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AMD drängt mit Google und Twitter ins Server-Geschäft

Das AMD-Logo
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AMD hat mit Google und Twitter zwei neue Kunden gefunden, mit denen der Hersteller jetzt wieder groß ins Server-Geschäft einsteigen will. Das dürfte den bisherigen Platzhirsch Intel weiter unter Druck setzen.
Cornelius Wolff,
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Während AMD im Desktop-Segment der großen Konkurrenz von Intel in den letzten Jahren mit seinen Ryzen-Prozessoren ordentlich Druck machen konnte, dominiert das blaue Team das Server-Segment beinahe ungestört weiter. Das versucht AMD jetzt mit der neuesten Generation seiner Epyc-Prozessoren zu ändern, die sich wieder speziell an Server-Kunden richten und jetzt mit Google und Twitter zwei neue Großabnehmer gefunden haben. Google wird die Chips hierbei zuerst in seinen internen Rechenzentren einsetzen und erst später seinen Cloud-Computing-Kunden als Service anbieten.

Auch wenn es sich hierbei um zwei große Kunden handelt, darf man AMDs Rolle auf dem Server-Markt dennoch nicht überschätzen. So dürften die Verkäufe den Marktanteil der Epyc-Prozessoren nur um ein klein wenig in Richtung AMD verschieben. Ob es dem Hersteller gelingt, eine große Trendwende im Server-Markt weg von Intel auszulösen, muss erst noch abgewartet werden.

Wie auch im Desktop-Markt profitiert AMD auch im Server-Markt von einem deutlich besseren Preis-Leistungsverhältnis als Intel. So bieten die aktuellen Epyc-Prozessoren häufig eine vergleichbare Leistung zu ihren Intel-Pendants, sind aber wesentlich günstiger als diese. Es wird spannend sein zu sehen, wie Intel auf diesen neuen Vorstoß AMDs reagiert und wie sich die Preise der Server-Prozessoren des Unternehmens in Zukunft entwickeln.

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Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - Senior Tech Writer - 1471 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Nachdem ich mich schon von klein auf (teilweise sehr zum Leidwesen meiner Eltern) für das Innere von Desktop-PCs und Notebooks interessiert habe, begann ich im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck für das Newssegment zu schreiben. Seitdem bin ich mit dabei und studiere parallel dazu derzeit Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück.
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Autor: Cornelius Wolff,  9.08.2019 (Update:  9.08.2019)