100 MHz), 4G LTE (B1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 19, 20, 28), SAR Kopf (GSM/WDCMA/LTE, Wi-Fi, Bluetooth): 0,396 W/kg, SAR Körper (LTE Band 8, Wi-Fi, Bluetooth): 1,4 W/kg , Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7 x 156.4 x 76.4
Akku
13.3 Wh, 3510 mAh, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 50 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 16 MPix (Autofokus f/2.0, 2160p-Video @ 30 fps)
Secondary Camera: 5 MPix (Fixfokus f/2.2, 1080p-Video @ 30 fps)
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher Vorderseite, Tastatur: virtuell, Netzteil, SIM-Slot-Tool, Style-Shell Nylon, Moto-App, 12 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
165 g, Netzteil: 97 g
Preis
449 Euro

 

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Gehäuse

Der wohl auffälligste Unterschied zwischen Moto Z und Moto Z Play ist die unterschiedliche Gehäusedicke: Während die superschlanke Form bei ersterem noch ein zentrales Design-Element ist, wirkt das Testgerät im direkten Vergleich eher etwas pummelig. Tatsächlich fällt es mit einer Dicke von 7 Millimetern aber sogar dünner als die Konkurrenzmodelle aus. Dabei muss jedoch bedacht werden, dass die Hauptkamera deutliche 2,2 Millimeter hervorsteht. Um eine ebene Rückseite zu bekommen, kann das mitgelieferte Style-Shell im Nylon-Stoff-Design an der Rückseite angebracht werden. Mit diesem steigt die Dicke des Smartphones allerdings auf rund 9,2 Millimeter und das Gewicht von 165 auf 189 Gramm.

Generell ist das Smartphone zu allen Moto Mods kompatibel, sodass beispielsweise der Insta-Share-Projector oder der JBL-Bassboost-Lautsprecher magnetisch an der Rückseite befestigt werden können. Ausführlich haben wir die beiden Module in unserem Test zum Moto Z beschrieben. Mittlerweile hatten wir auch die Möglichkeit, den Incipio-Off-Grid-Zusatzakku genauer unter die Lupe zu nehmen, den Lenovo für 89 Euro verkauft. Dieser schmiegt sich sehr gut an die Rückseite an, erhöht das Gewicht des Smartphones aber auf 249 Gramm sowie die Dicke auf bis zu 13,4 Millimeter. Dass der Verbund dennoch keinen zu unhandlichen Eindruck hinterlässt, liegt an der sich zu den Seiten hin deutlich verjüngenden Form des Moduls. Etwas schade ist allerdings, dass das Power-Pack nicht ohne das Smartphone geladen werden kann, da es – im Gegensatz zu vielen anderen Moto Mods – keinen eigenen USB-Anschluss besitzt.

Generell steht das Moto Z Play seinem teureren Schwestermodell in Bezug auf Verarbeitung und Materialauswahl in nichts nach. Zwar kommt auf der Rückseite Glas statt Metall zum Einsatz, aber auch dieses fühlt sich hochwertig an und wird durch eine darunterliegende Musterung optisch aufgelockert. Der Metallrahmen ist piekfein verarbeitet und vermittelt zudem einen sehr stabilen Eindruck. Dieser bestätigt sich auch bei Verwindungsversuchen, von denen sich das Testgerät nicht beeindrucken ließ. Praktisch ist darüber hinaus, dass das Gehäuse mit einer wasserabweisenden Nanobeschichtung versehen ist.

Ein paar kleine Mankos teilen sich die Moto-Geschwister allerdings: Sofern kein Modul angedockt ist, können aufmerksame Finger einen etwas scharfkantigen Übergang zwischen Rahmen und Smartphone-Rücken ertasten. Zudem zieht die Glasrückseite des Z Play Fingerabdrücke ähnlich magisch an wie die Metalloberfläche des Moto Z.

Vorderseite des Moto Z Play
Rückeite des Moto Z Play
Rückeite des Moto Z Play
Rückseite des Moto Z Play mit Style-Mod
Rückseite des Moto Z Play mit Style-Mod
Physische Buttons des Moto Z Play
Karten-Slot des Moto Z Play
Moto Z Play mit Insta-Share-Projector
Moto Z Play mit JBL-Soundboost-Lautsprecher
Moto Z Play mit Incipio-Offgrid-Power-Pack
Moto Z Play mit Incipio-Offgrid-Power-Pack
Moto Z (l.) und Moto Z Play (r.)
Moto Z (l.) und Moto Z Play (r.)
Moto Z (unten) und Moto Z Play (oben)
Netzteil mit festem USB-Typ-C-Kabel
SIM- und Speicherkarten-Halterung

Größenvergleich

Ausstattung

Während das teurere Moto Z als eines der ersten Smartphones ohne 3,5-mm-Audio-Anschluss auskommen muss, ist dieser beim Moto Z Play weiterhin vorhanden. Der USB-Typ-C-Port unterstützt erfreulicherweise den USB-3.1-Standard, sodass die Übertragung unseres Big-Buck-Bunny-Testvideos vom PC zum Smartphone mit rund 70 MB/s erfolgte. Der 32 GB große interne Speicher, von dem im Auslieferungszustand noch 23,1 GB zur freien Verfügung stehen, kann so recht flott gefüllt werden. Darüber hinaus wird USB-OTG zum Anschluss externer Geräte unterstützt.

Bei unserer Ausstattungsvariante des Moto Z Play können dank Dual-SIM-Fähigkeit 2 SIM-Karten parallel zu einer microSD-Karte genutzt werden. Welche SIM-Karte dabei für Datenverbindungen verwendet werden soll, ist in den Einstellungen wählbar. Es werden microSD-Karten mit dem derzeitigen Maximalvolumen von 256 GB unterstützt (theoretisch bis zu 2 TB), zudem können diese wahlweise als tragbarer oder als interner Speicher formatiert werden. Erstere Option bietet dabei den Vorteil, dass auf der Karte abgelegten Daten auch für andere Geräte lesbar bleiben, allerdings ist es im Gegenzug nicht möglich, dort Apps zu installieren.

Für drahtlose Verbindungen stehen neben AC-WLAN mit Wi-Fi-Direct-Funktion auch Bluetooth 4.0 sowie NFC zur Verfügung. Schade ist allerdings, dass ein Videosignal nur drahtlos via Chromcast, nicht jedoch über Miracast oder den USB-Anschluss ausgegeben werden kann.

Zwar blendet das Moto Z Play wie das teurere Schwestermodell bei einer Handbewegung über dem abgeschalteten Display die Uhrzeit sowie aktuelle Benachrichtigungen ein, technisch muss es dabei aber ohne die beim Moto Z vorhandenen Infrarotsensoren auskommen. Entsprechende Gesten werden so geringfügig schlechter erkannt. In fast allen Fällen arbeitete die Funktion beim Testgerät dennoch tadellos. Dieses Prädikat verdient auch der Fingerabdrucksensor, der das Smartphone schnell und zuverlässig entsperrt. Eine Benachrichtigungs-LED ist allerdings nicht vorhanden.

