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Wochenend-Hit: Erste Google Pixel 4a-Render zeigen Displayloch-Design

Das wird das Pixel 4a, mit dem Google 2020 den Handymarkt bis 400 Euro erobern will.
Das wird das Pixel 4a, mit dem Google 2020 den Handymarkt bis 400 Euro erobern will.
(Update: Verbesserte Renderbilder integriert) Google will mit dem für das zweite Quartal 2020 erwarteten Nachfolger des Pixel 3a einiges wiedergutmachen, was beim Pixel 4 schief gelaufen ist. Die ersten Renderbilder und ein 360 Grad-Video auf Basis geleakter CAD-Files zeigen nun erstmals ein moderneres Frontdesign mit Displayloch für die Selfie-Cam, an der Rückseite steckt zwar die quadratische Kamera des Pixel 4 aber nur mit Single-Cam.

Es ist mal wieder eine höchst aktive Zeit für den französischen Leaker Steve Hemmerstoffer, der uns in den letzten Stunden nicht nur das vermutlich finale Kamera-Design des Galaxy S11 aka Galaxy S20 gezeigt hat, sondern auch vorab die Bilder der nächsten iPad Pro-Generation des Jahres 2020. Nun ist also das nächste Pixel Phone von Google dran, das wohl zur Google I/O 2020 irgendwann im Mai oder Juni 2020 offiziell vorgestellt wird.

Wie schon beim Pixel 3a in 2019 handelt es sich dabei um einen Midranger, der wohl wieder im Preisbereich um die 400 Euro starten wird, auch ein etwas größeres XL-Modell dürfte es wieder geben. Im Gegensatz zu den Pixel 4-Flaggschiffen, die heuer für besonders negative Schlagzeilen gesorgt haben und zuletzt vom Youtuber MKBHD sogar mit dem Titel "Bust of the year" als Enttäuschung des Jahres gekrönt wurden, war das Feedback zum Pixel 3a sehr gut, die Latte für den Nachfolger Pixel 4a liegt also hoch.

Die ersten, nun bereits sehr früh verfügbaren, und auf Basis eines geleakten CAD-Modells visualisierten Renderbilder und das 360 Grad-Video unten zeigen uns, dass Google nach dem altbackenen Design des Pixel 4 mit dem umstrittenen Sensor-Array-an der Front offenbar zu einem schlichten und moderneren Design wechseln will und erstmals bei der Pixel-Reihe auf ein Displayloch für die Selfie-Cam setzt, wie es 2020 endgültig zum Mainstream wird. Völlig randlos wird das Pixel 4a damit zwar nicht, man sieht rund um das vermutlich 5,7 bis 5,8 Zoll große Display immer noch einiges an Rand, immerhin aber deutlich weniger als beim Pixel 3a.

Rückseite des Pixel 4a mit Single-Cam im Quadrat

Die Rückseite ziert wie Apples iPhones oder auch die Pixel 4-Generation ein quadratisches Kamera-Modul, welches allerdings nur eine einzelne Kamera und den LED-Blitz haust, laut Leaker kommen da noch ein paar Sensoren, etwa für Autofokus, dazu. Die Kamera-Specs sind noch nicht bekannt, vermutlich steckt hier allerdings die gleiche 12 Megapixel Hauptkamera wie im Pixel 4 drin, auf die zusätzliche Zoomkamera oder gar eine Ultraweitwinkel-Cam verzichtet Google also auch 2020, was im mittleren Preissegment zwar noch akzeptabel, aber auch hier zunehmend schwerer zu argumentieren ist. Immerhin bietet die Hauptkamera aber eine anerkannt gute Bildqualität. Mittig zentriert ist an der Rückseite zudem der traditionelle Fingerabdrucksensor zu erkennen.

An der rechten Seite sehen wir den farbig akzentuierten Einschalter und die Lautstärkewippe, unten stecken Lautsprecheröffnungen sowie USB-C-Port, oben der im Midrange-Bereich zum Glück noch weit verbreitete Kopfhöreranschluss, der aus den Smartphone-Flaggschiffen praktisch bereits verschwunden ist. Laut Leaker wird das kleinere Pixel 4a 144,2 x 69,5 x 8,2 mm (9 mm mit Kamerabuckel) messen, was es trotz minimal größeren Displays insbesondere in der Höhe etwas kompakter macht als den Vorgänger. Zu den Spezifikationen ist noch nichts bekannt, etwa ob Google, wie so manch chinesischer Hersteller, bereits auf den neuen Snapdragon 765 mit 5G-Modem setzen wird. Angesichts der Erfahrungen mit dem Pixel 4 erwarten wir zudem nicht mehr als 4 GB RAM und 64 GB Speicher, wenn Google ganz großzügig ist, gibt es vielleicht auch Versionen mit 128 GB Speicher. 

Update 29.12.2919

Austausch der Renderbilder gegen verbesserte Varianten.

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Autor: Alexander Fagot, 28.12.2019 (Update: 29.12.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.