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Eigene Kryptowährung für Whatsapp in Arbeit

Facebook arbeitet anscheinend aktuell an einer Kryptowährung für seinen Messenger-Service Whatsapp. Diese soll künftig in Indien erstmals getestet werden.

Während der Bitcoin sich weiterhin im Tiefflug befindet, scheint Facebook dennoch in die Blockchain-Technologie investieren zu wollen. So plant Facebook einem Bericht von Bloomberg zufolge, eine eigene Blockchain-Kryptowährung für seinen Messenger-Dienst Whatsapp zu entwickeln und künftig in Indien testen zu wollen. Indien ergibt vor allem deshalb Sinn, weil viele Inder aus dem Ausland Geld an ihre Familien in der Heimat schicken. Insgesamt handelt es sich hierbei um ca. 70 Milliarden Dollar, an welchen Facebook beteiligt werden würde, wenn für diese Transaktionen künftig die eigene Blockchain-Technologie genutzt wird.

Die Kryptowährung soll hierbei nach dem Prinzip eines Stablecoin funktionieren. Hierbei wird der Wert an eine große bekannte Währung wie z.B. dem US-Dollar/Euro gekettet, wodurch sich die teils extreme Preisvolatilität von Kryptowährungen beherrschen lässt. Diese Preisvolatilität war bisher einer der zentralen Gründe, warum sich Währungen wie der Bitcoin noch nicht weiter durchsetzen konnten. So konnte die Währung auch gerne mal mehr als 10 Prozent innerhalb weniger Stunden oder Tage gewinnen oder verlieren. Dadurch ist es unmöglich, vernünftig mit dem virtuellen Geld zu planen. Das sollte mit einem Stablecoin allerdings ein kleineres Problem sein.

An dieser Stelle muss allerdings nochmal gesagt werden, dass es sich hierbei nicht um bestätigte Informationen handelt und die Aussagen somit mit einer gewissen Vorsicht gelesen werden sollten.

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Autor: Cornelius Wolff, 22.12.2018 (Update: 22.12.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.