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Google stellt den Support für Chrome Apps ein

Die Zeit der Chrome Apps ist fast abgelaufen. (Bild: Google)
Die Zeit der Chrome Apps ist fast abgelaufen. (Bild: Google)
Nachdem Google bereits im Jahr 2016 angekündigt hat, Chrome Apps zugunsten von progressiven Web Apps einzustellen, gibt es endlich einen Zeitplan, wann es denn nun so weit ist. Wer noch eine Chrome App verwendet hat je nach Betriebssystem nur noch wenige Monate, um eine Alternative zu finden.

Chrome Apps wurden 2013 eingeführt, die vielen Fortschritte bei Web-Technologien haben die per HTML, CSS und JavaScript programmierten Web Apps aber in nur wenigen Jahren überflüssig werden lassen. Damals hatte Google angepriesen, dass Chrome Apps direkt über den Browser laufen und so mit mehr als nur einem Betriebssystem kompatibel sind, all die Services laufen nun aber direkt über das Web, ohne Chrome vorauszusetzen, sodass es keinen Grund mehr gibt, diese als Apps zu verpacken.

Der endgültige Zeitplan wurde im offiziellen Chromium Blog veröffentlicht. Demnach ist die Zeit der Chrome Apps fast abgelaufen. Für die meisten Nutzer auf Windows, macOS und Linux wird der Support bereits im Juni 2020 eingestellt, während im Juni 2021 auch Chrome OS die Unterstützung der Apps einstellt. Wer ein Chrome Enterprise oder Education Upgrade erworben hat, der darf die Apps noch bis Ende des Jahres bzw. auf Chrome OS sogar bis Juni 2022 weiter nutzen.

Google betont allerdings, dass Chrome Erweiterungen weiterhin unterstützt werden. In einem Ratgeber für Entwickler empfiehlt Google, Chrome Apps in Zukunft als progressive Web Apps oder als Browser-Erweiterungen zu veröffentlichten.

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Autor: Hannes Brecher, 16.01.2020 (Update: 16.01.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.