Oben: Mikrofon, SIM/microSD-Slot
Oben: Mikrofon, SIM/microSD-Slot
Unten: USB-Typ-C-Port, 3,5-mm-Headset-Anschluss
Unten: USB-Typ-C-Port, 3,5-mm-Headset-Anschluss
Linke Seite: keine Anschlüsse
Linke Seite: keine Anschlüsse
Rechte Seite: Power-Button, Lautstärketasten
Rechte Seite: Power-Button, Lautstärketasten

Software

Lenovo setzt beim Moto Z Play die Tradition fort, ein nur geringfügig modifiziertes Android-Betriebssystem einzusetzen. Neben diversen Google-Programmen ist lediglich die Moto-App vorinstalliert. In ihr können diverse Komfortfunktionen wie beispielsweise die per Schüttelbewegung aktivierbare Taschenlampe oder die mittels individuellem Hotword startende Spracherkennung konfiguriert werden.

Auf dem Testgerät war Android 6.0.1 als 32-Bit-Version mit den Sicherheitspatches von Juli 2016 installiert. Wie sich daran zeigt, bietet Lenovo keine monatlichen Updates an, sondern bündelt diese in größeren Paketen. Erfreulich ist, dass Android Nougat für das Moto Z Play bereits angekündigt wurde und noch in diesem Jahr erscheinen soll.

App-Drawer
App-Drawer
Home-Screen
Schnelleinstellungen
Ansicht der zuletzt geöffneten Apps
Gestensteuerungsoptionen
Moto-Mods-Informationen (Lautsprecher)
Software-Version

Kommunikation und GPS

Neben den üblichen GSM- und 3G-Funkfrequenzen beherrscht das Testgerät auch die Kommunikation via LTE in den hierzulande üblichen Bändern. Lenovo macht zwar keine Angaben zur maximalen Übertragungsgeschwindigkeit, jedoch unterstützt der verbaute Snapdragon-625-SoC theoretisch Datenraten von bis zu 300 Mb/s im Download und 150 Mb/s im Upload.

In puncto WLAN müssen kleinere Abstriche zu aktuellen Topmodellen in Kauf genommen werden. Statt mit dem modernen AC-Standard funkt das Moto Z Play noch über 802.11a/b/g/n, sodass die Verbindung maximal 150 Mb/s unterstützt. Allerdings ist es durchaus positiv zu sehen, dass das 5-GHz-Frequenzband genutzt werden kann. Mit unserem Referenzrouter Linksys EA8500 zeigt sich eine durchschnittliche Übertragungsrate von 121 Mb/s beim Empfang sowie 112 Mb/s beim Senden von Daten. Damit sortiert sich das Moto Z Play knapp oberhalb des Moto X Play ein, das mit dem gleichen WLAN-Standard arbeitet. Von der Leistungsfähigkeit der High-End-Konkurrenz in Form des OnePlus 3 oder des Apple iPhone 7 sind diese Resultate allerdings noch weit entfernt. Nichts zu beanstanden gibt es hingegen bei der WLAN-Reichweite. Für Datenübertragungen im Nahbereich stehen dem Moto-Z-Play-Nutzer zudem NFC sowie Bluetooth 4.0 zur Verfügung.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple iPhone 7
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
532 MBit/s ∼100% +340%
OnePlus 3
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB UFS 2.0 Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
320 MBit/s ∼60% +164%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
279 MBit/s ∼52% +131%
Lenovo Moto Z Play
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
121 MBit/s ∼23%
Motorola Moto X Play
Adreno 405, 615 MSM8939, 16 GB eMMC Flash
118 MBit/s ∼22% -2%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
Adreno 506, 625, 64 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
32.9 MBit/s ∼6% -73%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Apple iPhone 7
A10 Fusion GPU, A10 Fusion, 128 GB NVMe
485 MBit/s ∼100% +333%
OnePlus 3
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB UFS 2.0 Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
323 MBit/s ∼67% +188%
Huawei P9
Mali-T880 MP4, Kirin 955, 32 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
185 MBit/s ∼38% +65%
Lenovo Moto Z Play
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
112 MBit/s ∼23%
Motorola Moto X Play
Adreno 405, 615 MSM8939, 16 GB eMMC Flash
102 MBit/s ∼21% -9%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
Adreno 506, 625, 64 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
31.2 MBit/s ∼6% -72%
GPS in einem Innenraum
GPS in einem Innenraum
GPS im Freien
GPS im Freien

Sowohl in Innenräumen als auch im Freien findet das Moto Z Play den aktuellen Standort schnell bis auf 3 Meter genau. Bei unserer Testrunde mit dem Fahrrad zeigt sich allerdings, dass das Smartphone die gefahrene Strecke nicht ganz so sauber aufzeichnet wie der GPS-Computer Garmin Edge 500. Vor allem im Bereich der Brückenüberquerung werden beim Moto Z Play deutliche Abweichungen sichtbar. Insgesamt summieren sich diese bei Betrachtung der Gesamtdistanz aber nur auf rund 2 Prozent des Weges, sodass die Genauigkeit für Navigationszwecke absolut genügen dürfte.

Moto Z Play - Streckenverlauf
Moto Z Play - Streckenverlauf
Moto Z Play - Unterführung
Moto Z Play - Unterführung
Moto Z Play - Wendepunkt
Moto Z Play - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Wendepunkt

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App: Favoriten
Telefon-App: Favoriten
Telefon-App: Wählen
Telefon-App: Wählen

Während das Moto Z mit 4 Mikrofonen ausgestattet ist, hat Lenovo diese beim Moto Z Play auf 3 reduziert. Dies tut der Sprachqualität bei Telefonaten mit dem Ohrhörer aber keinen Abbruch: Wie beim teureren Schwestermodell ist diese sehr gut, wobei auch hier ein minimales Rauschen auf beiden Seiten zu hören ist. Wenn überhaupt, sind Unterschiede zwischen den Moto-Geschwistern nur im direkten Vergleich feststellbar. Bei Nutzung des Freisprechers gefällt der ausgewogen klingende Lautsprecher des Moto Z Play. Zu sehr sollte dieser jedoch nicht aufgedreht werden, da der Ton sonst – je nach Stimme des Gesprächspartners – etwas verzerren kann. Auf der Gegenseite wurden im Test ein paar Silben an Satzenden abgeschnitten, generell war der Moto-Nutzer aber gut verständlich.

Lenovo setzt auch bei der Telefon-App auf das unveränderte Android-Standard-Design. So gibt es eine Seite für Favoriten, eine Anrufliste, einen Ziffernblock sowie einen Direktzugriff auf die Kontakte. Im oberen Bereich befindet sich zudem eine Suchleiste.

Kameras

Aufnahme der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme der Hauptkamera (Klick für Original)
Aufnahme der Hauptkamera (Klick für Original)

Die Frontkamera des Moto Z Play ist mit der des teureren Moto Z identisch. Sie bietet eine Auflösung von 5 Megapixel sowie eine Blende von f/2.2 und sorgt so für ordentliche Selfies. Der auf der Smartphone-Vorderseite angebrachte LED-Blitz hellt Gesichter bei geringem Umgebungslicht zudem wirksam auf. Videos können in Full-HD-Auflösung gedreht werden und überzeugen mit einer guten Bildqualität, die auch in Innenräumen nicht zu stark nachlässt.

