Notebookcheck

Das ultraleichte Huawei MateBook X mit einem 3K 3:2-Display ist offiziell

Das Huawei MateBook X ist nicht nur recht dünn und extrem leicht, auch das hochauflösende Display dürfte viele Kunden überzeugen. (Bild: Huawei)
Das Huawei MateBook X ist nicht nur recht dünn und extrem leicht, auch das hochauflösende Display dürfte viele Kunden überzeugen. (Bild: Huawei)
Nach einigen Teasern ist das Huawei MateBook endlich offiziell, und wie sich herausstellt hat das Ultrabook weitaus mehr zu bieten als "nur" ein dünnes und leichtes Gehäuse. Gerade das hochauflösende Display im 3:2-Format und das riesige, druckempfindliche Trackpad dürften viele Nutzer interessieren.
Hannes Brecher,

Auch im Jahr 2020 setzen zu viele Notebooks auf Displays im 16:9-Format, die für einige Anwendungen recht wenig Fläche bieten. Nicht so Huawei: Das brandneue MateBook X ist mit einem 13 Zoll Bildschirm im 3:2-Format ausgestattet, der noch dazu eine vernünftige Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixel bei einer Pixeldichte von 278 PPI bietet. Dabei handelt es sich um einen Touchscreen, der 100 Prozent des sRGB-Farbraums darstellen kann und der durch die schmalen Ränder eine Screen-to-Body-Ratio von 90 Prozent erreicht.

Sowohl die Tastatur als auch das Trackpad erinnern auf den ersten Blick an ein MacBook Air (ab 1.057 Euro auf Amazon), gerade beim Touchpad ist dies allerdings sicherlich kein Nachteil: Dieses ist größer als bei den meisten Konkurrenten, und laut Huawei ist es druckempfindlich, ob es in der Praxis an die exzellente Qualität des Apple Force Touch Trackpad heranreichen kann bleibt abzuwarten. 

Etwas schade: Im Inneren arbeitet nicht etwa AMD Ryzen Renoir oder zumindest Intel Ice Lake-U, sondern Intel Comet Lake-U, und zwar wahlweise in Form eines Core i5-10210U oder eines Core i7-10510U. Die Quad-Core-Prozessoren bieten zwar eine durchaus brauchbare CPU-Leistung, die Grafikleistung ist durch die Intel UHD Graphics 620 aber stark eingeschränkt. Auch beim Arbeitsspeicher spart der Konzern, denn man erhält nur älteren LPDDR3-RAM, wahlweise 8 oder 16 GB. Dazu kommt eine 512 GB fassende PCIe SSD.

Im 13,6 Millimeter dünnen, etwa ein Kilogramm leichten Gehäuse findet Huawei Platz für einen 42 Wh fassenden Akku, zur Laufzeit konnten wir in der chinesischen Ankündigung keine Informationen finden. Huawei geht allerdings noch weitere Kompromisse ein, und zwar bei den verfügbaren Ports: Das Notebook ist lediglich mit AUX und zweimal USB-C ausgestattet, einer dieser Ports wird zum Aufladen genutzt, Thunderbolt 3 sucht man vergeblich. Auch die Kamera versteckt sich wieder in der Tastatur, wodurch der Winkel nicht gerade schmeichelhaft sein dürfte, immerhin gibt es einen Fingerabdrucksensor im Einschaltknopf.

Preise und Verfügbarkeit

Das Huawei MateBook X wird in China ab dem 24. August ausgeliefert, zu einer möglichen Verfügbarkeit in Europa gibt es noch keinerlei Informationen. Das Notebook startet bei 7.999 Yuan (ca. 970 Euro) für das Modell mit dem Core i5, 8 GB RAM und der 512 GB SSD, für das Upgrade auf 16 GB RAM werden 1.000 Yuan (ca. 121 Euro) extra fällig, für den Core i7 muss man nochmals 1.000 Yuan (ca. 121 Euro) drauf legen.

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Autor: Hannes Brecher, 19.08.2020 (Update: 19.08.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.