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Nicht erkennbar für Kunden: Lenovo ThinkPad P1 G4/X1 Extreme G4 liefert nur mit Vapor-Chamber volle CPU-Leistung

Lenovo ThinkPad P1 G4
Lenovo ThinkPad P1 G4
Je nachdem mit welcher Grafikkarte man das ThinkPad P1 G4 bzw. ThinkPad X1 Extreme G4 konfiguriert, bekommt man eine stärkere Kühlung und dadurch auch deutlich mehr CPU-Leistung. Das wird dem Kunden aber nicht gesagt, wer also nicht aufpasst, bezahlt unter Umständen viel Geld für eine unterdurchschnittliche CPU-Performance.
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Bei hochwertigen Laptops bzw. mobilen Workstations setzen die Hersteller vermehrt auf die sogenannte Vapor-Chamber-Kühlung, die leistungsstärker als konventionelle Heatpipes arbeitet. Auch Lenovo setzt beim neuen ThinkPad P1 G4 bzw. dem ThinkPad X1 Extreme G4 auf die stärkere Kühlung. Was sich zunächst positiv anhört, wird aber problematisch, wenn man genauer hinsieht. Denn Lenovo verwendet zwei verschiedene Kühlungssysteme, und der Kunde bekommt beim Kauf keinen wirklichen Hinweis darauf. Lediglich im offiziellen Datenblatt gibt es eine kleine Fußnote.

Das kann zu mehreren Problemen führen. Wie wir im Test der Basisversion des ThinkPad P1 G4 gesehen haben, ist die CPU-Leistung nur unterdurchschnittlich und der 45-Watt-Prozessor wird schon nach kurzer Zeit mit weniger als 40 Watt betrieben. Da das Basismodell nur mit der kleinsten dedizierten Nvidia T1200 ausgestattet ist, kommt die konventionelle Kühlung mit Heatpipes zum Einsatz. Wer sich hingegen für eine Konfiguration mit einer stärkeren Grafikkarte wählt, profitiert auch die CPU-Performance. Das können wir jetzt bestätigen, nachdem wir eine stärkere Version des ThinkPad P1 G4 mit der RTX 3070 in der Redaktion haben.

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Lenovo ThinkPad P1 G4-20Y30017GE T1200 Laptop GPU, i7-11800H, Samsung PM9A1 MZVL2512HCJQ: Ø1405 (1380.5-1547.99)
Lenovo ThinkPad P1 G4-20Y4S0KS00 GeForce RTX 3070 Laptop GPU, i7-11850H, Samsung PM9A1 MZVL21T0HCLR: Ø1803 (1759.48-1988.07)

Der Core i7-11850H (mit vPro) bietet zwar einen etwas höheren Takt als der i7-11800H, allerdings sind die beiden Chips mit identischer Kühlung vergleichbar. Während das Basismodell des ThinkPad P1 G4 bei anhaltender CPU-Last schnell unter die 40-Watt-Marke gefallen ist, kann das stärkere Modell knapp 60 Watt aufrechterhalten, also mehr als 50 Prozent mehr Kühlleistung. Auch die durchschnittliche Leistung während unserer Cinebench-R15-Multi-Schleife ist fast 30 Prozent höher.

Lenovo sollte diese Tatsache unbedingt deutlich machen, denn wenn man sich sein ThinkPad P1 G4 bzw. das baugleiche ThinkPad X1 Extreme G4 nur mit einem schnellen Prozessor konfiguriert, aber einfach keine schnelle Grafikkarte benötigt, wird eine böse Überraschung erleben. Den i7-11850H gibt es beispielsweise mit beiden Kühlsystemen, aber mit der konventionellen Kühlung ist die Leistung deutlich geringer.

Lenovo macht es Kunden hier unnötig schwer und wir hätten es bevorzugt, wenn es ausschließlich Modelle mit der stärkeren Vapor-Chamber-Kühlung gegeben hätte oder die Situation zumindest transparenter gemacht wird. Für alle weiteren Informationen zum Basismodell inklusive den weiteren Unterschieden der beiden Kühlsysteme verweisen wir auf unseren Testbericht des ThinkPad P1 G4. Der Testbericht der stärkeren Version mit dem matten 4K-Panel und der GeForce RTX 3070 wird voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche erscheinen.

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Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Managing Editor Business Laptops - 1341 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2013
Ich bin mit moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Mit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich angefangen meine eigenen Systeme zu bauen. Während meines dualen Studiums bei der Firma Siemens startete ich als Testredakteur für Notebookcheck. Mittlerweile bin ich schwerpunktmäßig für die Bereiche Business-Laptops sowie mobile Workstations verantwortlich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte sowie Technologien zu testen und miteinander zu vergleichen.
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Autor: Andreas Osthoff, 16.10.2021 (Update: 16.10.2021)