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Benchmark-Leak: Der AMD Ryzen 5 6600H legt 24 Prozent zu, bleibt aber hinter dem Intel Core i5-12500H

Der AMD Ryzen 5 6600H ist bei Geekbench bis zu 24 Prozent schneller als sein Vorgänger. (Bild: AMD)
Der AMD Ryzen 5 6600H ist bei Geekbench bis zu 24 Prozent schneller als sein Vorgänger. (Bild: AMD)
Endlich ist ein erstes Geekbench-Ergebnis aufgetaucht, das einen Vorgeschmack auf die Performance des AMD Ryzen 5 6600H gewährt. Demnach legt der Prozessor auf Basis der Zen 3+-Architektur im Vergleich zum Ryzen 5 5600H ordentlich zu, mit Intel Alder Lake kann der Chip aber nicht konkurrieren.

Nachdem kürzlich bereits der AMD Ryzen 9 6900HX auf Geekbench zu sehen war gibt ein neuer Geekbench-Eintrag nun auch Aufschluss über die Performance des AMD Ryzen 5 6600H. Der Chip bietet genau wie sein Vorgänger sechs Kerne und zwölf Threads.

Durch die modernere Zen 3+-Architektur in Verbindung mit den etwas höheren Taktfrequenzen bis 4,5 GHz statt zuvor 4,2 GHz verspricht AMD aber dennoch einen ordentlichen Performance-Fortschritt. Auf Geekbench 5 erreicht der Prozessor 1.472 Punkte bei der Nutzung von nur einem Kern und 8.054 Punkte bei voller Auslastung aller Kerne. Im Vergleich zum Ryzen 5 5600H ist der neue Prozessor damit 7,1 Prozent respektive 23,8 Prozent schneller.

Trotz dieses respektablen Performance-Fortschritts liegt Intel Alder Lake weiterhin in Führung. Der Intel Core i5-12500H bietet als direkter Konkurrent mehr Kerne, dank Intels Hybrid-Architektur, denn Intel verbaut vier Performance-Kerne und acht langsamere, dafür aber sparsamere Effizienz-Kerne. Die maximalen Boost-Tatkfrequenzen sind mit 4,5 GHz identisch mit dem Gegenstück von AMD.

Dennoch kann der Intel-Chip mit 1.602 Punkten eine 8,8 Prozent bessere Single-Core-Performance erzielen, im Multi-Core-Benchmark liegt der Vorsprung trotz der zusätzlichen Kerne bei weniger eindrucksvollen 3,8 Prozent – die Effizienz-Kerne können die Leistung von AMDs Zen 3+-Rechenkernen ganz offenbar nicht annähernd erreichen. Erst ausführlichere Tests werden zeigen, wie effizient die beiden Prozessoren arbeiten, und wie sich die Wärmeentwicklung auf die Leistung unter Dauerlast auswirkt.

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Autor: Hannes Brecher, 26.01.2022 (Update: 26.01.2022)