Bei der Hauptkamera des Moto Z Play setzt Lenovo einen größeren Sensor als beim Moto Z ein. So steigt die Auflösung auf 16 Megapixel, ohne dass darunter die Bildqualität leidet – im Gegenteil: Aufnahmen bei Tageslicht sind deutlich detaillierter und zeigen einen wesentlich geringeren Schärfeabfall in den Ecken als die Fotos des High-End-Schwestermodells (Szene 1). Man fragt sich daher unweigerlich, warum diese Kamera nicht auch im Moto Z steckt. Neben dessen besonders dünner Bauform dürfte vor allem der beim Testgerät fehlende optische Bildstabilisator dafür verantwortlich sein. In Low-Light-Situationen kommt es so immer wieder zu verwackelten Fotos. Dabei fällt in der Vergrößerung zusätzlich das mitunter recht heftige Bildrauschen auf, das bei der Konkurrenz aber häufig auf Kosten der Details herausgefiltert wird. Die größte Schwäche der Kamera offenbart sich jedoch beim Scharfstellen von Motiven: So kommt es trotz einer Kombination von Laser- und Phasenerkennungs-Autofokus regelmäßig zu unscharfen Fotos (Szene 2), was sich oftmals auch nicht durch das Festlegen eines Fokuspunkts auf dem Smartphone-Display lösen lässt. Wer bei solchen Motiven ein sauberes Ergebnis möchte, muss im Profi-Modus der Kamera-App die Schärfe manuell regulieren.

Videos zeichnet die Hauptkamera maximal mit 3.840 x 2.160 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde auf. Ein Modus mit 60 Bildern pro Sekunde ist leider bei keiner Auflösung verfügbar. Die Aufnahmequalität ist dabei sehr ordentlich und kann durchaus mit der des Schwestermodells konkurrieren: Zwar arbeitet der elektronische Bildstabilisator etwas schlechter als beim Moto Z, dafür sitzt der Autofokus besser.

Mit einer schnellen Drehbewegung der Hand kann die Kamera-App flott direkt aus dem Standby-Betrieb des Smartphones heraus geöffnet werden. Neben der stets voreingestellten Vollautomatik steht auch ein manueller Modus zur Verfügung, in dem viele Parameter wie der Weißabgleich, ISO-Werte und der Fokuspunkt selbst eingestellt werden können. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Zeitlupenvideos und Schwenk-Panoramas aufzunehmen.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.

Szene 1Szene 2Szene 3

Ob die Hauptkamera des Moto Z Play Farben korrekt erfasst, testen wir durch ein unter kontrollierten Lichtbedingungen geschossenes Foto des X-Rite ColorChecker Passport, welches wir mit den tatsächlichen Referenzfarben vergleichen. Es findet keine Nachbearbeitung der Aufnahme wie etwa ein manueller Weißabgleich statt. Dabei zeigt sich, dass sowohl manche Grautöne als auch einige Farben etwas zu dunkel ausfallen. Am besten getroffen werden die hellen Farbtöne in der rechten oberen Ecke der Vergleichstafel.

Wie gut die Abbildungsleistung des verwendeten Objektivs sowie das Auflösungsvermögen des Kamerasensors ausfallen, zeigt unser bei definiertem Kunstlicht abfotografierter Testchart. Hier schneidet das Moto Z Play deutlich besser als das Moto Z ab. Selbst in den Randbereichen ist die Auflösung noch recht hoch, sodass auch feine Elemente gut zu erkennen sind. Bei genauer Betrachtung des Fotos ist an manchen Übergängen allerdings eine leichte Artefaktbildung feststellbar.

ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
Ausschnitt des Testbilds
Ausschnitt des Testbilds
Testbild (Klick für Original)
Testbild (Klick für Original)

Zubehör und Garantie

Zusammen mit dem Moto Z Play erhält der Kunde ein Style-Shell im schwarzen Nylon-Soff-Design sowie ein 15-Watt-Ladegerät mit fest angebrachtem USB-Typ-C-Kabel. Zudem liegen noch diverse Broschüren und ein Werkzeug zum Öffnen des Karten-Slots mit in der Verkaufsverpackung. Ein Headset befindet sich hingegen nicht im Lieferumfang. Praktisch ist, dass alle bisher erschienenen Moto Mods mit dem Testgerät kompatibel sind.

Lenovo gibt auf seine Smartphones lediglich ein Jahr Garantie, allerdings gilt in Deutschland unabhängig davon die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistungsdauer von zwei Jahren über den jeweiligen Verkäufer.

Eingabegeräte & Bedienung

Für die Texteingabe steht beim Moto Z Play Googles Standard-Tastatur bereit. Diese ist mittlerweile sehr ausgereift und bietet analog zu herstellereigenen Lösungen diverse Komfortfunktionen wie Wortvorschläge und Eingaben per Wischgeste. Seit kurzem kann man sie sogar optisch durch verschiedene Designs an den eigenen Geschmack anpassen. Wer gerne die Sprachbedienung nutzt, wird sich über das in der Moto-App individuell anpassbare Hotword zum Aufruf der Funktion freuen.

Der Touchscreen des Moto Z Play setzt Eingaben sehr präzise um, zumal die Finger leicht über die aus Gorilla Glass 4 bestehende Oberfläche gleiten. Das Smartphone hinterlässt im Alltag generell einen sehr flotten Eindruck, indem es Apps schnell startet und den Bildschirminhalt beim Drehen des Smartphones zügig neu ausrichtet. Sehr zuverlässig und pfeilschnell reagiert zudem der Fingerabdruckscanner, der auch zum Abschalten des Displays genutzt werden kann. Praktisch ist, dass aktuelle Benachrichtigungen angezeigt werden, ohne dass das Smartphone zuvor berührt werden muss: Um sie zu sehen genügt eine Handbewegung oberhalb des Displays.

Die physischen Tasten sind absolut spielfrei in den Metallrahmen integriert und besitzen einen knackigen Druckpunkt. Durch ihre Positionierung weit oben an der rechten Seite sind sie allerdings nicht immer ohne ein Umgreifen der Hand zu erreichen.

Tastatur vertikal
Tastatur vertikal
Tastatur horizontal
Tastatur horizontal

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung
PWM: 60 Hz bei 100% Displayhelligkeit
PWM: 60 Hz bei 100% Displayhelligkeit

Mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten bietet das 5,5-Zoll-Display des Testgeräts eine etwas niedrigere Pixeldichte als das des teureren Moto Z. Allerdings ist dieser Unterschied selbst im direkten Vergleich mit bloßem Auge kaum erkennbar. Höchstens die gelegentlich an Objektkanten wahrnehmbaren dünnen Farbränder sind beim Testgerät etwas stärker zu sehen.

Mit einer Luminanz von 356 cd/m² bei der Anzeige eines vollständig weißen Bildes bleibt das Moto Z Play bei manueller Helligkeitsregelung etwas unter seinen Möglichkeiten. Dies ändert sich mit aktivem Umgebungslichtsensor, der unter gleichen Bedingungen für einen Spitzenwert von 532 cd/m² sorgt. Bei einer realitätsnahen, gleichmäßigen Verteilung dunkler und heller Flächen auf dem Display (Average Picture Level / APL 50) werden sowohl mit als auch ohne aktiven Sensor bis zu 422 cd/m² erreicht.

