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Intel Core i9-12900HK: Geleakte Performance mit einem 30-Prozent-Boost gegen Ryzen 9 5900HX und Tiger Lake

Intels Core i9-12900HK zeigt eine Mehrleistung von 30 Prozent gegenüber Tiger-Lake-Core-i9 und AMDs Zen-3-Flaggschiff
Intels Core i9-12900HK zeigt eine Mehrleistung von 30 Prozent gegenüber Tiger-Lake-Core-i9 und AMDs Zen-3-Flaggschiff
Neben AMDs Ryzen-6000-Serie hat auch Intel neue Mobilprozessoren vorgestellt und das Top-Modell zerstört die Konkurrenz geradezu in Geekbench 5. Auch weist es Apples M1 Max in verschiedenen Benchmarks in die Schranken und auch beim Gaming überzeugt der Intel Core i9-12900HK.
Marvin Gollor,

Während des The Full Nerd Special Podcasts von PCWorld konnte die Leistung von Intels neuer, mobilen Flaggschiff-CPU, dem Core i9-12900HK, erstmals ermittelt werden. Das Testsystem, ein MSI GE76 Raider mit verbesserter LiquidMetal-Kühlung und erhöhter 220-Watt-kombinierter-TDP, wurde dabei von Intel gestellt, die Benchmarks hingegen sind von PCWorld selbst gewählt worden.

Weiterhin kamen 32 GB DDR5-4800 RAM zum Einsatz sowie die mobile Nvidia RTX 3080 (non-Ti) mit voller 165-Watt-TGP unter Einsatz von Windows 11. Vergleichen wurde mit MSIs Vorgänger-Modell samt Intel Tiger Lake Core i9-11980HK und ebenfalls einer RTX 3080 (165 Watt) sowie mit einem AMD-System, ausgestattet mit Ryzen 9 5900HX und RTX 3080 (130 Watt) im ASUS ROG Strix Scar 17. In beiden Vergleichs-Systemen waren 32 GB DDR4-3200-RAM verbaut und Windows 10 installiert. Alle Tests wurden im von Intel vorgegeben MSI-Balanced-Modus & Hybrid-Grafik-Modus durchgeführt, anstelle von Extreme-Performance-Modi.

30 Prozent schneller im Cinebench R20, bis zu 23 Prozent im Cinebench R23

Nach Abschluss des 1-minütigen Cinebench-R20-Tests ergaben sich für Intels neues Flaggschiff ein um 30 Prozent höherer Multicore-Score als bei seinem Vorgänger und AMDs Top-Mobilprozessor der letzten Generation. Selbst im SingleCore-Test ergaben sich hier immer noch 27 Prozent an Mehrleistung. Weiter ging es mit dem 10-minütigen Cinebench-R23-Test. Unter anhaltender Last schlägt sich der Core i9-12900HK hier immer noch um 23 Prozent besser als AMDs Ryzen 9 und um 16 Prozent besser als die Tiger Lake i9-CPU. Die Single-Core-Ergebnisse zeigen Ähnliches mit 26,5 Prozent, respektive 16,6 Prozent. Apples M1-Max-SoC aus unserem Test zum MacBook Pro 16 (etwa 3849 Euro bei Amazon) wird hier um 23,7 Prozent (Single) und 21 Prozent (Multi) geschlagen.

Cinebench R20 Single-Core (Quelle: PCWorld)
Cinebench R20 Single-Core (Quelle: PCWorld)
Cinebench R20 Multi-Core (Quelle: PCWorld)
Cinebench R20 Multi-Core (Quelle: PCWorld)
Cinebench R23 Single-Core (Quelle: PCWorld)
Cinebench R23 Single-Core (Quelle: PCWorld)
Cinebench R23 Multi-Core (Quelle: PCWorld)
Cinebench R23 Multi-Core (Quelle: PCWorld)

36-prozentiger-Boost in Altags-Anwendungen:

In BAPCo’s CrossMark, das Kreativitäts- & Produktivitäts-Aufgaben anhand von realen Open-Source-Anwendungen testet, konnte der Alder-Lake-i9 gleich einen 36-Prozent-Boost gegenüber der AMD-CPU erbringen, 21,5 Prozent gegen den i9-11980HK sowie 18 Prozent gegenüber Apples M1 Max. Im "Responsive-Test" von CrossMark zerstört der Core i9-12900HK den M1 Max mit einem 60 prozentigen Vorsprung.

BAPCo’s CrossMark Benchmark (Quelle: PCWorld)
BAPCo’s CrossMark Benchmark (Quelle: PCWorld)

Gaming-Performance um 12 Prozent verbessert

Im 1080p-Ashes-of-the-Singularity-Benchmark zeigt sich eine Mehrleistung von 12 Prozent gegenüber den zu Anfangs genannten Vergleichssystemen (gleiche GPUs). Im FarCry-5-1080p-Ultra-Preset sind es ebenso etwa 12 Prozent Vorsprung zum Intel-System mit (gleiche GPU-TGPs). Beim AMD-System zeigt sich hier wohl die geringere GPU-TGP von 130 Watt, wodurch dessen Ergebnis einbricht.

AOTSE 1080p Crazy Preset (Quelle: PCWorld)
AOTSE 1080p Crazy Preset (Quelle: PCWorld)
FarCry 5 1080p Ultra Preset (Quelle: PCWorld)
FarCry 5 1080p Ultra Preset (Quelle: PCWorld)

Alder Lake zerstört Konkurrenz in Geekbench 5

Die größte Diskrepanz ergibt sich im beliebten Geekbench-5-Multi-Szenario: etwa 57 Prozent schneller als das AMD-Flaggschiff-System sowie 40 Prozent schneller als der Intel-Vergleichs-Laptop. Der M1 Max wird hingegen um nur 6 Prozent geschlagen. Im SingleCore sind es hier 27 Prozent (AMD), 14,6 Prozent (Intel) sowie 7 Prozent (Apple) an Vorteil. Mit finalen Treibern kann die Performance allerdings noch besser aussehen, aber auch gleichbleibend sein. Es bleiben entsprechende Testberichte abzuwarten! Anzumerken ist auch, dass das Ganze mit einer um etwa 45 Prozent erhöhten Leistungsaufnahme gegenüber TigerLake einhergeht, wie Lab501 testen konnte.

Geekbench 5 SingleCore (Quelle: PCWorld)
Geekbench 5 SingleCore (Quelle: PCWorld)
GeekBench 5 MultiCore (Quelle: PCWorld)
GeekBench 5 MultiCore (Quelle: PCWorld)

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Marvin Gollor
Marvin Gollor - Tech Writer - 54 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Bereits im Vorschulalter begann meine Faszination für Computer. Schnell kam nach Windows 95 und 486er das Internet, welches mich nun vollends gepackt - und nie mehr ganz los gelassen - hat. Mit 11 Jahren baute ich mir meinen eigenen PC zusammen, bin seit 2016 aber komplett auf Notebooks umgestiegen: Denn dadurch kann ich meinen gesamten PC als reisender Freelancer überall dabei haben. Dennoch bin ich kein Vollzeit-N3rd und spiele leidenschaftlich Schlagzeug, stemme Gewichte und bin gerne in unserer finnischen Blockhütte!
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Autor: Marvin Gollor, 17.01.2022 (Update: 17.01.2022)