Test Samsung Series 3 305E7A-S03DE Notebook

Till Schönborn , 11.04.2012

Mit der Kraft der zwei Herzen. Eine Quad-Core-APU von AMD sowie eine zweite Grafikkarte im Crossfire-Verbund sollen die Leistungswerte von Samsungs Multimedia-Einsteiger beflügeln. Warum uns das 305E7A trotz guter Eingabegeräte und geringer Emissionen nicht vollends überzeugt, verrät unser Testbericht.

In vielen Haushalten hat der klassische PC bereits ausgedient - ein schickes und allroundtaugliches Notebook zum möglichst kleinen Preis soll die hässliche graue Kiste unterm Schreibtisch ablösen. Office-Programme und die Wiedergabe von (HD-) Videos, vielleicht auch gelegentlich ein 3D-Spiel zählen neben dem Surfen im Internet dabei zu den vorrangigen Aufgaben.

Genau die Zielgruppe mit diesen Bedürfnissen peilt der Hersteller Samsung mit seinem neuen 17-Zöller 305E7A an. Herzstück des Notebooks bildet AMDs Quad-Core-APU A6-3420M, dem 6 GByte Arbeitsspeicher sowie eine 500 GByte große Festplatte zur Seite gestellt wurden. Eine zusätzliche, dedizierte Radeon HD 6470M arbeitet zusammen mit der HD 6520G des Prozessors im Crossfire-Verbund und soll so die Grafikleistung beflügeln. Alternativ werden verschiedene andere Modelle mit A4- oder A8-Prozessor sowie abweichendem Speicherausbau angeboten.

Gerade einmal 550 Euro werden für unsere doch recht stattliche Ausstattungsvariante fällig, womit sich das 305E7A auf dem Niveau vergleichbarer Fusion-Notebooks wie dem HP Pavilion g7-1353eg oder Acers Aspire 7560G bewegt. Starke Leistungen in unserem Testbericht stellte auch das Packard Bell EasyNote F4311 (teils auch F4312 bezeichnet) unter Beweis, welches auf Intels Sandy-Bridge-Plattform basiert.

Ob es Samsung wirklich gelungen ist, ein überzeugendes Rundum-sorglos-Paket zu schnüren, wollen wir nun im Vergleich mit den genannten Konkurrenten herausfinden.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Staubfänger: Hochglanzoberflächen
Staubfänger: Hochglanzoberflächen

Obwohl die Serie 3 preislich im Einstiegsbereich angesiedelt ist, weiß das Design dennoch zu gefallen. Wie bei den kleineren Modellen der Baureihe, beispielsweise dem 300E5A, setzt Samsung auf eine Kombination aus schwarzem und silbergrauem Kunststoff. Leider sind nicht alle Oberflächen matt, vor allem das Hochglanz-Finish rings um die Tastatur entpuppt sich bereits nach kurzer Zeit als unpraktischer Staubfänger. Einen deutlich besseren Eindruck hinterlässt die Displayrückseite, welche mit dem bekannten Rillenmuster überzogen wurde. Schmutz oder Fingerabdrücke haben darauf keine Chance, aber auch die interessante Optik hebt sich angenehm vom der Masse ab.

Für ein 17-Zoll-Notebook bringt das 305E7A vergleichsweise leichte 2,65 Kilogramm auf die Waage und wirkt subjektiv sehr handlich. Dies wird durch den sehr schmalen Displayrahmen noch verstärkt, welcher an den Seiten nur 12 Millimeter misst. Der gesamte Laptop besitzt eine Grundfläche von 40,6 x 26,4 Zentimetern bei einer Dicke von schlanken 28 Millimetern.

Die kompakte Bauweise bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Stabilität. Punktuellen Druck pariert das Gehäuse nur widerwillig und gibt gelegentlich auch ein leichtes Knarzen von sich. Als besonders empfindlich erweisen sich dabei typische Problemstellen wie der Bereich über dem DVD-Laufwerk oder die Mitte der Handballenauflage. Ärgerlich, denn an der Verarbeitungsqualität gibt es ansonsten nicht viel auszusetzen.

Auch das Display ist nichts für Grobmotoriker. Die Scharniere sind zwar recht straff angezogen, haben aber zu viel Spiel und schwingen somit bei Erschütterungen lange nach. Der Deckel sollte am besten mittig und mit beiden Händen geöffnet werden.

Ähnliche Probleme kennzeichnen auch andere günstige Multimedia-Notebooks wie das Acer Aspire 7560G. Für eine höhere Festigkeit wäre der Einsatz verschiedener Leichmetalle wie Aluminium notwendig, der jedoch meist nur bei teureren Geräten zu finden ist.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

USB 3.0 fehlt leider.
USB 3.0 fehlt leider.

Bei der Anschlussausstattung tischt Samsung nur Standardkost auf. Zu dieser gehören drei USB-2.0-Schnittstellen, deren Übertragungsrate ordentliche 33 MB/s erreicht. Obwohl mit dem A70M ein passender Chipsatz mit nativer USB-3.0-Unterstützung verfügbar wäre, besitzt das 305E7A - wie auch die meisten direkten Konkurrenten - leider keine Ports in dem weitaus schnelleren Nachfolgestandard.

Darüber hinaus finden wir mit VGA und HDMI die derzeit gängigsten Displayausgänge, GBit-LAN sowie Kensington Lock. Die Soundanschlüsse für Kopfhörer/Lautsprecher beziehungsweise ein Mikrofon sind im bekannten Format von 3,5-Millimeter-Klinken ausgeführt.

