Notebookcheck

Test Lenovo Yoga 720-13IKB Laptop

Edel und Vielseitig! Lenovo packt stromsparende Komponenten in das neue 13-Zoll-Convertible. Trotzdem spart der Hersteller nicht an der Akkukapazität, welche sich durchaus sehen lassen kann. Womit das Yoga 720 im 13-Zoll-Format noch überzeugen kann, erfahren Sie in diesem ausführlichen Review.

13-Zoll-Geräte erfreuen sich großer Beliebtheit, denn sie bieten eine gute Performance und sind zudem recht leicht und als Convertible zudem sehr vielseitig einsetzbar. Lenovo bietet nun auf Basis der Kaby-Lake-Serie von Intel ein Convertible im 13-Zoll-Segment unter dem Namen Yoga 720-13IKB an. Unser Testgerät wird von einem Intel Core i5-7200U angetrieben. Diesem stehen 8 GB DDR4-RAM zur Seite. Als Massenspeicher dient eine schnelle PCIe SSD mit 256 GB Speicherkapazität. Der Bildschirm unseres Testgerätes löst in Full-HD auf und dient auch gleichzeitig als Eingabemedium. Dieses Paket, zusammen mit dem Eingabestift, wechselt zum gegenwärtigen Testzeitpunkt für 999 Euro den Besitzer.

Alternativ kann das Gerät auch mit einem etwas schnelleren Intel Core i7-7500U erworben werden, und beim RAM wird es auch Geräte geben, welche mit 16 GB DDR4-RAM ausgestattet sind. Beim Massenspeicher hingegen wird es laut Herstellerangaben Geräte mit bis zu 1 TB Speicherplatz geben. Hierbei werden ausschließlich M.2-Module verbaut, denn einen 2,5-Zoll-Schacht gibt es nicht. Auch beim Display gibt es eine Alternative, denn neben dem FHD-Touchscreen finden sich auf der Produktseite des Herstellers auch Hinweise auf eine 4K-Variante. Gleichzeitig weist Lenovo aber auch darauf hin, dass die technischen Daten je nach Region unterschiedlich sein können. Ein genauer Blick ins Kleingedruckte hilft, um später nicht die große Enttäuschung zu erleben.

Als Gegenspieler haben wir aktuelle Convertibles herausgesucht, welche preislich ungefähr auf demselben Level liegen, wie das Lenovo Yoga 720-13IKB. Eine übersichtliche Zusammenstellung der Vergleichsgeräte mit den wichtigsten technischen Daten finden Sie in der folgenden Tabelle.

Asus Zenbook Flip Dell Inspiron 13 Lenovo Yoga 3 Pro 13 Acer Spin 5
CPU Intel Core i5-7200U Intel Core i7-6500U Intel Core M-5Y70 Intel Core i3-6100U
GPU Intel HD Graphics 620 Intel HD Graphics 520 Intel HD Graphics 5300 Intel HD Graphics 520
Panel 13,3 Zoll 1.920 x 1.080 13,3 Zoll 1.920 x 1.080 13,3 Zoll 3.200 x 1.800 13,3 Zoll 1.920 x 1.080
RAM 8 GB DDR3-1866 8 GB DDR3L-1600 8 GB DDR3-1600 4 GB DDR4-2133
SSD 256 GB 256 GB 512 GB 128 GB
Lenovo Yoga 720-13IKB (Yoga 720 Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 620, 21.20.16.4550 WHQL
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4-2133, Dual-Channel
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 166 PPI, 10-Punkt-Multitouch, Native Unterstützung für die Stifteingabe, LP133WF4-SPB1, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
Samsung PM961 MZVLW256HEHP, 256 GB 
, M.2 SSD, 200 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, Audio Anschlüsse: stereo, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Gyroskop
Netzwerk
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 14.3 x 310 x 213
Akku
48 Wh, 6268 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD 720p
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, Tastatur: chiclet, Netzteil, McAfee LifeSafe, Microsoft Office 365 (Testversion), 24 Monate Garantie
Gewicht
1.286 kg, Netzteil: 292 g
Preis
999 Euro

 

Gehäuse

Optisch erinnert das Lenovo Yoga 720-13IKB stark an das Yoga 710-14ISK. Bei der Materialauswahl überwiegt Aluminium, wodurch unser Testgerät sehr edel wirkt. Unser Testgerät kommt in „Platinum Silver“ daher, wenngleich das Lenovo Yoga 720-13IKB auch in den Farben „Iron Grey“ und „Copper“ in den Startlöchern stehen. Die Materialauswahl überzeugt und vermittelt jederzeit einen hochwertigen Eindruck. Zudem sind Fingerabdrücke kaum sichtbar, und die Oberflächen lassen sich leicht mit einem feuchten Tuch reinigen. Unser Testgerät ist hervorragend verarbeitet, sodass keine unschönen Spaltmaße zu erkennen sind. Der Displaydeckel ist dezent mit einem erhabenen „YOGA“-Schriftzug optisch aufgewertet. Alle Kanten sind schön abgerundet, und die Oberseite der Base wie auch die Umrandung des Displays sind schräg gefräst, sodass hier optisch eine Chromumrandung entsteht.

Bei der Stabilität können wir dem Lenovo Yoga 720-13IKB nichts Negatives ankreiden. Die Base ist sehr stabil und lässt sich kaum verwinden. Auch beim Drucktest beweist die Materialauswahl ihre Stärke. Nur ein minimales Nachgeben kann mittig beim Druck auf die Tastatur beobachtet werden. Ähnlich wie die Base verhält sich der Displaydeckel, welcher aufgrund der hochwertigen Materialauswahl sehr stabil wirkt. Einzig bei Drucktest entsteht eine leichte Wellenbildung auf dem Panel. Die beiden 360-Grad-Scharniere halten das Panel gut an jeder gewünschten Position. Das Öffnen mit einer Hand gelingt allerdings nicht, denn das geringe Eigengewicht reicht nicht aus. Nichtsdestotrotz verrichten die kleinen Scharniere solide ihre Arbeit, können aber ein Nachwippen des Panels nicht gänzlich verhindern.

Größenvergleich

Beim Größenvergleich zeigt sich, dass unser Testgerät teilweise deutlich weniger Standfläche als die Konkurrenz benötigt. Auch mit einer Dicke von nur 14,3 Millimetern wirkt das Lenovo Yoga 720-13IKB keineswegs klobig. Demzufolge ist unser Testgerät mit knapp 1,3 Kilogramm ein echtes Leichtgewicht. Das Dell Inspiron 13 sowie das Acer Spin 5 bringen mit 1,7 Kilogramm deutlich mehr auf die Waage.