Die verwendete AMOLED-Displaytechnik sorgt zudem für einen Schwarzwert von 0 cd/m², sodass die Anzeige sehr kontrastreich wirkt. Wie bereits beim Test des Moto Z angemerkt, geht sie allerdings auch mit einem für empfindliche Personen durchaus wahrnehmbaren Flimmern einher. Bei einer Helligkeitseinstellung unter 20 % tritt dies beim Testgerät mit einer Frequenz von 243,9 Hz auf, wobei auch bei voller Leuchtstärke noch ein Flackern messbar ist. Der Amplitudenverlauf fällt dann allerdings sehr flach aus, sodass hier trotz der geringeren Frequenz von 60 Hz weniger Probleme auftreten sollten.

532
cd/m²
504
cd/m²
502
cd/m²
526
cd/m²
509
cd/m²
499
cd/m²
528
cd/m²
503
cd/m²
496
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 532 cd/m² Durchschnitt: 511 cd/m² Minimum: 6.52 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 509 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 2.2 | - Ø
ΔE Greyscale 2 | - Ø
Gamma: 2.25
Lenovo Moto Z Play
AMOLED, 1920x1080, 5.5
Samsung Galaxy A5 2016
Super AMOLED, 1920x1080, 5.2
Sony Xperia XA
IPS, 1280x720, 5
Huawei P9 Lite
IPS, 1920x1080, 5.2
Honor 8
IPS, 1920x1080, 5.2
OnePlus 3
Optic-AMOLED, 1920x1080, 5.5
Lenovo Moto Z
AMOLED, 2560x1440, 5.5
Bildschirm
Brightness
511
380
-26%
475
-7%
468
-8%
443
-13%
431
-16%
490
-4%
Brightness Distribution
93
91
-2%
81
-13%
88
-5%
93
0%
84
-10%
92
-1%
Schwarzwert *
0.61
0.74
0.4
DeltaE Colorchecker *
2.2
1.95
11%
6.8
-209%
4.1
-86%
5.4
-145%
4.1
-86%
2.1
5%
DeltaE Graustufen *
2
1.86
7%
7
-250%
4.9
-145%
6.7
-235%
3.3
-65%
2.6
-30%
Gamma
2.25 107%
2.13 113%
2.35 102%
2.5 96%
2.33 103%
2.1 114%
2.23 108%
CCT
6768 96%
6376 102%
8151 80%
7116 91%
8262 79%
6550 99%
6843 95%
Kontrast
849
682
1128
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
89.38
88.14
Color Space (Percent of sRGB)
100
100

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 243.9 Hz20 % Helligkeit

Das Display flackert mit 243.9 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 20 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 243.9 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 60 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 456 (Minimum 43, Maximum 10420) Hz.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2.4 ms steigend
↘ 1.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (27.3 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 250 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.9 ms).
Wahl des Farbmodus
Wahl des Farbmodus

Legt man das Moto Z Play direkt neben das Moto Z, so gleichen sich deren Anzeigen auf den ersten Blick wie ein Ei dem anderen. So verwundert es auch nicht, dass unsere CalMAN-Diagramme vergleichbare Werte zeigen. Im Farbmodus „Standard“ beträgt die durchschnittliche DeltaE-Abweichung 2 (Graustufen) bzw. 2,2 (Farben) – beides sehr gute Resultate, die im Idealbereich (< 3) liegen. Auch die Farbtemperatur ist mit 6.768 K nur minimal erhöht (Idealwert 6.500 K). Wechselt man zum Modus „Intensiv“ verschiebt sich die Darstellung leicht ins Bläuliche, woraus sich eine Farbtemperatur von 7.210 K ergibt. Zeitgleich erhöhen sich die DeltaE-Abweichungen.

Auch wenn der Bildschirm des Moto Z Play in vielen Bereichen kaum von dem des deutlich teureren Moto Z zu unterscheiden ist, gibt es im direkten Vergleich einen Unterschied: Bei niedriger Displayhelligkeit verschluckt die Anzeige des Testgeräts dunklere Bilddetails deutlich schneller als dies beim Schwestermodell der Fall ist.

Graustufen (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Standard, Zielfarbraum sRGB)
Farbraum (Standard, Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbraum (Standard, Zielfarbraum AdobeRGB)
Graustufen (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Intensiv, Zielfarbraum sRGB)
Farbraum (Intensiv, Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbraum (Intensiv, Zielfarbraum AdobeRGB)

Mit aktivem Helligkeitssensor reicht die Leuchtkraft des Panels auch im Sonnenlicht aus, um Bildschirminhalte noch gut erkennen zu können. Spiegelungen müssen aber wie bei fast allen Geräten mit Touch-Display vermieden werden.

Außeneinsatz bei direkter Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz bei direkter Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz im Schatten

Wie aufgrund der verwendeten AMOLED-Displaytechnik zu erwarten war, gibt es beim Moto Z Play keine nennenswerten Einschränkungen bei seitlicher Betrachtung des Bildschirms: Weder stören Farbveränderungen noch ist der Helligkeitsabfall zu groß.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Im Moto Z Play steckt ein hochmoderner Snapdragon-625-SoC mit acht sparsamen Cortex-A53-Kernen, die mit bis zu 2 GHz Taktfrequenz betrieben werden. Damit ist er hinsichtlich seiner technischen Basis vergleichbar mit dem Helio P10 im Sony Xperia XA sowie dem Kirin 650 im Huawei P9 Lite. Da diese beiden Prozessoren jedoch noch in einer Strukturbreite von 28 bzw. 16 Nanometern gefertigt werden, dürfte die Performance des Snapdragon 625 (Strukturbreite 14 Nanometer) aufgrund der potenziell geringeren Hitzeentwicklung etwas besser ausfallen. Für die Grafikausgabe sorgt beim Testgerät zudem eine Adreno-506-GPU.

In den meisten Benchmarks landet das Moto Z Play deutlich vor den Modellen von Samsung, Sony und Huawei. Die mit High-End-Komponenten bestückten Geräte von OnePlus und Honor sowie das Moto Z liegen meist aber uneinholbar in Führung. Eine Ausnahme ist allerdings beim PCMark zu beobachten: Dort kann das Testgerät sogar das Ergebnis des starken Honor 8 erreichen. Bei den Onscreen-Grafik-Benchmarks sichert sich außerdem das Xperia XA dank seiner niedrigeren Bildschirmauflösung einen kleinen Vorsprung gegenüber dem Moto Z Play.