Mit Ausnahme des an der Vorderfront positionierten 4-in-1-Kartenlesers (SD, SDHC, SDXC, MMC) wurden alle Schnittstellen auf die beiden Gehäuseseiten verteilt. Das Layout entspricht exakt dem des kleineren 300E5A: Zwischen den USB-Ports hätte Samsung noch etwas mehr Platz lassen und vielleicht auch einige Schnittstellen auf die Rückseite verlagern können, doch insgesamt gibt es in dieser Disziplin nicht viel zu kritisieren.

Frontseite: 4-in-1 Kartenleser
Frontseite: 4-in-1 Kartenleser
linke Seite: Netzteilanschluss, LAN, Luftauslass, VGA, HDMI, USB 2.0, Kopfhörer/Mikrofon
linke Seite: Netzteilanschluss, LAN, Luftauslass, VGA, HDMI, USB 2.0, Kopfhörer/Mikrofon
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse
rechte Seite: DVD-Brenner, 2x USB 2.0, Kensington Lock
rechte Seite: DVD-Brenner, 2x USB 2.0, Kensington Lock
0,3-Megapixel-Webcam
0,3-Megapixel-Webcam
Easy Settings
Easy Settings

Kommunikation

Mittels eines Atheros AR9285 WLAN-Adapters verbindet sich das Notebook zu Netzwerken nach IEEE 802.11.b/g/n. Das günstige Modul ist über PCIe angebunden und arbeitet mit je einem Sende- und Empfangsstream (1x1), was in einer maximalen Bruttoübertragungsrate von 150 MBit/s resultiert. Über Geschwindigkeit und Stabilität der Verbindung konnten wir uns während unseres Tests nicht beklagen, bedauerlich ist lediglich die fehlende Unterstützung für das 5-GHz-Band.

Wer auf Bluetooth oder gar UMTS gehofft hat, wird von Samsung leider enttäuscht. Alle Modelle der Baureihe beschränken sich auf WLAN und können höchstens per USB-Stick um weitere Funkstandards erweitert werden.

Für Videochats oder Fotos steht eine einfache 0,3-Megapixel-Webcam bereit, welche wie üblich in den oberen Displayrahmen eingelassen wurde. Die Bildqualität ist nicht wirklich begeisternd, so kommt es bei geringer Beleuchtung zu starkem Bildrauschen und auch die Schärfe sowie das Auflösungsvermögen sind eher gering. Etwas besser arbeitet das links unter der Tastatur befindliche Mikrofon, dessen gut verständliche Sprachaufnahmen aber noch ein wenig brillanter ausfallen könnten.

Zubehör

Samsung typisch muss eine Recovery-DVD nicht erst selbst gebrannt werden, sondern liegt dem Notebook ab Werk bei. Ansonsten finden wir neben dem Notebook samt Akku und 60-Watt-Netzteil nur das gewohnte Broschürenpaket, welches über die Inbetriebnahme oder Garantiebedingungen informiert.

Softwareseitig hat der Hersteller unter anderem CyberLinks YouCam sowie das Programm "Easy Settings" vorinstalliert. Dieses praktische Tool kennen wir bereits von anderen Samsung Geräten, es ermöglicht beispielsweise eine Beeinflussung der Lüfterdrehzahlen (Leisemodus) oder informiert über den aktuellen Energieverbrauch.

Wartung

Selten haben wir so sehr mit einer Wartungsklappe gekämpft wie im Falle des Samsung 305E7A. Obwohl nur eine einzige, dafür aber umso fester angezogene Schraube den Weg ins Innere versperrt, kostete diese uns doch so einige Zeit und Nerven - ohne hochwertiges Werkzeug sollte man sich besser nicht an das Notebook wagen, zu schnell ist der weiche Schraubenkopf beschädigt.

Nachdem dieses Problem überwunden ist, erhält man Zugang zur Festplatte sowie dem Arbeitsspeicher. Freie Steckplätze oder 2,5-Zoll-Schächte gibt es leider nicht, so dass eine Aufrüstung zwangsläufig mit dem Ausbau der vorhandenen Komponenten verbunden ist. Eine weitere Demontage des Gerätes, um beispielsweise Lüfter und Kühlkörper reinigen zu können, ist weniger einfach möglich und gefährdet zudem den Garantieanspruch im Schadensfall.

Garantie 

Zur Verlängerung der ab Werk 24 Monate gültigen Garantie stehen verschiedene Pakete bereit. Gegen einen Aufpreis von 60 beziehungsweise 100 Euro erwirbt der Käufer einen 3- respektive 4-jährigen Vor-Ort-Abholservice.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Das große 17-Zoll-Gehäuse bietet ausreichend Platz für eine vollwertige Tastatur inklusive Ziffernblock. Die Tasten im Chiclet-Design sind in eine leicht abgesenkte Hochglanzoberfläche eingebettet, welche sich als recht stabil erweist. Auf unnötige Spielereien hat Samsung zum Glück verzichtet und alle Buchstaben und Funktionsknöpfe dort platziert, wo sie vom Nutzer auch erwartet werden.