Ausstattung

Bei der Ausstattung hält sich unser Lenovo Yoga 720-13IKB dezent zurück. Das Testgerät bietet zwei USB-Typ-C-Schnittstellen mit Thunderbolt-Support, wobei einer davon dazu dient, das Gerät mit einer externen Spannungsversorgung zu verbinden ("Power Delivery"). Neben den bereits genannten Anschlüssen besitzt das Yoga 720-13 auch einen herkömmlichen USB-Anschluss, welcher als USB 3.0 spezifiziert ist. Einen Speicherkartenleser vermissen wir jedoch, was eventuell den einen oder anderen potentiellen Käufer abschrecken könnte. 

links: 2x USB-Anschlüsse Typ-C mit Thunderbolt, Audioanschluss
links: 2x USB-Anschlüsse Typ-C mit Thunderbolt, Audioanschluss
rechts: Power on, USB 3.0 Gen 1
rechts: Power on, USB 3.0 Gen 1
hinten: Lüftungsauslässe
hinten: Lüftungsauslässe
vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse

Kommunikation

Intel-8265-Tri-Band WiFi-Modul
Intel-8265-Tri-Band WiFi-Modul

Die externe und zugleich primäre Kommunikation übernimmt das Intel Dual Band Wireless-AC 8265 Modul. Dieses erreicht in der Theorie eine maximale Bruttodaten-Übertragungsrate von 867 Mbit/s. In der Praxis sieht es natürlich etwas anders aus, aber mit 661 Mbit/s beim Senden und immerhin noch 505 Mbit/s beim Empfangen erreicht das Lenovo Yoga 720-13IKB sehr gute Werte. Somit liegt unser Testgerät auf Augenhöhe mit dem Asus Zenbook Flip, welches ähnlich gute Werte abliefert.

Um das Gerät drahtgebunden mit einem Netzwerk zu verbinden, muss auf Zubehör in Form von Adaptern oder einer Dockingstation zurückgegriffen werden. Positiv getestet wurde ein USB-Typ-C-auf-RJ45-Adapter, mit diesem lassen sich Daten mit bis zu 1 Gbit/s übertragen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
505 MBit/s ∼100%
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (jseb)
495 MBit/s ∼98% -2%
Acer Spin 5 SP513-51
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
347 MBit/s ∼69% -31%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (jseb)
665 MBit/s ∼100% +1%
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
661 MBit/s ∼99%
Acer Spin 5 SP513-51
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
349 MBit/s ∼52% -47%

Sicherheit

Fingerprint-Sensor des Lenovo Yoga 720
Fingerprint-Sensor des Lenovo Yoga 720

Die Sicherheits-Features des Lenovo Yoga 720-13IKB umfassen neben dem Fingerprint-Scanner noch ein Trusted Platform Module 2.0 (TPM). Als vorinstallierte Sicherheits-Software dient McAfee LifeSafe. Auf eine Vorrichtung, um das Gerät gegen Langfinger zu sichern, verzichtet der Hersteller gänzlich.

Zubehör/Lieferumfang

Im Lieferumfang unseres Testgerätes befinden sich neben dem eigentlichen Convertible ein kleines 45-Watt-Netzteil sowie ein Active Pen. Des Weiteren finden wir im Karton noch eine Kurzbedienanweisung sowie einige Sicherheitsinformationen und Garantiehinweise. Proprietäres Zubehör gibt es seitens des Herstellers für das Lenovo Yoga 720-13IKB nicht.

Wartung

Wartungsarbeiten sind trotz der fehlenden Wartungsklappe kein großes Thema, denn ohne Schwierigkeiten lässt sich die Bodenplatte der Base entfernen. Die eigentlichen Wartungsarbeiten relativieren sich, da einige Komponenten fest auf der Platine verbaut sind. Tauschbar sind lediglich der Massenspeicher sowie das WLAN-Modul. Auch die beiden verbauten Lüfter lassen sich durch das Demontieren der Bodenplatte problemlos reinigen.

Garantie

Das Lenovo Yoga 720-13IKB wird mit einer 24-monatigen Herstellergarantie verkauft. Erweiterte Garantieoptionen oder gar eine Verlängerung auf 36 oder 48 Monate werden dem Käufer beim Bestellprozess nicht angeboten.

Eingabegeräte

Tastatur

Tastatur des Lenovo Yoga 720 13-IKB
Tastatur des Lenovo Yoga 720 13-IKB
Tastatur des Lenovo Yoga 720 13-IKB (beleuchtet)
Tastatur des Lenovo Yoga 720 13-IKB (beleuchtet)

Lenovo arbeitet die Chiclet-Tastatur direkt in die Oberfläche der Base ein, was optisch ansprechend und aufgeräumt wirkt. Die einzelnen Tasten klappern nicht und sitzen straff an ihrem Platz. Die Tasten sind mit 17 x 17 Millimetern angenehm groß, und der Zwischenraum beträgt 2 Millimeter. Insgesamt betrachtet ist die Tastatur durchdacht. Die weiße Aufschrift ist gut lesbar, und die Symboliken wirken nicht zu überladen auf den etwas kleineren „F“-Tasten. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die beiden Cursor-Tasten „hoch“ und „runter“, welche zusammen die Dimension einer einzelnen Taste haben. Dadurch neigt man rasch zu kleineren Vertippern. Nach etwas Eingewöhnung sollte dies aber schnell Geschichte sein. Der Tastenanschlag ist spürbar, aber dennoch etwas weicher als bei anderen Geräten. Das Tippgeräusch ist nicht auffallend, was zudem auch nicht als störend bezeichnet werden kann. Beim Arbeiten mit der Tastatur ist ein minimales Nachgeben festzustellen, welches mittig deutlicher zu beobachten ist als an den Rändern. Positiv hervorzuheben ist die dezente, weiße Hintergrundbeleuchtung. Diese kann wahlweise deaktiviert oder in zwei Helligkeitsstufen auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Touchpad

Touchpad des Lenovo Yoga 720 13-IKB
Touchpad des Lenovo Yoga 720 13-IKB

Das Multitouch-Clickpad ist mit einem dezenten Chromrahmen in die Base eingearbeitet. Ebenso ist es auch farblich gut an die Gehäusefarbe angepasst. Die Eingabefläche hat eine Größe von 10,5 x 7 Zentimetern, was für ein Gerät der 13-Zoll-Klasse schon beachtlich ist. Der vorhandene Platz ist sozusagen perfekt für das Eingabegerät ausgenutzt worden. Platziert wurde das Touchpad mittig, unterhalb der Leertaste, und ist somit etwas linkslastig, was im Alltag jedoch keinen Nachteil bedeutet. Im unteren Bereich der glatten Eingabefläche trennt symbolisch ein kleiner Strich die linke und rechte Eingabetaste. Das Klickgeräusch ist deutlich hör- und spürbar - klingt aber nicht minderwertig. Die Eingabefläche lässt den Finger leicht und präzise über die Oberfläche gleiten. Fingerabdrücke zieht das Clickpad nicht so sehr an wie auf anderen Geräten.

