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Deutschland: Verbraucherschützer fordern „Recht auf Reparatur“

Deutschland: Verbraucherschützer fordern „Recht auf Reparatur“
Deutschland: Verbraucherschützer fordern „Recht auf Reparatur“
Der Verbraucherzentrale Bundesverband spricht sich für ein sogenanntes „Recht auf Reparatur“ aus, wodurch Nutzer entsprechende Instandsetzungen kostengünstig vornehmen können sollen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband beruft sich bei der Forderung auf eine Studie von Kantar Emnid mit 1.000 Teilnehmern. Ganze 74 Prozent der Befragten gaben in dieser an, auf die  Reparatur eines defekten Gerätes aufgrund der hohen Kosten verzichtet zu haben, stattdessen wurde dieses entsorgt - was auch ein ökologisches Desaster darstellt. 

Das „Recht auf Reparatur“ soll Instandsetzungen vergünstigen und vereinfachen, indem Hersteller gesetzlich verpflichtet werden, Ersatzteile und entsprechende Anleitungen zu verkaufen respektive zu liefern. Darüber hinaus sollen Verbraucher bereits die Kaufentscheidung auf Grundlage objektiver, verpflichtender Angaben zur Lebensdauer und Reparaturfähigkeit treffen können. 

In den USA existieren derartige Forderung bereits seit längerem. Dagegen argumentiert etwa Apple, dass fehlerhaft durchgeführte Reparaturen zu ernsthaften Sach- und Personenschäden etwa durch explodierende Akkus führen könnten.

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Autor: Silvio Werner,  6.06.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.