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Apple zieht Preise für iPhones und iPads in Japan kräftig an - Preiserhöhung zum Release des iPhone 14 auch in Deutschland?

Aufgrund des fallenden Euro-Kurses könnte der Preis des iPhone 14 Pro in Deutschland im Vergleich zum Vorgänger höher ausfallen (Bild: TechnizioConcept)
Aufgrund des fallenden Euro-Kurses könnte der Preis des iPhone 14 Pro in Deutschland im Vergleich zum Vorgänger höher ausfallen (Bild: TechnizioConcept)
Nach dem signifikanten Wertverlust des japanischen Yen im Vergleich zum US-Dollar stellt sich die Frage, ob das Apple iPhone 13 und auch das kommende iPhone 14 in Deutschland und dem Rest der Euro-Zone ebenfalls deutlich teurer werden könnten, da die Gemeinschaftswährung von einem ähnlichen Kursfall betroffen ist.

Die Smartphones von Apple gehören, mit der Ausnahme des vergleichsweise erschwinglichen iPhone SE, seit jeher zu den bekanntesten Vertretern im hochpreisigen Premium-Segment. Die lange Zeit als astronomisch geltende Preisschwelle von 1.000 Euro hat der Konzern aus Cupertino in Deutschland schon mit dem 2017 erschienenen iPhone X überschritten, und nach einer nun erfolgten Preiserhöhung in Japan scheint ein erneuter Preisanstieg bei der Markteinführung des iPhone 14 und iPhone 14 Pro durchaus im Bereich des Möglichen zu sein.

Laut einem Bericht von Nikkei Asia müssen Apple-Kunden in Japan beim Kauf eines aktuellen iPhone 13 ab sofort bis zu 19 Prozent tiefer in die Tasche greifen. Anstatt 98.800 Yen (rund 700 Euro) ist das 6,1 Zoll große Basismodell des Smartphones dort nun ab 117.800 Yen (835 Euro) erhältlich. Etwas geringer fällt die Preiserhöhung beim bereits erwähnten iPhone SE aus, welches nur 35 Euro beziehungsweise 8,6 Prozent teurer geworden ist. Deutlich stärker betroffen sind allerdings iPad-Käufer, die für das neueste Einsteigermodell in Japan mit umgerechnet 353 Euro nun stolze 25 Prozent mehr zahlen müssen.

Grund für die Preiserhöhungen der Apple-Smartphones und Tablets dürfte, neben der allgemein hohen Inflation, der sinkende Wert des Japanischen Yen im Vergleich zum US-Dollar sein, der in den vergangenen zwölf Monaten um 18 Prozent absackte. Da der Wechselkurs des Euros im selben Zeitraum ebenfalls um 12 in die Knie gegangen ist, ist es durchaus denkbar, dass Apple seine Preise spätestens zum Release des iPhone 14 im September auch in Deutschland und der restlichen Euro-Zone signifikant anheben könnte.

Im Zuge einer eventuellen Preiserhöhung von rund 10 Prozent könnte das iPhone 14 Grundmodell im Herbst beispielsweise ab 999 Euro starten, während die günstigste Variante des iPhone 14 Pro in diesem hypothetischen Szenario 1.249 Euro kosten könnte. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob der kalifornische Technik-Gigant seine Preise in Deutschland tatsächlich ähnlich kräftig wie in Japan erhöhen wird. Wer auf diese potenziell schlechte Nachricht nicht unbedingt warten möchte, der kann das aktuelle iPhone 13 momentan mit einem vernünftigen Rabatt in Bezug auf die UVP bei Amazon bestellen.

Quelle(n)

Nikkei Asia via MacRumors, Bild: TechnizioConcept / LetsGoDigital

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Autor: Enrico Frahn,  2.07.2022 (Update:  2.07.2022)