Touchscreen

Touchscreen des Lenovo Yoga 720 13-IKB
Touchscreen des Lenovo Yoga 720 13-IKB

Der Touchscreen, welcher bei unserem Testgerät eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln besitzt, verrichtet seine Arbeit tadellos. Egal ob mit dem Active Pen oder dem bloßen Finger - der Bildschirm nimmt alle Eingaben schnell und präzise auf. Selbst an den Rändern gibt es keine Bereiche, an denen Ungenauigkeiten festzustellen sind. Dank dem Active Pen lassen sich durchaus kleinere Notizen machen, oder es kann der Kreativität beim Zeichnen freien Lauf gelassen werden. Der Touchscreen überzeugte im Test, und es macht Spaß, damit zu arbeiten.

Display

Subpixel
Subpixel
leichtes Screen Bleeding an den Rändern
leichtes Screen Bleeding an den Rändern

Unser Testgerät besitzt einen 13,3-Zoll-IPS-Touchscreen. Die Auflösung dessen beträgt bei unserem Modell 1.920 x 1.080 Pixel. Alternativ bietet Lenovo für das Yoga 720-13IKB auch ein UHD-Panel an. Die Displayoberfläche ist glatt, aber mit einer Entspiegelung versehen, wodurch das Arbeiten auch bei hellen Umgebungen weniger eingeschränkt ist. Die gute durchschnittliche Displayhelligkeit von 310 cd/m² trägt natürlich auch dazu bei, um vernünftig arbeiten zu können. Im Testfeld besitzt nur das Asus Zenbook Flip eine höhere Leuchtkraft (350 cd/m²). Die Ausleuchtung von 82 % ist eher durchschnittlich. Auch beim Kontrast bleibt das IPS-Panel mit 949:1 etwas hinter den Erwartungen. In Verbindung mit dem leicht erhöhten Schwarzwert wirken die Farben etwas blass. Ein kompletter Grauschleier, welcher sich über die komplette Darstellung legt, ist allerdings nicht sichtbar. Unser Testgerät hat nur minimal Probleme mit dem Screen Bleeding, welches in den unteren Ecken am deutlichsten zu sehen ist. Positiv hingegen ist, dass wir kein PWM bei dem Lenovo Yoga 720-13IKB feststellen konnten. Somit sorgt eine mehrstündige Einsatzdauer pro Tag nicht zusätzlich für Ermüdungserscheinungen.

307
cd/m²
288
cd/m²
292
cd/m²
314
cd/m²
351
cd/m²
316
cd/m²
290
cd/m²
322
cd/m²
306
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 351 cd/m² Durchschnitt: 309.6 cd/m² Minimum: 6.7 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Helligkeit Akku: 351 cd/m²
Kontrast: 949:1 (Schwarzwert: 0.37 cd/m²)
ΔE Color 5.03 | - Ø
ΔE Greyscale 3.62 | - Ø
84% sRGB (Argyll) 55% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.18
Lenovo Yoga 720-13IKB
IPS, 1920x1080, 13.3
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
IPS, 1920x1080, 13.3
Dell Inspiron 13 7359-4839
IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
IPS, 3200x1800, 13.3
Acer Spin 5 SP513-51
IPS LED, 1920x1080, 13.3
Response Times
-9%
-16%
-11%
-40%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
32 (15, 17)
36 (15, 21)
-13%
38 (19, 19)
-19%
36 (15, 21)
-13%
56 (18, 38)
-75%
Response Time Black / White *
26 (15, 11)
27 (6, 21)
-4%
29 (6, 23)
-12%
28 (11, 17)
-8%
27 (8, 19)
-4%
PWM Frequency
50 (50)
1330 (60)
Bildschirm
3%
-34%
0%
-1%
Brightness
310
350
13%
232
-25%
294
-5%
233
-25%
Brightness Distribution
82
87
6%
83
1%
83
1%
87
6%
Schwarzwert *
0.37
0.29
22%
0.28
24%
0.57
-54%
0.21
43%
Kontrast
949
1269
34%
904
-5%
551
-42%
1167
23%
DeltaE Colorchecker *
5.03
5.26
-5%
6.36
-26%
2.18
57%
4.2
17%
DeltaE Graustufen *
3.62
5.87
-62%
10.26
-183%
2.45
32%
3.94
-9%
Gamma
2.18 110%
2.42 99%
2.28 105%
2.39 100%
2.66 90%
CCT
6323 103%
6998 93%
6500 100%
6745 96%
6096 107%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
55
60
9%
38
-31%
58
5%
38
-31%
Color Space (Percent of sRGB)
84
92
10%
60
-29%
89
6%
59
-30%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-3% / 1%
-25% / -31%
-6% / -2%
-21% / -9%

* ... kleinere Werte sind besser

sRGB-Abdeckung: 84 Prozent
sRGB-Abdeckung: 84 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 55 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 55 Prozent

Wenngleich einige Kritikpunkte bezüglich des Panels eingangs erwähnt wurden, so überzeugt die Displayqualität im Alltag durchaus. Das Clouding ist zwar bei komplett dunklen Darstellungen sichtbar, was aber im täglichen Gebrauch nicht als störend zu bewerten ist. Die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen der Graustufen sowie der Farben gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum sind im Auslieferungszustand leicht erhöht (3,6 bzw. 5,0). Durch die Kalibrierung des Bildschirmes konnte hier eine deutliche Verbesserung der Werte erreicht werden. Bei den Graustufen sank der Wert auf 0,7, wohingegen wir bei den Farben immerhin nur noch einen Wert von 3,3 notieren. Das ICC-Profil haben wir für Sie an gewohnter Stelle, direkt über der Vergleichstabelle, verlinkt - dort steht es zum Download bereit.

Die Farbraumabdeckungen des FHD-Panels bei unserem Testgerät betragen beim sRGB-Farbraum 84 % und beim AdobeRGB-Farbraum immerhin noch 55 %. Mit diesen Werten taugt der Bildschirm lediglich für den semiprofessionellen Einsatz.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)

Das Lenovo Yoga 720-13IKB besitzt leider keinen matten Bildschirm, sodass es zu Spiegelungen auf der Oberfläche kommt. Der Hersteller versieht die Oberfläche jedoch mit einer Entspiegelung (AntiGlare), damit die Reflexionen etwas minimiert werden sollen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass diese sich nicht verhindern lassen. Gerade bei hellen Arbeitsumgebungen sowie im Außenbereich stören die Spiegelungen und erschweren die Arbeit. Trotzdem eignet sich das Lenovo Yoga 720-13IKB für den Außeneinsatz, denn auch dank der guten Leuchtkraft des Panels kann selbst bei Sonnenschein gut gearbeitet werden. Trotzdem empfehlen wir, einen Schattenplatz nach Möglichkeit zu bevorzugen.

