Stellenabbau: Egal ob Acer, Dell, Hewlett-Packard (HP) oder Intel, der Strukturwandel im PC-Markt sorgt für einschneidende Veränderungen bei den Herstellern. Neben der notwendigen Neuausrichtung fallen dem Umbau bei den PC-Herstellern auch massenhaft Arbeitsplätze zum Opfer. Erst jüngst hatten Dell und Intel weitere Einsparungen bei den Jobs bekannt gegeben.
Laut den Marktanalysten von IDC hält der Abwärtstrend in der PC-Branche weiter an. Im Vergleich zu Q4/2012 wurden in der EMEA-Region im 4. Quartal 2013 rund 6,4 Prozent weniger Personal Computer ausgeliefert. Insgesamt erreichte das PC-Liefervolumen in Europa 88,3 Millionen Einheiten. Das stellt im Vergleich zu 2012 ein dickes Minus von 15,7 Prozent dar. 2013 wurden vor allem deutlich weniger Notebooks (minus 19 %) verkauft, während sich die Zahl der ausgelieferten Desktop-PCs um 9,6 Prozent reduzierte.
Bei den Top 5 der größten PC-Hersteller in EMEA lieferten HP (Platz 1) und Acer (Platz 3) mehr als 7 Prozent weniger Personal Computer aus, als noch im Jahr zuvor. Für das Minus bei Dell (Position 4) errechnete IDC knapp 4 Prozent. Das Liefervolumen bei Asus (Rang 5) stieg in der EMEA-Region leicht um fast 2 Prozent. Branchenprimus Lenovo (Platz 2) konnte laut dem Ranking hingegen auch in Europa mit einem dicken Plus von rund 27 Prozent deutlich zulegen.


