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Capcom bringt „Resident Evil“-Klassiker auf Steam: Empörung über Enigma DRM und mangelnde Steam-Deck-Kompatibilität

Capcom bringt „Resident Evil“-Klassiker auf Steam: Empörung über Enigma DRM und mangelnde Steam-Deck-Kompatibilität
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Artwork für Resident Evil 1996
Capcom hat die originale „Resident Evil“-Trilogie zusammen mit „Breath of Fire IV“ auf Steam veröffentlicht. Für jeweils 4,99 $ erhalten Käufer dieselben verbesserten Versionen, die zuvor auf GOG erschienen sind – inklusive optimierter Audioausgabe, Steuerung und Grafikoptionen. Die Veröffentlichung stößt jedoch auf Kritik, da Capcom sein hauseigenes Enigma DRM hinzugefügt hat. Nutzer bringen diesen Kopierschutz mit Performance-Problemen in der Vergangenheit sowie aktuellen Kompatibilitätsschwierigkeiten auf dem Steam Deck in Verbindung, darunter Eingabefehler, fehlerhafte Videowiedergabe und fehlende Cloud-Spielstände.

Capcoms klassische Resident-Evil-Titel sind vor kurzem auf Steam erschienen und bieten Spielern damit eine weitere Plattform, um die originale Trilogie, die die Reihe begründete, zu genießen oder zu sammeln. Capcom hat das ursprüngliche Resident Evil aus dem Jahr 1996, Resident Evil 2 aus dem Jahr 1998, Resident Evil 3: Nemesis aus dem Jahr 1999 sowie das RPG Breath of Fire IV für jeweils 4,99 Euro veröffentlicht, was einem Rabatt von 50 % bis zum 15. April entspricht.

Die Sache hat jedoch einen Haken: Alle klassischen Resident-Evil-Titel auf Steam entsprechen den verbesserten GOG-Versionen, kommen aber zusätzlich mit Capcoms „Enigma DRM“. Bei den Neuveröffentlichungen der Haupttrilogie von Capcom handelt es sich lediglich um Ports der vor einigen Jahren erschienenen GOG-Versionen. Sie bieten flüssigere Animationen, eine verbesserte Tastatur- und Mausunterstützung, eine überarbeitete Audioausgabe und mehr Grafikeinstellungen.

Das Hauptproblem, das unter Spielern für Empörung sorgt, ist jedoch, dass Capcom den Steam-Versionen seinen Enigma-Kopierschutz hinzugefügt hat. Im Gegensatz dazu lassen sich dieselben Titel auf GOG völlig ohne DRM-Einschränkungen erwerben – ganz im Sinne der Philosophie der Plattform, Spiele ohne versteckte Bedingungen wirklich zu besitzen und offline spielen zu können.

Ein Performance-fressendes DRM-Tool als Bürde für die Spieler?

Capcoms Drittanbieter-Schutzsoftware „Enigma“ hat sich still und leise in viele aktuelle Veröffentlichungen eingeschlichen und ist mittlerweile der Standard für digitale Schutzmaßnahmen des Unternehmens geworden. „The Enigma Protector“, wie die Software offiziell heißt, wurde zuerst bei Resident Evil Revelations hinzugefügt.

Daraufhin berichteten Nutzer im Jahr 2024 über Performance-Einbußen und Abstürze. Capcom wiederholte diesen Schritt beim im März 2023 erschienenen Resident Evil 4 Remake. Nachdem Capcom im Februar 2026 Denuvo gegen das hauseigene Enigma DRM austauschte, kam es vermehrt zu Rucklern und Problemen mit installierten Drittanbieter-Mods. Nach heftigen Nutzerreaktionen entfernte das Unternehmen den Kopierschutz beim Resident Evil 4 Remake innerhalb von 28 Tagen komplett.

Angesichts der Tatsache, dass die originale Resident-Evil-Sammlung mehr als zwei Jahrzehnte alt ist, rätseln Spieler weltweit über Capcoms Strategie. Die Klassiker-Ports halten auf Steam zwar eine „Sehr positiv“-Bewertung, doch online kritisieren viele Nutzer weiterhin die Implementierung von Enigma. Besonders Steam-Deck-Nutzer (Steam Deck bei Amazon kaufen) stehen den Klassikern auf Steam skeptisch gegenüber.

Viele Reddit-Nutzer, die SteamOS verwenden, berichten, dass die alten Resident-Evil-Teile „out of the box“, also ohne Anpassungen, nicht gut laufen. Sie melden, dass manuelle Optimierungen nötig sind, um die Spiele unter SteamOS flüssig zum Laufen zu bringen. Zudem berichten viele Besitzer des Handhelds von Eingabeproblemen, Fehlern bei der Videowiedergabe, fehlender Cloud-Save-Unterstützung und allgemeinen Kompatibilitätsproblemen, die auf das Enigma-DRM zurückzuführen sind.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Capcom bringt „Resident Evil“-Klassiker auf Steam: Empörung über Enigma DRM und mangelnde Steam-Deck-Kompatibilität
Autor: Rahim Amir Noorali,  5.04.2026 (Update:  5.04.2026)