Dank der guten Displayhelligkeit kann auch bei Sonnenschein gearbeitet werden.
Dank der guten Displayhelligkeit kann auch bei Sonnenschein gearbeitet werden.
Trotz der Spiegelungen kann mit Einschränkungen gearbeitet werden.
Trotz der Spiegelungen kann mit Einschränkungen gearbeitet werden.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 11 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 42 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (26.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 17 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 57 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 6272 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Bei den Blickwinkeln sehen Sie das klassische Ergebnis eines IPS-Panels: Aus nahezu allen Positionen kann das Testbild dargestellt werden. Der Bildschirm ist sehr blickwinkelstabil, und leichte Schwächen lassen sich nur auf den Eckbildern in Form einer leichten Schleierbildung erkennen. Mit diesem Phänomen steht das Lenovo Yoga 720-13IKB aber keineswegs alleine dar, denn damit haben fast alle IPS-Bildschirme ihre Schwierigkeiten. Im Alltag sollte es hier nicht zu einer Beeinträchtigung kommen, denn dieses ist nur bei einer sehr flachen und schrägen Betrachtung zu erkennen.

Blickwinkel des Lenovo Yoga 720 13-IKB
Blickwinkel des Lenovo Yoga 720 13-IKB

Leistung

Die Hauptkomponenten sind fest verbaut.
Die Hauptkomponenten sind fest verbaut.

Die Leistung unseres Testgerätes ist durchaus als ausreichend zu bezeichnen. Denn mit dem Intel Core i5-7200U besitzt das Convertible eine CPU, welche schon lange keine Unbekannte mehr ist. Der 8 GB große Arbeitsspeicher ist mehr als ausreichend, wenn man sich die vorgesehenen Einsatzzwecke des Lenovo Yoga 720-13IKB anschaut. Dennoch wird es auch Geräte mit 16 GB Arbeitsspeicher im Handel geben. Aber hier ist vor dem Kauf explizit darauf zu achten, für welche Version man sich entscheidet, denn ein RAM-Upgrade von 8 GB auf 16 GB kann zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr erfolgen.

Unser Testgerät ist mit einer 256 GB großen SSD ausgestattet, welche für die meisten Anwender wohl ausreihend sein sollte. Multimedia-Fans, welche viel Musik, Bilder oder auch Videos verwalten, werden jedoch schnell an die Kapazitätsgrenze stoßen. Hier bleibt nur ein Upgrade der verbauten M.2 SSD. Laut dem Datenblatt des Herstellers wird es auch Geräte mit SSDs von bis zu 1 TB geben.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
DPC-Latenzen
Intel Extreme Tuning Utility
Intel Extreme Tuning Utility (Benchmark)
 

Prozessor

Die CPU verbirgt sich unter den zwei Heatpipes.
Die CPU verbirgt sich unter den zwei Heatpipes.

Der Intel Core i5-7200U ist ein sehr sparsamer Prozessor, welcher trotzdem ausreichend Leistung für die geplanten Einsatzzwecke zur Verfügung stellen kann. Das kleine SoC besitzt 2 physikalische Recheneinheiten und arbeitet mit einer Taktfrequenz von 2,5 GHz. Dank Hyper-Threading lassen sich sogar 4 Threads gleichzeitig verarbeiten, wodurch vor allem Multithread-Anwendungen profitieren. Beim Blick auf die Benchmarks des Cinebench R15 zeigt sich, dass das Lenovo Yoga 720-13IKB bei der Single-Core-Performance durchaus überzeugen kann, aber bei der Multi-Core-Performance deutlich hinter dem Asus Zenbook Flip zurückfällt.

Der Intel Core i5-7200U taktet beim Cinebench R15 Multi-Benchmark nur mit 2,5 GHz, was vermuten lässt, dass der Hersteller hier die Turbo-Funktion unterbindet, um nicht durch Thermal-Throttling die Leistung des Prozessors zu drosseln. Auch die TDP von 15 Watt wird selbst unter Last nicht erreicht und auch zu keinem Zeitpunkt überschritten.

Weitere Benchmarks zu dem Intel Core i5-7200U finden Sie hier.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel Core i5-7200U
128 Points ∼66%
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel Core i5-7200U
125 Points ∼64% -2%
Dell Inspiron 13 7359-4839
Intel Core i7-6500U
120 Points ∼62% -6%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel Core i3-6100U
96 Points ∼49% -25%
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel Core M-5Y70
92 Points ∼47% -28%
CPU Multi 64Bit
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel Core i5-7200U
326 Points ∼15% +22%
Dell Inspiron 13 7359-4839
Intel Core i7-6500U
310 Points ∼14% +16%
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel Core i5-7200U
268 Points ∼12%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel Core i3-6100U
240 Points ∼11% -10%
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel Core M-5Y70
184 Points ∼9% -31%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel Core i5-7200U
215.07 Points ∼64% 0%
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel Core i5-7200U
215.01 Points ∼64%
Dell Inspiron 13 7359-4839
Intel Core i7-6500U
208.17 Points ∼62% -3%
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel Core M-5Y70
126.85 Points ∼38% -41%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel Core i3-6100U
90.86 Points ∼27% -58%
Octane V2 - Total Score
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel Core i5-7200U
31142 Points ∼63%
Dell Inspiron 13 7359-4839
Intel Core i7-6500U
27303 Points ∼55% -12%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel Core i3-6100U
21581 Points ∼44% -31%
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel Core M-5Y70
16925 Points ∼34% -46%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel Core M-5Y70
1799.9 ms * ∼3% -54%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel Core i3-6100U
1661.9 ms * ∼3% -42%
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel Core i5-7200U
1171.6 ms * ∼2%
Dell Inspiron 13 7359-4839
Intel Core i7-6500U
1145.6 ms * ∼2% +2%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Jetstream 1.1
Jetstream 1.1
Octane V2
Octane V2
Mozilla Kraken 1.1
Mozilla Kraken 1.1

Das TDP-Limit wird schon beim ersten Durchlauf der Cinebench-R15-Multi-Schleife erreicht. Demzufolge gibt es nach dem Start keinen Abfall der Leistung, sodass alle Ergebnisse der Cinebench-R15-Multi-Schleife etwa gleichauf liegen. Auch Thermal Throttling ist unter der Dauerbelastung kein Thema, wodurch die Benchmark-Ergebnisse nicht negativ beeinflusst werden.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R10 Shading 32Bit
8083
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
9213
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4946
Cinebench R10 Shading 64Bit
8130 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
11910 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6434 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.85 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
34.51 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.46 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
268 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
128 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
45.62 fps
Hilfe

System Performance

8-GB-DDR4-2133-RAM
8-GB-DDR4-2133-RAM

Obwohl die Multi-Core-Performance des Prozessors etwas hinter den Erwartungen geblieben ist, schneidet das Lenovo Yoga 720-13IKB bei den PCMark 8 Benchmarks überraschend gut ab. Beim Blick auf die Grafik wird deutlich, dass sich unser Testgerät gegen alle Vergleichsgeräte durchsetzen konnte. Die sehr schnelle SSD trägt maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Zudem ist die subjektive System-Leistung als recht positiv zu bewerten. Die Einschränkungen, welche sich bei den CPU-Benchmarks zeigten, haben zu keinem merklichen Nachteil bei der täglichen Arbeit geführt. Das Gerät ist nach dem Einschalten binnen Sekunden hochgefahren und einsatzbereit.

