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Das Oculus Quest 2 All-in-One-VR-Headset bietet einen Snapdragon XR2 und eine höhere Auflösung ab 349 Euro

Das Oculus Quest 2 VR-Headset kann komplett ohne einen Computer verwendet werden. (Bild: Oculus)
Das Oculus Quest 2 VR-Headset kann komplett ohne einen Computer verwendet werden. (Bild: Oculus)
Mit dem Oculus Quest 2 hat Facebook heute eines der fortschrittlichsten Virtual Reality-Headsets der Welt vorgestellt, denn im Vergleich zu seinem Vorgänger steigt nicht nur die Auflösung der 90 Hz schnellen Displays enorm an, auch die Performance macht einen Quantensprung.
Hannes Brecher,
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Nachdem ein Leak vor einigen Tagen bereits viele Informationen zur Technik der Oculus Quest 2 verraten hat wurde das VR-Headset nun offiziell vorgestellt. Eines der wohl wichtigsten Upgrades ist im Inneren zu finden: Der Qualcomm Snapdragon XR2 wurde speziell für Virtual Reality-Anwendungen entwickelt, im Vergleich zum Snapdragon 835, der beim Vorgänger zum Einsatz kam, wurde die Prozessor- und Grafikleistung verdoppelt, die Videobandbreite vervierfacht, die AI-Performance ist sogar elfmal schneller.

Das zweite massive Upgrade findet man bei den Displays. Diese sind nun 90 Hz statt bisher nur 72 Hz schnell, die Auflösung steigt auf beachtliche 1832 x 1920 Pixel pro Auge – Facebook verspricht, dass mit rund 50 Prozent mehr Pixeln alle Inhalte besser als jemals zuvor aussehen, von Spielen über Produktivitäts-Apps bis hin zu 360-Grad-Videos.

Die Oculus Touch-Controller wurden ebenfalls überarbeitet, um Gaming komfortabler zu gestalten und um ein präziseres Tracking zu ermöglichen, die Akkulaufzeit soll viermal länger als beim Vorgänger sein. Auch das Headset selbst soll angenehmer zu tragen sein – das Gewicht wurde um 10 Prozent reduziert, ein optional erhältlicher "Elite Strap" mit einem integrierten Akku soll den Tragekomfort erhöhen und die Akkulaufzeit verdoppeln. 

Neben den Titeln, die direkt auf der Oculus Quest laufen, kann das Headset über Oculus Link auch an einen Computer angeschlossen werden, um für die Oculus Rift entwickelte Titel zu spielen. In Zukunft will sich Facebook ausschließlich auf All-in-One-VR-Headsets konzentrieren – die Verkäufe der Oculus Rift S (ca. 450 Euro auf Amazon) sollen im nächsten Jahr eingestellt werden, ein Nachfolger sei nicht geplant. 

Preise und Verfügbarkeit

Die Oculus Quest 2 wird ab dem 13. Oktober zu Preisen ab 349 Euro erhältlich sein. Dafür erhält man das Modell mit 6 GB RAM und 64 GB Flash-Speicher, das Upgrade auf 256 GB Speicher kostet 100 Euro. Der Elite Strap kostet 49 Euro, für die Version mit Zusatzakku werden 139 Euro fällig.

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Autor: Hannes Brecher, 17.09.2020 (Update: 17.09.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.