Für ein weit unter 600 Euro teures Notebooks kann uns das Schreibgefühl vollends überzeugen. Die 15 x 15 Millimeter großen Buchstaben besitzen einen knackigen Druckpunkt, der höchstens noch einen Tick fester ausfallen könnte. Bis hin zum äußersten Rand der Leertaste werden alle Eingaben ohne Verkanten umgesetzt. Wir würden uns noch einen etwas großzügigeren Hubweg wünschen, dann wäre der Anschluss einer externen Tastatur auch für Vielschreiber praktisch überflüssig.

Touchpad

Einen ähnlich positiven Eindruck hinterlässt das vom Hersteller Elan stammende Touchpad. Auf der etwa 10 x 5,5 Zentimeter großen, leicht strukturierten Eingabefläche gleiten selbst verschwitzte Finger mühelos und steuern den Mauszeiger mit überdurchschnittlicher Präzision. Verschiedene Multitouch-Gesten mit bis zu drei Fingern können individuell aktiviert und konfiguriert werden, beispielsweise in Bezug auf die Scrollgeschwindigkeit. Ein weiteres interessantes Feature ist der sogenannte Handsensor, der eine Ablage des Handballens auf dem Touchpad erkennt und so ungewollte Zeigerbewegungen verhindert.

Die beiden separaten Tasten unterhalb des Pads bieten ein sattes Klick-Geäusch und einen ebenso überzeugenden Druckpunkt. Mit vergleichbar hochwertigen Eingabegeräten kann kaum einer der direkten Konkurrenten des Notebooks aufwarten.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad
Ziffernblock
Ziffernblock

Display

Wie wir testen - Display

Wie alle anderen günstigen 17-Zöller setzt auch das Samsung 305E7A auf eine Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten, was einer Pixeldichte von 106 dpi entspricht. Ein FullHD-Panel wäre zwar eine Bereicherung für Multitasking oder besonders umfangreiche Programme, doch würde dies neben höheren Kosten auch die Anforderungen an die Grafikleistung des Notebooks erhöhen.

Das LED-Backlight sorgt für eine besonders gleichmäßige Ausleuchtung mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 211 cd/m², was für die meisten Nutzer vollkommen ausreichen dürfte. Auf ähnliche Werte kamen wir auch bei Packard Bells F4311, die Anzeigen des Acer Aspire 7560G sowie des HP Pavilion g7-1353eg waren hingegen etwas dunkler.

208
cd/m²
206
cd/m²
204
cd/m²
217
cd/m²
221
cd/m²
213
cd/m²
214
cd/m²
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cd/m²
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cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 221 cd/m²
Durchschnitt: 211 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 221 cd/m²
Schwarzwert: 1.87 cd/m²
Kontrast: 118:1

Beim Schwarzwert fällt das Samsung Panel (LTN173KT028) leider durch und strahlt mit kräftigen 1,87 cd/m² - dunkle Bildbestandteile wirken dadurch immer etwas flach und driften ins Gräuliche ab. Als Kontrast errechnen wir 118:1, was selbst für ein günstiges TN-Panel ausgesprochen schlecht ist.

Schon als wir das Notebook zum ersten Mal starteten, fiel uns die ausgesprochen knallige Farbwiedergabe der Anzeige ins Auge. Manch einem mag diese kräftige Darstellung zusagen, wir würden jedoch eher eine natürlichere Variante bevorzugen. Der Farbumfang, also die Menge aller vom Monitor abbildbaren Farbtöne, ist mit nur 77 Prozent des sRGB-Standards eingeschränkt.

305E7A vs. Adobe RGB (t)
305E7A vs. Adobe RGB (t)
305E7A vs. sRGB (t)
305E7A vs. sRGB (t)
305E7A vs. Aspire 7560G (t)
305E7A vs. Aspire 7560G (t)
305E7A vs. Pavilion 1353eg (t)
305E7A vs. Pavilion 1353eg (t)
305E7A vs. F4311 (t)
305E7A vs. F4311 (t)
Außeneinsatz
Außeneinsatz

Im Gegensatz zu den meisten anderen Consumer-Geräten wurde die Displayoberfläche des 305E7A vom Hersteller entspiegelt. Wer das nicht gerade kleine Notebook tatsächlich unterwegs nutzen möchte, darf sich so über einen unbeeinträchtigten Blick auf den Bildinhalt freuen. Andere Geräte ohne mattes Panel wie das Packard Bell F4311 sind aufgrund von kräftigen Reflexionen im direkten Sonnenlicht praktisch unbenutzbar, wohingegen unser Testkandidat zumindest eine gewisse Bewegungsfreiheit gestattet. Mit einer noch etwas stärkeren Hintergrundbeleuchtung (> 250 cd/m²) würde sich dieses Ergebnis weiter verbessern lassen.

Blickwinkel Samsung 305E7A-S03DE
Blickwinkel Samsung 305E7A-S03DE

Großzügige Blickwinkel zählen nicht zu den Stärken eines TN-Panels, was sich in diesem Fall wieder einmal bestätigt. Sowohl horizontal als auch vertikal sind bereits früh invertierende Kontraste und Farbverfälschungen erkennbar, wobei Abweichungen nach oben und unten das größte Problem darstellen. Auch dieses Verhalten kennen wir von fast allen Mitbewerbern, bessere Displays sind in der Regel Geräten höherer Preisklassen (beispielsweise HP Envy 15 mit IPS-Panel) vorbehalten.

Wer mangels HDMI-Anschluss auf den analogen VGA-Port seines Notebooks angewiesen ist, wird mit dem 305E7A keine Freude haben. Wie bereits beim 15-Zoll-Modell kann die Ausgabequalität nicht überzeugen, das Bild ist unruhig und flimmert stark.