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
PCMark 7
PCMark 7
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel Core i5-7200U, 2500, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4717 Points ∼72%
Dell Inspiron 13 7359-4839
Intel Core i7-6500U, 2500, Liteonit LCH-256V2S
4207 Points ∼65% -11%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel Core i3-6100U, 2300, Hynix HFS128G39TND
4121 Points ∼63% -13%
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel Core M-5Y70, 1100, Samsung SSD PM851 MZNTE512HMJH
3121 Points ∼48% -34%
Creative Score Accelerated v2
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel Core i5-7200U, 2500, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4494 Points ∼48%
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel Core M-5Y70, 1100, Samsung SSD PM851 MZNTE512HMJH
3040 Points ∼33% -32%
Home Score Accelerated v2
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel Core i5-7200U, 2500, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3744 Points ∼63%
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel Core i5-7200U, 2500, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
3665 Points ∼61% -2%
Dell Inspiron 13 7359-4839
Intel Core i7-6500U, 2500, Liteonit LCH-256V2S
3224 Points ∼54% -14%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel Core i3-6100U, 2300, Hynix HFS128G39TND
3224 Points ∼54% -14%
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel Core M-5Y70, 1100, Samsung SSD PM851 MZNTE512HMJH
2307 Points ∼39% -38%
PCMark 7 Score
5471 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3744 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4494 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4717 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die schnelle SSD stammt von Samsung.
Die schnelle SSD stammt von Samsung.

Beim Massenspeicher vertraut Lenovo dem Speicherhersteller Samsung und verbaut eine sehr schnelle M.2-SSD mit einer Speicherkapazität von 256 GB. Laut dem Datenblatt des Herstellers erreicht die SSD bis zu 2.800 MB/s beim Lesen und bis zu 1.100 MB/s beim Schreiben von Daten. Mit dem Tool „AS SSD“ prüfen wir deren Performance in unserem Testgerät und verzeichnen beim sequenziellen Lesen 2.352 MB/s. Damit bleibt die SSD etwas hinter den Herstellerangaben, was aber nicht merklich ist. Beim sequenziellen Schreiben messen wir 1.180 MB/s. Damit liegt die Leistung der SSD sogar etwas über den Angaben, welche Samsung im Datenblatt nennt. Im direkten Vergleich kann sich das Lenovo Yoga 720-13IKB deutlich von den Vergleichsgeräten absetzen, da hier keines mit einer schnellen NVMe SSD ausgestattet ist. Positiv hervorheben möchten wir an dieser Stelle noch die sehr gute Performance beim 4K Read Test. Die verbaute SSD erreichte hierbei knapp 60 MB/s, was vor allem beim Laden vieler kleiner Dateien einen deutlichen Performance-Vorteil mit sich bringt.

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
ATTO
ATTO
Lenovo Yoga 720-13IKB
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
Dell Inspiron 13 7359-4839
Liteonit LCH-256V2S
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Samsung SSD PM851 MZNTE512HMJH
CrystalDiskMark 3.0
-59%
-56%
-52%
Write 4k QD32
360
232.4
-35%
250.8
-30%
236.7
-34%
Read 4k QD32
426.4
199.3
-53%
309.7
-27%
366.6
-14%
Write 4k
150.3
87
-42%
85.3
-43%
99.86
-34%
Read 4k
59.45
24
-60%
26.75
-55%
35.9
-40%
Write 512
863.3
294.2
-66%
283.5
-67%
237.7
-72%
Read 512
1295
351.7
-73%
337.5
-74%
417.3
-68%
Write Seq
1222
419.9
-66%
283.7
-77%
238.6
-80%
Read Seq
2172
478.4
-78%
486.3
-78%
521.3
-76%
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Sequential Read: 2172 MB/s
Sequential Write: 1222 MB/s
512K Read: 1295 MB/s
512K Write: 863.3 MB/s
4K Read: 59.45 MB/s
4K Write: 150.3 MB/s
4K QD32 Read: 426.4 MB/s
4K QD32 Write: 360 MB/s

Grafikkarte

Die Grafikausgabe übernimmt die Intel HD Graphics 620. Die Performance der Grafikeinheit wird durch den Arbeitsspeicher, welcher im Dual-Channel-Betrieb arbeitet, positiv beeinflusst. Trotzdem sollte nicht zu viel von diesem Chip erwartet werden. Gegen die Vergleichsgeräte, welche mit einer Intel HD Graphics 520 bestückt sind, kann sich das Lenovo Yoga 720-13IKB mit bis zu 30 % absetzen. Beim 3DMark 11 hingegen muss sich unser Testgerät allerdings gegen das Asus Zenbook Flip knapp geschlagen geben.

Die Leistung reicht jedoch für die angepriesenen Einsatzzwecke völlig aus. Auch Videos, welche in H.265/HVEC kodiert sind oder Googles VP9-Codec verwenden, können nun komplett in der Hardware decodiert werden und somit die CPU deutlich entlasten.

Weitere Benchmarks zu der Intel HD Graphics 620 finden Sie hier

3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Sky Diver
3DMark Sky Diver
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Time Spy
3DMark Time Spy
3DMark 11
3DMark 11
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
928 Points ∼2%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel HD Graphics 520, Intel Core i3-6100U
752 Points ∼2% -19%
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel HD Graphics 5300, Intel Core M-5Y70
383 Points ∼1% -59%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
8364 Points ∼5%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel HD Graphics 520, Intel Core i3-6100U
6249 Points ∼4% -25%
Dell Inspiron 13 7359-4839
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
5896 Points ∼4% -30%
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel HD Graphics 5300, Intel Core M-5Y70
3202 Points ∼2% -62%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1569 Points ∼3% +3%
Lenovo Yoga 720-13IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1528 Points ∼3%
Dell Inspiron 13 7359-4839
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
1268 Points ∼2% -17%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel HD Graphics 520, Intel Core i3-6100U
1213 Points ∼2% -21%
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
Intel HD Graphics 5300, Intel Core M-5Y70
740 Points ∼1% -52%
3DMark 11 Performance
1672 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
54379 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5768 Punkte
3DMark Fire Strike Score
858 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
391 Punkte
3DMark Time Spy Score
364 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Da der Einsatzzweck des Lenovo Yoga 720-13IKB nicht das Gaming ist, fallen die Benchmark-Ergebnisse der getesteten Spiele nicht sonderlich gut aus. Die Leistung der Intel HD Graphics 620 reicht lediglich, um ältere Titel, wie zum Beispiel BioShock Infinite oder Battlefield 4, mit einer HD-Auflösung und dem mittleren Preset noch flüssig darzustellen. Sobald die native Auflösung eingestellt wird, ist der Performace-Einbruch so stark, dass keine Spielfreude aufkommt. Wer vorrangig ein Gerät zum Spielen benötigt, sollte lieber ein Laptop mit einer dedizierten Grafikkarte in die engere Auswahl nehmen.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 56.5330.224.97.8fps
Battlefield 4 (2013) 41.332.1217.5fps
The Witcher 3 (2015) 14.812.45.5fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 17.911.26.7fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lautstärke-Charakteristik
Lautstärke-Charakteristik

