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Samsung Galaxy Fold im ersten Teardown: Reparatur kannste knicken!

Samsung Galaxy Fold im ersten Teardown
Samsung Galaxy Fold im ersten Teardown
Das Samsung Galaxy Fold ist noch gar nicht auf dem Markt, schon wurde es auseinandergenommen. Anders als sonst sind aber nicht Profis wie etwa von Reparaturdienstleister iFixit am Werk gewesen, sondern ein privater Nutzer. Die ersten Einblicke in das Innenleben des faltbaren Smartphones sind aber trotzdem sehr interessant.

Über das chinesische Twitter-Pendant Weibo hat ein Nutzer erstmals Bilder von einem auseinandergenommenen Samsung Galaxy Fold veröffentlicht. Das erste faltbare Smartphone für den Massenmarkt soll zwar erst ab der nächsten Woche in den USA zum Preis von saftigen 1.980 US-Dollar und in Deutschland sogar erst ab Mai für rund 2.000 Euro erhältlich sein, bei dem zerpflückten Modell könnte es sich aber um ein frühes (Vor)serienmodell handeln.

Als besonders schwierig bezeichnet der Nutzer auf Weibo wie so häufig bei modernen Smartphones das Entfernen der Rückseite(n) des Galaxy Fold. Erstaunlich einfach sei hingegen das Entfernen des 7,3 Zoll großen, faltbaren OLED-Panels gewesen. Das spricht theoretisch für eine einfache Reparatur des offenbar recht anfälligen Bauteils.

Samsung Galaxy Fold: Reparatur nur theoretisch sinnvoll

Wegen der vergleichsweise geringen Produktionsmenge des neuartigen Screens ist aber fraglich, ob so eine Reparatur lohnenswert wäre. Im Widerspruch zur Aussage, das Panel sei einfach auszubauen, steht außerdem die Feststellung des Weibo-Nutzers, dass er den Screen beim Ausbau zerstört habe.

Auf den Bildern, die der Tüftler vom zerlegten Samsung Galaxy Fold gepostet hat, sind markante Besonderheiten wie der doppelte Akku des Smartphones schön zu sehen. Für größere Kapazität hat Samsung den Stromspender im faltbaren Smartphone auf beide Gerätehälften verteilt und per Kabel miteinander verbunden.

Die Technik des Samsung Galaxy Fold

Der 7,3 Zoll große AMOLED-Screen des Samsung Galaxy Fold bietet QXGA+-Auflösung und stellt ausgeklappt Inhalte im 4,2:3-Format dar. Außen gibt es im ein weiteres Display mit 4,6 Zoll und HD+-Auflösung im Format 21:9. Als Speicher hat das Galaxy Fold 12 GB RAM (LPDDR4x) und 512 GB Systemspeicher (UFS 3.0) an Bord.

Die Triple-Hauptkamera ist aus Modulen mit 16,12 und noch einmal 12 Megapixel zusammengesetzt, die Ultraweitwinkel, Weitwinkel und Tele-Aufgaben übernehmen. Die Dual-Frontkamera erlaubt Auflösungen von 10 und 8 Megapixel. Zudem verfügt das Falt-Smartphone von Samsung über eine Außenkamera mit 10 Megapixel für Aufnahmen im geschlossenen Zustand. Der Akku des Galaxy Fold besitzt eine Kapazität von insgesamt 4.380 mAh. Als Mobile-OS ist Android 9.0 Pie installiert.

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Autor: Stefan Schomberg, 18.04.2019 (Update: 18.04.2019)
Stefan Schomberg
Stefan Schomberg - Editor
Blinkt es und macht Geräusche? Dann ist es spannend! Wenn dann auch noch nützliche Features mit dabei sind, dann ist es perfekt. Entsprechend habe ich meine PCs schon immer selbst zusammengebaut und mich beim Kauf technischer Geräte lieber auf Informationen aus dem Internet und meinen gesunden Menschenverstand, als auf den Verkäufer im Laden verlassen. Meine berufliche Heimat fand ich vor über 10 Jahren bei einem großen deutschen Mobilfunk-Magazin und testete dort Smartphones, Tablets, Wearables und sonstige Gadgets. Jetzt schreibe ich im Ressort Mobilfunk als freier Redakteur für Notebookcheck und andere namenhafte Unternehmen. Dabei setze ich zunehmend auch auf andere spannende Themen, die mich immer schon interessiert haben.