Notebookcheck

Japans Sharp halbiert (!) seine Jahres-Gewinnerwartung wegen Corona

Japans Sharp halbiert (!) seine Jahres-Gewinnerwartung wegen Corona
Japans Sharp halbiert (!) seine Jahres-Gewinnerwartung wegen Corona
Dass die anhaltende Corona-Pandemie mehr oder weniger große Verluste für die meisten Unternehmen zur Folge hat, ist vermutlich allgemein bewusst. Allerdings beginnt so langsam auch das Ausmaß Formen anzunehmen, welches in dieser Stärke womöglich nicht in dem Maße vermutet wurde. Der japanische Hersteller Sharp hat jedenfalls seine Gewinnprognose gleich um die Hälfte abgesenkt!
Christian Hintze,

Der japanische Hersteller Sharp ist für Smartphones, Fernseher, aber auch als Displayzulieferer bekannter Branchengrößen wie Apple bekannt. Am heutigen Freitag hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass es seine Gewinnprognose durch das Coronavirus um fast die Hälfte absenken muss!

Konkret senkten die Japaner ihre Gewinnerwartungen um 48 Prozent ab, angeblich weil die Nachfrage an (neuen) Technologien durch die globale Pandemie stark eingebrochen sei. Shark liefert dabei nicht nur Displays an Apple, sondern auch Kameramodule und Sensoren. Von einstmals 100 Millionen Yen an Einnahmen rechnet Sharp mittlerweile nur noch mit 52 Milliarden Yen (rund 489 Millionen US-Dollar) Einnahmen.

Beim reinen Netto-Profit sieht es noch düsterer aus, aktuell steht er bei 20 Milliarden Yen und ist damit gleich 75 Prozent niedriger als die frühere Voraussage von 80 Milliarden Yen. Sharp, mittlerweile zu Foxconn aus Taiwan zugehörig, gibt an, dass die Pandemie negative Auswirkungen auf seine Zulieferer habe, Produktion und Verteilung empfindlich blockiert habe und sich in schlechten Verkaufszahlen niedergeschlagen habe.

Quelle(n)

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2020-05 > Japans Sharp halbiert (!) seine Jahres-Gewinnerwartung wegen Corona
Autor: Christian Hintze,  8.05.2020 (Update:  8.05.2020)
Christian Hintze
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).