Systemübersicht
Systemübersicht

Angesichts der überwältigenden Dominanz von Intels aktueller Sandy-Bridge-Generation freuen wir uns, mal wieder ein Gerät auf Basis der AMD-Llano-Architektur durch unseren Testparcours treiben zu können.

Der A6-3420M ist ein Quad-Core-Modell der unteren Mittelklasse, dessen Kerne mit vergleichsweise niedrigen 1,5 GHz takten. Wird die APU nur teilweise ausgelastet, kann die Taktrate mittels TurboCore 2.0 stufenlos auf 2,4 GHz angehoben werden, was in bisherigen Tests allerdings nicht immer zuverlässig funktionierte. Grundlegend basiert Llano noch auf dem älteren K10(.5)-Kern, der auch bei den Turion-II- und Phenom-II-Modellen eingesetzt wurde. Durch verschiedene Optimierungen wie einen auf insgesamt 4 MByte vergrößerten L2-Cache stieg die Pro-MHz-Leistung um etwa 5 Prozent.

In den 35 Watt TDP des A6-3420M ist ebenfalls eine Grafikeinheit enthalten, welche auf den Namen Radeon HD 6520G hört und 320 Shader-ALUs bei 400 MHz Kerntakt besitzt. Samsung hat zusätzlich eine dedizierte Radeon HD 6470M (800/800 MHz Kern/Speicher, 1 GByte DDR3-VRAM) verbaut, die zusammen mit der integrierten GPU in einem asymmetrischen Crossfire-Verbund arbeiten kann. AMD bezeichnet diese Kombination als Radeon HD 6540G2.

Neben einer 500 GByte großen Festplatte umfasst die Speicherausstattung noch 6 GByte DDR3-RAM, der sich auf zwei Module mit 4 beziehungsweise 2 GByte aufteilt. Trotz dieser ungleichen Bestückung arbeitet der Speichercontroller im Dual-Channel-Modus (eingeschränkt auf die ersten 4 Gbyte), was insbesondere der Grafikleistung zugute kommt.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HWInfo
DPC Latenzen
Systeminformationen Samsung 305E7A-S03DE

Prozessor

2,4 GHz bei bis zu 2 Threads
2,4 GHz bei bis zu 2 Threads
1,5 GHz ab etwa 3 Threads
1,5 GHz ab etwa 3 Threads

AMDs kleiner Quad-Core schlägt sich wacker, kommt aber auch bei Auslastung aller 4 Kerne nicht auf das Niveau vergleichbarer Intel Modelle. In unseren Messungen konnten wir einen Score von 1,96 Punkten im Cinebench R11.5 sowie 6995 Punkte in der Vorgängerversion Cinebench R10 ermitteln, womit sich die CPU knapp hinter einem Core i3-2310M einordnet. Trotz 2,4 GHz Turbo-Taktrate, was einer Steigerung von stattlichen 60 Prozent gegenüber der Basis von 1,5 GHz entspricht, fallen die Ergebnisse bei Singlethread-Messungen noch schlechter aus: Mit 2098 Punkten landet der A6-3420M hier nur im Bereich des Core i3-2357M, einer 1,3 GHz langsamen ULV-CPU (alle Werte unter 64 Bit).

Obwohl die Leistungswerte im Konkurrenzvergleich keinesfalls berauschend sind, fühlt sich das Llano-System im Alltag durchaus flott an. Der Turbo wird in der Regel bis zu einer Auslastung von etwa 2 Kernen aktiv, lediglich bei gut parallelisierten Programmen fällt der Prozessor dauerhaft auf seinen niedrigen Basistakt zurück. Besser wären zusätzliche Zwischenstufen, wie sie bei Intels Turbo Boost 2.0 möglich sind.

Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
2098 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
6995 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
3830 Points
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
1606
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5399
Cinebench R10 Shading 32Bit
3560
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.96 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
20.45 fps
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Massenspeicher

Übertragungsraten im HD-Tune-Benchmark
Übertragungsraten im HD-Tune-Benchmark

Samsung hat die 500 Gigabyte große Festplatte des Herstellers Seagate (ST9500325AS) in drei Partitionen aufgeteilt: Etwa 20 GByte wurden für ein verstecktes Wiederherstellungslaufwerk abgezweigt, die restliche Kapazität steht für das Betriebsystem, Windows 7 Home Premium 64 Bit, beziehungsweise Benutzerdaten zur Verfügung.

Die Übertragungsrate im HD-Tune-Benchmark liegt mit durchschnittlich 63,6 MB/s im unteren Mittelfeld aktueller Datenträger, sehr viel mehr ließen die technischen Daten (5400 U/min und 8 MByte Cache) allerdings auch nicht erwarten. Durch das Nachrüsten einer schnellen SSD könnte vor allem die Zugriffszeit von 18,8 Millisekunden spürbar beschleunigt werden.

Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS
Minimale Transferrate: 36.9 MB/s
Maximale Transferrate: 80.4 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 63.6 MB/s
Zugriffszeit: 18.8 ms
Burst-Rate: 64.5 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Systemperformance

In unseren Systemleistungs-Benchmarks liegen sowohl die AMD bestückten Konkurrenten von Acer und HP als auch das Packard Bell mit Core-i3-Prozessor eng beeinander. Das Samsung 305E7A erreicht 4822 Punkte im PCMark Vantage sowie 1568 Punkte im PCMark 7, was für diese Preisklasse durchaus respektabel ist. Wegen des vollständig synthetischen Charakters beider Programme sollten deren Ergebnisse ohnehin nicht überbewertet werden und nur einer groben Einordnung dienen.

