Notebookcheck

Apple präsentiert das runderneuerte iPad Air 4 mit schnellerem Apple A14 Bionic-Chip

Viele neue bunte Farben, ein neues Design, Touch ID im Einschalter und ein superschneller neuer Apple A14-Chip: Das iPad Air 4.
Viele neue bunte Farben, ein neues Design, Touch ID im Einschalter und ein superschneller neuer Apple A14-Chip: Das iPad Air 4.
Was dem neuen iPad 8 an Neuigkeiten fehlt, hat Apple stattdessen ins wirklich runderneuerte iPad Air der vierten Generation gesteckt. Vom neuen Design und Touch ID im Power Button bis zum brandneuen und deutlich schnelleren Apple A14-Chip, der auch im iPhone 12 erwartet wird, ist alles im neuen Tablet vereint.
Alexander Fagot,
Jobs
Wir erweitern unser Test-Team und suchen Notebook-Enthusiasten für unsere Redaktion. Details

Das iPad 8 ist zwar auch neu, Apples gesamte Kreativität und technische Neuerungen flossen in diesem Jahr allerdings in die vierte iPad Air-Generation. Das resultiert aber auch in höheren Preisen, wie wir noch sehen werden. Auf den ersten Blick erkennbar ist das neue Design im Stil des iPad Pro - mit flachen Kanten und reduzierten Rändern, das Liquid Retina Display wächst auf 10,9 Zoll mit einer Auflösung von 2.360 x 1.640 Pixeln. Wie die Leaks erwartet hatten, wird aus dem iPad Air aber trotz neuem USB-C-Port und Smart Connector an der Rückseite kein vollwertiges iPad Pro, denn statt Face ID steckt hier Touch ID im Power Button an der Oberseite.

Neuer Apple A14-Chip feiert im iPad Air Premiere

Abgesehen vom neuen Design und der Fähigkeit den Apple Pencil wie beim mächtigen Bruder an der Seite zu laden und dessen Zubehör wie das Magic Keyboard zu nutzen, hat das iPad Air dem iPad Pro aktuell auch die Rechenleistung voraus. Mangels iPhone 12 - das ja Corona-bedingt erst im Oktober beziehungsweise November startet - hat Apple das neueste Silicon bereits mit dem iPad Air 4 in den Markt eingeführt. Der damit erste 5 Nanometer-Chipsatz am Markt bietet ein Hexacore-CPU-Design, das 40 Prozent schneller sein soll als der Vorgänger (der Apple A12 im iPad Air 3 laut Apple Pressemitteilung im Fine Print) und eine Quad-Core-GPU, die 30 Prozent mehr Performance verspricht. Gepaart hat Apple das A14 Bionic Powerhouse mit einer 16-Core Neural Engine, die doppelt so schnell rechnet. Apple bezeichnet den Chip auch als Desktop-Architektur - die kommenden MacBooks mit Apple Silicon werfen ihre Schatten voraus.

Die 100 Euro mehr dürften sich lohnen

Auch in Sachen Multimedia bietet das iPad Neuerungen, beispielsweise die gleiche 12 Megapixel Kamera an der Rückseite wie im iPad Pro, etwa für 4K-Videoaufnahmen, der LIDAR-Sensor bleibt allerdings weiterhin den Pro-Modellen vorbehalten. Das iPad Air 4 gibt es in den Farben Space Grau, Silber, Rosegold, Grün und Sky Blau mit 64 oder 256 GB internem Speicher und zwar zu Preisen ab 649 Euro, also exakt 100 Euro mehr als im Vorjahr, was angesichts der Verbesserungen aber doch für viele ein guter Deal sein dürfte. In Deutschland ist der Preis aufgrund der gesenkten Steuer niedriger und startet bei 632,60 Euro. Mit LTE-Modem zahlt man übrigens wie beim iPad 8 kräftig drauf und muss 789 Euro auf den Tisch legen (769,10 Euro in Deutschland). Das iPad Air 4 soll ab Oktober in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich sein.

Update 17.09.2020 Vergleich mit Apple A12 nicht A13

Apple verglich die Performance des Apple A14 offenbar mit dem Apple A12 nicht dem Apple A13-SoC wie etwa aus einer Fußnote in der Pressemitteilung hervor geht). Text geändert.

Quelle(n)

Apple

Alle 3 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2020-09 > Apple präsentiert das runderneuerte iPad Air 4 mit schnellerem Apple A14 Bionic-Chip
Autor: Alexander Fagot, 15.09.2020 (Update: 17.09.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.