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Mi TV Lux: Linus testet Xiaomis transparenten OLED-Fernseher

Linus hat den transparenten Mi TV Lux ausprobiert. Mehr als 6000 Euro kostet der Spaß, ohne Steuern.
Linus hat den transparenten Mi TV Lux ausprobiert. Mehr als 6000 Euro kostet der Spaß, ohne Steuern.
Man kann locker mehr als 6000 Euro für einen OLED-Fernseher ausgeben, bekommt dann aber 4K als Standard und durchaus schon Diagonalen jenseits von 75 Zoll. Alternativ bietet sich in China der transparente 55 Zoll Mi TV Lux mit Full-HD-Auflösung an, den sich der Youtuber Linus ins Haus geholt hat.
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Umgerechnet etwa 7200 US-Dollar oder knapp 6100 Euro vor Steuern kostet der erste transparente Fernseher, den man in China tatsächlich kaufen kann: Er nennt sich Mi TV Lux und wurde von Xiaomi im Sommer anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums gemeinsam mit dem Mi 10 Ultra präsentiert. Einzige Besonderheit ist das transparente OLED-Panel mit dem der Smart TV aufwarten kann - wie die Technik dahinter funktioniert, wurde in diesem Beitrag ein wenig erklärt.

Der schicke Fernseher mit Dolby Atmos fähiger Base-Unit und 5,7 mm dünnem und randlos wirkendem 55 Zoll OLED-Display bietet zwar ein wenig Science Fiction-Feeling, zeigt im Hands-On-Test des YouTubers Linus Sebastian aber durchaus auch seine Schattenseiten - von der ohne Chinesisch-Kenntnisse anfangs etwas schwierigen Bedienung über das nur 1080p-fähige Panel bis hin zur Tatsache, dass die Transparenz ziemlich stört, wenn man den Fernseher dafür nutzen will, wofür er eigentlich gedacht ist, nämlich Inhalte in möglichst hoher Qualität darzustellen.

Letztlich muss Linus hierfür den durchscheinenden Hintergrund abblenden, was die Frage aufwirft, für wen der transparente Fernseher nun eigentlich geeignet wäre. Das Konzept bietet sich wohl eher für Gewerbetreibende an und nicht unbedingt für den Privathaushalt, auch wenn Xiaomis Vorstoß in Sachen Transparenz-TV auch in vielen Wohnzimmern schick aussähe - aber dort wohl wenig Sinn macht. Durchaus zu kritisieren ist auch die Tatsache, dass nur ein HDMI-Anschluss 120Hz-fähig ist und dass die Qualitätskontrolle offenbar Pixelfehler durchgewunken hat - bei einem derartigen Luxus-TV eigentlich ein No-Go. 

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Autor: Alexander Fagot, 25.10.2020 (Update: 25.10.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.