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Beautygate: Wie das iPhone Xs seine Nutzer aus Versehen verschönert

Quelle: Reddit (Nutzer: chemicalsam)
Quelle: Reddit (Nutzer: chemicalsam)
In der neuen iPhone-Generation sollen mit Hilfe der Neural Engine unter Anderem die Bilder der integrierten Kamera verbessert werden. Allerdings häufen sich aktuell die Berichte, dass es die Software bei manchen Smartphones dezent mit den Verbesserungen übertreibt.

Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der großen Schlagwörter, wenn es um die aktuelle technische Entwicklung geht. Und das zu Recht. So verfügt auch das neue iPhone Xs (Max) über die eigens von Apple entwickelte Neural Engine, welche in den Prozessor des Geräts integriert ist. Diese ist auch dafür zuständig, aufgenommene Bilder unauffällig künstlich zu verbessern.

Allerdings werden hier aktuell auch wieder ganz klar die Grenzen von künstlicher Intelligenz aufgezeigt. Denn aktuell scheint es die Neural Engine teilweise etwas zu gut zu meinen. So häufen sich mittlerweile unter dem Namen 'Beautygate" im Internet Berichte darüber, dass die mit dem neuen iPhone Xs (Max) aufgenommen Selfies teilweise viel zu deutlich nachbearbeitet wurden. So sehen die Aufnahmen häufig aus, als hätte jemand in Photoshop etwas übertrieben. Haut wird geglättet, Schatten und Falten reduziert. Das alles erinnert ein wenig an aktuelle Snapchat-Filter, mit dem Unterschied, dass die Nutzer hier nicht entscheiden können, ob sie denn künstlich verschönert werden wollen oder nicht.

Einem Bericht von AppleInsider zufolge, sind wohl nicht alle Geräte von dem Problem betroffen und Apple soll sich aktuell schon um das Problem kümmern. Es sollte also nicht mehr lange dauern, bis die betroffenen Nutzer sich wieder in ihrer natürlichen Pracht anschauen dürfen.

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Autor: Cornelius Wolff, 29.09.2018 (Update: 30.09.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.