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Apple passt iPhone 7 und 8 an, um Verkaufsverbot zu umgehen

Nachdem ein Gericht entschieden hat, dass die iPhone-Modelle 7 und 8 in Deutschland aufgrund von Patentverletzungen nicht mehr verkauft werden dürfen, plant Apple nun das Verbot zu umgehen, indem das entsprechende Teil im iPhone ausgetauscht wird, das für die Patentverletzung verantwortlich ist.

Nachdem das Münchner Landesgericht Ende 2018 ein Verkaufsverbot gegen die iPhone-Modelle 7 und 8 verhangen hat, scheint Apple nun das Verbot umgehen zu wollen. Konkret wurde der Verkauf gestoppt, nachdem Qualcomm wegen Patentverletzungen gegen den Verkauf der Smartphones geklagt hat. Das Gericht verfügte im Urteil, dass Qualcomm als Patentinhaber ein Verkaufstop durchsetzen kann, wenn eine Sicherheitssumme von über einer Milliarde US-Dollar hinterlegt wird. Dies tat Qualcomm nach wenigen Wochen dann auch.

Nun scheint es allerdings, das Apple das Verkaufsverbot umgehen will, indem es die fraglichen Teile in den iPhones durch Chips anderer Hersteller getauscht hat. Damit würden die iPhones keine Patente Qualcomms mehr verletzen und können somit wieder verkauft werden. Berichten zufolge sollen die iPhones mit geänderter Hardware in ca. 4 Wochen in die Läden kommen.

Die Klagen Qualcomms sind Teil eines globalen Patentstreits zwischen Apple und Qualcomm. Hierbei klagt Qualcomm den Konzern mit dem Apfel-Logo regelmäßig wegen Patentverletzungen an, während Apple mit Unterstützung der FTC Qualcomm bezichtigt, seine dominante Stellung am Markt auszunutzen.

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Autor: Cornelius Wolff,  6.02.2019 (Update:  6.02.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.