AnTuTu Benchmark v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
61345 Points ∼33%
Samsung Galaxy A5 2016
41676 Points ∼23% -32%
Sony Xperia XA
48331 Points ∼26% -21%
Huawei P9 Lite
50366 Points ∼27% -18%
Honor 8
94671 Points ∼51% +54%
OnePlus 3 (Version 6.1.4)
142090 Points ∼77% +132%
Lenovo Moto Z
129197 Points ∼70% +111%
Geekbench 3
32 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
4792 Points ∼18%
Samsung Galaxy A5 2016
3607 Points ∼13% -25%
32 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
925 Points ∼20%
Samsung Galaxy A5 2016
692 Points ∼15% -25%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9 Lite
3768 Points ∼13%
OnePlus 3
5645 Points ∼19%
Lenovo Moto Z
5450 Points ∼19%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei P9 Lite
883 Points ∼19%
OnePlus 3
2398 Points ∼50%
Lenovo Moto Z
2080 Points ∼44%
Geekbench 4
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play (32 Bit)
2465 Points ∼33%
Honor 8
3101 Points ∼41% +26%
OnePlus 3
7085 Points ∼94% +187%
Lenovo Moto Z
6326 Points ∼83% +157%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play (32 Bit)
2525 Points ∼12%
Honor 8
5481 Points ∼26% +117%
OnePlus 3
4097 Points ∼19% +62%
Lenovo Moto Z
3946 Points ∼19% +56%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play (32 Bit)
795 Points ∼16%
Honor 8
1726 Points ∼34% +117%
OnePlus 3
1754 Points ∼34% +121%
Lenovo Moto Z
1480 Points ∼29% +86%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
6767 Points ∼83%
Samsung Galaxy A5 2016
4008 Points ∼49% -41%
Sony Xperia XA
4685 Points ∼58% -31%
Huawei P9 Lite
5339 Points ∼66% -21%
Honor 8
6735 Points ∼83% 0%
OnePlus 3 (OxygenOS 3.1.2)
7101 Points ∼87% +5%
Lenovo Moto Z
7637 Points ∼94% +13%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
649 Points ∼42%
Samsung Galaxy A5 2016
741 Points ∼48% +14%
Sony Xperia XA
717 Points ∼46% +10%
Huawei P9 Lite
765 Points ∼50% +18%
Honor 8
994 Points ∼64% +53%
OnePlus 3
1112 Points ∼72% +71%
Lenovo Moto Z
959 Points ∼62% +48%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
1013 Points ∼12%
Samsung Galaxy A5 2016
488 Points ∼6% -52%
Sony Xperia XA
669 Points ∼8% -34%
Huawei P9 Lite
818 Points ∼10% -19%
Honor 8
1703 Points ∼20% +68%
OnePlus 3
4813 Points ∼56% +375%
Lenovo Moto Z
4321 Points ∼50% +327%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
795 Points ∼21%
Samsung Galaxy A5 2016
554 Points ∼14% -30%
Sony Xperia XA
1076 Points ∼28% +35%
Huawei P9 Lite
1346 Points ∼35% +69%
Honor 8
2556 Points ∼66% +222%
OnePlus 3
2052 Points ∼53% +158%
Lenovo Moto Z
2190 Points ∼57% +175%
System (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
2069 Points ∼31%
Samsung Galaxy A5 2016
2153 Points ∼33% +4%
Sony Xperia XA
2289 Points ∼35% +11%
Huawei P9 Lite
2438 Points ∼37% +18%
Honor 8
3952 Points ∼60% +91%
OnePlus 3
3537 Points ∼54% +71%
Lenovo Moto Z
3398 Points ∼52% +64%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
1019 Points ∼31%
Samsung Galaxy A5 2016
810 Points ∼25% -21%
Sony Xperia XA
1043 Points ∼32% +2%
Huawei P9 Lite
1197 Points ∼36% +17%
Honor 8
2034 Points ∼62% +100%
OnePlus 3
2496 Points ∼76% +145%
Lenovo Moto Z
2356 Points ∼72% +131%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
23 fps ∼2%
Samsung Galaxy A5 2016
14 fps ∼1% -39%
Sony Xperia XA
18 fps ∼2% -22%
Huawei P9 Lite
19 fps ∼2% -17%
Honor 8
41 fps ∼4% +78%
OnePlus 3
89 fps ∼8% +287%
Lenovo Moto Z
77 fps ∼7% +235%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
23 fps ∼6%
Samsung Galaxy A5 2016
14 fps ∼4% -39%
Sony Xperia XA
28 fps ∼8% +22%
Huawei P9 Lite
19 fps ∼5% -17%
Honor 8
43 fps ∼12% +87%
OnePlus 3
60 fps ∼16% +161%
Lenovo Moto Z
53 fps ∼14% +130%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
10 fps ∼2%
Samsung Galaxy A5 2016
3.8 fps ∼1% -62%
Sony Xperia XA
7.2 fps ∼1% -28%
Huawei P9 Lite
7.8 fps ∼1% -22%
Honor 8
19 fps ∼3% +90%
OnePlus 3
47 fps ∼9% +370%
Lenovo Moto Z
41 fps ∼8% +310%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
10 fps ∼8%
Samsung Galaxy A5 2016
3.8 fps ∼3% -62%
Sony Xperia XA
15 fps ∼13% +50%
Huawei P9 Lite
8.4 fps ∼7% -16%
Honor 8
19 fps ∼16% +90%
OnePlus 3
46 fps ∼38% +360%
Lenovo Moto Z
26 fps ∼22% +160%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
6.2 fps ∼2%
Sony Xperia XA
4.8 fps ∼2% -23%
Huawei P9 Lite
4.5 fps ∼2% -27%
Honor 8
10 fps ∼3% +61%
OnePlus 3
31 fps ∼10% +400%
Lenovo Moto Z
27 fps ∼9% +335%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
6.7 fps ∼8%
Sony Xperia XA
11 fps ∼13% +64%
Huawei P9 Lite
4.9 fps ∼6% -27%
Honor 8
11 fps ∼13% +64%
OnePlus 3
30 fps ∼35% +348%
Lenovo Moto Z
15 fps ∼18% +124%
3DMark
Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
1631 Points ∼63%
Samsung Galaxy A5 2016
1479 Points ∼57% -9%
Sony Xperia XA
1259 Points ∼49% -23%
Huawei P9 Lite
1373 Points ∼53% -16%
Honor 8
2587 Points ∼100% +59%
OnePlus 3
1789 Points ∼69% +10%
Lenovo Moto Z
1828 Points ∼71% +12%
Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
725 Points ∼9%
Samsung Galaxy A5 2016
275 Points ∼4% -62%
Sony Xperia XA
525 Points ∼7% -28%
Huawei P9 Lite
473 Points ∼6% -35%
Honor 8
1112 Points ∼14% +53%
OnePlus 3
4633 Points ∼60% +539%
Lenovo Moto Z
3718 Points ∼48% +413%
Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
827 Points ∼17%
Samsung Galaxy A5 2016
336 Points ∼7% -59%
Sony Xperia XA
603 Points ∼12% -27%
Huawei P9 Lite
554 Points ∼11% -33%
Honor 8
1273 Points ∼26% +54%
OnePlus 3
3424 Points ∼70% +314%
Lenovo Moto Z
3023 Points ∼62% +266%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
15923 Points ∼24%
Samsung Galaxy A5 2016
9495 Points ∼14% -40%
Sony Xperia XA
12138 Points ∼18% -24%
Huawei P9 Lite
13676 Points ∼20% -14%
Honor 8
15531 Points ∼23% -2%
OnePlus 3
21771 Points ∼32% +37%
Lenovo Moto Z
20948 Points ∼31% +32%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
13437 Points ∼3%
Samsung Galaxy A5 2016
7542 Points ∼2% -44%
Sony Xperia XA
10916 Points ∼2% -19%
Huawei P9 Lite
11318 Points ∼3% -16%
Honor 8
22157 Points ∼5% +65%
OnePlus 3
34023 Points ∼8% +153%
Lenovo Moto Z
26659 Points ∼6% +98%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play
13920 Points ∼7%
Samsung Galaxy A5 2016
7903 Points ∼4% -43%
Sony Xperia XA
11156 Points ∼6% -20%
Huawei P9 Lite
11769 Points ∼6% -15%
Honor 8
20235 Points ∼10% +45%
OnePlus 3
30241 Points ∼16% +117%
Lenovo Moto Z
25135 Points ∼13% +81%

