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Samsung verbaut beim Galaxy Book6 Ultra endlich einen besseren OLED mit über 1.000 Nits, kommt aber trotzdem nicht an die Konkurrenz heran

Samsung Galaxy Book6 Ultra
Samsung Galaxy Book6 Ultra
Samsungs OLED-Bildschirme waren vor allem im letzten Jahr nicht mehr wirklich konkurrenzfähig, vor allem in Bezug auf die Helligkeit. Mit dem neuen Galaxy Book6 Ultra kommt nun endlich ein verbessertes OLED-Panel zum Einsatz. Die Konkurrenz mit Tandem-OLED- oder Mini-LED-Panels bleibt aber im Vorteil.

Obwohl Samsung einer der bekanntesten Zulieferer für OLED-Bildschirme ist, waren die bisherigen Panels ziemlich im Hintertreffen, wenn es um die Helligkeit ging. Wenn man sich einmal die letztjährigen Galaxy-Book5-Laptops ansieht, dann stimmt zwar die Bildqualität mit einem sehr guten subjektiven Bildeindruck sowie einer Frequenz von 120 Hz, doch die Helligkeit lag im SDR-Bereich an der 400-cd/m²-Marke und im HDR-Bereich maximal bei rund 550 cd/m², wie beispielsweise beim GalaxyBook5 Pro 360.

Wir haben nun gerade das brandneue Galaxy Book6 Ultra getestet, bei dem Samsung nun endlich einen besseren 16-Zoll-OLED-Bildschirm verbaut. Die Auflösung liegt unverändert bei 2.880 x 1.800 Pixeln in Verbindung mit einer Frequenz von 120 Hz, doch die Helligkeit wurde erhöht. Im SDR-Modus sind es nun 500 cd/m² und im HDR-Modus konnten wir maximal etwas mehr als 1.100 cd/m² messen. Das ist eine deutliche Verbesserung und vor allem HDR-Inhalte (Filme oder Games) kommen nun deutlich besser zur Geltung.

Wenn man sich allerdings die Konkurrenz ansieht, muss man sagen, dass Samsung die Lücke zwar verkleinert hat, an die neuen Tandem-OLED-Bildschirme mit Spitzenhelligkeitswerten kommt man aber nicht heran. Diese erreichen neben höheren SDR-Helligkeiten vor allem bei der HDR-Helligkeit bis zu 1.600 cd/m², beispielsweise im Asus ProArt P16 oder dem Lenovo Yoga Pro 9i 16. Auch das Apple MacBook Pro 16 mit dem bekannten Mini-LED-Panel hat bei der Helligkeit (bis zu 1.000 cd/m² SDR, 1.600 cd/m²) weiterhin die Nase vorn. 

Hier muss man sich schon die Frage stellen, warum Samsung bei seinem Flagship-Multimedia-Laptop für 2026 nicht ebenfalls auf einen Tandem-OLED-Bildschirm setzt, da es hier auch bei der Effizienz noch einmal einen Vorteil geben sollte. Natürlich ist die Bildqualität des verbauten Panels immer noch hervorragend und trotz des Touchscreens gibt es auch keinen körnigen Bildeindruck, doch auch im Hinblick auf den hohen Preis muss man einfach sagen, dass die Konkurrenz hier mehr bietet. Alle weiteren Informationen zum neuen Galaxy Book6 Ultra stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Samsung verbaut beim Galaxy Book6 Ultra endlich einen besseren OLED mit über 1.000 Nits, kommt aber trotzdem nicht an die Konkurrenz heran
Autor: Andreas Osthoff,  8.03.2026 (Update:  8.03.2026)