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AMD Ryzen 9 3950X: 16 Kerne mit bis zu 4,7 GHz für 750 US-Dollar

Mit dem Ryzen 9 3950X greift AMD die deutlich teurere Intel Core i9-Prozessoren an
Mit dem Ryzen 9 3950X greift AMD die deutlich teurere Intel Core i9-Prozessoren an
AMD hat mit dem Ryzen 9 3950X einen 16-Kerner vorgestellt, der mit einem Takt von 4,7 GHz im Boost eine deutlich günstigere Alternative zum Intel Core i9-9960X darstellt, auch wenn er mit 750 US-Dollar wesentlich teurer ist, als die anderen Ryzen-3000-Prozessoren.

Nachdem schon länger über einen neuen 16-Kerner von AMD spekuliert wurde, hat der Hersteller mit der Vorstellung des Ryzen 9 3950X jetzt endlich Fakten geschaffen. So wird der Prozessor für 750 US-Dollar in den Handel kommen, wobei die Euro-Preise noch nicht bekannt sind. Der 16-Kerner verfügt dank Multithreading über 32 Threads und ist mit 4,7 GHz im Boost getaktet, während der Basistakt bei 3,5 GHz liegt. Der TDP bewegt sich mit 105 Watt im erwarteten positiven Rahmen, da der Prozessor von seiner Herstellung in 7nm profitiert.

Mit seiner Kernanzahl dürfte man den neuen Chip als AMDs Antwort auf den Intel Core i9-9960X verstehen, der mit ganzen 1600 US-Dollar allerdings wesentlich teurer ist. Trotz des günstigeren Preises dürfte der neue Prozessor durchaus dazu in der Lage sein, mit der deutlich teureren Konkurrenz Schritt halten zu können. Das liegt auch an der IPC-Performance, die bei den Ryzen-3000-CPUs im Vergleich zur Vorgängergeneration nochmals deutlich verbessert wurde.

Weiterhin findet sich auch Unterstützung für den neuen PCIe-4.0-Standard auf dem Chip wieder, während der 3950X wie erwartet auf den AM4-Sockel setzen wird, der schon vor über zwei Jahren mit der ersten Ryzen-Generation eingeführt wurde.

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Autor: Cornelius Wolff, 11.06.2019 (Update: 11.06.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.