5.6
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.6
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.1
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.8
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.3
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.6
PC Mark
PCMark Vantage4822 Punkte
PCMark 71568 Punkte
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Grafikkarte

Crossfire ist deaktivierbar.
Crossfire ist deaktivierbar.

Weder die integrierte Radeon HD 6520G noch die zusätzliche HD 6470M sind für sich genommen besonders leistungsfähig - erst die Kombination im Multi-GPU-Verbund zur HD 6540G2 macht sie stark. Deaktivieren wir Crossfire (nur 6520G aktiv), landet das Notebook im 3DMark 11 mit 689 Punkten (GPU-Score 614 Punkte) nur auf den hinteren Rängen. Mit der gebündelten Leistung beider Grafikkarten sind hingegen 1086 Punkte möglich (GPU-Score 1037 Punkte), was die 3D-Leistung auf das Niveau einer Radeon HD 6550M hebt. Noch etwas schneller ist die HD 7670M im Packard Bell F4311, mit großem Abstand an die Spitze setzt sich jedoch das mit einer noch stärkeren Crossfire-Lösung ausgestattete Acer Aspire 7560G (Radeon HD 6740G2).

3D Mark
3DMark 0314367 Punkte
3DMark 058495 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
4800 Punkte
3DMark Vantage3364 Punkte
3DMark 111086 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Ob sich diese guten Werte auch in realen Spielen wiederspiegeln, wollen wir nun mit einer Auswahl verschiedener aktueller Titel herausfinden. Während das Multi-GPU-Setup im hochoptimierten 3DMark nahezu perfekt skaliert, stellt sich das Bild im Spielealltag etwas differenzierter dar.

Den Anfang macht heute Anno 2070 aus dem Aufbaustrategie-Genre. Die grafisch anspruchsvolle DirectX-11-Engine protzt mit schicken Lichteffekten und ihrer besonders realistischen Wasserdarstellung. In puncto Performance ordnet sich die HD 6540G2 zunächst auf Augenhöhe mit der HD 7670M ein, doch dieser Schein trügt: Selbst bei einer Bildrate von 30,8 fps in unserem Medium-Preset fühlt sich das Spiel nicht flüssig an - das bekannte Mikroruckler-Phänomen aufgrund von ungleichmäßigen Frametimes des Crossfire-Gespanns. Obwohl wir mit deaktiviertem Crossfire deutlich niedrigere fps ermittelten (13,9 statt 19,6 fps in unserer Voreinstellung "hoch"), war das subjektive Empfinden vergleichbar.

Anno 2070
 AuflösungEinstellungenWert
 1024x768Low Preset80 fps

In der Fußball-Simulation Fifa 12 versagte AMDs Multi-GPU-Lösung gleich ganz. Egal ob beide Grafikkarten aktiviert sind oder nicht, an der Framerate ist kein Unterschied feststellbar (jeweils 54,0 fps in unserer Voreinstellung "hoch"). Da das Spiel ohnehin selbst in maximalen Einstellungen uneingeschränkt flüssig läuft, mag dies in diesem Fall verschmerzbar sein.

Fifa 12
 AuflösungEinstellungenWert
 1024x768medium76.1 fps
 800x600low127.3 fps

Dass es auch anders geht, beweist uns das Action-Rollenspiel Deus Ex: Human Revolution. Bis zu 58 Prozent Mehrleistung (19,3 zu 30,9 fps in unserer Voreinstellung "hoch") konnten wir durch das Aktivieren von Crossfire ermitteln, was in vielen Situationen die Spielbarkeit entscheidend verbessert. Obwohl besonders unter 30 fps vermehrt Mikroruckler auffallen, kann von einem spürbaren Fortschritt gegenüber der integrierten Grafikeinheit gesprochen werden.

Deus Ex Human Revolution
 AuflösungEinstellungenWert
 1024x768DX9, All Off, Trilinear AF59.5 fps

Wie bereits Fifa zeigt auch F1 2011 keinerlei Zugewinne durch die zusätzliche dedizierte Grafikkarte (jeweils 21,6 fps in unserer Voreinstellung "hoch"). Dementsprechend niedrig fallen die Bildraten aus; das Packard Bell F4311 ist in etwa 50 Prozent schneller. Eine ähnliche Performance konnten wir auch bei den Multi-GPU-Notebooks von Acer und HP messen, so dass hier vermutlich ein generelles Treiberproblem vorliegt.

F1 2011
 AuflösungEinstellungenWert
 1024x768Medium Preset DX932 fps
 800x600Ultra Low Preset DX952 fps

Zum Abschluss haben wir uns noch den Offroad-Racer Dirt 3 vorgenommen. Dieser wird mit aktiviertem Crossfire zwar deutlich flotter gerendert (36,3 zu 25,2 fps in unserer Voreinstellung "hoch"), plagt den Spieler jedoch mit besonders ausgeprägtem Stocken - wir würden schon fast von "Makrorucklern" sprechen wollen. Wie auch in den anderen von uns getesteten Spielen wäre eine einzelne, dafür aber leistungsstärkere Grafikkarte die bessere Lösung gewesen.

