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Das Lenovo Tablet Yoga Tab 11 offenbart im Test Licht und Schatten

Das Konzept des Yoga Tab 11 gefällt uns gut, allerdings empfinden wir die Umsetzung und Ausstattung als teilweise verbesserungswürdig.
Das Konzept des Yoga Tab 11 gefällt uns gut, allerdings empfinden wir die Umsetzung und Ausstattung als teilweise verbesserungswürdig.
Das Yoga Tab 11 weiß in unserem Testbericht mit seinem Design und dem praktischen Kickstand zu überzeugen. Allerdings ist das Lenovo-Tablet in einigen Punkten nicht auf Augenhöhe zur Konkurrenz. Gerade die stark verbesserungswürdige Systemleistung hat uns im Test-Alltag überrascht.

Das Yoga Tab 11 ist dank seines praktischen Standfußes und den langen Laufzeiten ein interessantes Multimedia-Tablet. Auch weil uns die zwei verbauten Lautsprecher des Lenvo-Tablets für diese Preisklasse gut gefallen haben. Die aufgezeichnete Pink-Noise-Kurve offenbarte im Test einen relativ linearen Verlauf und selbst eine Basswiedergabe war minimal wahrnehmbar. 

Das markante Design der Yoga-Tab-Reihe aus dem Hause Lenovo samt Standfuß ist zweifelsohne Geschmacksache. Dadurch konnten wir im Test-Alltag das Mittelklasse-Tablet allerdings ausgesprochen gut mit einer Hand halten. Zum anderen verbaut Lenovo hier noch die Scharniere für den sehr praktischen Ständer, der in unserer alltäglichen Nutzung oft genutzt wurde.

Jedoch haben wir auch einige Kritikpunkte, welche die Mittelklasse-Konkurrenz mitunter deutlich besser macht. Das 11-Zoll große 60-Hz-IPS-TDDI-Display verfügt über eine 2K-Auflösung, die von uns gemessene maximale Helligkeit liegt jedoch bei unter 400 cd/m². Das macht ein Huawei MatePad 11 oder Galaxy Tab S7 deutlich besser – zumal beide ein Display mit 120 Hz aufweisen können. Außerdem nutzt das Yoga Tab 11 trotz LC-Technologie PWM zur Helligkeitsteuerung.

Den größten Nachholbedarf sehen wir allerdings bei der Systemgeschwindigkeit. Das Yoga Tab 11 basiert auf dem MediaTek Helio G90T, ein im 12-nm-Prozess hergestellter SoC. Im Zusammenspiel mit den 8 GB RAM unserer Testversion sorgt der Prozessor für eine maximal solide Systemperformance. Im Alltag müssen viele Hänger toleriert werden, Animationen wirken oft nicht flüssig und laufende Apps wurden im Testzeitraum mit Neustarts beendet. Unter Multitasking benötigt ein Aufrufen der Tastatur zudem oft mehrere Sekunden. Auch das sehr langsame WLAN gepaart mit dem mittlerweile etwas in die Jahre gekommene UFS-2.1-Speicher sorgt nicht gerade für Geschwindigkeitsrekorde beim Laden und Öffnen von Apps und Spielen. 

Sie legen viel Wert auf einen Kickstand bei einem Android-Tablet und sind auf der Suche nach einem günstigen Mittelklassegerät? Dann können Sie einen detaillierten Eindruck zum Yoga Tab 11 anhand unseres ausführlichen Testberichtes zum Lenovo-Tablets gewinnen.     

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Marcus Herbrich
Marcus Herbrich - Senior Tech Writer - 303 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Meine große Leidenschaft liegt seit jeher in den mobilen Technologien, insbesondere Smartphones. Als Technikenthusiast ist die Halbwertszeit meiner Geräte nicht gerade hoch und aktuellste Hardware gerade einmal gut genug – Hersteller oder Betriebssystem spielt dabei eine untergeordnete Rolle, Hauptsache State-of-the-Art. Nach anfänglichen Blog-Auftritten u.a. bei Mobi-Test, verwirkliche ich seit 2016 meine Begeisterung für Technik und teste für Notebookcheck.com die neusten Trends im Bereich der Smartphones, Tablets und Accessories.
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Autor: Marcus Herbrich, 18.10.2021 (Update: 16.10.2021)