Mit dem 12 Zoll MacBook hat Apple schon im Jahr 2015 ein extrem kompaktes, 920 Gramm leichtes Notebook auf den Markt gebracht, das durch einen Intel Core M-Prozessor allerdings sowohl sehr teuer als auch nicht besonders leistungsstark war, die Akkulaufzeit fiel mit rund sieben Stunden Surfen im Web akzeptabel, aber nicht überragend aus. Laut der neuesten Informationen des meist ausgesprochen gut informierten Analysten Ming-Chi Kuo plant Apple nun ein neues MacBook, das all diese Probleme beheben könnte.
Denn dieses Modell soll mit dem Apple A18 Pro ausgestattet sein, dem Prozessor des iPhone 16 Pro (ca. 1.029 Euro auf Amazon). Dadurch soll dieses Modell wesentlich günstiger als das MacBook Air mit Apple M4 sein, der kleinere iPhone-Chip dürfte aber auch eine längere Akkulaufzeit und eine kühlere Gehäuseoberfläche ermöglichen. Mit zwei Performance-Kernen mit Boost-Taktraten bis 4,04 GHz und vier Effizienz-Kernen bei 2,2 GHz dürfte der Chip eine passable Performance für Office- und Web-Aufgaben bieten. Zum Vergleich: Der Apple M4 besitzt vier Performance-Kerne bei 4,4 GHz sowie sechs Effizienz-Kerne.
Das Display soll mit einer Diagonale von 13 Zoll etwas größer als beim 12 Zoll MacBook ausfallen, durch dünnere Bildschirmränder könnte das Gehäuse aber ähnlich kompakt sein. Dieses günstige MacBook soll in einer Reihe bunter Farben angeboten werden, inklusive Gelb, Blau, Pink und Silber. Die Massenproduktion startet voraussichtlich Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres, Apple soll im Jahr 2026 mit einem Absatz von fünf bis sieben Millionen Einheiten dieses neuen MacBooks rechnen.