Dirt 3
 AuflösungEinstellungenWert
 1024x768Medium Preset, 0xAA, -AF45.3 fps
 800x600Ultra Low Preset, 0xAA, -AF73.2 fps
Deus Ex
Deus Ex

Neben den Mikrorucklern begegnete uns noch ein weiteres Problem im Test, welches wir bereits beim Acer Aspire 7560G und dem HP g7-1353eg beobachten konnten: Die Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten wird nicht unterstützt. Um Ihnen dennoch vergleichbare Werte zu anderen Geräten liefern zu können, haben wir die entsprechenden Benchmarks in 1280 x 768 durchgeführt und die Bildraten um die fehlende Pixelzahl abgewertet. Mit diesem Trick versuchen wir die Performance zu simulieren, wenngleich die ermittelten Zahlen mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden sollten und darum nicht in den Vergleichs-Tabellen aufgeführt sind.

min. mittelhoch max.
Dirt 3 (2011) 73.245.3fps
Deus Ex Human Revolution (2011) 59.5fps
F1 2011 (2011) 5232fps
Fifa 12 (2011) 127.376.1fps
Anno 2070 (2011) 80fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Für ein spieletaugliches Multimediagerät fällt die Geräuschentwicklung des 305E7A ausgesprochen niedrig aus. Selbst im Leerlauf läuft der Lüfter zwar ohne Unterbrechung, wird mit maximal 31,4 db(A) aber kaum störend auffallen. Silent-Freaks können zudem den Leisemodus aktivieren, welcher die Lautstärke auf nahezu unhörbare 30,7 dB(A) reduziert. Lediglich die leisen Zugriffsgeräusche der Festplatte sind dann noch zu vernehmen.

Unter typischer Spielelast, simuliert mit dem 3DMark 06, steigt der Lärmpegel nur minimal auf 32,5 dB(A) an - ein herausragend gutes Ergebnis. Im Leisemodus konnten wir sogar 31,1 dB(A) verzeichnen, ohne dass es dabei zu Performanceeinschränkungen in normalen (3D-)Anwendungen kommt. Als größte Lärmquelle des Notebooks erweist sich das bis zu 35,6 dB(A) laute DVD-Laufwerk, welches selbst das Lüftergeräusch während unseres Stresstests übertönt. Bemerkenswert: Sobald das Notebook zurück in den Leerlauf fällt, sinkt auch die Lautstärke innerhalb von Sekundenbruchteilen wieder ab.

Lautstärkediagramm

Idle 30.7 / 31.3 / 31.4 dB(A)
HDD 30.7 dB(A)
DVD 35.6 / dB(A)
Last 32.5 / 35.4 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft SL 320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Trotz der geringen Geräuschemissionen hat es Samsung geschafft, auch die Temperaturentwicklung im Zaum zu halten. Ohne Belastung wird das Gehäuse nur handwarm, die höchsten Werte messen wir an der Unterseite mit maximal 35 Grad Celsius. Starten wir auf dem Notebook gleichzeitig FurMark und Prime95, klettern die Temperaturen mit der Zeit auf bis zu 48,1 Grad Celsius in der Nähe des Luftauslasses. Im Bereich der Handballenauflagen bleibt das Gerät allerdings deutlich kühler, so dass auch längere Spiele-Sessions nicht mit Brandblasen enden werden.

Im Inneren des Chassis pendelt sich der A6-3420M nach längerer Volllast bei unbedenklichen 80 Grad Celsius ein. Die Temperatur der Radeon HD 6470M konnten wir leider nicht auslesen, doch Throttling oder gar Stablitätsprobleme waren zu keiner Zeit feststellbar.

Max. Last
 44.1 °C27 °C22.2 °C 
 40.5 °C32.2 °C22.4 °C 
 32 °C29.5 °C21.5 °C 
Maximal: 44.1 °C
Durchschnitt: 30.2 °C
21.1 °C27 °C48.1 °C
21.2 °C34.5 °C37.9 °C
20.8 °C24.2 °C29.7 °C
Maximal: 48.1 °C
Durchschnitt: 29.4 °C
Netzteil (max.)  55.3 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Sound-Panel
Sound-Panel

Schlechte Boxen sind wir von den meisten Notebooks ja bereits gewohnt, aber selbst unter der Berücksichtigung dieser Erfahrungen fällt das Samsung 305E7A negativ auf. Unser größter Kritikpunkt ist der bereits bei Zimmerlautstärke unangenehm klirrende Hochtonbereich, der sich auch mit den verschiedenen Einstellungsoptionen im Sound-Panel kaum verbessern lässt. Ebenso enttäuschen auch die kaum vorhandenen Bässe, was jedoch, bis auf wenige Ausnahmen, bei den meisten Kontrahenten kaum anders ist.

Immerhin liefert der analoge Klinkeausgang eine recht gute Signalqualität und genügend Leistung, um auch hochohmige HiFi-Kopfhörer zu befeuern. Alternativ steht der HDMI-Anschluss für die digitale Ausgabe von Mehrkanalton zur Verfügung.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Zeiten, in denen AMD basierte Notebooks im Leerlauf unnötig Energie verschwendeten, sind lange vorbei. Mit 9,4 bis 13,8 Watt erweist sich unser Testkandidat als ähnlich sparsam wie die ebenfalls auf Llano basierenden Geräte von Acer und HP. Einen nicht unbedeutenden Anteil daran hat die Switchable-Graphics-Technologie, welche die dedizierte Radeon HD 6470M abseits von 3D-Anwendungen automatisch deaktiviert.