Legende

 
Lenovo Moto Z Play Qualcomm Snapdragon 625, Qualcomm Adreno 506, 32 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy A5 2016 Samsung Exynos 7580 Octa, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Sony Xperia XA Mediatek Helio P10 MT6755, ARM Mali-T860 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Huawei P9 Lite HiSilicon Kirin 650, ARM Mali-T830 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Honor 8 HiSilicon Kirin 950, ARM Mali-T880 MP4, 32 GB eMMC Flash
 
OnePlus 3 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 64 GB UFS 2.0 Flash
 
Lenovo Moto Z Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash

Bei den Browsertests zeigt sich die gleiche Rangordnung wie bei den Benchmark-Apps: Das Moto Z Play ist flotter als alle Smartphones der gleichen Leistungsklasse, kann aber bei Weitem nicht an das hohe Performance-Niveau der mit High-End-Prozessoren bestückten Konkurrenten Honor 8, OnePlus 3 und Moto Z heranreichen.

Subjektiv fällt dies jedoch nicht ins Gewicht: Mit dem Moto Z Play surft es sich sehr flüssig und ohne lange Wartezeiten.

Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play (Chrome 53)
8168.9 ms * ∼14%
Samsung Galaxy A5 2016 (Chrome 38)
11887 ms * ∼20% -46%
Sony Xperia XA (Chrome 51)
9609.8 ms * ∼16% -18%
Huawei P9 Lite (Chrome 50.0.2661.89)
9396.5 ms * ∼16% -15%
Honor 8 (Chrome 52)
2979 ms * ∼5% +64%
OnePlus 3 (Chrome 51)
2920.7 ms * ∼5% +64%
Lenovo Moto Z (Chrome 53)
3154.7 ms * ∼5% +61%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play (Chrome 53)
4979 Points ∼11%
Samsung Galaxy A5 2016 (Chrome 38)
3611 Points ∼8% -27%
Sony Xperia XA (Chrome 51)
4046 Points ∼9% -19%
Huawei P9 Lite (Chrome 50.0.2661.89)
4756 Points ∼11% -4%
Honor 8 (Chrome 52)
10692 Points ∼24% +115%
OnePlus 3 (Chrome 51)
9155 Points ∼20% +84%
Lenovo Moto Z (Chrome 53)
7771 Points ∼17% +56%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play (Chrome 53)
83 Points ∼14%
Samsung Galaxy A5 2016 (Chrome 38)
64 Points ∼11% -23%
Sony Xperia XA (Chrome 51)
72 Points ∼13% -13%
Huawei P9 Lite
67 Points ∼12% -19%
Honor 8 (Chrome 52)
138 Points ∼24% +66%
OnePlus 3 (Chrome 51)
122 Points ∼21% +47%
Lenovo Moto Z (Chrome 53)
112 Points ∼19% +35%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Moto Z Play (Chrome 53)
31.8 Points ∼0%
Samsung Galaxy A5 2016 (Chrome 38)
22 Points ∼0% -31%
Sony Xperia XA (Chrome 51)
27.5 Points ∼0% -14%
Huawei P9 Lite (Chrome 50.0.2661.89)
29.03 Points ∼0% -9%
Honor 8 (Chrome 52)
64.046 Points ∼0% +101%
OnePlus 3 (chrome 51)
54.4 Points ∼0% +71%
Lenovo Moto Z (Chrome 53)
47.5 Points ∼0% +49%

* ... kleinere Werte sind besser

Nicht von schlechten Eltern ist der interne Speicher des Moto Z Play. Insbesondere beim zufälligen Schreiben werden bis auf das Schwestermodell Moto Z alle Vergleichsgeräte übertroffen. Aber auch in den anderen Disziplinen zieht das Testgerät an vielen Mittelklasse-Konkurrenten vorbei. Nur beim sequenziellen Schreiben kann es sich von diesen kaum absetzen, erreicht aber mit 254,78 MB/s trotzdem ein solides Ergebnis. Die Anbindung des Speicherkartenlesers ist darüber hinaus gemeinsam mit der des Moto Z die Beste im Vergleichsumfeld. Wir ermitteln mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (THN-M401S0640E2, UHS-I Class 3, max. Lesen: 95 MB/s, max. Schreiben: 80 MB/s) eine Leserate von 74,58 MB/s sowie eine Schreibrate von 50,57 MB/s.

Lenovo Moto Z PlaySamsung Galaxy A5 2016Sony Xperia XAHuawei P9 LiteHonor 8OnePlus 3Lenovo Moto Z
AndroBench 3-5
-38%
-22%
-27%
-11%
91%
77%
Sequential Write 256KB SDCard
50.57 (Toshiba Exceria Pro M401)
50.68 (Toshiba Exceria Pro M401)
0%
25.1 (Toshiba Exceria Pro M401)
-50%
23.59 (Toshiba Exceria Pro M401)
-53%
45.64 (Toshiba Exceria Pro M401)
-10%
Sequential Read 256KB SDCard
74.58 (Toshiba Exceria Pro M401)
72.87 (Toshiba Exceria Pro M401)
-2%
60.81 (Toshiba Exceria Pro M401)
-18%
53.68 (Toshiba Exceria Pro M401)
-28%
78.51 (Toshiba Exceria Pro M401)
5%
Random Write 4KB
45.58
11.2
-75%
10.6
-77%
15.35
-66%
31.5
-31%
18.23
-60%
74.93
64%
Random Read 4KB
38.78
22.9
-41%
22.05
-43%
38.22
-1%
34.16
-12%
137.62
255%
117.15
202%
Sequential Write 256KB
73.14
60.4
-17%
68.64
-6%
46.24
-37%
119.25
63%
153.3
110%
168.32
130%
Sequential Read 256KB
254.78
209.4
-18%
240.43
-6%
283.55
11%
247.46
-3%
408.71
60%
439.66
73%

Spiele

Im Moto Z Play sorgt eine Adreno-506-Grafikeinheit für Gaming-Spaß. Dank der heutzutage fast schon moderaten Full-HD-Auflösung genügt die Leistung auch bei Hardware-fordernden Spielen wie Asphalt 8 oder Dead Trigger 2 für eine flüssige Bildwiedergabe bei hoher Grafikqualität. 

Der Touchscreen sowie die internen Sensoren funktionieren im Spiele-Einsatz zudem tadellos und auch der auf der Vorderseite angebrachte Lautsprecher sorgt mit seiner ansprechenden Klangkulisse für Vergnügen.