Ohne Last arbeitet das Lenovo Yoga 720-13IKB lautlos. Beide Lüfter stehen still, und es dringen auch keine elektronischen Geräusche (Fiepen) nach außen. Beim Surfen im Internet dauert es jedoch nicht lange, und die Lüfter müssen für Abkühlung sorgen. Bei durchschnittlicher Belastung erreicht unser Testgerät mit 37,7 dB(A) das zweithöchste Ergebnis. Nur das Asus Zenbook Flip ist an dieser Stelle mit 38,5 dB(A) etwas lauter. Die Geräuschbelastung des Lenovo Yoga 720-13IKB kann unter maximaler Belastung jedoch noch etwas draufpacken, sodass wir eine maximale Lautstärke von 41,5 dB(A) messen. Dies ist unserer Meinung nach deutlich zu laut, denn auf Dauer nervt das Lüftergeräusch. Hier zeigen alle Vergleichsgeräte, dass es auch leiser gehen kann. Aus dem eigenen Hause stammt das Lenovo Yoga 3 Pro 13, welches unter Last nur 32dB(A) erreicht.

Etwas Positives können wir dem Lenovo Yoga 720-13IKB jedoch abgewinnen, denn die Geräuschkulisse ist konstant und nicht pulsierend.

Die Kühleinheit besteht aus zwei Heatpipes mit je einem Lüfter.
Die Kühleinheit besteht aus zwei Heatpipes mit je einem Lüfter.

Lautstärkediagramm

Idle
30.5 / 30.5 / 30.5 dB(A)
Last
37.7 / 41.5 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.5 dB(A)
Lenovo Yoga 720-13IKB
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
HD Graphics 620, 7200U, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
Dell Inspiron 13 7359-4839
HD Graphics 520, 6500U, Liteonit LCH-256V2S
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
HD Graphics 5300, 5Y70, Samsung SSD PM851 MZNTE512HMJH
Acer Spin 5 SP513-51
HD Graphics 520, 6100U, Hynix HFS128G39TND
Geräuschentwicklung
1%
1%
4%
5%
aus / Umgebung *
30.5
30.7
-1%
32.2
-6%
31.2
-2%
30.5
-0%
Idle min *
30.5
30.7
-1%
32.2
-6%
31.2
-2%
30.5
-0%
Idle avg *
30.5
30.7
-1%
32.2
-6%
31.4
-3%
30.5
-0%
Idle max *
30.5
31.7
-4%
32.2
-6%
31.8
-4%
30.6
-0%
Last avg *
37.7
38.5
-2%
34.1
10%
32.3
14%
31
18%
Last max *
41.5
36
13%
34
18%
32
23%
36.8
11%

* ... kleinere Werte sind besser

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.133.732.43232.12532.633.833.538.132.63135.839.437.836.135.84030.234.129.831.530.25031.8363131.431.86328.631.928.62828.68027.927.726.228.127.910026.425.825.42626.412525.32725.425.225.316024.424.623.42324.42002424.222.423.72425022.624.222.721.822.631522.425.221.420.822.440022.623.720.120.422.650022.425.719.919.522.463022.424.519.219.222.480023.826.718.918.623.8100027.630.317.917.927.6125024.827.917.717.924.8160023.728.317.617.623.7200026.630.417.517.626.6250028.832.217.717.728.8315026.430.217.817.726.4400027.131.418.117.927.1500026.530.418.218.226.5630025.230.818.418.425.2800022.327.718.518.422.31000020.624.818.418.420.6125001920.818.418.4191600018.82018.518.318.8SPL37.741.530.530.537.7N2.83.81.41.42.8median 24Lenovo Yoga 720-13IKBmedian 26.7median 18.5median 18.4median 24Delta1.62.81.91.81.637.136.534.536.135.837.135.13736.232.533.335.131.731.831.631.532.631.730.930.632.233.231.330.931.132.130.330.529.931.129.930.527.530.431.129.928.72927.829.328.228.727.328.527.628.728.327.326.426.127.425.525.326.425.725.626.424.825.625.72524.923.924.924.92523.523.223.723.523.523.523.423.622.722.922.923.424.122.922.421.621.824.121.921.9212120.921.921.321.32020.619.921.32221.318.919.819.32225.122.318.819.418.925.123.421.818.518.918.223.427.124.917.81918.227.128.526.317.819.517.828.529.127.217.722.317.629.128.625.917.618.517.628.62925.817.817.917.62928.322.617.81817.628.322.719.91818.117.822.720.418.718.118.117.820.419.318.317.817.917.719.318.717.917.917.817.518.718.117.7181817.718.138.536.130.831.730.838.52.82.31.51.61.52.8median 24.1Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351Tmedian 22.9median 18.5median 19.5median 18.2median 24.12.72.62.22.52.32.7hearing rangehide median Fan Noise

Temperatur

3DMark 11 nach Stresstest
3DMark 11 nach Stresstest

Die Gehäusetemperatur unseres Testgerätes beträgt im Leerlauf durchschnittlich nur 25 °C und bleibt somit deutlich unter der 30-°C-Marke. Unter Last steigen die Temperaturen und erreichen maximal 43,6 °C. Dieser Hotspot befindet sich oberseitig, mittig und oberhalb der Tastatur. An dieser Stelle ist die CPU verbaut, welche unter Belastung natürlich die meiste Wärme erzeugt. Bei den Gehäusetemperaturen liegen die Vergleichsgeräte nahezu alle gleichauf, wenngleich in Einzelfällen das Lenovo Yoga 720-13IKB teilweise deutlich kühler bleibt. Bei unserem Stresstest, welcher ein Extremszenario darstellt, das im Alltag kaum auftritt, arbeiten die Programme Prime95 und Furmark für mindestens eine Stunde gleichzeitig. Dabei erwärmte sich die CPU mit der integrierten Grafikeinheit auf maximal 77 °C. Da sich beide Komponenten die TDP von maximal 15 Watt teilen, taktet die CPU bei diesem Test unter voller Belastung mit durchschnittlich 2,3 GHz. Läuft jedoch nur das Programm Prime95, taktet der Intel Core i5-7200U kontinuierlich mit 2,5 GHz und erreicht in Spitzen maximal 83 °C. Thermal-Throttling ist bei unserem Lenovo Yoga 720-13IKB kein Thema.

