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Beautygate: Wie das iPhone Xs seine Nutzer aus Versehen verschönert

Quelle: Reddit (Nutzer: chemicalsam)
Quelle: Reddit (Nutzer: chemicalsam)
In der neuen iPhone-Generation sollen mit Hilfe der Neural Engine unter Anderem die Bilder der integrierten Kamera verbessert werden. Allerdings häufen sich aktuell die Berichte, dass es die Software bei manchen Smartphones dezent mit den Verbesserungen übertreibt.
Cornelius Wolff,
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Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der großen Schlagwörter, wenn es um die aktuelle technische Entwicklung geht. Und das zu Recht. So verfügt auch das neue iPhone Xs (Max) über die eigens von Apple entwickelte Neural Engine, welche in den Prozessor des Geräts integriert ist. Diese ist auch dafür zuständig, aufgenommene Bilder unauffällig künstlich zu verbessern.

Allerdings werden hier aktuell auch wieder ganz klar die Grenzen von künstlicher Intelligenz aufgezeigt. Denn aktuell scheint es die Neural Engine teilweise etwas zu gut zu meinen. So häufen sich mittlerweile unter dem Namen 'Beautygate" im Internet Berichte darüber, dass die mit dem neuen iPhone Xs (Max) aufgenommen Selfies teilweise viel zu deutlich nachbearbeitet wurden. So sehen die Aufnahmen häufig aus, als hätte jemand in Photoshop etwas übertrieben. Haut wird geglättet, Schatten und Falten reduziert. Das alles erinnert ein wenig an aktuelle Snapchat-Filter, mit dem Unterschied, dass die Nutzer hier nicht entscheiden können, ob sie denn künstlich verschönert werden wollen oder nicht.

Einem Bericht von AppleInsider zufolge, sind wohl nicht alle Geräte von dem Problem betroffen und Apple soll sich aktuell schon um das Problem kümmern. Es sollte also nicht mehr lange dauern, bis die betroffenen Nutzer sich wieder in ihrer natürlichen Pracht anschauen dürfen.

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Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - Senior Tech Writer - 1487 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Nachdem ich mich schon von klein auf (teilweise sehr zum Leidwesen meiner Eltern) für das Innere von Desktop-PCs und Notebooks interessiert habe, begann ich im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck für das Newssegment zu schreiben. Seitdem bin ich mit dabei und studiere parallel dazu derzeit Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück.
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Autor: Cornelius Wolff, 29.09.2018 (Update: 30.09.2018)