Asphalt 8
Asphalt 8
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high30 fps
 very low30 fps
im Vergleich
Samsung Galaxy J1 2016 (min)
 3475 Quad, Mali-T720
12
   ...
Huawei P9 Plus
 Kirin 955, Mali-T880 MP4
30
Sony Xperia X Compact
 650 MSM8956, Adreno 510
30
Lenovo Moto Z Play
 625, Adreno 506
30
Honor 8
 Kirin 950, Mali-T880 MP4
30
Samsung Galaxy Note 7
 8890 Octa, Mali-T880 MP12
30
   ...
HTC 10 (max)
 820 MSM8996, Adreno 530
48
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high56 fps
im Vergleich
Motorola Moto X Play (min)
 615 MSM8939, Adreno 405
20
   ...
Samsung Galaxy Note 7
 8890 Octa, Mali-T880 MP12
55
NVIDIA Note 7
 4, GeForce Tegra 4
55.6
Lenovo Moto Z Play
 625, Adreno 506
56
Samsung Galaxy S7
 8890 Octa, Mali-T880 MP12
56
Huawei P9 Plus
 Kirin 955, Mali-T880 MP4
56
   ...
Huawei Mate 9 (max)
 Kirin 960, Mali-G71 MP8
60

Emissionen

Temperatur

Das Moto Z Play behält auch unter Dauerlast stets einen kühlen Kopf. Mit Oberflächentemperaturen von maximal 34,5 °C im Bereich des Lautsprechers sowie 27,7 °C auf der Rückseite erwärmt es sich nur sehr gering. Damit sichert es sich den Spitzenplatz unter den Mitbewerbern, welche bis auf das Samsung Galaxy A5 2016 allesamt die 40-°C-Marke überschreiten.

Ob diese tolle Leistung der Effizienz des Snapdragon-625-SoC zuzuschreiben ist oder ob sich Lenovo dazu entschieden hat, frühzeitig die Leistung zu drosseln, offenbart der Akku-Test von GFXBench. Dieser führt den Manhattan-Test dreißigmal in Folge durch und protokolliert dabei in jedem Durchgang neben dem Batteriestand auch die erzielte Performance. Erfreulicherweise bleiben die Frameraten dabei sehr stabil, sodass die geringe Erwärmung nicht durch Throttling erkauft wird.

GFXBench Manhattan: Performance
GFXBench Manhattan: Performance
GFXBench Manhattan: Frametimes
GFXBench Manhattan: Frametimes
GFXBench Manhattan: Akkuverbrauch
GFXBench Manhattan: Akkuverbrauch
Max. Last
 33 °C33.8 °C32.7 °C 
 34.5 °C32.2 °C31.2 °C 
 32 °C31.6 °C31.3 °C 
Maximal: 34.5 °C
Durchschnitt: 32.5 °C
31.4 °C32.6 °C32.7 °C
30.9 °C31.3 °C32.4 °C
30.5 °C31 °C27.9 °C
Maximal: 32.7 °C
Durchschnitt: 31.2 °C
Netzteil (max.)  31 °C | Raumtemperatur 21.5 °C | Voltcraft IR-260
Wärmebild Moto Z Play Vorderseite
Wärmebild Moto Z Play Rückseite

Lautsprecher

Lautsprechercharakteristik
Lautsprechercharakteristik

Wie bereits vom Moto Z bekannt ist der Lautsprecher auch beim Moto Z Play in den Ohrhörer integriert. Passend zu seinem Namen spielt das Testgerät Musik mit guter Qualität und in einer recht hohen Lautstärke ab. Wir messen beim Pink-Noise-Test bis zu 88,13 db(A), was deutlich mehr ist als beim teureren Schwestermodell. Hinzu kommt, dass auch die Töne zwischen 200 und 400 Hz noch etwas besser wiedergegeben werden, was zu einem für Smartphone-Verhältnisse recht ausgewogenen Klang führt. Wem das nicht reicht, der kann auf der Rückseite des Moto Z Play das JBL-Soundboost-Modul andocken, das mit bis zu 95,2 db(A) noch eine ganze Ecke lauter spielt.

Das über die 3,5-mm-Klinkenbuchse ausgegebene Audiosignal war im Test tadellos und ohne Störgeräusche. 

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.635.72525.434.63125.329.34032.928.45033.637.16331.634.78028.429.51002729.712520.8331602243.220021.349.625020.85631521.257.440019.459.350019.566.563017.768.580017.974.4100017.875.1125017.377.3160017.478.3200016.778.4250017.278.2315018.278.2400017.976.1500017.675630017.773.5800017.873.71000017.9741250018.175.21600018.269SPL3088.1N1.372.7median 17.9Lenovo Moto Z Playmedian 73.7Delta1.39.231.638.525.446.325.34832.945.933.646.631.650.728.449.12756.720.862.22268.421.373.620.876.421.276.919.476.519.580.817.778.917.981.817.883.317.38417.484.916.784.417.284.618.280.617.979.217.685.317.785.217.882.517.980.518.180.118.278.13095.21.3120.9median 17.9JBL-Speaker Moto-Modmedian 80.51.34.431.636.225.430.625.328.532.928.133.638.231.633.328.428.4272620.825.82230.921.336.420.844.721.248.919.453.719.56117.763.717.969.817.872.817.37317.472.816.773.317.274.418.27317.973.117.670.817.770.517.870.917.971.918.166.618.261.43083.91.356.8median 17.9Lenovo Moto Zmedian 69.81.312.8hearing rangehide median Pink Noise
Lenovo Moto Z Play Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (88.13 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 28.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (1.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 94% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 16%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 43%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 29% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 65% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

no name Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (95.16 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.4% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (2.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (7.7% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Lenovo Moto Z Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 34.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (1.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 30% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 62% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 16%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 43%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 55% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 39% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Beim Energieverbrauch zeigt das Moto Z Play der versammelten Konkurrenz, was Sparsamkeit bedeutet: In allen Teilbereichen ist es den Vergleichsgeräten überlegen. Besonders beeindruckend ist dabei der niedrige Messwert bei durchschnittlicher Last. Dort zahlt sich die moderne Fertigung des SoC im 14-nm-LPP-Verfahren aus.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.03 / 0.17 Watt
Idledarkmidlight 0.51 / 0.87 / 0.9 Watt
Last midlight 1.69 / 4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo Moto Z Play
3510 mAh
Samsung Galaxy A5 2016
2900 mAh
Sony Xperia XA
2300 mAh
Huawei P9 Lite
3000 mAh
Honor 8
3000 mAh
OnePlus 3
3000 mAh
Lenovo Moto Z
2600 mAh
Stromverbrauch
-74%
-69%
-98%
-108%
-104%
-62%
Idle min *
0.51
0.96
-88%
0.72
-41%
0.73
-43%
0.78
-53%
0.57
-12%
0.66
-29%
Idle avg *
0.87
1.64
-89%
1.5
-72%
2.09
-140%
1.89
-117%
1.24
-43%
1.01
-16%
Idle max *
0.9
1.71
-90%
1.57
-74%
2.11
-134%
2.02
-124%
1.36
-51%
1.09
-21%
Last avg *
1.69
2.98
-76%
3.48
-106%
4.15
-146%
5.28
-212%
5.92
-250%
3.97
-135%
Last max *
4
5.08
-27%
6.04
-51%
5.05
-26%
5.44
-36%
10.53
-163%
8.34
-109%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Kombiniert man einen großen 3.510-mAh-Akku mit sehr niedrigen Energieverbrauchswerten, resultiert dies in beeindruckenden Akkulaufzeiten. So erreicht das Moto Z Play im Idealfall (niedrigste Helligkeit, Lesescript im Browser) bis zu 42 Stunden und 20 Minuten Display-on-Time. Aber selbst unter Last gibt es erst nach satten 13 Stunden und 44 Minuten auf – bei einem Sony Xperia XA gehen schon bei rund einem Viertel dieser Laufzeit alle Lichter aus. 