Im direkten Anschluss an den Stresstest haben wir die 3D-Leistung erneut geprüft und den 3DMark11-Benchmark ein weiteres Mal laufen lassen. Im Vergleich zum Kaltstart ergibt sich auch unter anhaltender Belastung kein Nachteil bei der 3D-Leistung.

Max. Last
 36.6 °C41.5 °C40 °C 
 35.6 °C39 °C34.1 °C 
 30.5 °C28.4 °C30 °C 
Maximal: 41.5 °C
Durchschnitt: 35.1 °C
38.4 °C43.6 °C36.7 °C
34 °C36.6 °C35.1 °C
30.9 °C32.2 °C32.5 °C
Maximal: 43.6 °C
Durchschnitt: 35.6 °C
Netzteil (max.)  42.5 °C | Raumtemperatur 22 °C | FIRT 550-Pocket
Lenovo Yoga 720-13IKB
7200U, HD Graphics 620
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
7200U, HD Graphics 620
Dell Inspiron 13 7359-4839
6500U, HD Graphics 520
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
5Y70, HD Graphics 5300
Acer Spin 5 SP513-51
6100U, HD Graphics 520
Hitze
5%
3%
-6%
-2%
Last oben max *
41.5
41.2
1%
39.1
6%
41
1%
38.3
8%
Last unten max *
43.6
41
6%
43.6
-0%
34.8
20%
42.5
3%
Idle oben max *
25.8
25
3%
25.5
1%
34.2
-33%
28.7
-11%
Idle unten max *
27.2
25.1
8%
26.5
3%
30.4
-12%
29.4
-8%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Audiosoftware
Audiosoftware

Lenovo verbaut auch beim Yoga 720-13IKB zwei kleine Stereolautsprecher von JBL. Diese befinden sich an den Seiten, im vorderen Bereich auf der Unterseite der Base. Steht das Convertible jedoch auf einer weichen Unterlage im Laptop-Modus, so wirkt das Klangbild deutlich gedämpft, da die Lautsprecherausgänge schnell verdeckt werden können. Wer ohne Einschränkungen die Sound-Wiedergabe mit dem Lenovo Yoga 720-13IKB genießen möchte, sollte stets darauf achten, dass die kleinen Öffnungen auf der Unterseite nicht durch eine weiche Unterlage verdeckt werden. Das Klangerlebnis ist für ein Convertible als gut zu bezeichnen. Auf Grund des fehlenden Volumens überwiegen die Höhen und Mitten, und Bässe lassen sich zudem ansatzweise erahnen. Gegen ein externes Sound-System oder gute Kopfhörer können sich die JBL Speaker des Lenovo‘s allerdings nicht behaupten. Wer auf erstklassigen Sound-Genuss nicht verzichten möchte, kommt um ein externes Wiedergabegerät nicht herum. Die mitgelieferte Audio-Software bietet die Möglichkeit, sich den Sound-Genuss auf seine eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Beim Thema Videotelefonie enttäuscht das Lenovo Yoga 720-13IKB, denn die Mikrofone befinden sich am unteren Rand des Bildschirmes, direkt über den Lüfterauslässen. Dadurch kommt es zu einem störenden Rauschen, welches beim Empfänger deutlich zu hören ist. Hier sollte der Hersteller schleunigst nachbessern und die Mikrofoneingänge an der Oberseite des Displays platzieren.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.33232.32531.838.131.83135.936.135.94029.831.529.85033.731.433.76327.92827.9802828.12810027.42627.41252825.22816035.32335.32003723.73725050.221.850.231557.520.857.540062.120.462.15005719.5576305719.25780068.918.668.9100064.417.964.4125059.617.959.6160059.417.659.4200062.817.662.8250060.917.760.9315062.117.762.1400064.417.964.4500060.818.260.8630061.218.461.2800065.318.465.31000064.718.464.71250060.918.460.91600051.918.351.9SPL74.930.574.9N361.436median 60.8Lenovo Yoga 720-13IKBmedian 18.4median 60.8Delta6.11.86.135.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
Lenovo Yoga 720-13IKB Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (66 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 29% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 67% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 23%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 32% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 62% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Schon beim ersten Blick in die Vergleichstabelle zeigt sich, dass Lenovo beim Energieverbrauch Nachholbedarf hat. Im direkten Vergleich muss sich unser Testgerät gegen alle anderen Vergleichsgeräte teilweise deutlich geschlagen geben. Ohne Last liegt der Energiebedarf unseres Test-Samples bei 4,3 bis 10 Watt. Unter Last steigt dieser, und maximal messen wir mit 34,2 Watt den höchsten Wert in diesem Testfeld. Natürlich sind diese Werte nicht sehr hoch, aber das vergleichbar ausgestattete Asus Zenbook Flip verbraucht im Schnitt 7 % weniger Energie.

Das Netzteil, welches über USB Typ-C mit dem Gerät verbunden wird, besitzt mit maximal 45 Watt ausreichend Reserven, um den Akku auch unter Last noch zuverlässig zu laden.


Hinweis:

Da das Lenovo Yoga 720-13IKB auch mit einem UHD-Panel beworben wird, variieren die vom Hersteller angegebenen Akkulaufzeiten. Das Gerät mit dem 4K-Bildschirm hat laut Herstellerangaben eine Akkulaufzeit, welche um eine Stunde geringer ist als bei unserem Testgerät. Vermutlich hat das Gerät mit dem 4K-Panel auch einen etwas höheren Energiebedarf als unser Testgerät.

Das kompakte Netzteil liefert maximal 45 Watt.
Das kompakte Netzteil ...
Das kompakte Netzteil liefert maximal 45 Watt.
... liefert maximal 45 Watt.
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.48 / 0.45 Watt
Idledarkmidlight 4.3 / 7.9 / 10 Watt
Last midlight 34.2 / 32.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo Yoga 720-13IKB
7200U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 13.3
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
7200U, HD Graphics 620, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN), IPS, 1920x1080, 13.3
Dell Inspiron 13 7359-4839
6500U, HD Graphics 520, Liteonit LCH-256V2S, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
5Y70, HD Graphics 5300, Samsung SSD PM851 MZNTE512HMJH, IPS, 3200x1800, 13.3
Acer Spin 5 SP513-51
6100U, HD Graphics 520, Hynix HFS128G39TND, IPS LED, 1920x1080, 13.3
Stromverbrauch
7%
18%
4%
19%
Idle min *
4.3
4.2
2%
4
7%
4.8
-12%
4.1
5%
Idle avg *
7.9
7.4
6%
4.8
39%
10.7
-35%
6.8
14%
Idle max *
10
8.6
14%
7.6
24%
11.8
-18%
7.9
21%
Last avg *
34.2
32
6%
30
12%
18.3
46%
20.4
40%
Last max *
32.2
30.2
6%
29.3
9%
19.7
39%
26.8
17%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

