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Intel Kaby-Lake-Refresh CPUs: Weitere Benchmark-Einträge und erste Notebook-Listungen gesichtet

Intel Kaby-Lake-Refresh CPUs: Weitere Benchmark-Einträge und erste Notebook-Listungen gesichtet
Intel Kaby-Lake-Refresh CPUs: Weitere Benchmark-Einträge und erste Notebook-Listungen gesichtet
Die nächste Notebook-Generation wird weiterhin auf 14 nm setzen. Während es an dieser Stelle also weiter Stillstand gibt, wird Intel an anderen Stellschrauben drehen um die Leistung zu erhöhen: Die meistverbauten Notebook-Prozessoren kommen in Zukunft mit vier statt zwei Kernen.

Das Jahr ist schon zur Hälfte rum und der Sommer ist in vollen Zügen. Damit rückt auch das alljährliche neue Intel-CPU-Release näher heran. Zur IFA 2017, die wie immer Anfang September in Berlin stattfindet, dürften die neuen Prozessoren wohl offiziell auf den Markt gebracht werden.

Marketing-Verwirrung: Cannonlake, Coffee Lake oder doch Kaby-Lake-Refresh?

Der Marketing-Name der Prozessoren wird "8. Intel Core i3/5/7 Generation" sein, doch was sich hinter diesem Namen verbirgt kann durchaus verwirrend sein. Ursprünglich sollte die 8. Intel Core i3/5/7 Generation im 10 nm Verfahren hergestellt werden und den Codenamen Cannonlake tragen, doch Intel braucht dafür mehr Zeit. Daher wird man eine weitere Generation von CPUs im 14 nm Verfahren auf den Markt bringen, die vierte und letzte in Folge. Diese Prozessoren tragen den Namen Coffee Lake, Coffee Lake ist ein weiteres Skylake-Refresh.

Doch um die Verwirrung perfekt zu machen wird es noch eine Zwischenstufe geben, das Kaby-Lake-Refresh. Diese Prozessoren werden ebenfalls als "8. Intel Core i3/5/7 Generation" vermarktet werden. Bei diesem Wirr-War den Überblick zu behalten ist selbst für Journalisten, die sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigen, nicht einfach.

Kaby-Lake-Refresh: Quad-Core im Mainstream

Die Kaby-Lake-Refresh-CPUs werden wohl nur in einer Variante erscheinen, als Mobilprozessoren für Ultrabooks, mit einer TDP von 15 W. Der größte Unterschied zu Kaby-Lake: Die Kern-Anzahl wird gegenüber den Vorgänger-Prozessoren verdoppelt. War der Core i5-7200U also noch ein Dual-Core-Prozessor mit 2 Kernen und 4 Threads wird dessen Nachfolger, der Core i5-8250U, ein Quad-Core-Prozessor mit 4 Kernen und 8 Threads.

Zu dieser CPU sind nun Einträge auf verschiedenen Benchmark-Seiten aufgetaucht, genau wie zu ihrem stärkeren Bruder, dem Core i7-8650U. Diesen Benchmarks zufolge soll der Core i5-8250U mit 1,6 bis 1,8 GHz takten und der Core i7-8550U mit 2 GHz, im Grundtakt wohlgemerkt. Schon vor längerem war der Core i7-8650U aufgetaucht. Dass der Grundtakt dieser neuen Quad-Core-Prozessoren vergleichsweise niedrig liegen würde war zu erwarten, schließlich dürfen sie als Ultrabook-Prozessoren standardmäßig weiterhin nur 15 W verbrauchen.

Erste Notebooks gelistet

In den Benchmark-Einträgen werden auch die ersten Notebooks mit den neuen Prozessoren aufgelistet, die man vermutlich im Herbst auf dem Markt sehen wird. Vertreten sind unter anderem Lenovo mit dem Yoga 720-13IKBR, der Nachfolger des Lenovo Yoga 720-13IKB, HP mit dem Probook 440 G5 (Vorgänger hier im Test) und einem neuen Spectre x360, Asus mit einem ZenBook UX340UAR sowie Dell mit einem Update des bekannten XPS 13

Unabhängig von den Benchmark-Einträgen wurde außerdem auf einer französischen Händler-Seite ein erstes Notebook mit Kaby-Lake-Refresh gesichtet, das Acer Swift 3. Dieses soll den Intel Core i5-8250U enthalten, sowie die Nvidia GeForce MX150. Der Turbo-Boost des Prozessors wird hier mit 3,4 GHz angegeben, der Grundtakt mit 1,6 GHz.

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Autor: Benjamin Herzig, 18.07.2017 (Update: 18.07.2017)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.