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Apple: Kein Siri für das iPad 2, dafür zukünftig Gestensteuerung?

Die Hoffnungen, dass Apple seine "Siri" genannte Spracheingabe auch auf älteren Geräten freigibt, scheinen sich nicht zu erfüllen. Für das kommende iPad ist dafür eine Gestensteuerung im Gespräch.

Hacker haben es per Jailbreak bereits geschafft: Die Sprachsteuerung Siri des iPhone 4S ist technisch problemlos auch auf anderen iOS-Geräten dem iPad 2 oder dem älteren iPhone 4 möglich. 

Auf die Anfrage eines Entwicklers, ob Apple auch auf diesen die Freigabe plane, gab der Hersteller nun Auskunft: Siri würde nur auf dem iPhone 4S funktionieren und es bestünden momentan keine Pläne, auch ältere Produkte zu unterstützen. Auch auf den Vorschlag, Siri gegen eine Gebühr von 19,99 US-Dollar freischalten zu können, ging Apple nicht weiter ein. Ohne das Alleinstellungsmerkmal der Sprachsteuerung würden sich vermutlich viele Kunden für das günstigere Vorgängermodell entscheiden.

Neben Siri könnte das nächste iPad eine weitere interessante Eingabemöglichkeit erhalten. US-Patente lassen vermuten, dass Apple an einer Gestensteuerung für sein Tablet arbeitet. Der Nutzer soll über vorgefertigte, aber auch selbst entworfene Gesten verschiedene Funktionen ausführen können. Diese reichen von der einfachen Bedienung des Gerätes bis hin zu einer virtuellen Interaktion mit 2D- und 3D-Objekten, was ähnlich wie die Kinect-Steuerung der Xbox 360 für Spiele, aber auch Anwendungen wie die Bearbeitung von Fotos oder Videos genutzt werden könnte.

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Autor: Till Schönborn,  9.11.2011 (Update:  9.07.2012)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.