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Faltbares Display: Diebstahl kostet Samsung bis zu 5,8 Milliarden US-Dollar

Vor kurzem ist die Nachricht von einem Diebstahl von Samsungs Tech-Geheimnissen durch einen Lieferanten des Unternehmens ans Licht gekommen. Infolgedessen haben vielleicht mehr als ein chinesisches Unternehmen die Fähigkeit erworben, faltbare Displays selbst herzustellen. Samsung schätzt nun, dass der dadurch verursachte Schaden an seinen Einnahmen leicht 5 Milliarden US-Dollar übersteigen könnte.

Jüngsten Berichten zufolge ist Samsung Opfer eines Diebstahls eines seiner wichtigsten Technologie und Design-Geheimnisse. Ein Lieferant des südkoreanischen Elektronikriesen wurde nun angeklagt, da er die Hardware und Pläne für das inzwischen berühmten faltbare OLED-Display verkauft haben soll. Dieses Display soll in den Smartphones der nächsten Generation verbaut werden. Berichten zufolge hat mindestens ein chinesisches Unternehmen diese Pläne und Hardware erworben, wofür es möglicherweise mehrere Millionen US-Dollar bezahlt hat.

Samsung hat nun öffentlich eingeräumt, dass der Diebstahl in den nächsten 3 Jahren zu erheblichen Verlusten für das Unternehmen führen kann. Konkret prognostiziert der Konzern, dass er 5,8 Milliarden US-Dollar Umsatz sowie 890 Millionen US-Dollar Gewinn durch den Verlust des exklusiven Zugangs zu der betreffenden Technologie verlieren wird.

Wenn Samsungs neue Prognose stimmt, könnte es der schlimmste Schlag sein, den das Unternehmen in Bezug auf finanzielle Verluste seit dem Rückruf des Samsung Galaxy Note 7 erlitten hat. Der Diebstahl hat auch zu rechtlichen Schritten gegen den CEO und einige weitere Führungskräfte des betreffenden Lieferanten Toptec geführt.

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Autor: Cornelius Wolff,  2.12.2018 (Update:  2.12.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.