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Medizin: VR könnte Schlaganfall-Opfern helfen

Medizin: VR könnte Schlaganfall-Opfern helfen
Medizin: VR könnte Schlaganfall-Opfern helfen
Forschern der University of Southern California zufolge kann die virtuelle Realität Menschen nach einem Schlaganfall bei der Wiederherstellung der motorischen Fähigkeiten helfen.

Nach einem überstandenen Schlaganfall und der dadurch erfolgten Schädigung von Hirnzellen sind - je nach Schwere des Vorfalls - teils langwierige Rehabilitationsmaßnahmen erforderlich, um verschiedene motorische Fähigkeiten wie etwa das Gehen wieder herzustellen.

Um diese Rehabilitation zu verbessern, haben Forscher der University of Southern California zwei Jahre lang auch mit VR-Technik experimentiert. Dazu kommt ein Brain-Computer-Interface zum Einsatz, wobei die Forscher mithilfe eines EEG und Elektromyografie der Versuch des Probanden zur Bewegung im Gehirn respektive direkt im Muskel erkannt wird. 

Diese Daten werden in ein Computersystem eingespeist, womit ein Patient mit dem Versuch, etwa die Armmuskulatur zu bewegen, diesen auch in der virtuellen Realität bewegt. Dieses Feedback verbessert entsprechend die Neuronenverbindungen.

Die Versuche mit einem Oculus DK2 und 22 gesunden Probanden zeigte, dass diese Art des Feedbacks deutlich effektiver wirkt als die Darstellung auf einem Computermonitor. 

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Autor: Silvio Werner, 15.10.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.