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Bloomberg: Apples ARM-Mac kommt 2021 mit zwölf Kernen

ARM-Macs könnten einen Paradigmenwechsel im PC-Markt einläuten. (Bild: Howard Bouchevereau, Unsplash)
ARM-Macs könnten einen Paradigmenwechsel im PC-Markt einläuten. (Bild: Howard Bouchevereau, Unsplash)
15 Jahre ist es her, dass Apple von PowerPC-Chips auf Intel-Prozessoren umgestiegen ist. Jetzt soll bereits der nächste Paradigmenwechsel bevorstehen: Schon im Jahr 2021 soll der erste Mac auf Basis eines verbesserten A14 Chips vorgestellt werden, der alle Performance-Erwartungen übertreffen soll.
Hannes Brecher,

Ein neuer Bericht von Bloomberg bestärkt die Gerüchte, dass Apple bereits im nächsten Jahr auch bei MacBooks, iMacs & co. auf die selbst entwickelten ARM-basierten SoCs setzen wird, die aktuell schon im iPhone, beim iPad, beim HomePod und auch beim Apple TV zum Einsatz kommen. Auch der als "Apple-Orakel" bekannte Analyst Ming-Chi Kuo ging bereits davon aus, dass man ein entsprechendes MacBook bereits im ersten Halbjahr 2021 zu sehen bekommen wird.

Bloomberg gibt an, dass der erste ARM-Chip für Macs in einem 5 nm-Verfahren gefertigt sein und mit zwölf CPU-Kernen ausgestattet sein wird, darunter acht Performance- und vier Effizienz-Kerne. Der daraus resultierende Chip soll deutlich schneller als der A13 Bionic sein, der etwa im iPhone 11 Pro (ab 1.084 Euro auf Amazon) oder auch im iPhone SE der zweiten Generation (ab 479 Euro auf Amazon) zum Einsatz kommt.

Das Projekt ist intern unter dem Codenamen "Kalamata" bekannt, das erste Produkt dürfte ein günstiges Einsteiger-MacBook sein – Apple soll zwar viele Ambitionen für ARM-Macs haben, zumindest im Jahr 2021 kann das Unternehmen die Performance der schnelleren Intel-Chips im MacBook Pro und iMac aber noch nicht übertreffen. Damit wäre es aber immerhin möglich, dass das dünne, leichte und lautlose 12 Zoll MacBook zurückkehrt, und diesmal sogar eine brauchbare Leistung mitbringt.

Was die Software betrifft, so soll Apple an einer Kompatibilitäts-Lösung arbeiten – vermutlich eine Art Emulator, wie er auch beim Umstieg von PowerPC zu Intel verwendet wurde. Die Kehrseite dieser Medaille wäre allerdings, dass es sehr viel einfacher werden dürfte, Apps vom iPad oder iPhone auf den Mac zu portieren.

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Autor: Hannes Brecher, 23.04.2020 (Update: 19.05.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.