Der Lastverbrauch fällt mit 39.3 bis 56,1 Watt ebenso genügsam aus und ist den zuvor ermittelten Leistungswerten absolut angemessen. Eventuell sollte Samsung aber über ein etwas stärkeres Netzteil nachdenken, da das beigelegte Modell nur maximal 60 Watt liefert und selbst bei unbeeinträchtigter Luftzirkulation bis zu 55 Grad Celsius erreicht.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.7 Watt
Idle 9.2 / 13.5 / 13.8 Watt
Last 39.3 / 56.1 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Wirklich lange Akkulaufzeiten lässt Samsungs 17-Zöller leider nicht zu. Bereits nach 5 Stunden und 26 Minuten im Battery Eater Readers Test (Energiesparmodus, WLAN aus, minimale Displayhelligkeit) hat das Notebook den kleinen 48-Wattstunden-Akku leergesaugt, etwa eine Stunde weniger als das Aspire 7560G schafft.

Wird WLAN aktiviert und das Display auf etwa 150 cd/m² eingestellt, geht die Laufzeit auf 3 Stunden und 24 Minuten zurück. Für diesen Test rufen wir im 40-Sekunden-Takt verschiedene Webseiten und HD-Videos auf, um ein möglichst praxisnahes Anwendungsszenario zu simulieren.

Frei nach dem Motto "Kraft kommt von Kraftstoff" sollte man bei Auslastung von CPU und Grafikkarte besser das Netzteil in der Nähe behalten: Lediglich 71 Minuten vergehen, bis der Battery Classic Test (Höchstleistung, WLAN an, maximale Displayhelligkeit) das Notebook zurück an die Steckdose treibt. Nach einem knapp 2-stündigen Ladevorgang ist der Akku wieder vollständig einsatzbereit.

Readers Test
Maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
Classic Test
Minimale Laufzeit  (Classic Test)
Ladevorgang
Ladevorgang
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 26min
Surfen über WLAN
3h 27min
DVD
2h 24min
Last (volle Helligkeit)
1h 11min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Samsung 305E7A-S03DE
Samsung 305E7A-S03DE

Es ist ein interessantes Konzept, mit dem das Samsung 305E7A seine Käufer gewinnen möchte: Ein Quad-Core-Prozessor zusammen mit einer Crossfire-Grafiklösung verbaut in einem matten 17-Zoll-Chassis - klingt nach einem leistungsstarken Multimedia-Paket zum obendrein überaus attraktiven Preis.

Leider verliert das Notebook schon auf den ersten Metern wichtige Punkte. Die Stabilität des leichten Kunststoffgehäuses enttäuscht, ebenso könnten die fehlenden USB-3.0-Schnittstellen so manchen Käufer abschrecken. Wir müssen dem Hersteller allerdings zugutehalten, dass auch einige Konkurrenten vergleichbare Makel besitzen.

Größeren Gefallen fanden wir an den ausgezeichneten Eingabegeräten. Sowohl die Tastatur als auch das Touchpad wirken ausgeprochen hochwertig und machen den Anschluss externer Peripherie nahezu überflüssig. Generell zählen Office-Disziplinen wie die minimale Lärmentwicklung, das matte Display oder die gute Anwendungsperformance zu den Stärken des Notebooks.

Wer nur auf 3DMark-Werte schaut, könnte ähnliches ebenfalls von der 3D-Leistung berichten. In der Realität durchkreuzen allerdings oftmals störende Mikroruckler das Spielvergüngen, teils funktioniert Crossfire auch gar nicht - in diesen Fällen landet das 305E7A nur auf dem Niveau langsamer Einstiegsmodelle.

Vor allem durch diese Problematik verspielt Samsung letztendlich den Klassensieg. Eine einzelne, schnellere Mittelklasse-Grafikkarte wie im Packard Bell F4311 ist für Spiele die klar bessere Lösung. Das in unserer Ausstattungsvariante derzeit etwa 550 Euro teure Notebook empfiehlt sich somit in erster Linie als Arbeitsgerät.

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Im Test: Samsung 305E7A-S03DE
Im Test:  Samsung 305E7A-S03DE

Datenblatt

Samsung 305E7A-S03DE

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
6144 MB, 2048 + 4096 MByte Samsung DDR3-1333
:: Grafikkarte
AMD Radeon HD 6540G2 - 1024 MB, Kerntakt: 800 MHz, Speichertakt: 800 MHz, Crossfire-Kombination aus HD 6520G + HD 6470M DDR3, 8.91-111013a-127699C
:: Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1600x900 Pixel, Samsung LTN173KT028, LED-Backlight, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS, 500 GB 5400 U/Min 8 MByte Cache
:: Soundkarte
HD Audio
:: Anschlüsse
3 USB 2.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer + Mikrofon (je, 3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: 4-in-1 (SD, SDHC, SDXC, MMC),
:: Netzwerkverbindungen
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Atheros AR9285 Wireless Network Adapter (b g n )
:: Optisches Laufwerk
TSSTcorp CDDVDW SN-208AB
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 28 x 406 x 264
:: Gewicht
2.65 kg Netzteil: 0.25 kg
:: Akku
48 Wh Lithium-Ion, 11.1 Volt, 4400 mAh
:: Preis
550 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 0.3 Megapixel, Kurzanleitung, Recovery-DVD, 60-Watt-Netzteil, CyberLink YouCam, div. Samsung-Programme, 24 Monate Garantie

 

