Crimson Desert: Enttäuschende IGN-Wertung lässt Fans am Kauf für 70 Euro zweifeln

Das Embargo für die Testberichte zu Crimson Desert ist heute gefallen, und die Resonanz ist – gelinde gesagt – geteilt. Während das Spiel auf Metacritic einen Score von 78 erreichte, sorgt besonders das „Review-in-Progress“ von IGN für hitzige Diskussionen in der Community. Viele Fans hatten einen „Game of the Year“-Anwärter erwartet, doch die 6/10-Bewertung kritisiert vor allem das schwache Writing und unintuitive Rätsel, die das Erlebnis trüben.
Auf Reddit entbrannten daraufhin heftige Debatten: Die Enttäuschung rührt daher, dass die High-End-Grafik nicht über die spielerischen Mängel hinwegtäuschen kann – viele empfinden das Gameplay als durch zu viele Mechaniken überfrachtet.
Wichtige Daten und Fakten:
- Entwickler: Pearl Abyss
- Release-Datum: 19. März 2026
- Plattformen: PC, PS5, Xbox Series X/S, macOS
- Engine: BlackSpace Engine
- Preis: etwa 69,99 Euro
- Metascore: 78
- Steam-Vorbestellungen: ca. 400.000
Pearl Abyss investierte fast sechs Jahre in die Entwicklung, während der sich das Projekt von einem MMO-Prequel zu einem eigenständigen Einzelspieler-Titel wandelte. Leaks des koreanischen Streamers „G-tie“ machten den gewaltigen Umfang des Spiels Millionen von Menschen zugänglich und führten zu Vergleichen mit Red Dead Redemption 2. Zahlreiche Berichte sprechen zudem von einer stabilen Performance auf High-End-Hardware wie der RTX 5080.
Dieselben Leaks warnen jedoch vor einer brutalen Lernkurve und der Notwendigkeit, die Fähigkeiten des Protagonisten Kliff akribisch zu verwalten – Punkte, die nun auch offizielle Reviews als Herausforderung bestätigen. Es steht die Befürchtung im Raum, dass die BlackSpace Engine lediglich eine glänzende Fassade für ein ansonsten schwaches Game-Design ist.
Im r/PS5-Subreddit ist der Tenor klar: Trotz kinoreifer Charakterwechsel scheitert Crimson Desert an einfachsten Komfortfunktionen – wie etwa einem Lagersystem in den Siedlungen. Kritiker werfen dem Entwickler vor, technische Details für das Marketing über den Spielkomfort gestellt zu haben. Bei 400.000 Vorbestellungen, die primär auf der Optik basieren, ist eine Polarisierung der Spielerschaft bei spielmechanischen Mängeln vorprogrammiert. IGN resümierte zur Erzählweise:
Diese Welt steckt voller spaßiger Aktivitäten, aber die Geschichten darin sind durchweg schlecht.
Wer das Spiel zum Vollpreis von rund 69,99 Euro vorbestellt hat, sollte sich auf eine steile Lernkurve und ein potenziell sperriges Steuerungsschema einstellen. Während die PC-Performance als stabil gilt, bleibt abzuwarten, wie sich die Konsolenfassungen im Langzeittest schlagen. Es könnte sich lohnen, weitere fundierte Analysen abzuwarten – auch wir werden das Spiel in Kürze ausführlich testen und benchmarken.
Quelle(n)
IGN, u/Turbostrider27 on the r/PS5 subreddit