3DMark 11 im Akkubetrieb
3DMark 11 im Akkubetrieb

Trotz dem eher durchschnittlichen Abschneiden beim Energieverbrauch hinterlässt das Lenovo Yoga 720-13IKB bei den Akkulaufzeiten einen recht positiven Eindruck. Der festverbaute Lithium-Ionen-Akku besitzt eine Kapazität von 48 Wh. Nur das Asus Zenbook Flip besitzt mit 57 Wh eine etwas höhere Akkuleistung. Ohne Belastung reicht bei unserem Test-Sample eine Akkuladung für 16:09 Stunden, bevor das Licht ausgeht. Unter Last messen wir eine Laufzeit von immerhin knapp 2,5 Stunden, was ein gutes Ergebnis ist. Deutlich praxisnäher ist der WLAN-Test, welcher durch das Ausführen unseres Test-Scripts das Surfen im Internet simuliert. Im 30-Sekunden-Takt werden verschiedene Webseiten geöffnet, und das Energieprofil „Ausgeglichen“ ist aktiv. Außerdem wird die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² gestellt, was bei unserem Gerät eine Verringerung der Displayhelligkeit von zwei Stufen bedeutet. Mit diesen Einstellungen haben wir eine Akkulaufzeit von 8:25 Stunden erreicht. Damit erreicht das Lenovo Yoga 720-13IKB auch die Herstellervorgaben, welche mit einer Laufzeit von bis zu 8 Stunden angegeben ist. Auch Filme können problemlos im Akkubetrieb wiedergegeben werden. Mit 7:36 Stunden reicht die Akkuladung locker für zwei bis drei Filme. Für einen Ladevorgang sollten knapp 2,5 Stunden einkalkuliert werden. Auch im Akkubetrieb haben wir die 3D-Leistung geprüft und keine auffällige Abweichung zum Netzbetrieb feststellen können. 

der 48-Wh-Akku im ausgebauten Zustand
der 48-Wh-Akku im ausgebauten Zustand
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
16h 9min
Surfen über WLAN v1.3 (EDGE: 38.14393.1066.0)
8h 25min
Big Buck Bunny H.264 1080p
7h 36min
Last (volle Helligkeit)
2h 27min
maximale Akkulaufzeit
maximale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
Aufladezeit
Aufladezeit
Lenovo Yoga 720-13IKB
7200U, HD Graphics 620, 48 Wh
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
7200U, HD Graphics 620, 57 Wh
Dell Inspiron 13 7359-4839
6500U, HD Graphics 520, 44 Wh
Lenovo Yoga 3 Pro 13 80HE004LGE
5Y70, HD Graphics 5300, 44 Wh
Acer Spin 5 SP513-51
6100U, HD Graphics 520, 45 Wh
Akkulaufzeit
39%
-13%
-48%
-14%
Idle
969
886
-9%
749
-23%
H.264
456
WLAN
505
702
39%
486
-4%
263
-48%
463
-8%
Last
147
109
-26%
133
-10%

Fazit

Pro

+ schickes Design
+ tadellose und hochwertige Verarbeitung
+ gute Eingabegeräte
+ Fingerprint-Sensor
+ stabile 360-Grad-Scharniere
+ blickwinkelstabiles und helles IPS-Display
+ vielseitig einsetzbar
+ 2 USB Typ-C Anschlüsse
+ USB-Anschluss mit Power-Delivery-Funktion
+ super Akkulaufzeiten
+ gute System Performance
+ sehr schnelle SSD
+ Lenovo Active-Pen (optional)

Contra

- laut unter Last
- undurchdachte Mikrofoneingänge
- kein SD-Kartenleser
- geringe Multi-Core-Leistung des Prozessors
- zu wenig externe Schittstellen
Das Lenovo Yoga 720-13IKB: zur Verfügung gestellt von
Das Lenovo Yoga 720-13IKB: zur Verfügung gestellt von

Lenovo bietet mit dem Yoga 720-13IKB einen solides und zugleich ausdauerndes Convertible im 13-Zoll-Format. Das geringe Gewicht und die Kompaktheit machen das Gerät zu einem netten Wegbegleiter, welches dank der 360-Grad-Scharniere sehr vielseitig einsetzbar ist. Als Grundlage dient ein Intel Core i5-7200U, welcher der aktuellen Kaby-Lake-Serie angehört. Der 8 GB große Arbeitsspeicher ist ausreichend dimensioniert. Der Massenspeicher in Form einer 256-GB-SSD ist schnell und trägt maßgeblich zu einem flüssig laufenden System bei. Das Gesamtpaket mit dem FHD-Bildschirm geht zum gegenwärtigen Testzeitpunkt für 999 Euro über die virtuelle Ladentheke.

Das zeitlose Design, welches schon fast minimalistisch wirkt, überzeugt nicht nur optisch, sondern auch auf Grund der hochwertigen Materialauswahl. Lenovo macht hier vieles richtig und orientiert sich bei der Optik an Altbewährtem – leider – denn etwas mehr Anschlussmöglichkeiten wären wünschenswert gewesen.

Im Großen und Ganzen hinterlässt das Lenovo Yoga 720-13IKB einen positiven Eindruck, wenngleich das Fehlen eines SD-Kartenlesers nicht ganz nachzuvollziehen ist. Es hat bald den Anschein, als würde Lenovo es Apple gleichmachen und nach dem Weniger-ist-mehr-Prinzip vorgehen. Aber am Ende entscheiden die Kunden, ob sie Kompromisse eingehen. Unser Testgerät hat eine solide System Performance, mit welcher sich sehr angenehm arbeiten lässt. Während des Testzeitraumes gab es keine nennenswerten Probleme. Auch die Eingabe-Medien überzeugen, und es macht Spaß, damit zu arbeiten. Insgesamt betrachtet ist der Kaufpreis von 999 Euro durchaus gerechtfertigt. Denn die Kunden bekommen ein modernes Gerät, welches auch langfristig zu überzeugen weiß.

Lenovo Yoga 720-13IKB - 08.05.2017 v6
Sebastian Bade

Gehäuse
90 / 98 → 91%
Tastatur
92%
Pointing Device
92%
Konnektivität
49 / 80 → 61%
Gewicht
72 / 78 → 85%
Akkulaufzeit
90%
Display
84%
Leistung Spiele
56 / 68 → 83%
Leistung Anwendungen
87 / 87 → 100%
Temperatur
91%
Lautstärke
90%
Audio
46 / 91 → 50%
Kamera
42 / 85 → 50%
Durchschnitt
75%
86%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sebastian Bade,  8.05.2017 (Update: 14.05.2017)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.