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Mit Parallels Desktop 16.5 läuft Windows auf einem M1-MacBook schneller als auf einem Intel-Mac mit Core i9

Der Apple M1 ARM-SoC übertrifft Intel nun sogar beim Ausführen von Windows 10. (Bild: Parallels Desktop)
Der Apple M1 ARM-SoC übertrifft Intel nun sogar beim Ausführen von Windows 10. (Bild: Parallels Desktop)
Parallels Desktop läuft mit dem Update auf Version 16.5 endlich nativ auf dem Apple M1 ARM-SoC. Damit lässt sich nicht nur die ARM-Version von Windows 10 auf einem MacBook oder Mac Mini mit M1 installieren, selbst emulierte x86-Apps laufen offenbar deutlich schneller als auf einem Intel-Mac.
Hannes Brecher,

Beim Launch des Mac Mini, MacBook Pro und MacBook Air (ca. 1.040 Euro auf Amazon) auf Basis des Apple M1 war der Wegfall von Bootcamp einer der wohl größten Nachteile, denn anders als bei Intel-Macs gab es bislang keine einfache Lösung, um Windows auf einem ARM-Mac auszuführen. Zumindest bis jetzt, denn Parallels Desktop 16.5 kann Windows nicht nur ausführen, Microsofts Desktop-Betriebssystem läuft auf ARM-Macs sogar besser als auf Intel-Macs.

Konkret kann Parallels Desktop nun die Windows 10 on ARM Insider Preview ausführen, die ihrerseits wiederum x86-Programme emulieren kann, sodass praktisch sämtliche Windows-Apps auf einem M1-Mac laufen. Den Angaben von Parallels zufolge laufen selbst Spiele wie Rocket League, Among Us, Roblox oder The Elder Scrolls V: Skyrim problemlos über diese Emulation.

Der M1 soll seine Stärken dabei voll ausspielen können. So benötigt ein ARM-Mac beim Ausführen von Windows offenbar weniger als halb so viel Energie verglichen mit einem MacBook Air auf Intel-Basis, die DirectX 11-Performance soll einem MacBook Pro mit Radeon Pro 555X um beachtliche 60 Prozent überlegen sein und generell soll die virtuelle Maschine rund 30 Prozent schneller laufen als auf einem MacBook Pro mit einem Intel Core i9-8950HK, einer Radeon Pro Vega 20 und 32 GB Arbeitsspeicher.

Parallels Desktop 16 ist ab sofort über die Webseite des Herstellers erhältlich. Eine Lizenz für Endverbraucher kostet 99,99 Euro, ein Jahresabo dagegen 79,99 Euro. Letzteres enthält auch zukünftige Updates, die Nutzung der Software ist bei dieser Option allerdings nur bei gültigem Abonnement möglich. Wer Parallels Desktop 16 bereits erworben hat erhält das Update auf Version 16.5 kostenlos. Im unten eingebetteten Video ist zu sehen, wie die Installation eines Betriebssystems in Parallels Desktop funktioniert.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 8590 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 14.04.2021 (Update: 15.04.2021)