Schlicht und elegant:
Schlicht und elegant:
leider erweist sich der Hochglanzuntergrund als Staubfänger.
leider erweist sich der Hochglanzuntergrund als Staubfänger.
Im Inneren werkelt die AMD-APU A6-3420M.
Im Inneren werkelt die AMD-APU A6-3420M.
Deren Abwärme ist kein Problem für das leise Kühlsystem, ...
Deren Abwärme ist kein Problem für das leise Kühlsystem, ...
lediglich die Status-LEDs...
lediglich die Status-LEDs...
sowie der beleuchtete Power-Knopf lassen den Betrieb erkennen.
sowie der beleuchtete Power-Knopf lassen den Betrieb erkennen.
Dank matter Oberfläche genügt eine Helligkeit von gut 200 cd/m², um das Display im Freien noch ablesen zu können.
Dank matter Oberfläche genügt eine Helligkeit von gut 200 cd/m², um das Display im Freien noch ablesen zu können.
Wir blicken auf die Unterseite:
Wir blicken auf die Unterseite:
Hinter der fest verschraubten Wartungsklappe...
Hinter der fest verschraubten Wartungsklappe...
finden sich der HDD-Schacht...
finden sich der HDD-Schacht...
sowie die bereits vollständig belegten Speicherslots.
sowie die bereits vollständig belegten Speicherslots.
Der kleine 48-Wh-Akku hält in der Praxis gut 3 Stunden.
Der kleine 48-Wh-Akku hält in der Praxis gut 3 Stunden.
Auch das Netzteil ist etwas knapp dimensioniert:
Auch das Netzteil ist etwas knapp dimensioniert:
Überzeugend: Solch hochwertige Eingabegeräte hätten wir für etwa 550 Euro nicht erwartet, ...
Überzeugend: Solch hochwertige Eingabegeräte hätten wir für etwa 550 Euro nicht erwartet, ...
Fotos sind verrauscht und unscharf.
Fotos sind verrauscht und unscharf.
Das bekannte Design von Samsungs Serie 3...
Das bekannte Design von Samsungs Serie 3...
prägt auch das 305E7A.
prägt auch das 305E7A.
Der matte 17-Zöller...
Der matte 17-Zöller...
ist mit nur 2,65 Kilogramm ein ausgesprochenes Leichtgewicht.
ist mit nur 2,65 Kilogramm ein ausgesprochenes Leichtgewicht.
Die Displayrückseite wurde mit Querrillen verziert, ...
Die Displayrückseite wurde mit Querrillen verziert, ...
welche die Anfälligkeit gegenüber Kratzern und Schmutz reduzieren.
welche die Anfälligkeit gegenüber Kratzern und Schmutz reduzieren.
Durch ein zu großes Spiel der Scharniere...
Durch ein zu großes Spiel der Scharniere...
schwingt das Display bei Erschütterungen stark mit, ...
schwingt das Display bei Erschütterungen stark mit, ...
ein Makel der ansonsten ordentlichen Verarbeitung.
ein Makel der ansonsten ordentlichen Verarbeitung.
Nur Standardkost bei den Schnittstellen:
Nur Standardkost bei den Schnittstellen:
USB 3.0 fehlt leider, ebenso andere moderne Standards wie DisplayPort.
USB 3.0 fehlt leider, ebenso andere moderne Standards wie DisplayPort.
Die schwache 0,3-MP-Webcam taugt nur für Videochats, ...
Die schwache 0,3-MP-Webcam taugt nur für Videochats, ...
Es liefert lediglich 60 Watt.
Es liefert lediglich 60 Watt.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Hochwertige Eingabegeräte
+Geringe Geräuschentwicklung
+Matte Displayoberfläche
+Niedriger Verbrauch
+Ordentliche Anwendungsleistung
 

Contra

-Verbesserungswürdige Stabilität
-Schwache Lautsprecher
-Mikroruckler durch Crossfire-Grafiklösung
-Kurze Akkulaufzeiten
-Kein USB 3.0

Shortcut

Was uns gefällt

Sparsam und leise: Diese Stärken sind für ein Notebook mit vier Prozessorkernen und zwei Grafikkarten nicht gerade selbstverständlich.

Was wir vermissen

Ein etwas stabileres Chassis sowie ein etwas helleres und blickwinkelstabileres Display würden die Office-Qualitäten des 305E7A weiter verbessern.

Was uns verblüfft

Auch Jahre nach der Einführung von SLI und Crossfire ist die Mikroruckler-Problematik noch ungelöst.

Die Konkurrenz

Einfach, aber effektiv: Die Kombination aus Core-i3-CPU und Radeon HD 7670M verhilft dem Packard Bell F4311 zu guten Spieleleistungen. Wer lieber einen AMD-Prozessor bevorzugt, sollte sich die Llano-Notebooks Acer Aspire 7560G oder HP Pavilion 1353eg genauer ansehen, die aber ebenfalls mit Crossfire-Problemen kämpfen.

Bewertung

Samsung 305E7A-S03DE
09.04.2012 v2
Till Schönborn

Gehäuse
76%
Tastatur
83%
Pointing Device
85%
Konnektivität
64%
Gewicht
79%
Akkulaufzeit
79%
Display
73%
Leistung Spiele
73%
Leistung Anwendungen
86%
Temperatur
81%
Lautstärke
92%
Auf- / Abwertung
77%
Durchschnitt
79%
79%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Till Schönborn (Update: 11.02.2014)