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Angriff auf Tesla und Mercedes: Neue BMW i3 E-Limousine schockt mit 900 km Reichweite und 400-kW-Laden

Der neue BMW i3 soll beim Laden und Reichweite neue Maßstäbe in der elektrischen Mittelklasse setzen.
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Der neue BMW i3 soll beim Laden und Reichweite neue Maßstäbe in der elektrischen Mittelklasse setzen.
Der Münchener Autobauer zieht das Tuch vom neuen BMW i3 der Neuen Klasse und setzt ein brutales Statement in der elektrischen Mittelklasse. Mit einer 800-Volt-Architektur, serienmäßigem bidirektionalem Laden und extremen Ladeleistungen von bis zu 400 kW pulverisiert die Limousine die aktuellen Standards von Fahrzeugen wie dem Tesla Model 3 oder dem Hyundai Ioniq 6. Alle harten Fakten zum Verkaufsstart, der Leistung von 469 PS und der neuen Super-Rechner-Architektur.

Die Katze ist aus dem Sack und die Datenblätter der Konkurrenz wirken plötzlich altbacken. BMW schickt mit der vollelektrischen 3er-Limousine als i3 50 xDrive das zweite Modell der Neuen Klasse ins Rennen und zielt exakt auf die Schwachstellen der Rivalen. Während das aktuelle Tesla Model 3 bei der Ladeleistung im 400-Volt-Netz festhängt, zündet BMW konsequent die 800-Volt-Stufe. Das Ergebnis ist eine DC-Ladeleistung von brachialen 400 kW. Wer an der Schnellladesäule steht, pumpt in exakt 10 Minuten den Strom für weitere 400 Kilometer in die neuen Rundzellen. Das ist ein extremer Benchmark, an dem sich selbst der frisch geliftete Porsche Taycan mit seinen 320 kW in der Spitze die Zähne ausbeißen dürfte. An BYD Flash Charging mit bis zu 1 MW kommt aber auch BMW nicht heran.

Für Vielfahrer liefert der Autobauer das wohl wichtigste Argument direkt mit: Die maximale Reichweite nach WLTP-Zyklus wird mit bis zu 900 Kilometern angegeben. Damit schlägt der elektrische Dreier nicht nur den Mercedes CLA frontal, der intern auf rund 750 Kilometer getrimmt wird, sondern etabliert die platzsparende Cell-to-Pack-Bauweise endgültig im Mainstream. Die Batterien sind flacher, die Energiedichte auf Pack-Ebene ist massiv erhöht. Ein weiteres entscheidendes Upgrade für die E-Auto-Community ist die vollwertige Integration des bidirektionalen Ladens. Der neue BMW i3 unterstützt Vehicle-to-Load, Vehicle-to-Home und Vehicle-to-Grid. Das Auto wird damit zum rollenden und intelligenten Heimspeicher für die eigene Solaranlage.

Unter dem Blechkleid im klassischen, aber modernisierten 2,5-Box-Design arbeiten beim i3 50 xDrive zwei Elektromotoren der sechsten eDrive-Generation. Diese wuchten eine Systemleistung von 345 kW beziehungsweise 469 PS auf beide Achsen. Ein Drehmoment von 645 Newtonmetern sorgt für den BMW-typischen, extrem bissigen Antritt. Doch die eigentliche Revolution findet im digitalen Maschinenraum statt. Das bisherige System wird durch eine Architektur mit vier separaten Super-Rechnern abgelöst. Das Zentrum bildet das sogenannte Heart of Joy, ein Hochleistungsrechner, der laut den Ingenieuren zehnmal schneller operiert als die aktuelle Hardware. Das dürfte besonders den autonomen Assistenzsystemen und der Reaktionsgeschwindigkeit des neuen Panoramic iDrive einen spürbaren Performance-Schub verleihen.

Der Zeitplan für den Rollout des BMW i3 50 xDrive ist sportlich und setzt die Bänder massiv unter Druck. Bereits ab August 2026 läuft die Produktion im umfangreich modernisierten Stammwerk in München an. Die ersten Kunden sollen ihre Fahrzeuge noch im Herbst dieses Jahres übernehmen können. Ab 2027 wird das Werk in Bayern dann komplett auf die Produktion vollelektrischer Modelle der Neuen Klasse umgestellt. Wer bisher gezögert hat, in die Elektromobilität einzusteigen, bekommt mit diesem kompromisslosen Technik-Paket kaum noch rationale Gegenargumente geliefert. 

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Autor: Ronald Matta, 18.03.2026 (Update: 18.03.2026)