Extrem gut fällt auch das Durchhaltevermögen beim Abspielen des Big-Buck-Bunny-Videos aus. Dieses gibt das Testgerät bei einer Displayhelligkeit von rund 150 cd/m² 19 Stunden und 50 Minuten lang wieder – ein Wert, den wir für gewöhnlich eher beim Idle-Test erwarten würden. Sehr gut fällt auch das Ergebnis der praxisnahen WLAN-Messung aus: Hier muss das Moto Z Play den Spitzenplatz zwar knapp an das OnePlus 3 abtreten, kann jedoch alle anderen Kontrahenten locker in ihre Schranken verweisen.

Auch wenn das Testgerät nicht unbedingt einen Energiesparmodus nötig hat, ist dieser dennoch mit an Bord. Er lässt sich manuell oder automatisch bei einem bestimmten Akkustand aktivieren und schränkt sowohl die Hintergrundsynchronisation von Apps als auch die Leistung des Prozessors ein. Zusätzlich wird die Vibrationsfunktion deaktiviert.

Mit dem beiliegenden Netzteil kann der fest integrierte Smartphone-Akku in rund einer Stunde und vierzig Minuten wieder vollständig aufgeladen werden.

Wir hatten zudem die Gelegenheit, das Incipio-Offgrid-Power-Pack zusammen mit dem Moto Z Play zu testen. Ist der Effizienzmodus aktiviert, der den Smartphone-Akku durch den 2.220 mAh fassenden Energiespeicher des Zusatzmoduls möglichst lange bei einer Kapazität von 80 Prozent hält, steigerte sich die WLAN-Akkulaufzeit des Testgeräts von ohnehin schon guten 13 Stunden und 44 Minuten auf phantastische 20 Stunden und 52 Minuten. Schade ist jedoch, dass das Power-Pack keinen eigenen USB-Anschluss besitzt, sodass es nur über das Smartphone aufgeladen werden kann.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
42h 20min
Surfen über WLAN v1.3 (Chrome 53)
13h 44min
Big Buck Bunny H.264 1080p
19h 50min
Last (volle Helligkeit)
10h 52min
Lenovo Moto Z Play
3510 mAh
Samsung Galaxy A5 2016
2900 mAh
Sony Xperia XA
2300 mAh
Huawei P9 Lite
3000 mAh
Honor 8
3000 mAh
OnePlus 3
3000 mAh
Lenovo Moto Z
2600 mAh
Akkulaufzeit
-26%
-65%
-46%
-49%
-33%
-47%
Idle
2540
2323
-9%
775
-69%
1404
-45%
1487
-41%
1338
-47%
1371
-46%
Last
652
483
-26%
170
-74%
272
-58%
255
-61%
268
-59%
320
-51%
WLAN (alt)
WLAN
824
626
-24%
353
-57%
604
-27%
499
-39%
840
2%
407
-51%
H.264
1190
672
-44%
460
-61%
568
-52%
526
-56%
847
-29%
724
-39%

Pro

+ stabiles, hochwertig verarbeitetes Gehäuse
+ erweiterbar durch Moto Mods
+ keine überflüssige Software vorinstalliert
+ schneller USB-Typ-C-Port
+ microSD-Karte als interner Speicher verwendbar
+ gute Telefonie-Funktionen
+ präziser Touchscreen
+ kontrastreiches AMOLED-Display
+ zuverlässiger Fingerabdruckscanner
+ flüssige Bedienbarkeit
+ Schnellladegerät und Style-Shell im Lieferumfang
+ sehr lange Akkulaufzeiten
+ geringe Erwärmung
+ guter Lautsprecher

Contra

- unzuverlässiger Autofokus der Hauptkamera
- keine Miracast-Unterstützung
- Display mit PWM-Flimmern
- kein Headset im Lieferumfang
- Akku fest integriert

Fazit

Im Test: Lenovo Moto Z Play (XT1635-02). Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.
Im Test: Lenovo Moto Z Play (XT1635-02). Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.

Wie schon beim Moto Z ist auch beim Moto Z Play eines der zentralen Features die Erweiterbarkeit mittels Moto Mods. Diese Module werden laut Lenovo zwar noch für mindestens drei Gerätegenerationen unterstützt, allerdings muss der Käufer dafür erst einmal etwas tiefer in die Tasche greifen. Wer darin keinen Sinn sieht, sollte dennoch einen Blick auf das Moto Z Play werfen: Mit seinem sparsamen und trotzdem ausreichend flotten Snapdragon-625-SoC erreicht es sehr lange Akkulaufzeiten, das Display überzeugt mit hohen Kontrasten sowie einer guten Blickwinkelstabilität und das Gehäuse aus einer Metall-Glas-Kombination hinterlässt beim Anfassen einen erstklassigen Eindruck. Hinzu kommt, dass das Testgerät mit Dual-SIM-Funktion, NFC, USB-Typ-C-Port und flottem Fingerabdruckscanner fast alles zu bieten hat, was Smartphone-Käufer begehren – selbst ein 3,5-mm-Headset-Anschluss ist integriert. Einer der wenigen echten Makel des Testgeräts ist der unzuverlässige Autofokus der Hauptkamera.

Angesichts der großen Preisdifferenz von über 200 Euro zwischen Moto Z und Moto Z Play verwundert der in vielen Bereichen geringe Rückstand des günstigeren Modells. Wer auf das letzte Quäntchen Displayschärfe, ein extrem schlankes Design sowie große Kraftreserven zugunsten nahezu doppelt so langer Akkulaufzeiten verzichten kann, der ist beim Moto Z Play gut aufgehoben.

Eine interessante Alternative mit Snapdragon-625-SoC ist das Asus ZenFone 3. Das Gerät ist hochwertig verarbeitet und hat bereits ab Werk ein umfangreiches Software-Paket mit an Bord. Allerdings muss im Vergleich zum Moto Z Play unter anderem auf NFC sowie die modulare Erweiterbarkeit verzichtet werden. Wer hingegen High-End-Power zu Mittelklasse-Preisen möchte, darf auf unseren bald erscheinenden Test des ZTE Axon 7 gespannt sein.

Lenovo Moto Z Play - 27.10.2016 v5.1
Andreas Kilian

Gehäuse
93%
Tastatur
70 / 75 → 93%
Pointing Device
94%
Konnektivität
51 / 60 → 85%
Gewicht
91%
Akkulaufzeit
98%
Display
89%
Leistung Spiele
32 / 63 → 51%
Leistung Anwendungen
50 / 70 → 72%
Temperatur
93%
Lautstärke
100%
Audio
69 / 91 → 76%
Kamera
72%
Durchschnitt
77%
88%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Andreas Kilian, 27.10.2016 (Update: 27.10.2016)